mein geliebter Mann

von XdramaX
GeschichteDrama, Romanze / P18
17.01.2019
18.02.2019
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VORSICHT: Wer keinen Bock auf Kitsch und (Pseudo)Erotik hat, sollte nur den letzten Satz lesen ;)

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Er trug das schwarze Seidenhemd und die Krawatte, die sie ihm geschenkt hatte.
Wie in Trance schloss sie dir Tür des Badezimmers hinter sich und folgte der Spur aus Blütenblättern langsam.
Das war doch ein Traum, oder?
Gleich würde sie aufwachen und er würde mit dem Rücken zu ihr liegen wie sonst auch…
Das konnte unmöglich gerade geschehen!
Barfuß tappte sie über den Blütenteppich auf ihn zu. Sie erreichte das Wohnzimmer und stoppte, während die Rosenblätter zum einen in Richtung Tisch führten und zum anderen die Treppe hinauf.  Das Licht flackerte sanft, doch das realisierte sie erst, als er sich von der Couch erhob. Kerzen überall… auf jeder Kommode und auf dem Esstisch brannten sie warm vor sich her.
„Tyson, was…?“, flüsterte sie sprachlos und sah sich mit riesigen Augen um.
„Hör auf nachzudenken.“, bat er sanft und leise. Er trat auf sie zu, nahm ihre Hand und…
War das tatsächlich ein Kuss, den er ihr auf die Knöchel hauchte?
Sie wurde Krebsrot und ihr Bauch begann zu kribbeln, doch zum Glück war das bei diesem schummerigen Licht nicht zu erkennen.
Unfähig einen Ton heraus zu bringen, ließ sie sich von ihm tiefer in den Raum hinein ziehen und zum Esstisch drehen.
Zwei tiefe, reichlich gefüllte Teller mit Tagliatelle, einer Sahnesoße und mit Parmesan bestreut standen dort dampfend bereit. Dazu ihr kleines Brotkörbchen mit Baguettescheiben und ihre großen Kristallgläser, gefüllt mit dunkelrotem Wein.
Sie schluckte schwer.
Worüber wollte sie noch einmal mit ihm reden?
Da war doch irgendwas…
Aber sie konnte sich nicht einmal an den Namen der Person erinnern, um die es gehen sollte…
Sanft aber bestimmt führte er sie mit den Händen an ihren Schultern zum Tisch und zog einen Stuhl für sie zurück.
Es roch wirklich köstlich…
Noch immer fassungslos glitt sie auf den Stuhl hinab und ließ den Blick über den Tisch schweifen. Links von ihr stand ein gewaltiger Straus roter Rosen, an dessen Vase ein Briefumschlag lehnte.
Tyson ließ sich ihr gegenüber nieder und sah sie einen Moment an.
Dann lachte er leise.
„Wenn du dein Gesicht sehen könntest! Einmalig!“
„Tyson, ich verstehe das alles nicht!“, jammerte sie fast verzweifelt und fühlte sich plötzlich schäbig ihm mit nichts als ihrem Bademantel gegenüber zu sitzen, während er sich so herausgeputzt hatte – mit Hemd und Krawatte.
Er schüttelte sanft den Kopf und sah zu dem Briefumschlag unter den Rosen. Sie folgte seinem Blick.
„Sie es als unseren ersten Hochzeitstag.“, bat er fürsorglich.
Ihr Kopf war wie leer gefegt.
Ihr erster Hochzeitstag?
Sie dachte an die Origamikraniche, die in ihrem Ankleidezimmer hingen…
„Willst du ihn nicht öffnen?“
„Ist da eine Briefbombe drin?“, platzte es aus ihr heraus und er brach in schallendes Gelächter aus.
„Du verstehst dich darauf romantische Momente zu versauen, oder?“, fragte er amüsiert und sie zog beschämt den Kopf ein.
Er beachtete das nicht weiter und griff selbst nach dem Umschlag, um ihn ihr zu überreichen.
„Hier“
Vorsichtig griff sie danach, als könnte er von der leisesten Berührung zu Staub zerfallen.
Er war härter als geahnt. Sie zog ihn vor die Brust und versuchte das Zittern ihrer Finger zu unterdrücken, als sie das Couvert öffnete.
Zwei Flugtickets lächelten ihr entgegen.
Überrascht sah sie zu Tyson auf und zog die beiden heraus.
Erste Klasse…
Hinter ihnen eine Broschüre – eine Hütte im Schnee, Feuerwerk…
Langsam öffnete sich ihr Mund. Die Seite des Reisebüros, die er am Morgen geöffnet hatte…
„Ich würde gerne zum Jahreswechsel mit dir in den Bergen Urlaub machen. Das heißt natürlich: Falls du mich mitnimmst.“, sie sah ihn mit großen Augen an, doch er lächelte ungetrübt weiter.
Wild begann Cecils Herz zu klopfen und sie ließ den Umschlag sinken.
Erschrocken sah Tyson auf, als sie aufsprang und der Stuhl dadurch beinahe nach hinten umfiel. Sie ließ die Tickets einfach neben ihrem Teller liegen – doch sie wollte nicht türmen, wie er zuerst befürchtete.
Eilig lief seine Frau um den Tisch herum. Er drehte sich ihr auf dem Stuhl entgegen und gleich darauf umklammerten ihre Arme fest seinen Hals.
Mit dieser Reaktion hatte er nicht gerechnet. Langsam hob er die Arme, zögerte einen Moment und schlang sie dann um ihre Taille.
„Natürlich nehme ich dich mit, wenn du mit mir verreisen willst!“, flüsterte sie erstickt und er lächelte. Fester zogen sich seine Arme um sie. Sie verharrten so einen Moment, dann zog er sie enger und zwischen seine Beine.
Gezwungener Maßen setzte sie sich ganz langsam und mit viel bedacht auf seinen Oberschenkel. Sie wollte ihm nicht wehtun – immerhin war sie ihm vielleicht zu schwer?
Doch er verlagerte nur einen seiner Arme, dass er um ihre Schultern herumgreifen konnte und strich ihr mit der anderen Hand über die Wange.
Genüsslich schloss sie die Augen.
Wie viel Zärtlichkeit in solch einer kleinen Geste liegen konnte…
Seine Nase strich über ihre entgegenliegende Wange und er sog tief die Luft ein.
„Ich liebe deinen Geruch.“, flüsterte er plötzlich und sie musste kichern.
„Ich rieche doch nach dem Erkältungsbad!“
„Genau! Ich liebe Eukalyptus.“
Sie lachte noch einmal und neigte leicht den Kopf.
Wenn sie sich jetzt in seine Richtung drehen würde, würden sie sich dann…
„Wir sollten essen. Danach geht es weiter.“, versprach er ihr leise ins Ohr.
„Weiter?“, flüsterte sie zurück.
„Ich habe noch drei weitere Hochzeitstage aufzuholen.“, entgegnete er lachend. „Wobei, eigentlich sind es noch immer vier…“
Verständnislos zog sie den Kopf zurück und sah ihn an.
Sanft schob er sie von sich runter und drückte sie zurück in Richtung ihres Platzes.
Nachdenklich ließ sie sich auf ihren Stuhl sinken und nahm die Gabel auf.
Sie nahm ein paar Bissen – es war wirklich köstlich – und langsam kehrte auch ihr Verstand zurück.
Nein, dies war kein Traum.
Andächtig sah sie sich um. Die Kerzen, die Blütenblätter, das Essen, die Rosen…
Als sie aufsah begegneten ihre Augen denen von Tyson.
„Worüber denkst du nach?“, fragte er.
„Ich habe vorhin die Seite vom Reisebüro auf deinem Bildschirm gesehen.“, gestand sie. „Ich dachte, dass du mit Shirin fahren wollen würdest.“
Er seufzte. Schonwieder dieser Name. Wollten sie diese Frau denn nicht einfach vergessen?
„Nein, ich wollte nie mit ihr in den Urlaub fahren. Diese Reise habe ich von vornherein nur für uns beide ausgesucht.“, versprach er und sie sah wieder auf ihr Essen hinab.
„Ich habe mich oft gefragt, warum wir beide heiraten mussten. Warum der Computer nicht euch beide gewählt hat.“, gestand sie dann und er stieß die Luft aus. Ihm gefiel die Richtung nicht, in die dieses Gespräch ging. „Du hast sie doch geliebt, Tyson… Das kann doch nicht einfach so verschwunden sein.“
„Ist es auch nicht.“
Er sah auf und sie klappte den Mund in ihrer Rede wieder zu. Da war sie wohl – die Wahrheit.
„Das heißt, dass du dich dazu zwingst bei mir zu sein?“, fragte sie vorsichtig und er schüttelte den Kopf und ließ die Gabel sinken. Tief atmete er durch, dann griff er über den Tisch hinweg nach ihrer Hand.
„Cecil – ich liebe Shirin, aber viel mehr noch hänge ich an dir.“, versprach er aufrichtig.
Sie sah ihn wenig überzeugt an und griff seine Hand fester.
„Ich will, dass du glücklich bist, Tyson. Ich will nicht, dass du dich zu irgendetwas gezwungen fühlst. Wenn du wirklich mit mir einen Neuanfang wagen möchtest, dann wäre das großartig! Nur wenn du nicht mit vollem Herzen dahinter stehst und tatsächlich nur an Shirin denkst, dann…“
„Gerade denke ich nur an dich.“, fuhr er ihr dazwischen und sie senkte betroffen den Kopf. „Hör auf dir Gedanken zu machen. Oder versuch es wenigstens. Meine Affäre mit Shirin ist vorbei. Von nun an bin ich nur noch dein Ehemann! So wie es sein sollte…“
„Ich habe mich oft gefragt, warum sie uns verheiratet haben.“, begann sie noch einmal leise. Er rieb mit dem Daumen über ihre Hand und nahm seine Gabel wieder auf.
Schweigend sah er sie an, als er weiter aß.
„Was ist, wenn es nur aus Kalkül geschah?“
„Wie meinst du das?“
„Ich war dabei Autorin zu werden. Einige Romane hatte ich bereits veröffentlich. Meine Lektorin sagte einmal zu mir, dass meine Bücher deshalb so gut ankämen, weil sie gewisse Sehnsüchte befriedigten – den zu lieben den man möchte. Es ist ein Mittel um unruhige Gemüter zu beruhigen…“
„Das kann durchaus sein.“
Cecil nickte und sah auf.
„Und wenn nun genau das der Grund ist, warum wir verheiratet wurden? Du bist mein… nun… also…“, stammelte sie und er lächelte geschmeichelt.
„Keine Sorge, deine Geschichten haben mehr über dich verraten, als du glaubst. Oder denkst du, dass mir nie aufgefallen ist, dass sie Männer alle die selbst Statur haben? Meine Statur?“
Sie sah auf ihre Nudeln hinab.
„Und genau das ist es… vielleicht wollten sie mir einen Mann geben, der mich inspiriert, damit ich weiter Geschichten schreibe, die die Menschheit unterhalten und von dem ablenken, was sie vielleicht stören könnte.“
Er schwieg nachdenklich.
„Und du warst ein vielversprechender Student mit großen Karriereaussichten. Du wärst vielleicht noch drei oder vier Jahre im System geblieben, dann hätten sie dich aufgrund deines Alters aussortieren müssen. Es gibt Statistiken darüber, dass diejenigen, die genau wissen sie wären nur noch ein oder zwei Mal dabei anfangen ihr Leben anders zu nutzen. Sozusagen noch einmal die Sau rauslassen oder alles tun, was sie schon immer mal machen wollten. Sie verlieren die Hoffnung, dass ein Partner für sie existiert. Vielleicht wollten Sie dich nur motivieren, damit du am Ball bleibst.“
Nun blieb ihm der Bissen im Hals stecken. So hatte er noch nie darüber nachgedacht.
Er starrte auf seinen Teller. Cecil beobachtete ihn dabei.
„Du glaubst auch, dass das System einen Fehler gemacht hat, oder? Einen gewollten Fehler…“
Er sah auf, doch sie senkte den Blick auf die Tischplatte.
Langsam drückte sich ihr Rücken durch und ihre Hand drohte seiner zu entgleiten. Eilig griff er fester zu, damit sie blieb wo sie war. Ihre Augen wanderten hinüber zu der Stelle, wo sie einander berührten.
„Du hast einen Denkfehler.“
„Der da wäre?“, fragte sie müde.
„Es gibt noch mehr Männer wie mich. Sie hätten dich auch mit irgendjemand x-beliebigen verheiraten können und mich dafür mit Shirin. Sie und Eric haben am selben Tag geheiratet wie wir – weißt du das nicht mehr? Wenn die einzigen Gründe für unsere Heirat Inspiration und Motivation waren, während ich zu Shirin gehört hätte, dann wäre dieser eine Tag vollkommen anders verlaufen.“
Cecil atmete tief durch.
„Ich habe auch immer bezweifelt, dass unsere Eheschließung wirklich einen fundierten Sinn hatte.“, gestand er schließlich und Cecils Hand erschlaffte kaum merklich in seiner. „Aber ich beginne allmählich daran zu glauben.“
Vorsichtig sah sie zu ihm auf, doch in seinen Augen fand sie nichts als Wärme und Zuversicht.
„Du hast nicht nur Mitleid mit mir? Keine Schuldgefühle?“
„Schuldgefühle? Doch, sie beginnen langsam. Aber das ist nicht der Grund, warum ich mich gegen Shirin und für dich entschieden habe. Das kann ich dir versichern.“
Cecil schwieg einen Moment, nahm ihre Gabel wieder auf und stopfte sich ein paar Tagliatelle in den Mund.
„Glaubst du mir?“
Sie sah auf und sah ihn eine Zeit lang nur an, dann aber nickte sie schwach.
„Ja, ich möchte dir gerne glauben.“
Er seufzte erleichtert und rieb weiter mit dem Daumen über ihre Hand.
Tyson genoss ihren noch immer verunsicherten und verwirrten Anblick, wie sie ihre letzten Nudeln aufspießte und drehte.
„Wir sollten die Reihe der Hochzeitstage fortsetzen.“, flüsterte er dann tief und sie sah fast erschrocken auf.
Sie ließen die leeren Teller stehen und standen auf.
„Geh hinauf.“, bat er sie sanft und löschte die Kerzen, ehe er die Weingläser an sich nahm und ihr eines reichte. Cecil erwartete bei der letzten Lichtquelle im Dunkeln zu stehen, doch am oberen Ende der Treppe leuchtete noch immer ein schwaches Licht.
Neugierig wandte sie sich den Stufen zu und stieg sie langsam hinauf.
Auf einem hüfthohen Bücherregal leuchteten schwach LED Weihnachtslichter und gegenüber der Treppe an einer Tür zu einem ungenutzten Raum hing etwas Rotes auf einem Kleiderbügel.
Ein langer Mantel empfing sie beide.
Sie trat darauf zu und strich rüber.
„Der ist so weich…“, murmelte sie.
„Weich und warm.“, bestätigte er dicht hinter ihr. Sie sah über die Schulter zurück und griff ihr Glas fester, als eine große Hand sich über ihre Hüfte schob. „Genauso warm und weich wie du.“
„Das weißt du doch gar nicht.“, plapperte sie mit roten Wangen los und er lachte leise.
„Doch und das weißt du. Du hast gestern nicht geschlafen, als ich dich berührt habe.“
Sie schluckte. Ihr wurde innerlich so leicht und alles kribbelte vor Hochgefühl.
Konnte er vielleicht doch mehr wollen…
Sie senkte den Kopf.
Die Spur der Rosenblüten führte zu der geschlossenen Schlafzimmertür.
Sie keuchte kaum hörbar.
Wollte er mit mir…
„Ich dachte mir du bräuchtest einen schönen, kuscheligen Mantel, wenn wir in den Urlaub fahren.“, flüsterte er dicht an ihrem Ohr und sie erschauderte.
„Und woher kennst du meine Größe?“
Amüsiert verzog sich sein Mund zu einem Grinsend.
„Ich bin dein Mann! Ich kann jeder Zeit in unser Ankleidezimmer gehen und deine Kleidung durchwühlen, wenn ich es denn will. Oder mir einfach einen deiner Mäntel klauen und mit dem in die Boutique fahren um einen passenden für dich auszusuchen.“
Sie schluckte.
Ihre Kleidung durchwühlen?
„Er ist wunderschön…“, murmelte sie und drehte den Kopf wieder in seine Richtung, strich mit einer Hand über das Material des Mantels.
„Schau in die Taschen.“
Cecil zwang sich dazu wieder zu dem Geschenk zu schauen und öffnete eine Tasche. Sie fischte einen Handschuh heraus, der sich unglaublich sanft anfühlte.
„Leder?“, fragte sie leise.
„Wildleder mit Lammfell gefüttert. Ich will doch nicht, dass deine Hände frieren.“
Sie lachte leise. Langsam wanderte seine Hand von ihrer Hüfte vor auf ihren Bauch.
„Danke“, hauchte sie.
„Komm ins Schlafzimmer. Für den seidenen Hochzeitstag.“
Sie schluckte und begann zu zittern.
„Nicht nervös sein.“, wisperte er tief. „Ich tu dir nichts.“
Er strich über ihren Bauch.
„Da bin ich mir nicht so sicher…“, entgegnete sie verloren und drehte den Kopf wieder in seine Richtung. Sie stoppte, als ihre Nasen aneinander stießen. Ihre Lider rollten hinab.
Zaghaft rieb er den Kopf an ihrem.
„Vertrau mir einfach.“, sein Mund war ihrem so nah, dass sie die Bewegung seiner Lippen förmlich spüren konnte. „Geh weiter.“
Verzweifelt – sie wollte ihn so dringend küssen – sah sie zur Tür hinüber. Nur schwer löste sie sich von ihm und folgte den Blüten. Er griff nach dem Mantel und folgte ihr, als sie bereits die Klinke hinunter drückte.
Über dem Bett musste wohl ein ganzer Ballon Rosenblüten geplatzt sein. Sie lagen einfach überall. Vier LED Kerzen flackerten auf den Nachttischen neben dem Bett.
Wenn sie dies wohl gelesen hätte oder selbst verfasst, ihr wäre das Kotzen gekommen vor so viel Kitsch, doch es selbst zu erleben war überwältigend.
Auf dem Bett lag etwas weißes, das seidig glänzte.
Langsam öffnete sich ihr Mund.
War das ein Negligee?
Sie errötete und trat näher.
Eindeutig.
Es war kurz und zum Großteil aus Seide. Lediglich die Brustpartie war von Spitze überzogen.
Ein Geräusch riss sie von diesem Anblick los. Hinter ihr stellte Tyson sein Weinglas auf den Nachttisch zu einer Schale mit dunkler und heller Milchcreme und zwei Löffeln.
„Der Nachtisch.“, erklärte er zu ihrem verwirrten Blick. „Doch zuvor…“, er drehte sie zu sich und griff nach ihrem Weinglas. Dafür reichte er ihr nun den Mantel. „Vielleicht möchtest du einmal alles anprobieren und mir zeigen?“
„Alles?“, fragte sie. Ihre Wangen wurden noch röter.
„Alles.“, bestätigte er leise und nahm ungelenk das Negligee auf, um es über den Mantel auf ihren Arm zu hängen. „Möchtest du?“, vergewisserte er sich dann, als sie noch immer zögerte.
„Soll ich wirklich?“, murmelte sie.
„Ja“, versicherte er mit erneut tieferer Stimme als sonst. „Ich warte hier auf dich.“
Cecil schluckte und wandte sich ab, um im Ankleidezimmer zu verschwinden.
Sie schloss die Tür hinter sich und atmete zitternd aus…
Dann plötzlich riss sie die Augen auf und sah sich um.
Das konnte noch nicht wahr sein!
Was geschah hier?
Sie ging hinüber zu dem gepolsterten Hocker in der Mitte des Raumes und legte alle Kleidungsstücke, die er ihr geschenkt hatte, darauf ab.
Ein Mantel und Handschuhe und… ein Nachthemd?
Konnte man das noch als Nachthemd oder Negligee bezeichnen?
Fiel das denn nicht bereits unter… Reizwäsche?
Sie sah in den Spiegel.
Würde ihr das überhaupt stehen?
Und er wollte sie darin sehen?
Sie legte eine Hand vor den Mund und sah sich suchend um, als könnte sie etwas finden, das ihre Gedanken wieder ordnete.
Er schien es wirklich ernst zu meinen.
Alles was er gesagt hatte.
Vor dem Bad, beim Essen…
Zittrig zog sie den Gürtel ihres Bademantels auf und zog ihre Unterwäscheschublade auf – doch kein Höschen das sie hatte schien angemessen für dieses Negligee zu sein…
Also entschied sie sich einfach für ein schlichtes mit Spitzenapplikation in derselben Farbe wie die Seide und zog die Nachtwäsche über.
Es passte tatsächlich wie extra für sie angefertigt.
Wie hatte er das nur geschafft?
Sie besah sich im Spiegel – von vorn, von den Seiten… Nur gerade so verdeckte es ihr ausladendes Gesäß.
Ob ihm das wirklich an ihr gefallen würde?
Sie bezweifelte es und fühlte sich augenblicklich schrecklich unwohl.
Sie sah in ihr verlorenes Gesicht. Ihre Haare waren inzwischen so kraus getrocknet, dass ihr ihre wirre Frisur etwas Verruchtes gab.
Würde ihm das denn wirklich gefallen?
Shirin sah immer aus wie gestriegelt und gebügelt…
Dagegen musste sie wie ein plumper Trampel wirken…
Sie schluckte und griff den Mantel, um ihn überzuziehen.
Er erschien im ersten Moment etwas zu groß, doch das lag wohl daran, dass sie darunter so gut wie nichts anhatte. Mit einem Pullover würde er perfekt passen…
Und er war wirklich kuschelig weich und warm.
Sie strich über den Stoff an ihrem Bauch und ihrer Hüfte.
Wie wunderbar er ihre Silhouette formte. Darin fühlte sie sich tatsächlich sexy…
Würde sie ihm wirklich gefallen?
Ängstlich sah sie zu ihrem Bademantel und zur Tür.
Sollte sie wirklich so rausgehen und es ihm zeigen?
Vielleicht war er enttäuscht, wenn sie sich ihren Pyjama anzog und einfach sagte, dass ihr alles gepasst hatte?
Sie haderte einen Moment mit sich, dann fasste sie sich aber ein Herz und trat wieder ins Schlafzimmer. Einen Rückzieher konnte sie doch immer noch machen, oder?
Tyson hatte sich auf die Bettkante gesetzt und nippte an seinem Wein.
Er sah auf, als die Tür sich öffnete. Es lag ein Ausdruck in seinem Gesicht, dass Cecil in der ersten Sekunden glaubte, dass er sich furchtbar unwohl fühlen musste.
Sie wollte schon flüchten und diese ganze Nummer einfach beenden und vergessen, als er sagte: „Du siehst unglaublich schön aus.“
Erschrocken sah sie ihn an.
Er schien es wirklich ernst zu meinen!
„Wo sind denn die Handschuhe?“
„Oh! Sekunde!“, beeilte sie sich und zog hektisch das verlangte aus ihren Taschen. Auch sie passten einfach perfekt.
Er lächelte und winkte kurz, dass sie näher treten sollte.
Vorsichtig folgte sie dieser Aufforderung.
„Du bist wirklich unglaublich schön, Baby…“, flüsterte er und sie verzog das Gesicht.
„Oh Gott, Baby.“, jaulte sie auf. „Ich hasse diesen Kosenamen.“
Er grinste frech.
„Ich weiß! Gewöhn dich dran.“, er legte beide Hände an ihre Hüfte und beugte sich vor, während er langsam an dem Stoff hinab glitt. Vorsichtig küsste er die Knopfleiste des Mantels über ihrem Bauch. „Du bist süß und schuldig und unglaublich heiß zugleich. Baby ist der perfekte Kosename für dich.“
Sie keuchte auf, als seine Hände wieder hinauf wanderten.
„Du findest, dass ich heiß bin? Aber… Du hast mich doch nie…“
Er lachte leise.
„Man braucht dich nicht nackt zu sehen, um zu wissen, dass du es bist. Es reichen deine kurzen Hosen im Sommer und die engen im Winter, die deine Rundungen so betonen…“, erneut zog er sie dichter. Seine Hände glitten um sie herum und über ihren Hintern.
Erneut keuchte sie auf.
„Und natürlich deine Kleider zu offiziellen Anlässen und wie perfekt du jeden Ausschnitt füllst…“
Sein Blick glitt hinauf zu ihren Brüsten.
„Tyson!“, jammerte sie und legte die Hände auf seine Schultern.
„Hm?“, machte er und schloss die Augen, als er nach einer ihrer Hände griff und langsam den Handschuh von ihr abstreifte.
„Wenn du mich so… toll…“
„Heiß, Baby!“
„Wenn du mich so heiß findest, warum hast du nie mit mir…“
Er schüttelte den Kopf.
„Weil ich ein dummer Idiot bin?“, fragte er. „Darf ich dich jetzt auspacken?“
Er zog ihr den zweiten Handschuh aus.
Sie biss sich auf die Unterlippe, als er ihre Finger küsste.
„Tust du das nicht bereits?“
Hatte sie sich geniert, ehe sie aus dem Ankleidezimmer trat? Egal.
Das war vollkommen vergessen.
Sie spürte nur ein leichtes pulsieren und brennendes Verlangen in ihrer Mitte und ihr Herz schlug so schnell, dass sie ohnehin nicht glaubte noch einen Schritt tun zu können, ohne dass sie wankte.
Tyson lächelte und begann sehr langsam von unten herauf den Mantel aufzuknöpfen.
Auf halber Höhe ihres Oberschenkels war der erste Knopf und als er den Stoff etwas zur Seite schob entdeckte er bereits den Saum des Negligees.
In dem Moment setzte sein Kopf aus.
Er meinte es ernst. Jedes verfluchte Wort entsprach der verdammten Wahrheit.
Nein, normal wäre sie keine Frau gewesen, die er auf der Straße angesprochen hätte, doch etwas hatte sich geändert, als er sie in der vergangenen Nacht streichelte.
Und er wollte mehr.
Viel mehr.
Die letzten Knöpfe öffneten sich und er strich über ihre Schulter, sodass der Mantel an ihr hinab glitt. Seine Augen weiteten sich, als er ihre prallen Brüste so dicht vor seinem Gesicht hatte. Flach und zittrig hoben und senkten sie sich bei jedem Atemzug.
Mit seinen Händen auf ihren Armen wanderte auch sein Blick tiefer, über ihr weiches Bäuchlein und noch tiefer zwischen ihre Beine – immer weiter hinab, bis er ihn wieder hob und in ihr gerötetes Gesicht blickte.
Seine Hände fanden ihre Hüfte und ihre Taille und rafften leicht den Stoff, jedoch ohne sie zu entblößen.
„Ein Hochzeitstag fehlt noch…“, knurrte er verlangend.
„Und welcher? Du hast mir doch schon vier Dinge geschenkt…“
Er schüttelte den Kopf und beugte sich vor. Sanft küsste er ihren Bauch und langsam hinauf. Besitzergreifend gruben sich seine Finger in ihre Taille und fuhren an ihrem Rücken hinab.
„Der Tag an dem wir geheiratet haben, der fehlt.“
„Ich verstehe nicht…“, gestand sie und keuchte schon wieder so unglaublich erotisch auf, dass seine Ohren glaubten vor Verzücken da hinzuschmelzen.
„Unsere Hochzeitsnacht“, flüsterte er und strich mit der Nase über die Spitze, die ihre Brüste bedeckte. Er spürte die Welle der Erregung durch ihren Körper rauschen. Ergeben strich sie über seine Kopfhaut und seinen Vollbart.
„Ist es schlimm, dass ich… keine…“
Er lachte.
„Und wie du noch Jungfrau bist, Baby… Ein Vibrator, um den Gynäkologen zu täuschen zählt nicht.“
Sie biss sich auf die Unterlippe.
„Das habe ich auch in das Buch geschrieben?“
„Hast du.“, bestätigte er schmunzelnd und erreichte die nackte Haut über dem Brus- und Schlüsselbein. Leise seufzte er.
„Was ist?“, keuchte sie zitternd und schloss die Augen. Langsam schien auch sie ihre Hemmungen zu verlieren. Fester drückte sie seinen Kopf an sich und trat noch einen Schritt näher.
Er öffnete den Mund und biss leicht in ihre Haut – zeitgleich packte er fest mit beiden Händen ihren Hintern.
„Du schmeckst gut. Ich will alles an dir kosten.“
Leicht rhythmisch begann er ihr Gesäß zu massieren, da stöhnte sie auf.
Er lächelte, reckte sich und erreichte ihren Hals. Fest saugte er sich daran fest und benetzte ihre Haut mit unzähligen heißen Küssen. Das Negligee raffte sich langsam bei jeder seiner Bewegungen, bis ihre und seine Haut nur noch von ihrem Höschen getrennt waren.
Plötzlich wurde sie herum geschleudert und lag rücklings auf der Matratze. Mit großen Augen sah sie zu Tyson auf, der sich über ihr aufrichtete und seine Krawatte vom Kragen zerrte. Hektisch knöpfte er sein Hemd auf und warf beides davon.
Ihr Mund öffnete sich schwer atmend.
Langsam spreizten sich ihre Beine vollkommen automatisch. Sie schaffte es nicht mehr die Knie zusammen zu halten.
Wie lange hatte sie von diesem Moment geträumt?
Tyson lächelte. Ihm gefielen dieser Anblick und der sexuelle Reiz, den er ganz eindeutig auf sie ausübte.
Schnell stieg er mit einem Knie auf die Matratze zwischen ihre Beine, hielt den anderen Fuß aber für die Balance auf dem Boden.
Das pulsierende Spannen seiner Hose ignorierte er vorerst, als er sich wieder hinunter beugte und Beine Hände ohne Umwege um ihre Brüste legte.
Cecil stöhnte gequält auf bei der harten Massage, die er ihr gab. Er drückte und knetete sie in lüsternen Kreisen, bis seine Finger die erigierten Brustwarzen fanden.
Er sah auf sein Werk hinab. Hart und prall traten sie unter dem dünnen Stoff hervor.
Er schloss die Augen und küsste sie kurz, in eine zwickte er mit den Zähnen hinein. Erneut stöhnte seine Frau auf und bäumte sich ihm entgegen.
Fest ließ er weiter die Hände über ihre Brüste kreisen und beugte sich noch wenige Zentimeter höher.
„Gefällt dir das?“, flüsterte er und mit Nase an ihrer.
„Oh ja“, stöhnte sie erregt mit hingebungsvollem Schlafzimmerblick.
„Willst du mehr?“, er kniff in ihre Brustwarzen und strich mit den Lippen über ihre.
„Tyson“, jammerte sie schwer erregt. Kaum hatte sie seinen Namen ausgesprochen gruben sich seine Finger wieder fester in ihr Fleisch und drückte ihre Brüste hinauf. Er legte den Kopf schräg und versiegelte ihren Mund beinahe gewaltsam.
Ohne groß zu fragen glitt seine Zunge vor und drängte zwischen ihre Lippen, um die ihre zu umkreisen.
Instinktiv nahm sie seine Bewegung an und schlang die Arme um seinen Rücken. Ihre Fingernägel krallten sich in seine Haut. Er lächelte und setzte einen Moment ab.
Als er sie erneut küsste hinterließen ihre Finger dunkle Striemen auf seiner Haut. Eine seiner Hände zog grob den Stoff von ihrer Brust weg und fand ihre blanke Haut. Die Berührung intensivierte sich und ihre Nägel bohrten sich tiefer in sein Fleisch.
Er löste die Zweite Hand von ihrer Brust und seinen Mund von ihrem.
Sie stöhnte hemmungslos, als er fest die freie rosige Spitze ihres Vorbaus einsaugte und mit der zweiten Hand über ihre Mitte strich.
Der Stoff ihres Höschens war bereits aufgeweicht und glitschig.
Er lachte tief erregt.
„Du kannst es wohl kaum abwarten, was?“
„Warten? Ich habe vier Jahre gewartet!“, protestierte sie verzweifelt und öffnete die Beine noch ein Stück weiter.
„Wenn es dir so sehr gefällt, dann sollten wir dir dein Höschen abnehmen.“, entschied er und zog ihr den Stoff mit beiden Händen von der Hüfte und den Beinen.
Er nutzte die Gelegenheit und sah hinab.
Ihre Schamlippen waren dick und rund aufgeschwollen. Alles glänzte von der Feuchtigkeit aus ihrer Scheide. Er strich mit zwei Fingern über sie, was sie erschaudern und das Becken heben ließ.
Er rutschte ein Stück vom Bett runter und beugte sich hinab. Ein spitzes Quicken entfuhr ihr, als er ihren Venushügel küsste. Seine Zunge streckte sich und fuhr durch ihren glitschigen Spalt. Sie schrie auf.
„Tyson! Oh Tyson, was tust du?“, stöhnte sie heftig und bewegte sich mit jedem Lecken und jedem Kuss automatisch mit.
Genüsslich schloss er die Augen und griff mit beiden Händen an ihr hinauf.
Hemmungslos schrie und wand sie sich, als er ihre Brüste griff.
Plötzlich stoppte jede seiner Bewegungen.
Sie stöhnte gequält und öffnete die Augen.
Schwer keuchend sah sie an sich hinab, als er die Hände einzog. Sanft und sehr langsam küsste er ihre triefend nasse Scheide und öffnete seine Hose.
„Warum hörst du auf?“, wimmerte sie verzweifelt.
„Weil ich gleich komme, wenn du so weiter schreist…“, verkündete er und stand auf, wobei er seine Hose runterschob. „Deine Stimme ist einfach so atemberaubend.“
Mit riesigen Augen betrachtete Cecil den Mann, der dort in voller Pracht vor ihr stand. Muskulös, groß und mächtig – in so vielerlei Hinsicht.
Sein Glied schien so groß, dass sie fast Angst bekam.
„Komm, Baby, leg dich richtig hin und entspann dich.“, bat er schnurrend und stieg zu ihr auf das Bett. Sanft schob er sie in die richtige Position, dass sie bequem den Kopf auf die Kissen betten konnte, dann stieg er erneut über sie.
Sie wollte irgendwas sagen um ihre Unsicherheit zu verdrängen, aber was?
Viel zu oft hatte sie über solche Momente geschrieben und wie heiß und bedingungslos sie sein sollten…
Aber war das erste Mal nicht auch immer mit Schmerzen verbunden?
Er drückte ihre Beine auseinander und legte sich langsam auf sie. Der Länge nach glitt seine Erektion durch ihre heiße, feuchte Mitte und rieb sie verlangend.
„Wird es weh tun?“, fragte sie leise.
„So geil wie du bist auf keinen Fall.“, murmelte er.
„Immer diese Wortwahl.“, jammerte sie verlegen und er lachte.
„Warum schämst du dich? Ich bin dein Mann! Bei mir darfst du immer so triefen und stöhnen…“, flüsterte er ihr ins Ohr. Er zog die Hüfte zurück, seine heiße Spitze strich der Länge nach durch ihr Geschlecht und plötzlich…
Cecil schrie hemmungslos verloren auf.
Hart und widerstandslos bohrte er sich der Länge nach in ihre Scheide. Tyson keuchte tief erleichtert und bewegte sich ohne abzuwarten weiter.
Kein Schmerz, kein unangenehmes Ziehen. Sanft glitt er in ihr vor und zurück.
Cecil lächelte glücklich und ließ ihre Hände von ihm einfangen. Fest pinnte er sie neben ihrem Kopf fest und keuchte schwer in ihr Ohr.
„Gefällt es dir? Fühlt es sich gut an?“, flüsterte sie leise stöhnend.
„Perfekt…“, stieß er angestrengt hervor und hob den Kopf.
Ihr Blick raubte ihm den Verstand. Sie biss sich gequält lächelnd auf die Unterlippe und drückte den Kopf in den Nacken.
Ihre Brüste wippten mit jedem Stoß vor und zurück.
Sie drückte ihm die Hüfte entgegen.
Was für ein Anblick!
Er krallte ihre Finger fester und erhöhte das Tempo. Ihr Mund öffnete sich noch weiter und sie stöhnte ergeben.
Dieser Ton – diese Stimme…
Er senkte den Kopf und saugte sich an einer ihrer Brustwarzen fest. Immer schneller ging seine Hüfte.
Ihre Laute wurden wieder schriller, schneller, zügelloser…
Erstickt schrie sie seinen Namen, dann spürte er ihn – ihren Orgasmus, der sich eng um ihn schloss und an ihm saugte.
Das gab ihm den Rest.
Erschrocken ließ er eine ihrer Hände los und krallte sie von unten in ihr Gesäß, um die fester an sich zu drücken.
Sie spürte sein Pulsieren gegen ihre Kontraktionen und sah ihn lächelnd an.
Verschwitzt und eindeutig glücklich erwiderte er diesen Blick.
„Scheiße, verdammte…“, murmelte er und lachte kurz auf.
„Was ist?“, flüsterte sie und strich über seinen Kopf und seine Schultern.
„Wie konnte ich so bescheuert sein und vier Jahre einfach nur neben dir pennen, wo man so schöne Dinge mit dir treiben kann?“
Er sah sie schelmisch grinsend an und sie lachte auf.
„Du bist doof!“
„Bin ich!“
Er bewegte sich noch ein paar Mal und küsste sie dabei sanft, dann zog er sich aus ihr zurück.
Vor Anstrengung keuchend sah sie ihm nach, wie er sich aufsetzte und eine Packung Taschentücher aus dem Schubfach seines Nachttisches zog.
Vorsichtig machte er sich sauber und sah schmunzelnd zu ihr.
„Das solltest du auch machen.“, bemerkte er.
„Noch nicht… ich glaube wenn ich jetzt aufstehe falle ich um.“, kommentierte sie glücklich lächelnd und er packte wieder alles weg, legte das zerknüllte Taschentuch auf das Tischchen und stieg zu ihr auf das Bett.
Sie stemmte sich hoch, richtete das Negligee, damit es die freie Brust wieder verdeckte und kam ihm entgegen.
Hingebungsvoll und voller Leidenschaft küssten sie einander, bis Tyson eine bequeme Position auf seinem Bett gefunden hatte.
„Nachtisch?“, fragte er grinsend und ließ sie sich ankuscheln.
„War das denn noch nicht der Nachtisch?“
„Nur der erste Gang von vielen. Jetzt kommt der entspannte Teil.“, erklärte er und nahm die Schale mit der Milchcreme. Sie nahm einen der Löffel, stach hinein und fütterte ihn sacht. Dann nahm auch sie einen Bissen.
Sein Blick glitt an ihr hinab.
„Du bist wirklich unglaublich heiß…“, flüsterte er und sie sah überrascht und unschuldig zu ihm auf.
„Komm etwas höher, Baby, ich will dich küssen.“
„Schonwieder? Ich hab schon ganz aufgesprungene Lippen.“, kommentierte sie kichernd, rutschte aber wie gewünscht an ihm hinauf.
Sein Arm glitt tiefer, bis seine Hand hinter ihrem Rücken erneut ihren nackten Hintern fand. Sanft streichelte er sie dort.
„Dann komm her und ich puste und gebe ein heile-heile-Küsschen.“
Sie lächelte verliebt und beugte sich vor.
Sanft und süß war die Berührung…
Ein Schuss durchschnitt die Nacht.
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