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Kizuna

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Marucho Marukuro OC (Own Character) Shun Kazami
18.01.2019
29.03.2019
5
19.333
3
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29.03.2019 5.282
 
Obwohl sie von Marucho ein wirklich angenehmes Zimmer erhalten hatte, so konnte sie ihren Körper nicht stillhalten. Ihre Finger tippten auf den Tisch herum und ihre Füße wollten nicht ruhen, weswegen sie auch und ab zappelten, als würden sie ungeduldig darauf warten endlich eine wirkliche Aufgabe zu erhalten. Lunea stand mehrmals auf, ging einige Schritte durch das Zimmer, bevor sie erneut damit rang, sich wieder auf den Platz hinzusetzen und sich auszuruhen, wie es ihr Marucho geraten hatte. Denn eine solche Bitte weit zu verbreiten brauchte eben Zeit, selbst wenn es Lunea noch immer der Gedanke unangenehm ist, so viele Fremden teilweise in das Problem einzuweihen. Vor allem weil sie ja eigentlich nichts mit der Sache zu tun hatten.
Ihr Blick schweifte auf die Uhr vor ihr und sie musste geschockt feststellen, dass sie gerade mal drei Minuten in ihrem Zimmer ausgehalten hatte. Dabei fühlte es sich für sie an, als wäre sie schon seit Stunden in diesem Raum gefangen! Schnell schüttelte sie den Kopf. Lunea war nicht hier gefangen, sie war hier ein Gast. Zumindest sollte sie das.
Erneut erhob sich das Mädchen von ihrem Stuhl und ging langsam zu ihrer Zimmertür hin. Vielleicht konnte sie ja doch etwas machen. Irgendetwas, damit sie irgendetwas zu tun hatte. Sie öffnete also die Tür und konnte sehen, wie sich gleichzeitig mit ihr eine weitere Tür öffnete. „Oh“, kommentierten die beiden ebenfalls zur gleichen Zeit. „Konntest wohl auch nicht stillsitzen, was?“, fragte Dillan etwas nervös und fuhr sich durch sein dunkelblondes Haar. Leise bejahte sie und trat aus ihrem Zimmer gänzlich heraus. „Wir ehm… könnten wenigstens nachfragen ob es irgendetwas gibt, was wir hier tun könnten“, meinte der Junge etwas unsicher und gesellte sich zu seiner Freundin. „Fragen würde zumindest nicht schaden“, entgegnete sie etwas kleinlaut und ging mit Dillan langsam den Flur entlang.
Nicht viel später trafen die beiden auf Kato, welcher mit einem Staubwedel gerade aus einem Zimmer herauskam. „Oh. Lunea-san, Dillan-san“, wurden die beiden mit einer leichten Verneigung begrüßt. „Kann ich ihnen irgendetwas bringen?“, fragte der Butler hilfsbereit und legte den Wedel wieder auf einen Wagen. Kurz sahen sich die beiden ein, bevor Lunea nur sanft den Kopf schüttelte. „Nicht unbedingt… Wir wollten eher fragen ob es irgendetwas gibt, womit wir beide eventuell helfen könnten“, fragte sie stattdessen und faltete ihre Hände vor der Brust. „Wir fühlen uns ein wenig kraftlos, nichts für unser eigenes Problem machen zu können, während wir auf andere bauen, die nichts mit unseren Schwierigkeiten zu tun haben.“, meinte sie und senkte ihren Kopf kurz nach unten, bevor sie wieder willens nach vorn sah. „Wir würden wirklich gern irgendwie irgendwo aushelfen Kato. Gibt es nicht irgendetwas was wir machen könnten?“, fragte sie also, worauf der ältere Herr kurz überlegen musste. „Ich hätte leider nichts, womit ihr helfen könntet, aber wenn ihr wünscht, kann ich euch zu den anderen bringen. Vielleicht haben sie etwas, womit ihr aushelfen könntet“, bot Kato also als Gegenangebot an, worauf Lunea ohne groß darüber nachdenken zu müssen: „Ich würde Sie aufrichtig darum bitten Kato“
Sich erneut leicht verbeugend sagte er ihnen: „Also Marucho-sama ist in seinem Computerzimmer. Mira-san und Runo-san befinden sich im Forschungslabor. Shun-san ist oben auf dem Dach und Julie-san habe ich vorhin in der Lobby gesehen.“ Lunea drehte sich zu ihrem besten Freund um und fragte ihn: „Wollen wir uns aufteilen?“ Er nickte nur kurz und lächelte sanft. „Meinetwegen gern. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich die beiden Jungs aufsuchen“, meinte er und wollte schon bei Kato etwas nachfragen, als Lunea in Dillans grünen Augen hineinsah. „Du willst freiwillig die Herren aufsuchen?“, fragte sie verwundert, hob aber gleich danach die Hand. „Nicht das ich irgendetwas dagegen habe, aber… es kam doch etwas überraschend“, meinte sie entschuldigend, worauf Dillan ihr zuzwinkerte und meinte: „Ich kann doch nicht zulassen, dass einer von den Herren die zarten Flügelchen meiner kleinen Fee zerknittern mit ihrer barschen Art und Weise“ Sie allerdings seufzte darauf nur leise und schmunzelte ihn schief an. „Obwohl ich sehr wohl selbst auf mich aufpassen kann, habe ich keinen wirklichen Grund um zu verlangen, selbst die Jungs aufzusuchen, weswegen ich es akzeptiere und mich den Mädchen widmen werde“, entschied sie sich letzten Endes und sah zu Kato. „Dann bitte ich sie, Lunea-san, mir in den Forschungslabor zu folgen. Dillan-san würde ich dann bitten die Treppen hinauf zum Dach zu nehmen.“, meinte er und deutete den Flur entlang. „Nachdem ich Lunea-san zu den Damen gebracht habe, werde ich sie vom Dach abholen und Ihnen den Weg zum Computerraum zeigen, Dillan-san“, sprach er weiter. Dillan, der nur mit den Schultern zuckte ging los und hob zum Abschied lässig seine Hand. „Dann folgen sie mit doch bitte“, wandte sich Kato schließlich zu dem Mädchen und zeigte ihr den Weg zum Forschungslabor.

Während im Hintergrund Runo gerade freudig mit Alice redete, verband sich Mira mit einer weiteren Person. Hier dauerte es allerdings eine gewisse Weile bis jemand am anderen Ende abnahm. „Grüße Mira. Was gibt es?“, fragte Gus wie fast immer formal, nach einer Begrüßung. Immerhin war der Blauhaarige nicht unbedingt jemand, der um den heißen Brei herumsprach, sondern lieber gleich auf den Punkt kam. „Ich grüße zurück Gus. Wäre mein Bruder da?“, fragte sie höflich, worauf der Junge sich zur Seite stellte und das Bild auf den gewünschten Jungen schwenkte. „Spectra-sama. Ihre Schwester möchte mit ihnen sprechen“, kündigte der Blauhaarige respektvoll an, worauf sich der Junge mit dem blonden Haar langsam zu dem Bildschirm drehte und leicht lächelte. „Hallo Mira. Wie kann ich meiner geliebten Schwester denn weiterhelfen?“, fragte er mit wohlgesinnter Stimme. „Schön dich mal wiederzusehen Keith.“, erwiderte Mira die Freundlichkeiten ihres Bruders und schien selbst ein warmes Lächeln auf den Lippen zu bekommen. „Und obwohl ich liebend gern mit dir reden möchte, so habe ich eine wichtige Bitte an dich“, meinte sie nach kurzem Schweigen, was bei ihrem Bruder dazu brachte, dass er ein ernstes Gesicht machte. Soweit man das von seinem Mundwinkeln halt ausmachen konnte, da Keith, oder auch Spectra genannt, wie immer eine schwarze Maske in seinem Gesicht über seinen Augen trug. „Worum geht es?“, harkte er nach und wartete geduldig auf eine Antwort.
Mira schloss kurz ihre Augen, bevor sie anfing zu sprechen. „Die Bitte mag ein wenig befremdlich klingen, hauptsächlich weil ich bei den Schicksalsspielern auf der Erde bin, aber ich möchte dich bitten nach Dan Ausschau zu halten“, sagte sie mit ruhiger Stimme. Das nicht sofort eine Antwort kam, hatte sich das Mädchen mit dem orangenem Haar schon gedacht. Natürlich konnte sich ihr Bruder denken, dass Mira so etwas nicht einfach so fragen würde, weswegen er nach weiteren Informationen fischte: „Ist irgendetwas auf der Erde vorgefallen, Mira?“ Die Jüngere schüttelte nur mit dem Kopf. „Nicht auf der Erde“, verneinte sie und setzte nochmal ein, bevor ihr Bruder die Chance hatte nachzufragen. „Ich bitte dich Keith nicht weiter auf die Details einzugehen, da ich mein Wort gegeben habe, nicht allzu tief hinein zu gehen, als nötig.“
Der Blonde schloss also wieder seinen Mund und ging in seinen Gedanken ein wenig umher. „In Ordnung. Du würdest uns sicherlich einweihen, würden wir weitere Informationen für deine Bitte benötigen. Nicht wahr, Mira?“, fragte er mit einem wissenden Ton in der Stimme, worauf seine kleine Schwester nur leicht schmunzeln konnte. „Selbstverständlich würde ich euch die Details mitteilen, wenn es nötig wird“, stimmte sie ihm somit zu und setzte wieder ein ernstes Gesicht auf. „Also Keith? Hilfst du uns?“, fragte sie und sah mit starrem Blick auf den Bildschirm, auf welchem ihr Bruder zu sehen war. „Aber natürlich helfe ich dir Mira. Ich schaue, was Gus und ich machen können.“, bejahte er somit ihre Frage, fügte allerdings noch hinzu: „Ich hoffe jedoch irgendwann die genaueren Details zu hören, wenn alles gut ausgefallen ist.“ Mira lächelte breit und meinte: „Wenn alles vorüber ist, werde ich schauen wie weit ich dich da einweihen kann Keith. Versprochen“
Im Hintergrund öffnete sich langsam eine Tür, doch Mira ließ sich davon fürs Erste nicht beirren. „Ich denke dir Keith“, bedankte sie sich und der Junge lächelte nur. „Nichts zu danken. Man hört sich“, verabschiedete er sich von ihr und legte nach einer kurzen Pause auf.

Vor dem Raum verneigte sich Kato noch einmal vor der Blauhaarigen und meinte: „Sollte noch irgendetwas sein, melden Sie sich ruhig bei mir“ Mit diesen Worten drehte sich Kato langsam um und machte sich auf den Weg zum Treppenhaus. „Das werde ich Kato. Vielen Dank für ihre Hilfe“, bedankte sich Lunea und verneigte sich ebenfalls leicht, bevor sie sich zur Tür drehte. Tief atmete sie ein und öffnete die Tür langsam, während ihr Herz langsam etwas höher schlug.
Als sie den Raum betrat hörte sie gerade noch, wie die beiden Mädchen sich unterhielten. „Ich danke dir Keith“, bedankte sich das orangehaarige Mädchen gerade von jemanden. Lunea schaute etwas neugierig auf den Bildschirm des Mädchens und konnte jemanden mit blondem Haar erkennen, dessen Frisur echt stark nach oben geformt waren. Außerdem trug er eine ziemlich fragwürdige Maske, weswegen das Mädchen innere Zweifel bekam, ob es wirklich, wirklich eine gute Idee war Fremde um Hilfe zu bitten. Schnell schüttelte sie den Kopf. Sie selbst sollte wissen, dass man andere Menschen nicht anhand ihres Aussehens verurteilen sollte. Deswegen hatte sie sich doch für eine Augenklappe bemüht, wenn sie zu der Welt der Menschen geht. Damit sie niemand wegen ihrer Heterochromie verspotten konnte, wie die anderen in Neathia.
Unterbewusst hatte das Mädchen ihre Finger über den weißen Stoff der Klappe geführt und sanft darüber gestrichen, als sie fragend hörte: „Lunea. Was führt dich hier ins Labor?“ Zusammenzuckend zog sie ihre Hand wieder zurück und blickte in die blauen Augen der Frau aus Vestel und versuchte ihre leichte Anspannung zu senken. „Verzeiht mir, sollte ich hier nicht erlaubt sein, aber ich wollte fragen ob es irgendetwas gibt, was ich derzeit machen könnte?“, fragte sie. Zwar signalisierte mir das Mädchen, dass sie sich wirklich nicht zu entschuldigen hatte, während sie vorsichtig über ihre Schulter blickte. Beide konnten hören, dass Runo noch nicht fertig mit ihren Anrufen war und sie nicht wollten, dass es zu einigen Komplikationen kommt. „Ihr wollt helfen, hm?“, wiederholte das Mädchen ihre Worte und legte sich nachdenklich die Finger an ihr Kinn. „Na ja… derzeit gibt es nicht sonderlich viel was wir insgesamt machen könnten. Ihr müsst euch gerade ziemlich nutzlos fühlen, oder?“, fragte sie etwas besorgt, was für Lunea ein kleiner Stich ins Herz war, die Wahrheit so ins Gesicht gesagt zu bekommen. Beklemmt sah Lunea kurz zur Seite und meinte: „Es ist immerhin unser Problem… Wenn wir nichts selbst tun um es zu lösen, dann bin ich eine Schande für Neathia und für die Königin Fabia selbst. Ich hätte kein Recht darauf, weiterhin an ihrer Seite zu sein und unter ihr zu dienen“
Das Mädchen schloss ihre Augen und fügte noch hinzu: „Es würde mein Stolz und meine Verehrung gegenüber unserer Königin nicht verzeihen.“ Das Mädchen ihr gegenüber sah sie kurz schweigsam an und nickte langsam. „Ich kann das irgendwie verstehen“, sagte sie ruhig und legte Lunea eine Hand auf die Schulter. „Allerdings können wir zur Zeit nichts weiteres machen, als auf unsere Freunde zu bauen und uns selbst in dieser Umgebung umzusehen. Wenn wir Dan gefunden haben, dann können wir weiter schauen“, meinte sie weiter und nahm langsam ihre Hand wieder zurück. „Aber wenn du möchtest, kannst du dich derweil in Bakugan City ein wenig umsehen, falls du das noch nicht gemacht hast. Ich bin mir sicher, dass du, falls hier irgendetwas geschehen wird, uns dann ordentlich unter die Arme greifen kannst“, bot sie an, was der Blauhaarigen nur ein kleiner Trost war. „Danke ehm…“, sie stockte kurz.
Sie hatte die Mädchen vorhin gar nicht richtig kennengelernt und sie war sich nicht gerade sicher, wer von den beiden nun wer ist. Sie wusste, beide Namen wurden irgendwann zwischen drin erwähnt gewesen, aber konnte Lunea nun das Mädchen vor ihr mit dem richtigen Namen ansprechen? Rasch versuchte sie den Gespräch im Kopf nochmal nach zuspielen, welches sie vorhin im Konferenzraum geführt hatten und fuhr schließlich fort: „Mira… richtig?“ Das Mädchen lächelte freundlich und nickte. „Richtig, wir haben uns noch nicht ordentlich vorgestellt, oder?“, fragte sie und zeigte schließlich auf sich. „Mein Name ist Mira Clay und ich bin die Technikerin für die Schicksalsspieler. Das hier ist mein Partner Subterra Roxtor. Allerdings kämpfen wir beide nicht wirklich gegen andere, weswegen Marucho ab und zu mal auf Roxtor aufpasst“, stellte sie sich vor und das Bakugan machte ein paar merkwürdige Laute. „Es ist eine Freude euch beiden kennenzulernen.“, meinte sie, worauf auch ihr Partner Bakugan hervorkommt und sich verbeugt. „Es freut mich auch sehr euch beiden kennenzulernen. Mira und Roxtor“, sagte sie mit einfühlsamer Stimme und wandte sich schließlich wieder zu ihrer Partnerin. „Sollen wir dann in die Lobby gehen? Wenn Julie sich noch unten befinden, könnte sie ja ihre Führung durch Bakugan City fortfahren“, erfragte Valkyria freundlich. Lunea selbst nickte auf den Vorschlag und verneigte sich vor der Orangehaarigen. „Vielen Dank für das kurze Gespräch. Ich möchte dann nicht weiter stören und wünsche euch beiden noch einen schönen Tag“, verabschiedete sie sich und drehte sich wieder zur Tür um.

Erfolgreich hatte Dillan also das Dach erreicht, während er tief einatmete. Zwar hatte der Junge eigentlich keine allzu große Hemmungen mit anderen zu sprechen, ganz im Gegenteil, er war sogar recht gesprächig, aber er mochte es dennoch nicht unbedingt mit anderen Mitglieder der Gesellschaft reden, die das gleiche Geschlecht besaßen, wie er. Wirklich warum das so war, wusste er nicht, aber wenn er raten müsste, dann weil die Anwesenheit einer reizenden Dame einfach umso angenehmer war, als die eines Mannes. Und ja, Lunea hatte Recht mit ihrer Verwunderung, warum er dann ausgerechnet freiwillig gemeint hatte, dass er mit den beiden Herren der Runde sprechen wollte. Einfach, weil der Eine ein Ninja war, der allgemein tendenziell sehr gemocht wurde in den beiden Welten Neathia und Gundalia. Zwar wusste Dillan, dass Lunea sich nicht vom guten Aussehen ködern ließ, aber er fühlte sich dennoch unwohl bei dem Gedanken, dass sie und dieser Shun irgendwie doch in irgendeiner Weise einen wirklich guten Draht aufbauen könnten. Um diesen Gedanken vorzubeugen, verbrachte er lieber seine Zeit damit mehr mit den beiden Jungs zu verbringen, als seine gute Freundin unnötige Zeit mit den beiden alleine zu lassen. Natürlich konnte man Dillan für solche Taten für sehr kindisch betiteln oder gar eifersüchtig, aber diese Anschuldigungen würden ihn da wirklich recht wenig interessieren.
Langsam drückte er die Tür zum Dach also auf und konnte schon sehen, wie der Schwarzhaarige am Rande des Gebäudes stand und sich auf seine Atmung und Umgebung konzentrierte. Vorsichtig näherte Dillan ihm. Immerhin wollte der Gundalianer dem Ventus-Spieler keinen Schrecken einjagen, sollte er ihn nicht bemerkt haben. Etwas, was der Braunhaarige für ziemlich unmöglich hielt. Es war immerhin Shun Kazami. Der Ninja unter ihnen und jemanden, der Königin Fabia sehr respektiert im Feld Kampfsport. „Was führt dich hierher?“, fragte Shun, welcher sich nicht ein Millimeter bewegt hatte, seitdem Dillan auch nur Fuß auf den Dach gefasst hatte. „Na… dich“, antwortete er gelassen und er steckte seine Hände tief in seine Hosentaschen. „Und wieso das, wenn ich fragen darf?“, fragte Shun schließlich und drehte sich langsam zu seinem Gesprächspartner um. „Ich wollte wissen, ob es irgendetwas gebe, womit wir dienen könnten. Aushelfen, solange wir nichts besseres zu tun haben“, meinte er mit einem recht neutralem Gesichtsausdruck, worauf er danach nur seine Achseln hob. Kurz schwieg der Andere bevor er nur seine Arme verschränkte und meinte: „Bis auf Training würde mir derzeit nicht einfallen.“
Eigentlich hatte sich das Dillan irgendwie denken können. Sie alle haben gerade überhaupt keinen Anhaltspunkt, mit denen sie arbeiten können und bis auf Abwarten und Tee trinken, bis sie irgendwann mal Dan gefunden haben, haben sie gerade nichts anderes zu tun. Training wirkte in seinen Augen also ebenfalls die einzige Option, die sie in der Zwischenzeit tun könnten. Es wäre immerhin irgendwie Sinnvoll, sollte doch irgendetwas in der Wartezeit geschehen.
Also sah der Braunhaarige nur zur Seite, während er leise murmelte: „Das wird Lunea sicherlich nicht wirklich erfreuen“ „Dich freut es aber, nichts anderes tun zu können?“, fragte Shun nun spitz und betrachtete den anderen Jungen genau an. „Ich kann mich da nicht sonderlich groß beschweren, da ich das in Gundalia auch quasi jeden Tag machen musste, bevor ihr König Barodius vom Thron gestürzt habt und somit Frieden in Neathia und Gundalia einher gebracht habt“, sagte er beiläufig, während er wieder seine Hände in seine Hosentaschen versenkte. „Von daher kann ich wohl wieder zu dem Zurückkehren“, meinte Dillan recht neutral und senkte seinen Kopf. „Lunea etwa nicht?“, harkte Shun nach, während er Dillan langsam näher kam.
Der Braunhaarige starrte den Schwarzhaarigen stillschweigend an, als würde er überlegen, wie er die Frage am Besten beantworten sollte. Es war immerhin nicht seine Sache jemanden einfach etwas über Lunea zu erzählen. Vielleicht gab es etwas, was das Mädchen ihm lieber verschweigen wollte. Er atmete tief ein, schloss seine Augen und ließ seine Schultern leicht fallen, während er die gesammelte Luft wieder lange ausstieß. „Doch, eigentlich auch Lunea“, antwortete er schließlich und hob seinen Kopf, um so den leicht bewölkten Himmel zu betrachten. „Immerhin war sie einer der heiligen Ritter Neathias“, fügte er nach einigen Sekunden noch hinzu und schielte danach wieder zu Shun herab. „War?“, hinterfragte der Junge, bevor er sich an etwas erinnerte. „Sie meinte vorhin, sie sei eine Priesterin der heiligen Sphaera. Was ist passiert?“, bohrte Shun weiter in das Thema hinein, worauf Dillan nur leise lachen konnte und abwehrend die Hände hob. „Ahaha. Das kamen Wörter schneller auf meinem Mund, als das ich hätte darüber nachdenken können“, sagte er gelassen und zuckte mit den Schultern. „Nichts für Ungut, mein Lieber, aber das sollte dir Lunea selbst erzählen, solltest du mehr darüber hören wollen“, blockte er schließlich ab und legte seine eine Hand auf seinen Nacken, während er seinen Körper leicht zur Seite drehte. „Ich habe darüber kein Recht fremde Informationen zu übermitteln und das eben war eh nur ein kleiner Versprecher.“, murmelte er nur vor sich her, bevor er sich von ihm abwendete. „Na ja… Wie auch immer. Ich bedanke mich für das kurze Gespräch“, wollte sich Dillan auch schon von ihm verabschieden, doch irgendetwas passte Shun gerade überhaupt nicht. Fast wie es sich Dillan hätte denken können, wurde ihm von dem Ninja abgepasst, indem dieser sich vor ihm gestellt hatte und dem Weg versperrte. „Warte noch eine Sekunde. Du glaubst doch wirklich nicht, dass ich dich nach solchen Andeutungen einfach gehen lassen würde, oder?“, fragte er skeptisch und sah den Jungen mit zusammengekniffenen Augen an. „Selbst vorhin wart ihr schon ziemlich suspekt gewesen, als ihr beiden uns um Hilfe gebeten habt“, fügte er noch mit tiefer Stimme hinzu.
Das schiefe Grinsen auf Dillans Gesichtsausdruck zeigte nicht, was er wirklich dachte und Shun wusste nicht, was er von seinem Verhalten denken sollte. „Doch, doch eigentlich schon“, entgegnete er gelassen und lehnte sich leicht nach hinten um, während er seinen Kopf leicht gesenkt ließ. „Und suspekt? Ich weiß nicht, vom welchen Teil du gerade sprichst, Shun“, meinte er mit keinen Funken Nervosität. „Als Lunea uns erzählt hat, was gerade auf Neathia geschieht“, entgegnete Shun scharf und beobachtete den Jungen noch ein wenig genauer. „Was war damit?“, harkte Dillan erneut Schulter zuckend nach. „Du, Dillan, hast überrascht drein gesehen. Was verschweigt ihr also vor uns?“, fragte der Ventus-Spieler noch einmal genauer nach, was Dillan nur erneut zum Lachen brachte. „Was ist so komisch daran?“, erfragte er weiter, doch Dillan winkte nur mit der Hand ab. „Ach nichts, nichts. Wirklich. Das einzige, was wir eventuell verschwiegen haben ist, dass nur Lunea von der Aufgabe betroffen ist. Ich wurde von Lunea gebeten ihr dabei auszuhelfen“, entgegnete er und schloss seine Augen. „Als ihr bester Freund war es natürlich ganz normal für mich ihr eine helfende Hand zu reichen, wenn sie es am meisten brauchte, oder etwa nicht?“, stellte er nun eine Frage und zog seine Schultern leicht an. „Aha…“, erwiderte Shun nicht wirklich überzeugend, ließ allerdings die weitere Fragerei. Dillan legte Shun also eine Hand auf die Schulter und meinte: „Du solltest manchmal echt lockerer sein, Shun, und du solltest nicht gleich alles so engstirnig sehen“ Mit festen Schritten ging er also an ihm vorbei und meinte über seine Schulter hinweg: „Solltest du jemals mehr die freudigen Seiten des Lebens kennenlernen, kannst du gern zu mir kommen“ Danach winkte er nur noch und ließ den Ninja wieder alleine auf dem Dach stehen.

Glücklicherweise musste der Braunhaarige gar nicht mal so lange am Eingang des Daches warten. Kato kam gerade die Treppen hinauf und konnte Dillan somit zu Marucho ins Computerraum bringen. Allerdings bekam Dillan auch bei Marucho nicht sonderlich viele Neuigkeiten, wie sie aktiv helfen können. Schade drum, das Shuns Vorschlag bei den beiden Jungs wohl das Sinnigste gewesen ist, weswegen er sich etwas niedergeschlagen auf den Weg in die Lobby machte, da, wo seine Freundin wohl höchstwahrscheinlich sich befinden sollte. Immerhin war der Braunhaarige schon recht lange unterwegs gewesen und die Blauhaarige hatte auch nur einen Raum aufzusuchen. Ganz im Gegensatz zu Dillan.
Schon als Dillan die Tür zur Lobby öffnete, konnte sie die beiden Mädchen heiter unterhalten vernehmen. „Ach das wäre doch echt kein Ding Lunea“, winkte sie fröhlich ab und tippte noch rasch etwas auf ihrem Handy. „Gib nur kurz eine Sekunde. Ich muss noch einmal gaaaanz kurz Billy anrufen, okay?“, meinte sie zwinkernd und marschierte mit Handy bewaffnet aus dem Gebäude raus, um dort ein kurzes Telefonat führen zu können. Das blauhaarige Mädchen konnte sich ein leises Seufzen nicht verkneifen, was Dillan nur kurz zum Lachen brachte. „Ah, Dillan“, schien sie ihn erst jetzt zu bemerken und drehte sich danach ein wenig weg. „Hattest du Erfolg?“, fragte sie hoffnungsvoll und legte ihre eine Hand auf ihr anderen Oberarm. Er schüttelte nur den Kopf und legte den Kopf leicht zur Seite. „Das einzige was ich als Vorschlag erhalten habe ist, dass Trainieren garantiert nichts falsches ist“, entgegnete er und stellte sich langsam zu ihr. „Training… klingt zumindest angemessener als nur eine weitere Runde durch Bakugan City zu drehen“, murmelte sie leise und sah zur Tür, aus der Julie wenige Minuten verschwunden war. „Gegen Training habe ich nichts einzuwenden… Wenn du möchtest, können wir ja nach der neuen Runde durch Bakugan City ja zusammen trainieren.“, schlug Dillan ihr vor und legte ihr einen Arm um die Schulter. Kurz überlegte sie, bevor sich zu ihm umdrehte und schließlich leicht nickte. „Meinetwegen gerne“, stimmte sie also zu und schob vorsichtig seinen Arm von sich, um nach draußen zu gehen. Leise seufzend folgte der Braunhaarige seiner Freundin nach draußen, wo sie Julie heiter in den Hörer quatschen hörten. „Ach hab dich doch nicht so Billy. Es ist ja nicht so, als hättest du mich oft versucht zu kontaktieren“, meinte sie und stemmte ihren Arm an ihre Hüfte. „Ja ja, immer bin ich Schuld daran und was ist bitte mit dir?“, meckerte sie grummelnd und zog eine Schnute.
Unsicher drehte sich Lunea zu Dillan um, mit einem Blick der fragte, ob sie vielleicht wieder reingehen sollten. Immerhin ging ihnen das Gespräch nun wirklich nichts an. Dillan selbst zuckte nur mit der Schulter und deutete anschließend in eine Richtung. „Tut mir ja leid Billy, aber ich hätte wahrscheinlich noch weiterhin nicht angerufen, wäre es nicht äußerst wichtig“, meinte sie trotzig und bemerkte in ihren Augenwinkeln ihre zwei neuen Bekanntschaften und sah entschuldigend drein. Lunea winkte schnell ab und deutete in die selbe Richtung, wie Dillan vorhin angedeutet hat, hin und ging auch schon einige Schritte in besagte Richtung. Julie, die die Zeichen verstanden hatte, zeigte ihnen das ‚Okay‘-Zeichen und wendete sich wieder zu ihrem Handy. „Na, wer von uns beiden hat aufgehört irgendwelche Lebenszeichen von sich zu geben, hm, Mister, ich brauche keine Postkarten mehr zu verschicken?“, war das Letzte, was sie vom Telefonat noch mitbekamen, ehe sie außer Reichweite waren.
Lunea drehte sich langsam zu Dillan um und fragte: „Denkst du bei Julie ist alles in Ordnung?“ Der Junge wandte seinen Kopf in Richtung Himmel, während er laut zu überlegen begann: „Ich denke? Es klang für mich, als wäre es ein Pärchenproblem gewesen“ Fraglich zog Lunea ihre Augenbrauen zusammen und fragte: „Pärchenproblem? Das heißt, Julie hat eine Beziehung?“ Ihr Gesprächspartner musste leicht schmunzeln, als er diese ernst gemeinte Frage hörte. „Klang zumindest stark danach. Aber so wie ich Julie bis jetzt kennengelernt habe, wird das schon wieder.“, meinte er zuversichtlich und steckte seine Hände in seine Hosentasche, während er weiter neben Lunea durch die Straßen ging. „Meinst du?“, fragte die Blauhaarige noch immer nicht sicher, worauf Dillan nur noch einmal ein verstärktes: „Meine ich“ sagen konnte.
Noch während das Mädchen versuchte die Gedankengänge von ihrem besten Freund nachzuvollziehen, woher er sich die Zuversicht hernahm, dass bei Julie alles glatt laufen würde, als sie schon jemanden laut schnaubend sagen hören konnte: „Was ist das bitte für ein Kleidungsstil?“
Da ich Lunea davon nicht wirklich groß angesprochen fühlte, sah sie nicht hin oder reagierte überhaupt nicht darauf. „Also echt… erst diese verrückte Gestalt in einem, was auch immer das war und nun ein Weib mit Augenklappe? Hallo? Es ist nicht Halloween?“, meinte die fremde Person weiter. Erst bei dem Wort Augenklappe zuckte Lunea auf und sah sich fragend um. „Bin ich etwa gemeint?“, fragte sie und sah zu Dillan hoch. „Natürlich meine ich dich du Grufti“, bejahte die Stimme laut schnaubend und als Lunea sich zu dieser Stimme umdrehte blickte sie in dunkelblaue Augen hinein, die von schwarzen Haaren umrandet waren. „Grufti?“, fragte sie unsicher und sah erneut etwas hilfesuchend zu Dillan, der seine Augen leicht zusammengekniffen hatte, als er das fremde Mädchen genauer betrachtete. „Mit wem haben wir denn bitte das Vergnügen, die meine Fee als Grufti beschimpft“, fragte Dillan freundlich und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, als wollte dadurch seine leichten aufbrodelten Gefühle zu unterdrücken. „Urgh… Wieso haben gut aussehende Kerle nur immer ein so schlechten Geschmack für Mädchen, das kann man überhaupt nicht fassen“, beschwerte sie sich und spielte etwas an ihren kurzen Haarsträhnen. „Aber weil du mich gefragt hast, mein Name ist Kohana Mihaku. Merkt euch den Namen, es könnte irgendwann wichtig werden“, meinte sie hochnäsig und warf ihre schwarzen Strähnen leicht nach hinten.
„Ich will ja nicht unhöflich klingen, aber ich wüsste nicht wieso ich mir deinen Namen merken soll, nachdem du mich nun mehrmals beleidigt hast“, meldete sich nun Lunea ruhig zu Wort und erhob ihre rechte Hand. Kohana lachte nur kurz auf und meinte: „Eine Beleidigung bist du wohl eher für meine schönen Augen. So knallig Gelb wie du angezogen bist, sollte verboten werden“ Langsam sah das blauhaarige Mädchen an sich herunter und drückte ihren gelben Schal etwas an sich, sodass dieser ihr auf jeden Fall nicht den Blick auf ihre Kleidung versperrte. „Sehe ich wirklich komisch aus Dillan?“, fragte sie, während sie wieder aufblickte. „Ich finde, du siehst super aus.“, meinte ihr Freund mit einem Augenzwinkern, was Kohana nur die Arme verschränken ließ. „Was an ihr findest du bitte super. Garantiert nicht ihre Augenklappe. Oder diesen elend langen gelben Schal“, sagte sie abwertend und zeigte mit ihrer Hand auf die jeweiligen Gegenstände. „Nur?!“, fragte sie geschockt nach und drückte ihre rechte Hand auf ihre Brust. „Klamotten haben viel mehr Aussagekraft, als einer zu sagen pflegt“, meinte sie entrüstet und wedelte mit ihrer Hand, sodass ihre zwei Metallarmbänder klackerten. „Sie zeigen so etwas wie ein Status und deiner“, dabei deutete sie Luneas Kopf bis zum Fuß und zurück: „ist nicht sonderlich hoch.“
Lunea musste mehrmals blinzeln, während sie versuchte zu verstehen, was dieses Mädchen ihr versucht mitzuteilen, schlug allerdings fehl. Glücklicherweise mischte sich Dillan stattdessen zu Wort: „Es mag zwar sein, dass Klamotten etwas bei Menschen auswirken können, aber an den falschen Menschen wirkt es einfach nur falsch.“ Dabei legte er Lunea eine Hand auf ihren Kopf und streichelte sie leicht: „Und ich finde, Luneas Outfit ist für sie sehr passend, wenn man bedenkt, wie sie ist und wofür sie eigentlich steht“, meinte er mit ernstem Ton, worauf er danach warmherzig grinste. „Hmpf.“, war Kohanas einzigen Worte. Doch bevor es noch größer eskalieren konnte hörten sie von weiter hinten eine laute Stimme rufen: „Sorry Leute, dass ich so lange am Handy war!“
Die drei Personen drehten sich zu der Stimme um. „Das macht doch nichts Julie“, meinte Lunea sofort höflich. „Schön das alles geklappt hat“, meinte Dillan mit einem sanften Lächeln. „Du kennst diesen Modeunfall?“, fragte Kohana abwertend und sah in die grauen Augen der Reporterin. „Huch? Kohana-chan!“, bemerkte das Mädchen erst und rannte gut gelaunt auf die Schwarzhaarige zu. „Wir sind uns ja eine Ewigkeit nicht mehr über den Weg gelaufen. Es ist schön dich mal wiederzusehen Süße“, begrüßte Julie sie fröhlich und drückte sie fest an sich. Kohana seufzte nur leise und erwiderte die Umarmung sanft. „Eine Freundin?“, fragte Lunea versucht neutral, worauf Julie gut gelaunt zurück sah und eifrig nickte. „Aber auf jeden. Kohana ist eine gute Freundin von mir. Sie hat eine Zeitlang in der Reporterszene reingeschnuppert, wo ich sie kennengelernt habe“, erzählte sie heiter und sah zwischen den beiden hin und her. „Ach ihr hattet euch gerade unterhalten?“, fragte sie unschuldig und stellte sich zwischen ihnen. Noch bevor Lunea noch irgendetwas sagen konnte, meinte Kohana leicht angewidert: „Mit so etwas kann man wohl schlecht eine wirklich angemessene Unterhaltung führen“
Auch wenn sich Lunea von all den Worten nicht wirklich angegriffen fühlte, empfand sie es schon sehr unangebracht so mit jemand fremden zu sprechen, den man eigentlich noch gar nicht kannte. Also verschränkte sie ihre Arme und fragte: „Eine angenehme Unterhaltung war es für mich zumindest nicht.“ Zwiegespalten sah Julie noch immer hin und her, bevor sie fragte: „Was ist denn euch über die Leber gelaufen?“ Auch wenn es keine wirklich ernstgemeinte Frage war, so deuteten die anderen beiden Mädchen auf die jeweils andere. „Sie“, antworteten sie gleichzeitig, wo Dillan sich ernsthaft zurückhalten musste nicht zu lachen. „Ach kommt schon ihr beiden! Ihr seid beide wundervolle Menschen!“, versuchte Julie die beiden Komplikationen zu schlichten und sah bittend in die Augen der beiden Mädchen. „Oder etwa nicht?“, fragte sie und versuchte es nochmal mit einem netten Blick von ihr. „Sagt schon.. Lunea… Kohana…“, meinte sie nun etwas zweifelnd. Da beide nicht wirklich überzeugt von den Worten der Silberhaarigen wirkten, platzte Julie schließlich mit dem Gefühl irgendetwas tun zu müssen. „Das reicht mir jetzt!“, schrie sie und zeigte anklagend erst auf Kohana. „Ihr beiden vertragt euch jetzt!“, meinte sie mit fester Stimme und wandte sich danach mit ihrem ausgestreckten Finger auf Lunea. „Und ich nehme kein Nein als Antwort. Wenn ihr irgendwelche Differenzen zu klären habt, dann entscheidet es durch einem Kampf, habt ihr es verstanden?“, fragte sie verlangend und verschränkte breitbeinig ihre Arme. „Ein…“, murmelte Lunea und sah von Julie auf Kohana. „Kampf?“, fragte Kohana mit erhobener Augenbraue und blickte ebenfalls zu Lunea. Die Schwarzhaarige schnaubte nur leise: „Auch wenn ich bezweifele, ob sie meine Zeit überhaupt Wert ist, würde ich den Kampf annehmen“ Trotz alle dem konnte Lunea keine wirkliche Wut verspüren, meinte allerdings: „Ich scheine zwar nicht unbedingt kämpferisch zu wirken, aber man sollte mich auf keinen Fall allzu sehr unterschätzen.“ „Wie es aussieht hast du vor unserem Training ein Aufwärmungskampf“, kommentierte Dillan und grinste danach. „Aber ich bin gespannt wie die Kämpfe hier auf der Erde wohl aussehen werden“, meinte er, worauf Julie laut rief: „Somit ist es geklärt! Auf auf zum Bakugan-Kampf-Stadium!“
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Heyho,
ich weiß, ziemlich untypisch dass ich mich in einem Kapitel melde.
Allerdings wollte ich nur ein Bild zeigen, wo man den OC Cast sehen kann :)
An diesem Bild saß ich einige Tage dran, da ich jedes Mal recht faul war, mich an die Farben zu setzen.
Verflucht sei die Faulheit...
Euch ansonsten noch einen schönen Tag~
LG Chi~
 
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