Neue Gefühle

GeschichteRomanze / P18 Slash
Carol Peletier Daryl Dixon Gregory Maggie Greene Paul "Jesus" Rovia Rick Grimes
17.01.2019
05.03.2019
12
20383
3
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Vorwort:

Meiner Meinung nach gab es viel zu wenig Desus-Momente in der Serie. Daher habe ich diesen kleinen Oneshot geschrieben. Über Reviews und Verbesserungsvorschläge freue ich mich natürlich sehr.

Anmerkung/Warnung: Die P18-Slash-Einordnung habe ich mit Absicht gewählt. Meine Beschreibungen gehen SEHR ins Detail. Wer das nicht mag, sollte diese Story erst gar nicht lesen. Wen das nicht stört, viel Spaß beim Lesen und beim Beflügeln der Vorstellungskraft.

Es herrschte tiefschwarze Nacht in Hilltop. Der Sternenhimmel erhellte die kleine Gemeinde nur an einigen Stellen sehr schwach. Daryl saß auf einem flachen, niedrigen Stein und blickte in den Himmel hinauf. Seit er aus der Zelle in Negans Hauptquartier geflohen war; er wusste immer noch nicht, wer ihm den Schlüssel mit der Nachricht „Verschwinde jetzt“ unter der Tür durchgeschoben hatte, konnte er nur sehr selten schlafen, obwohl der Armbrüstschütze jetzt mehr oder minder in Sicherheit war und bei nicht feindlich gesinnten Menschen Unterschlupf vor den Saviors gefunden hatte.

Er grübelte darüber, wer ihm diesen Schlüssel zukommen ließ. Für ihn kamen nur zwei Personen in Frage. Dwight, sein Peiniger, den er abgrundtief hasste, weil er Denise ohne Vorwarnung mit seiner eigenen Armbrust erschossen hatte, war eher unwahrscheinlich. Jeden Morgen hatte er Daryl mit „Easy Street“ dem Wahnsinn ein Stück naher gebracht. Dieser Mensch, wobei dieses Wort nur sehr beschränkt auf Dwight zutraf, konnte es nicht gewesen sein. Auch wenn Negan ihn offensichtlich wie einen Diener und Menschen zweiter Klasse behandelte, war er seinem Herrscher treu. Sherry allerdings war eine Kandidatin dafür. Daryl erinnerte sich, dass sie ihm durch die geschlossene Zellentür einfühlsam zugeflüstert hatte, dass nicht alle unter Negans Herrschaft unmenschlich seien und ihr es Leid täte, was er durchmachen müsse. Sie war ein guter Mensch; das wusste Daryl und sie hatte diese Worte auch definitiv ernst gemeint. Wenn sie ihm wirklich bei der Flucht geholfen hatte, dann war das für sie ein enormes Risiko. Bekäme Negan heraus, dass Sherry daran verwickelt war, würde er sie höchstwahrscheinlich töten. Dieses Schicksal wäre noch das gnädigere gewesen. Unter Negans Herrschaft gab es noch schlimmeres als den Tod. Das beste Beispiel dafür war das „Eisen“. Jemanden zu brandmarken, nur weil er in Negans Augen Fehlverhalten zeigte, war einfach nur barbarisch. Daryl wollte es sich gar nicht ausmalen, zu was der Savior-Anführer noch fähig wäre.

Jesus konnte es auch nicht gewesen sein, da er es ihm mitgeteilt hätte, wenn er den Zellenschlüssel entwendet hätte. Als beide aus dem Hauptquartier geflohen waren, hatte Jesus kaum ein Wort gesprochen. Er hatte Daryl nur einige wenige Anweisungen gegeben, wie man vor den Saviors unentdeckt blieb, während sich beide aus dem Komplex herausschlichen. Er war wahrscheinlich noch etwas geschockt durch seine Attacke auf einen von Negans Männern, Fat Joey, auf den er mehrmals brutal mit einer Eisenstange eingeschlagen hatte und ihm den Schädel zertrümmerte.

Daryl war so tief in seinen Gedanken versunken, sodass er gar nicht bemerkt hatte, dass jemand ein paar Meter vor ihm stand. Die Silhouette des Unbekannten wurde durch den Sternenhimmel nur schwach erhellt. Daryl registrierte eine relativ dünne Gestalt, die aber eindeutig die Statur eines Mannes hatte. Haare bis zu den Schultern ließen sich erkennen, sowie der Ansatz eines längeren Vollbartes. Nun war es ihm klar, dass es nur eine Person sein konnte. Der Armbrustschütze hob seinen Kopf und sagte leise, aber bestimmt: „Hey, wieso beobachtest du mich, Mann?“
Die fremde Gestalt kam etwas näher, sodass Daryl ihr Gesicht sah. Es war Jesus. Seine wasserblauen Augen leuchteten selbst bei Nacht heller als Saphire bei Tag. „Seit wir aus dem Savior-Komplex geflohen sind, hast du nicht viel geschlafen, oder?, antwortete Paul. Daryl zuckte nur kurz mit den Achseln. Er verzichtete auf eine Antwort, da Jesus Frage eindeutig rhetorisch gemeint war und er wusste, dass Daryl kaum Schlaf fand. „Möchtest du darüber reden?“, setzte er fort.

Der Armbrustschütze rückte, wenn auch ein bisschen widerwillig, ein wenig zur Seite, sodass Jesus neben ihm auf der rechten Seite Platz nehmen konnte. Er fühlte sofort seine Körperwärme. Während der Nächte in Hilltop konnte es ziemlich kalt werden. Normalerweise mochte Daryl Körperkontakt zu anderen Menschen nicht, doch in dieser Nacht und gerade bei Jesus war es anders. Er vertraute ihm und war ihm immer noch dankbar für seine Hilfe beim Entkommen aus dem Sanctuary. Daryls Einsamkeit war nicht mehr so groß, seit er von Beth nach der Flucht aus dem Gefängnis gewaltsam getrennt wurde und trotz langer und ausdauernder Suche sie nicht finden konnte. Ihr plötzlicher, überraschender Tod im Grady-Memorial-Hospital in Atlanta war einer der schmerzhaftesten und traurigsten Momente seines Lebens. Sogar noch schlimmer als er Merle als Beißer sah, wodurch er gezwungen war, ihn zu erlösen, da sein ehemaliger Bruder ihn angriff. Es gab damals keine Wahl.

Jesus hatte eine ruhige und so bedächtige Ausstrahlung, dass Daryl sich in seiner Gegenwart meistens wohlfühlte. Nicht zu vergessen war, dass seine Flucht aus dem Savior-Komplex ohne ihn vielleicht gar nicht erfolgreich verlaufen wäre. „Weißt du...“, begann Daryl, nachdem er einige Sekunden darüber gegrübelt hatte, ob er wirklich antworten sollte. „ich kann es nicht vergessen, was passiert ist. Immer wenn ich meine Augen schließe, sehe ich es wieder vor mir. Ich bin Schuld an Glenns Tod. Hätte ich nicht versucht, Negan zu überwältigen, wäre es nie so weit gekommen.“ Daryls Miene brachte Trauer und Schmerz zum Ausdruck. Eine Träne rann ihm seine linke Wange hinunter.
„Maggie und Sasha haben mir erzählt, was passiert ist“, erwiderte Jesus mit ruhiger Stimme und rückte gleichzeitig noch ein Stück näher an Daryl heran. „So wie sie es mir geschildert haben, glaube ich, dass Negan schon vorher geplant hatte, Glenn zu erschlagen. Laut Maggie soll Glenn versucht haben, sie zu beschützen. Da wird Negan schon im Hinterkopf gehabt haben, möglichst viel Schaden anzurichten und eben aus diesem Grund auch noch Glenn so brutal zu ermorden. Du warst nicht der Auslöser.“

Er sprach diese letzten Worte mit so einem Einfühlungsvermögen aus, dass Daryls emotionale Barriere endgültig vollkommen zusammenbrach. Er lehnte sich an Jesus Oberkörper und begann leise zu schluchzen. Jesus umfasste ihn mit seinem linken Arm und drückte ihn vorsichtig an sich heran. „Lass es raus. Sperr dich nicht mehr gegen deinen Schmerz. Du musst es irgendwie verarbeiten, sonst fressen dich diese düsteren Gedanken eines Tages auf“, zeigte Paul seine Anteilnahme. Er schaute sich kurz um, um sich zu vergewissern, dass sie niemand beobachtete. Er wusste, dass Daryl ungern seinen emotionalen Schild fallen ließ, vor allem vor anderen Männern. Es war ihm peinlich sich Gefühle und Trauer einzugestehen.

Jesus kannte den Armbrustschützen zwar erst seit einigen Wochen, doch in dem Punkt hatten die beiden eine Gemeinsamkeit. Der Hilltopbewohner hatte in seiner Vergangenheit, bevor die Zombieapokalypse ausbrach, lange gebraucht, um seine Homosexualität als einen Teil seiner selbst anzunehmen und damit zu leben. Dies ließ sich zwar nicht hundertprozentig miteinander vergleichen, aber eine gewisse Ähnlichkeit zeigte sich schon darin. Daryl wusste davon nichts. Es war niemals zur Sprache zwischen den beiden gekommen, vor allem auch deswegen nicht, weil Jesus niemand war, der mit allem, was seine Person und seine Einstellungen betraf, gleich hausieren ging. Er genoss Daryls körperliche Nähe. Vor allem aber fühlte er sich geehrt und gerührt, dass der sonst so barsche und taffe Armbrustschütze sich ihm anvertraut hatte.
Seine Gefühle für Daryl waren bisher nur mehr oder weniger freundschaftlicher Natur gewesen, doch diese weiche Seite an ihm zu sehen, hatte etwas an Jesus Gefühlswelt verändert. Er fühlte sich auf einmal emotional zu ihm hingezogen, was Jesus sich selbst gar nicht so recht erklären konnte. Dass Daryl ähnliche Emotionen empfand, bezweifelte er stark, weil er sich nicht vorstellen konnte, der Armbrustschütze könne romantische Gefühle für einen Mann entwickeln. Paul beschloss aufzustehen, um wieder mehr Distanz zwischen sich und ihn zu bringen. Er ertappte sich dabei, dass er mehr von Daryl wollte, als ihn nur in den Arm zu nehmen. Zwang ausüben oder ihn damit überrumpeln, wollte Jesus aber auf keinen Fall. Im Verlauf seines Wunschdenkens hatte der Alexandriner sich wieder etwas gefangen und schluchzte nicht mehr.

Jesus erhob sich vorsichtig und löste die Umarmung. Doch bevor er ganz aufstehen konnte, packte Daryl ihn am rechten Unterarm, hielt ihn fest. Beide schauten sich tief in ihre Augen. „Geh nicht“, wisperte Daryl ganz behutsam. Die Trauer aus seinem Gesicht war so gut wie verschwunden. Verträumt und freundlich wirkte sein Gesichtsausdruck jetzt. Plötzlich zog der Alexandriner an Jesus Unterarm, sodass ihre Gesichter unweigerlich näher aneinander herankamen. Sie waren nur noch gut fünf Zentimeter voneinander entfernt. Jesus spürte seinen heißen Atem auf seinem Gesicht, wodurch sich seine Barthaare leicht anfingen zu kräuseln. Es war ein kitzelndes aber auch angenehmes Empfinden. Daryl beugte sich noch ein Stück weiter vor und küsste ihn. Vollkommen unerwartet. Er fühlte Daryls warme Lippen auf seinen eigenen und spürte die Barthaare des Alexandriner auf seinem Gesicht. Seine Augen schlossen sich automatisch. Er genoss den Moment, der sich für ihn unglaublich zu dehnen schien. Für einen kurzen Moment vergaß er all seine Probleme, seine Sorgen, die Beißer und die Realität um sich herum. Doch im nächsten Moment bekam er Panik, was er sich selbst nicht erklären konnte. Ruckartig öffnete er wieder die Augen und drückte Daryl von sich weg. Dieser sah ihn nur aus fragenden Augen an.

„Habe ich was falsches gemacht?“, fragte Daryl ungläubig. Jesus reagierte zunächst nicht. „Ich werde gehen. Es tut mir Leid. Sorry Mann“, entschuldigte sich der Alexandriner hastig. „Nein“, hauchte Jesus so schnell er konnte. Er umfasste mit seinen Händen Daryls starke, muskulöse Oberarme, der in seinem Vorhaben zu verschwinden mittlerweile vor ihm stand und küsste ihn, während er seine Augen wieder schloss, in einer schnellen ruckartigen Bewegung. Daryl erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Ihre Lippen und Bärte schmiegten sich aneinander. In Jesus Magengrube breitete sich ein warmes angenehmes Gefühl aus. Eines, was er  noch nie in dieser Intensität verspürt hatte, niemals in seinem Leben. Er spürte, wie Daryl mit seinen Händen in seine langen bräunlichen Haare fuhr und seinen Kopf vorsichtig umfasste.

Ihre Zungen berührten sich, was in Jesus das Verlangen nach mehr auslöste. Jesus wollte ihn nicht nur küssen; er wollte seinen Körper schmecken, ihn am ganzen Körper erforschen und sich mit ihm vereinigen. Der Hilltopbewohner trat einen Schritt zurück, öffnete wieder seine Augen, was Daryl ihm gleichtat. „Komm mit“, raunte Jesus in tiefem Tonfall. Daryl verzichtete auf eine Antwort und nickte nur. Beide begaben sich schnell zu einem Anhänger, der, so wusste Jesus, zur Zeit von niemandem bewohnt wurde. In seiner eigenen Wohnung hatte er Sasha und Maggie untergebracht, also konnte er schlecht dorthin zurückkehren, wenn er im Begriff war, Daryl zu verführen.

Beide traten schnell ein, bis Jesus die Tür hinter sich zuzog. Ein Bett ließ sich auch trotz des schummerigen Lichtes deutlich erkennen. Der Hilltopbewohner hatte seit zwei Jahren keinen sexuellen Kontakt mehr zu anderen Männern gehabt, doch er wusste genau, was zu tun war. Er drängte Daryl behutsam, aber bestimmt Richtung Bett und versetzte ihm einen leichten Hieb gegen die Brust, sodass der Alexandriner rückwärts seitlich auf die Matratze fiel. Jesus beugte sich über ihn und knöpfte langsam sein schwarzes Hemd auf, während sie sich wieder leidenschaftlich begannen zu küssen. Eine muskulöse, aber auch drahtige, leicht behaarte Brust kam zum Vorschein. Jesus lehnte sich noch weiter vor und begann seine Brust mit Küssen zu bombardieren. Er streichelte vorsichtig mit seinem Bart an seinen Brustwarzen entlang, die relativ klein, aber anscheinend empfindlich waren. Daryl atmete schwerer; begann leise zu stöhnen. Seine Zunge setzte er zusätzlich ein um seine Brustwarzen zu stimulieren. Das war nicht nur für Daryl ein angenehmes Gefühl.

In Jesus stieg das Verlangen noch mehr von Daryls trainiertem Körper zu erforschen, Er spürte, wie sein Blutfluss immer mehr umgeleitet wurde, seine Männlichkeit zu schwellen begann und immer härter wurde. Paul arbeitete sich zum Bauchnabel hinunter und begann behutsam Daryls Jeans aufzuknöpfen. Er konnte die Härte seiner körpereigenen Armbrust bereits fühlen. Und diese Armbrust war sehr groß. Langsam zog er seine Jeans herunter und begann mit seiner rechten Hand den Schaft des Alexandriners zu bewegen. Daryl begann wieder lauter zu stöhnen und zog nun eigenhändig seine Boxershorts herunter.

Jesus konnte sich nicht mehr beherrschen. Er wollte Daryl schmecken. Er umfasste mit seiner rechten Hand seitlich den Schaft und öffnete seinen Mund. Jesus wölbte seine Lippen um seine Zähne, um möglichst zärtlich sein zu können. Er stimulierte zunächst die Spitze, was den Alexandriner erneut zum tiefen Raunen brachte. Seine linke Hand benutzte er um seine Hoden zu massieren, die wenig behaart und recht groß waren, was Jesus aber nicht im geringsten störte. Er bewegte seine Lippen immer weiter zu seiner rechten Hand, die am Schaft verweilte und nahm Daryl mehr und mehr in seinen Mund auf. Er schmeckte sehr gut. Eine gewisse herbe, männliche Note, von der Jesus nicht genug bekommen konnte. Seinen Kopf bewegte er auf und ab lutschte genüsslich und langsam an seiner Erektion. Daryl, der es bisher nur passiv genossen hatte, packte Jesus Kopf mit beiden Händen; fühlte sein weiches Haar. Er bewegte seinen Kopf behutsam, dann immer schneller, ließ seine Männlichkeit weiter in Jesus Rachen hineingleiten, der ohne zu zucken auch genau das tat, was Daryl durch die Steuerung des Kopfes von ihm wollte. Jesus hörte, wie Daryls Stöhnen ein neues Intensitätslevel erreichte und blickte nach oben.
Der Alexandriner schaute ihn auffordernd und wollend zugleich aber auch verführerisch an. Dieser Blick genügte, um in Jesus ein unbändiges Verlangen zu wecken, in ihn eindringen zu wollen, sich mit ihm zu vereinigen. Er beendete das Liebkosen seines körpereigenen Schwertes, stand geschwind auf. Daryl rückte ein Stück vor, sodass sein Liebhaber Zugang zu seiner Liebespforte bekam und spreizte leicht seine Beine. Jesus schlüpfte schnell aus seinem Hemd und seiner Hose. Während Daryl seine rechte Hand zu seiner Pforte führte, um sie auf das Eindringen eines anderen durch gezielte Weitung vorzubereiten, zog Jesus vorsichtig seine Boxershorts aus. Das fiel ihm gar nicht leicht, da sein Krieger sehr hart war, was das Ausziehen erschwerte.

Jesus umfasste ihn mit seiner rechten Hand und führte ihn langsam Richtung Daryls Eingang. Er drang mit der Spitze ganz vorsichtig ein, ließ Daryl sich an das Gefühl gewöhnen. Nach und nach drang er tiefer ein, immer erst, nachdem der Alexandriner das Okay gegeben hatte. Es sollte nicht für Jesus sondern auch für Daryl eine befriedigende Erfahrung sein. Jesus variierte die Technik. Mal tief und fordernd, mal sanft und zurückhaltend. Daryl genoss es wahrscheinlich noch mehr als Jesus es selbst. Sein anfängliches schmerzvolles Stöhnen hatte sich in ein lustvolles, forderndes Stöhnen verwandelt. Jesus selbst konnte seine Lust nicht mehr bändigen. Er begann sich schneller und stoßhafter zu bewegen. Die härtere Gangart gefiel Daryl offensichtlich, da er seine linke Hand an Jesus Rücken führte, sodass dieser mehr Kraft und Druck bei der Bewegung aufbauen konnte. Es turnte ihn so sehr an, dass er seinen eigenen untätigen, aber starr aufgerichteten Schaft ausgiebig massierte. Jesus Lustempfinden steigerte sich immer mehr bis kurz vor den Höhepunkt.

„Ich komme gleich“, raunte er Daryl lustvoll zu. Jesus legte noch etwas an Tempo zu, um sich daraufhin in den Alexandriner mit einer großen Menge zu entladen. Daryl spürte ihn in sich. Er entlud sich im gleichen Moment wie Jesus. Sein Samen spritzte so weit, dass Teile davon in Jesus Haar und in seinem Bart hängenblieben. Der Hilltopbewohner zog seinen Krieger aus Daryl zurück und lächelte nur, während er sich über ihn beugte und ihm einen leidenschaftlichen Kuss gab. Er warf ihm einen verführerischen Blick zu und verschwand aus Daryls Blickfeld.

Auch wenn es in diesem Fall etwas war, was Jesus recht gern in seinem Haar hatte, wollte er es trotzdem auswaschen, solange es noch flüssig war. Mit verfilztem und verklebtem Haar konnte er sich nicht den anderen Hilltopbewohnern zeigen. Sie würden fragen stellen und er wollte Daryl zu nichts zwingen. Jesus war sich sicher, dass sein Liebhaber noch nie mit einem Mann Sex gehabt hatte. Aufgrund seiner passiven Haltung und der langen Vorbereitungszeit, bis er in seine Hinterpforte vollständig eindringen konnte, waren Hinweise genug. Paul wusste, er musste vorsichtig sein und durfte die ganze Sache auf gar keinen Fall überstürzen. Während er sich den Samen am nahegelegen Waschbecken aus Haar und Bart wusch, dachte er darüber nach, was als nächstes zu tun sei.

Daryl hatte sich noch nie in seinem Leben so gefühlt, wie er es gerade tat. Seit langem war er wieder glücklich und zufrieden. Niemals hätte der Alexandriner gedacht, dass er Gefühle für einen Mann entwickeln könnte. Doch Jesus war etwas besonderes; das wusste er jetzt. Er war so einfühlend gewesen und so zärtlich, als er seinen Körper liebkoste. Sein Haar und sein Bart hatten sich so schön warm und weich angefühlt. Solche positive körperliche Stimulation hätte Daryl niemals für möglich gehalten. Jesus konnte mit seiner Männlichkeit, die adäquat groß war und sich sehr angenehm in ihm bewegt hatte, Dinge entfachen, die er bisher nicht mal im Traum für möglich hielt. Er hielt die Empfindlichkeit der männlichen Prostata immer nur für ein Gerücht. Doch aufgrund der soeben gesammelten Erfahrung, wusste er nun, dass es kein Gerücht war.

Immernoch merkte er eine gewisse Wärme in sich. Jesus Samen trat langsam fließend aus seiner Pforte aus. Der Alexandriner schob seine rechte Hand unter seinen Hintern und wischte es vorsichtig ab. Er konnte nicht widerstehen, den Samen zu kosten und führte daraufhin seinen Zeigefinger zum Mund und leckte ihn ab. Die weiße Flüssigkeit schmeckte leicht süßlich. Ein Geschmack, der Daryl durchaus gefiel.
„Schmeckts dir?“, fragte Jesus frech, den Daryl gar nicht gesehen hatte. Wie typisch für ihn, schlich er sich immer an wie eine Raubkatze. Etwas verlegen senkte der Alexandriner den Kopf, behielt aber ein verschmitztes Lächeln, während er jetzt seinen Mittelfinger ablenkte. Sein Blick wanderte an Jesus herunter, der in den Schein des Mondlichts getreten war. Er war unbekleidet geblieben.
„Diesen Körper sollte nie wieder etwas bedecken“ dachte Daryl, während er seine Augen an Paul herunterwandern ließ. Seine schlanke Statur, mit mäßiger Körperbehaarung und seine schlanken Beine boten einen wunderschönen Anblick. Sein Krieger war rasiert. Im Gegensatz zu seinen Kopfhaaren und seinem Bart herrschte hier offensichtlich kein Naturwuchs vor. Auch im schlaffen Zustand sah er sehr ästhetisch aus, und hob sich im Größenverhältnis antiproportional von Jesus Statur ab. Er war lang, aber nicht extrem dick, wodurch Daryl ihn gut hatte aufnehmen konnte.

Der Alexandriner wollte ihn wieder in sich haben. Dieses Gefühl war so unbeschreiblich gewesen, dass er es bald wieder erleben wollte. Doch er wusste, dass es vielleicht nur einmalig war. Es war möglich, dass Jesus nur seine Lust befriedigen wollte und nichts Emotionales dahinter stand. Diesen bedrückenden Gedanken schob Daryl wieder schnell beiseite. Jesus kam an das Bett heran und legte sich neben ihn, den Oberkörper aufgestützt. „Ich habe es noch nie so intensiv erlebt, wie mit dir“, flüsterte Paul gefühlvoll, während er durch Daryls dunkles Haar strich. Diese Worte hätten auch vom Alexandriner stammen können. Er strich seinerseits durch Jesus wallendes Haar. Beide sahen sich lange durchdringend an, bevor Daryl sich flach hinlegte. Er war ausgelaugt von der körperlichen Anstrengung.

Jesus kuschelte sich seitlich an ihn heran, um in seiner Nähe zu sein, seinen Körper zu spüren, um daraufhin die Bettdecke, die am Ende des Bettes gelegen hatte, über sich und seinen Liebhaber zu ziehen. Er legte seinen Kopf auf die Brust des Armbrustschützen und lauschte seinem Herzschlag. Der Rhythmus war ruhig und entspannt. Langsam schlief er ein, während er weiter den Herzschlag spürte.

Die Sonne war bereits über Hilltop aufgegangen, als Jesus seine Augen öffnete. Er war noch etwas benommen von einem Schlaf, wie er ihn lange nicht mehr erlebt hatte. So gut hatte der Hilltopbewohner lange nicht mehr geruht. Er strich über Daryls Brust, der noch nicht aufgewacht war. „Er ist so süß, wenn er schläft“, dachte Jesus, während er vorsichtig versuchte aufzustehen. Irgendwie musste er sich anziehen, aber wollte Daryl auf keinen Fall wecken. Sein Versuch scheiterte; der Alexandriner war aufgewacht.

„Sorry, Ich wollte dich nicht wecken“, entschuldigte sich Jesus schnell. Er war fast aus dem Bett heraus, doch Daryl hielt ihn am Arm fest und zog ihn behutsam zu sich zurück. „Du gehst nirgendwo hin!“, befahl der Armbrustschütze in einem bestimmten, aber auch verführerischen Tonfall. Jesus begann schelmisch zu lächeln, ließ Daryl gewähren. Er packte auch noch Jesus anderen Arm und zog ihn ganz zu sich hin. Ein leidenschaftlicher Kuss entbrannte zwischen den beiden. „Genauso schön, wie er es in der Nacht war“ fand Jesus, der Daryls Kuss mit allen Sinnen genoss. Ihre Lippen lösten sich wieder voneinander, woraufhin sich ihre Blicke trafen. „Ich muss dir ein Geständnis machen“, begann der Alexandriner geheimnisvoll, „ich habe das noch nie mit einem Mann gemacht. Es war schön, a...“

Jesus unterbrach ihn, ließ ihn nicht zu Ende sprechen. „Ich hatte mir schon gedacht, dass es dein erstes Mal war. Du hast so einen schönen Körper“, lenkte er bewusst mit diesem Kompliment ab. Aus Daryls Tonfall hatte er herausgehört, dass er leicht an seiner Liebesnacht zweifelte, was Jesus sofort versuchte zu zerstreuen. Daryl lächelte, da er sich über das Kompliment freute. Niemand hatte ihm bisher gesagt, dass er gut aussehe. Doch seine Gewissensbisse zerstreute das nicht. Was Rick und Carol von ihm dachten, war ihm wichtig.

Rick hatte ihm schon so oft das Leben gerettet und Carol war für ihn wie eine Schwester. Aber andererseits war es sein Leben. Er musste die Entscheidungen für sich selbst treffen, sich nicht von gesellschaftlichen Konventionen aufhalten lassen. „In einer Apokalypse diesen Ausmaßes sollte es doch egal sein, mit wem man intim wird“, dachte Daryl. Er hatte so viel durchgestanden, so viel Leid erfahren und war nie glücklich. In der zurückliegenden Nacht war er das erste Mal in seinem Leben wirklich glücklich gewesen. Niemals hätte er vermutet, dass ein anderer Mann ihm Befriedigung und angenehme Gefühle in diesem Ausmaß bringen konnte.

Der Alexandriner beschloss, Jesus seine Ansicht mitzuteilen und setzte da fort, wo er unterbrochen worden war: „Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich bereit für mehr bin. Ich möchte dich nicht verletzen.“ Jesus Miene verdunkelte sich etwas, zeigte aber keinen Ärger eher Enttäuschung. „Ich zwinge dich zu nichts. Es ist alles neu für dich. Das verstehe ich“, sagte der Hilltopbewohner verständnisvoll. Daryl war sichtlich gerührt, dass Jesus ihn nicht unter Druck setzte. Er fühlte sich ihm gerade in diesem Moment so unglaublich nah. Ihm war nicht entgangen, dass sich Jesus Gesichtsausdruck negativ verändert hatte. „Ich möchte es aber versuchen und sehen, was passiert“, fügte der Alexandriner mit sanftem Ton hinzu. Er bemerkte sofort, dass sich Jesus Miene wieder aufhellte. Beide wechselten einen kurzen, intensiven Blick, woraufhin Daryl ihm einen langen und innigen Kuss gab. Seine Lippen waren genauso angenehm, wie in der Nacht zuvor. Nach einigen Momenten sagte der Armbrustschütze: „Die Sonne ist schon aufgegangen. Wir müssen so langsam aufstehen. Aber vorher...“

Die letzten Worte sprach er andeutungsvoll in leicht raunendem Tonfall aus, woraufhin er die Bettdecke zur Seite schlug und mit seinem gesamten Körper etwas tiefer rutschte. Der Alexandriner hatte das Verlangen Jesus so zu verwöhnen, wie es ihm in der letzten Nacht zuteil geworden war. Doch wie man es genau anstellte, wusste er nicht. Sein Erfahrungsschatz in diesem Bereich war gleich null. Er umgriff Jesus Krieger mit der rechten Hand und massierte ihn vorsichtig, der daraufhin zunehmend an Härte gewann und größer wurde. Daryl blickte hoch, um zu sehen, was sein Liebhaber jetzt erwartete. Dieser lächelte dezent und nickte ihm auffordernd zu. Jesus Schaft glitt ganz langsam in Daryls Mund. Er bemühte sich zärtlich zu sein, indem er versuchte die Technik seines Liebhabers zu kopieren.

Genüsslich leckte er an der Erektion entlang und begann dann beherzt seinen Krieger zu lutschen. Jesus stöhnte lustvoll, doch Daryl vernahm auch leicht unterdrücktes schmerzvolles Ächzen. Er musste irgendetwas nicht ganz richtig machen. „Deine Zähne“, presste Jesus hervor. Daryl wollte sich verbal entschuldigen, doch dies war mit vollem Mund schlecht möglich. Stattdessen stülpte er seine Lippen über seine Zähne und setzte vorsichtig die Bearbeitung seines Schafts fort. Das Schmerzvolle Ächzen seitens Jesus war verschwunden, erfüllendem Genuss gewichen. Er begann Daryls Kopf zu bewegen, um das Tempo leicht zu erhöhen. Der Alexandriner setzte zusätzlich noch seine rechte Hand zur Stimulation ein, indem er den unteren Teil seines Kriegers stark rieb. Jesus sollte zum absoluten Höhepunkt kommen  und Daryl wollte noch einmal von seinem Samen kosten. Der Unterbauch des Hilltopbewohners begann stark zu zittern, seine Atmung wurde stoßhaft. Sein Stöhnen wurde stärker und stärker. Daryl wusste, dass er sich gleich entladen würde. Mit einem lauten Raunen entlud sich Jesus Samen in seinen Mund, begann seine Zunge und dann seine Kehle hinunterzulaufen. Der Geschmack war nach wie vor leicht süßlich und sehr angenehm, Daryl musste mehrmals schlucken, um alles zu kosten. Es hatte sich eine große Menge an Samen entladen. Seine Aktion hatte ihn so erregt, dass er seinen eigenes Schwert gar nicht berühren musste. Dieses war so steinhart, dass es sich bereits von allein entladen hatte, ohne, dass Daryl hätte Hand anlegen müssen.

Kein anderer Mensch hatte bisher solche Gefühle in ihm ausgelöst. Er wollte Jesus ab jetzt immer nahe sein. Es war eindeutig mehr als nur Körperliches.


Und ja: Ich weiß, dass man Safer Sex immer praktizieren sollte. Aber meiner Meinung nach gibt es bei einer Zombie-Apokalypse deutlich größere Probleme, als eine eventuelle Infektion mit einer Geschlechtskrankheit. Zudem sind Kondome in dieser Welt auch nicht so einfach zu finden.
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