Realität

KurzgeschichteAngst, Schmerz/Trost / P16 Slash
18.01.2019
18.01.2019
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Sie waren Kinder, haben gespielt, gelacht, geweint, gestritten & geliebt.
Sie lernten das Leben kenn & auch die Menschen.
Nahmen dieses oder jenes zu schätzen, doch lernten auch, wie es ist, Menschen zu verlieren.
Durch den Tod & den Verlust ersetzt oder in den Hintergrund versetzt zu werden.
Sie lernten viele Wege kenn, die guten & schlechten, lernten aus Fehlern & wurden mit der Zeit immer älter.. somit auch reifer, bis sie verstanden, wie das Leben so spielt.
Doch aus sie.. wurde Sie.. die eine, die aus dem Leben, die Erkenntnis genommen hat, dass das Leben kein Spiel ist.
Insgesamt.. waren sie 3 Mädchen.. Schwestern, die ihre Kindheit freudig verbracht haben, wobei man wissen sollte.. das sie nicht alles mit strahlenden Augen betrachtet haben..
nein, sie sahen Dinge, von denen andere Kinder nicht mal wussten, was es sei.
Die drei wuchsen so auf, mit jeglichen Gerüchen & sahen tagtäglich Sachen, von denen sie nicht ahnten.. woanders sei das nicht normal.
Die Zeit rannte.. bis zu ihrem zehnten Geburtstag. Das Alter der beiden jüngsten, von der damals 15 jährigen großen Schwester. Es war das Jahr 2010 & zum ersten mal, lernten sie den größten Schmerz kenn.
Ihr Vater.. kurz nach Muttertag verstorben durch einen Mensch.. den niemand kannte. Ab diesem Vorfall, änderte sich alles.
Viele Tränen fließen, der Zusammenhalt war größer als zuvor, doch nach diesem Verlust, kamen neue Wege, sowie Entscheidungen & erneute Tränen.
Es hatte nicht lange gedauert, da trat ein neuer Mann an die Seite ihrer Mutter.. einer der ihr half, sich das Leben schön zu trinken.
Einer.. der sie dazu brachte, ihre Kinder im Hintergrund zu lassen.. & das traurigste daran.. nicht er, sondern sie war diejenige, die sich gegen ihre Kinder entschied.
Er war nicht der einzige.. sie lernten immer neue Typen ihrer Mutter kenn.
Einer der Männer, fiel komplett aus dem Rahmen.., vergriff sich an einer der jüngsten.. & zeigte ihr damit, das man nicht jedem Menschen vertrauen sollte, der Hass zur Mutter wurde somit größer.. & der Zusammenhalt.. existierte nicht mehr.
Worte waren nutzlos.. & Taten gegen den Willen, es existierte ein Leben, ohne Liebe & Zuneigung.
Es vielen keine Worte.. sondern Schreie. Alles änderte sich ins Negative.. & die Schuld.. lag bei der Mutter.
Sie war blind, suchte nach 20 Jahren Beziehung die Flucht vor der Einsamkeit, wandte sich Männern, mit schlechten Eigentschaften & hatte keine Augen mehr für ihre Kinder.
Die Zeit wurde nicht besser.. nein, sondern immer schlimmer. Die große Schwester ausgezogen, nur noch die Zwillinge.
Beide halfen sich so gut es ging gegenseitig, trotz vielen Streitereien.. & wollten zusammen ins Heim.
Ihr Hass zur Mutter, wurde immer größer, sowie der Drang.. geliebt zu werden, bis die eine.. Begriff, es ist das Leben.. man muss das Beste daraus machen.
Es existierte kein Familienleben, sondern ein aneinander vorbei leben.
Jeder ging seinen Weg, Characktere änderten sich & Meinungsunterschiede wurden größer. Jeder hatte seinen eigenen Kopf.
Dies zufolge, machte es jedem einen schweren Weg.
Sie lebten zusammen in einer 2 Zimmer Wohnung, die eine sauberer als die andere.. & unter den Tatsachen, das Alkohol & Drogen das Leben der Mutter beeinflussten, wurde der einen.. immer bewusster, sie passt nicht in diese Familie.
Sie fing an, die Wohnung zu putzen, um sich wohl zu fühlen.. versuchte Regeln aufzustellen.. wie z.B. aufzuhören in der Wohnung zu rauchen, doch selbst die Schwester fing damit an.
Alles wandte sich gegen sie.. & dennoch versuchte sie stark zu bleiben.. um ihren Wunsch zu erfüllen, ein normales Familienleben zu leben.
Leider aber, verbrachte sie die Zeit mit zu vielem Aufräumen.. hinzu kamen selbstzweifel & Hass gegenüber ihrer Mutter & Schwester. Tagelang.. verkroch sie sich im Zimmer, schaute den ganzen Tag aus dem Fenster mit Musik im Hintergrund.. & vergaß die Zeit.
Niemandem.. ist es aufgefallen, ständig war sie allein, bis es für sie schon völlig normal war. Viele fragten.. ob ihr nicht langweilig sei, doch nein.. ihr Kopf war so beschäftig.. dass sie es bis ins jetzige Jahr 2018 noch prägt.
Denn ihr einziger Wunsch war ein normales Familienleben, dass sie nie bekam.
Sie lernte ihre erste große Liebe kenn, er half ihr auf, schenkte ihr lang ersehnte Liebe.. doch auch er, ließ sie wieder ins Leben falln, betrug sie & zeigte ihr erneut, dass man niemandem trauen sollte.
Doch sie war ein Mensch, mit ganz viel Herz & Hoffnung.. wollte nie aufgeben, machte sich damit aber selber kaputt.
Sie hatte nie Glück in der Liebe & fühlte sich in ihrer Familie falsch.
Was dazu führte.. dass sie sich zurück zog & irgendwann selbst verletzte.
Ihr Leben bestand nur noch aus allein sein, in Gedanken & dem Drang, sich zu verletzen.
Man sah es ihr nie an, doch wenn sie allein war.. überfluteten sie all ihre verletzten Gefühle & Hoffnungen, dass sie bis heute keine richtige Chance hat, da raus zu kommen.
Sie kämpfte ihr ganzes Leben.. für etwas, das nur tief in ihrem Herzen existierte & selbst heute im Jahr 2018, kämpft sie noch um ihr altes Ich.
Sie weiß selber.. sie war mal anders..  glücklicher, doch sie weiß auch, dass kein Mensch mehr zu ihr so ist, wie sie es bräuchte.
Um ins Jetzt zu kommen, sagt sie selber.. würde sie gerne lernen Menschen zu hassen.. doch die Hoffnung ist trotz allem immer noch größer.. als der Hass.
Ihre Worte zum Leben sind.. Sie lebt nicht, sondern existiert.

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Kurzgeschichte von CW.
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