Pinke Nervensäge~ (Kirby x Dedede)

GeschichteParodie, Tragödie / P12
Kirby König Nickerchen/King Dedede
15.01.2019
13.04.2019
3
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"KIRBY!" schrie einer die kleine, runde Kugel an. "AUFSTEHEN!"
Kirby, so müde er war, drehte sich einfach um und schlief weiter. Das einzige was er wollte war schlafen, und das auf seiner Lieblingsstelle auf seinem Lieblingsbaum mit seiner kuscheligen Decke und dem schönen Kissen. Auf diese Reaktion folgte ein Rumgestocher auf ihn. "AUFSTEHEEEEN!"
Kirby schlug denjenigen weg als er sich wieder umdrehte und aufstand. Er gähnte und streckte sich kräftig und richtete seinen Blick zum Himmel, der sofort von einem gelben, wütenden Vogel namens Tokkori unterbrochen wurde, der vor seiner Fresse ein Brief hinhielt.
"Post für dich!" grummelte er.
Kirby öffnete den Brief fröhlich und guckte sich die Buchstaben an. Natürlich fragte sich Kirby, was zum Teufel das sein soll.
"Ah?" fragte er mit seiner fröhlichen Miene. Es kam keine Antwort von Tokkori, weshalb Kirby den Brief einfach aß und glücklich vom Baum sprang.
"Huh?" Tokkori guckte Kirby dumm an. "Du, Kirby, wo ist der Brief?"
"Ahhhh"
"DU HAST DEN GEGESSEN NH?" brüllte Tokkori, was sich aber nicht bedrohlich anhörte.
Kirby nickte.
Die nächsten Stunden verbrachte Kirby damit, vom zornigen Tokkori wegzulaufen, weil er sonst ganz schlimm einen »Kame Kame Stecher« in den Bauch gerammt bekam.

Es war schon Mittag geworden, die Sonne spendete an dem Sommer keine Wärme, sondern Hitze wie in der Hölle. Tip und Taff kamen mit deren fliegenen Viechern vorbei um Kirby zu besuchen und ihn indirekt zu einem Real Life zu zwingen. Sie guckten sich das Dilemma zwischen den beiden "besten Freunden" für paar Minuten an, bevor sie Tokkori ansprechen.
"Was ist hier eigentlich los?" fragte Tip.
Tokkori hatte sich vor ihnen gestellt, Kirby lag mit blauen Flecken auf dem Boden und hatte die Augen geschlossen.
"DIESER IDIOT HAT EINEN BRIEF GEGESSEN!"
"War der wichtig?"
"Der war vom König..."
"Also nicht." Beide mussten lachen.
Taff hatte sich zu Kirby gesellt und dachte, er sei bewusstlos, weshalb er ihn mit einem Stock rumstocherte.
"AHHHH" Kirby sprang schnell auf, dass Taff auf seinen Arsch fiel und fast an einem Herzinfarkt starb. Er bekam nur Popo-Wehchen.
"DER LEBT ALSO NOCH?!?"
Tokkori stand es bis zum Vogelhals.
"DAS KÖNNEN WIR Ä--"
"Wer hat denn diesen Brief dir gegeben?" versuchte Tip ihn beruhigen und lachte nervös.
"Der lag im Briefkasten, keine Ahnung."
Währenddessen haben sich Taff und Kirby dazu gestellt.
"Hey Kirby!" sprach Tip die Kugel an. "Wie hat der Brief geschmeckt?"
Kirby wackelte komisch mit glücklicher Miene mit seinen Armen.
"WOLLT IHR EUCH JETZT ÜBER MICH LUSTIG MACHEN!!???!???!?"
brüllte der schon rot gewordene Tokkori und sprang rum.
Nach einigen Minuten, wo Tip, Taff und die nervigen Fliegviecher versuchen, den Vogel wieder gelb zu kriegen, überlegten sie, was Dedede eigentlich von Kirby wollte. Kirby hatte sich eine Dose mit gelber Farbe geholt und die ungeöffnete Dose auf Tokkori geschmissen. Er wurde bewusstlos und fiel zu Boden.
"KIRBY!" rief Kirby und tanzte glücklich.

Und nun richten wir den Blick zu König Dedede und Escargoon, wie sie gerade den Typen von NME Enterprises... anruften?
"König Dedede, Sie sollten mal bezahlen. Sie haben noch Schulden bei uns." fing der Typ ohne Begrüßung an zu reden.
"Bezahlen?! Für diese lächerlichen Monster? Kirby ist immer noch hier in Zeetown!" sagte Dedede erschüttert.
"Sie sollten mir lieber ein Monster geben, dass Kirby in den Arsch tri--"
Sein Magen knurrte stark.
"Haben Sie schon wieder Hunger?! Sie haben erst vor 2 Stunden gegessen!" sagte Escargoon und guckte den Pinguin etwas irritiert an.
"Alles gut, aber ich muss mich entschuldigen, ich muss kurz weg."
König Dedede stand vom Thron auf ging schnell zum Badezimmer.
Er schloss die Tür und stellte sich vor seinen Waschbecken und seinem Spiegel.
'Was ist los mit dir?!' fragte er sich wütend selbst.
Sein Bauch knurrte wieder und der König hatte das Gefühl, von innen aufgefressen zu werden.
'Hör auf an Kirby zu denken! Er steht immer im Weg, er nervt, er ist einfach...zu sü--' Bevor er diesen Gedanken zuende bringen konnte schlug er sich selbst. Er machte den Wasserhahn auf und klatschte sich Wasser ins Gesicht. Nach dem Abtrocken seines Gesichtes guckte er sich im Spiegel an. Er guckte in seine dunkelblauen Augen und dachte nur noch: 'Was ist nur los mit dir?'

Bei der Abwesenheit von König Dedede fing die Schnecke ein Gespräch mit dem NME-Typen an:
"Kömnten Sie uns ganz zufällig einen Rabatt machen? Wir sind zur Zeit knapp bei Kasse.."
"Wenn ihr Geld für das zu viele Essen habt, habt ihr auch das Geld für die Monster." erwiderte der Typ.
"Verkauft doch euer Schloss" schlug er dann vor, aber Escargoon antwortete nicht dazu.
Das altbekannte peinliche Schweigen kam in den Raum und machte es sich dort für einige Minuten breit.
Verscheucht wurde er durch das Räuspern des NME-Typen, der daraufhin was fragte:
"W-was ist das eigentlich für ein pinkes Fläschen neben der Tasse?"
Escargoon guckte zu diesen Gegenständen und antwortete: "Da drinne war Kaffee."
"Sicher?" Der Typ zog eins seiner Augenbraune hoch.
"Es hat danach gerochen und sah so aus."
"Und warum ist da ein Herzchen drauf?"
"Wie bitte?"
Escargoon nahm sich das Fläschen und sah das wunderschön gezeichnete und ausgemalte Herzchen, und es hatte sogar Glitzer. VERDAMMT, GLITZER!
"Vielleicht liebt König Dedede ja Kaffee?" fragte sich Escargoon.
"Wo hast du das gefunden?"
hakte der namenlose Typ nach.
"In Meta Knights Zimmer, wieso?"
Der Typ schlug sich gegen das Gesicht. Escargoon guckte blöd aus der Wäsche und wusste nicht, was er angerichtet hatte.
Kein Wunder, dass er das in Meta Knights Zimmer gefunden hatte, denn Meta Knight hatte es für *hUST TAFF* gemacht.
Meta Knight könnte Escargoon für Einbruch und Diebstahl anzeigen, aber das hat ist eine andere Geschichte.
"Es ist bestimmt ein Liebestrank..." sagte der Typ dann.
"Sicher? Vielleicht liebt er Kaf--"
"Escargoon, was kannst du eigentlich?"
Bevor die Schnecke etwas pissig antworten konnte kam König Dedede und setzte sich wieder auf seinen Thron.
"Und mein Herr, welches Monster wollen Sie heute haben?"
Dedede zögerte etwas, antwortete dann unerwartet mit:
"Heute keins. Morgen vielleicht..."
Ohne zu warten legte er auf und seuftze. Er selbst hatte schon eine Falle mit dem Brief gemacht, wobei er eigentlich ein Monster brauchte, aber irgendwie sagte sein Kopf  "Nein".