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Mortified

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Daniel "Danny" Fenton / Danny Phantom Jasmine "Jazz" Fenton Samantha "Sam" Manson Tucker "Tuck" Foley
14.01.2019
29.05.2019
9
17.078
8
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Dieses Kapitel
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14.01.2019 2.139
 
Autorisierte Übersetzung!
Originalautor: FiveRivers
Fanfiction: https://www.fanfiction.net/s/12954788/1/Mortified
Übersetzung: Alisu

Mortified

Kapitel 1: An Assembly


.

Es sollte nur eine Sicherheitseinweisung sein. Eine von der Danny sehr viel hielt. Eine auf die er sich sogar ein wenig freute. Casper High brauchte umbedingt einen Plan für Geisterangriffe und es würde bestimmt schön sein, wenn die Schüler und die Angestellten tatsächlich eine Ahnung hätte, wie sie mit schwächeren Geistern klar kämen. Momentan bestand der ‚Plan‘ nur daraus, panisch herum zu laufen, bis Phantom auftaucht. Der einzige, der neben Sam, Tucker, Jazz, Valerie und natürlich Danny eine Kompetenz mit den Geistern gezeigt hatte, war Mister Lancer.

Also, ja. Danny hatte sich auf die Einweisung gefreut. Dadurch würde er etwas weniger unter Druck stehen, oder?

Es fing gut genug an, für eine Schulversammlung. Direktorin Ishiyama hatte über den Evakuierungsplan während einem Geisterangriff gesprochen sowie die Verschlussanlagen. Es war nicht das Beste, aber zumindest ziemlich übersichtlich und immer noch besser als nichts. Die Schule hatte einen Geisterschild gekauft und es in der Sporthalle installieren lassen. Es war nicht groß genug, um die ganze Schule abzudecken, aber Danny war vorsichtig optimistisch darüber, dass Geister abgehalten und die Schülerschaft geschützt werden konnte.

Doch das war Dannys Leben. Nichts darin ging jemals gut.

Und natürlich hatte die Schule entschieden, Amity Parks besten (einzigen) offiziellen Geisterjäger einzuladen.

Danny hatte gewusst, dass seine Eltern kommen würden. Wie konnte er nicht? Er wohnte mit ihnen zusammen. Er hatte einfach nur gehofft, dass sie vernünftig mit der ganzen Sache umgehen würden. Mehr als nur gehofft. Er hatte seine Mutter gefragt, was sie geplant hatten. Also wusste er, dass sie den sicheren Umgang mit den Fenton Armband-Lasern vorführen sollten, Schüler dazu ermutigen sollten, es selbst zu versuchen, Flyer für die Unterrichtsstunden verteilen sollten und davon sprechen sollten, wie man sich vor Geistern versteckt oder ihnen ausweicht.

Sie taten nichts davon.

Statt zu machen, was sie geplant hatten, statt zu machen, was Danny gemocht hätte, plapperten sie über ihre Geisterwaffen. Die sie anscheinend alle mitgebracht hatten. Zur Schule. Sie hatten bereits alle abgearbeitet war, die Danny sicher in einem Kampf benutzen würde und nun beschäftigten sich er und seine Freunde damit, die Waffen als ‚widerlich‘ und ‚irgendwie grauenerregend‘ einzustufen.

„Grauenerregend“, sagte Danny ohne zu zögern, als seine Mutter etwas heraus zog, was wie drei pinke Didgeridoos aussah, die man zusammen geklebt hatte.

„Ich würde es allein für die Farbe so nennen“, sagte Sam.

„Was kann die Waffe?“, fragte Tucker.

„Erklärt Mom gerade", meinte Danny.

„Ja, aber sogar ich steige durch ihre Technikgebrabbel nicht mehr durch.“ Er schwieg einen Moment. „Ich kann ihr Technikgebrabbel kaum noch hören. Bemerkt sie nicht, dass ihr kaum noch einer zuhört?“ Er gestikulierte dabei auf die quatschenden Schüler, die auf den Bänken vor ihnen saßen. Die drei saßen ganz hinten.

Danny zuckte mit den Schultern. „Es bringt die Verbindung zwischen Kommukation und Plasma-Ectosignaturanbindung durcheinander. Grundsätzlich paralysiert es alles unterhalb von den Bereich, wo es trifft“, erkärte er. „Als ob etwas temporär dein Nervensystem abtrennen würde.“

„Das klingt nicht so schlimm, so lange es dich nicht am Kopf oder so trifft.“

„Ja, bis du dich daran erinnerst, dass die Verbindung zwischen diesen beiden Dingen dafür verantwortlich ist, wie der Körper eines Geisters aussieht und ob er stabil ist. Eine Person, die langsam auseinander fällt? Grauenerregend.“

„Klingt wie etwas, was du loswerden solltest“, meinte Sam düster.

„Würde ich“, murmelte Danny, „aber ich habe schon so viele andere Dinge entsorgt.“

„Wirklich?“

„Ja. Ich habe sieben Kategorien für die FentonWorks Sachen. Tatsächlich Nützlich, nutzlos, nützlich fürs Geisterjagen, widerlich, irgendwie grauenerregend, um jeden Preis vermeiden und sofort zerstören. Und die Extrakategorien, die auf alles zutreffen, dass ‚unnötig schmerzhaft‘ und ‚ unnötig gefährlich‘ ist. Jazz und ich, wir kümmern uns nur um die Dinge der letzten beiden Gruppen. Weil, mal ernsthaft. Die meisten Sachen, die sie entwickeln, sind widerlich oder schlimmer.“

„Harsch“, sagte Tucker.

„Aber die Wahrheit. Ich liebe sie, doch bei den Vorzeitlichen, wenn sie wenigstens bei der Hälfte der Geräte einen Sicherheitscheck machen - warte mal.“

„Was?“

„Die Waffe kenne ich nicht", sagte er, während er auf die drittletzte Waffe auf dem Tisch zeigte. Sie war furchtbar dünn für etwas neues und Danny stellten sich allein beim Anblick die Nackenhaare auf. „Hey, Jazz.“ Er pickte seine Schwester, die genervt von ihrem Buch aufsah. „Erkennst du die da wieder?“

„Nein“, sagte Jazz langsam. „Überhaupt nicht. Muss neu sein. Oder sehr alt?“

„Wenn sie so aussieht?“

„Ist es wirklich so seltsam, dass ihr die nicht kennt? Ich meine, es ist eine von, was, fünfzig?“, fragte Sam.

„Erinnerst du dich noch an das eine Mal, als deine Eltern dich zum einkaufen mitgeschleift haben und dich dazu gezwungen hatten, alle Blumenkleider im Laden an zu probieren? Und sie dann gekauft haben? Damit sie dir damit drohen konnten?“

„Okay, okay. Ist in mein Gedächtnis eingebrannt. Ich verstehe schon.“

„Aber sie haben sie mit zur Schule gebracht, wie schlimm kann sie schon sein?“

„Tucker, ernsthaft, Kumpel?“

„Letzte Woche haben wir etwas sabotiert, was Geister spontan explodieren lassen sollte“, sagte Jazz. „Davor war es eine süchtig machende Glühlampe.“

„Ich bin so froh, dass das schon theoretisch so unsicher klang.“

„Und das Ding, das Geister denken ließ, ihre Obsession wäre in Gefahr. Warum sie weiterhin versuchen, so etwas zu machen, werde ich nie verstehen.“

„Vergiss nicht das Debakel mit der Idee ‚Lasst uns dieses Jahr Blutblüten im Garten anpflanzen.“

„Das war aber erst letzten Monat.“

„Ich bin so froh, dass ich eine allergische Reaktion auf die Samen hatte.“

„Schh, sie holen sie jetzt raus.“

Die Vierergruppe wandte ihre Aufmerksamkeit den erwachsenen Fentons zu. Jack nahm die dünne, silberne Feuerwaffe vom Tisch. Sie sah eher klein in seinen Händen aus, aber sie wussten alle, dass vor Jack Fentons massivem Körper alles klein aussah.

„Und jetzt!“, sagte der große Mann mit lauter Stimme. „Der Moment, auf den ihr alle gewartet habt! Das große Finale!“

Das hatte den Effekt, dass auch die anderen Schüler sich wieder nach vorne drehten und den Lautstärkepegel auf ein dumpfen Brummen senkten. Jack grinste breit.

„Das hier ist das Beste, was wir seit dem Fenton Portal entwickelt haben!“

Nun. Danny hoffte auf jeden Fall, dass es nicht so schmerzhaft war, wie das Portal. Gemurmel wurde in der Halle laut, als die Leute nicht sicher waren, was sie von etwas halten sollten, dass mit dem Ding verglichen wurde, dass viele für das Geisterproblem in Amity Park verantwortlich machten.

„Es ist ein Spezialprojekt“, fügte Maddie fröhlich hinzu. „Ein Geheimprojekt.“ Das lenkte die Aufmerksamkeit der Schülerschaft erneut zu ihnen.

„Ja! Damit diese nervigen Geister es nicht wieder sabotieren können!“

Danny verzog innerlich das Gesicht.

„Wir haben monatelang daran gearbeitet, also würde ich sie euch nun gerne präsentieren-“

„Den Fenton Mortifier!“

Als ob sie eine Maschine brauchten, um jemanden zu demütigen.

„Jack, Liebling, ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt, sie nicht so zu nennen.“

„Aber Hase...“

Maddie gab gegenüber Jacks Hundeblick auf und winkte einfach ab.

Das war als Dannys Geistersinn sich meldete. Er seufzte schwer. Natürlich würde ein Geist auftauchen, um bei dem Treffen für Schwierigkeiten zu sorgen. „Hey, Leute, mir ist kalt.“

„Brauchst du Unterstützung?“, fragte Jazz.

„Ne, denkt mich nur“, sagte er, während er zwischen die Bänken sank und in den Bereich zwischen ihrem Platz und dem deren vor sich krabbelte.

„Hey, ich wette zehn Dollar, dass es Technus ist“, hörte er Tucker oben sagen, als er über das Metall der Tribüne kletterte.

Seine Eltern sprachen immer noch, aber er konnte sie von hier hinten schlecht hören. Irgendetwas darüber, dass Geister Monster waren, die weder Schmerz noch Freunde noch sonst irgendetwas spüren konnten. Er ignorierte sie. Im Moment war es wichtiger einen leeren Ort zu finden, wo er sich verwandelt konnte und welcher Geist auch immer es war, dazu bringen konnte, zu gehen. Er hatte darüber nachgedacht, es einfach hinter der Tribüne zu machen, aber so wie diese gebaut war, würde jeder das Licht der Ringe sehen, und er hatte sich wirklich vorgenommen vorsichtiger zu sein.

Er kam zum Boden der Sporthalle, ging durch die Hausmeistertür, sah sich im Flur um und lauschte sogar vorsichtig, ob nicht doch jemand zusehen könnte. Dann verwandelte er sich, wurde unsichtbar und flog hoch und zurück durch die Wand in die Sporthalle.

Er flog gerade am Lautsprecher vorbei, als aus dem Ding ein furchtbarer, quietschender Ton kam. Er wirbelte herum, bereit sich zu verteidigen, aber es war immer noch nur ein Lautsprecher.

„Was geht, Homies!“

Danny schlug sich die Hand vor die Augen. Oh mein Gott, er ist sogar noch schlimmer als sonst.

„Ich, Technus, Meister von allen elektronischen und piependen Dingen, bin in der Hood!“

Gut. Technus war also entweder im Lautsprechernetzwerk oder im Technikraum. Das erste war schwerer zu überprüfen, auch wenn Danny nicht wusste, warum Technus besitz vom System ergreifen wollen sollte, also entschied sich Danny dazu, zuerst den Technikraum abzusuchen. Also flog er in dessen Richtung-

-nur um mit voller Wucht gegen den brandneue Geisterschild zu fliegen.

Er war so überrascht, dass er die Kontrolle über sein Unsichtbarsein verlor. Natürlich hatte jemand das Schild angeschaltet- ...oder auch nicht? Niemand stand auch nur in der Nähe des Generators.

Instinktiv sank er einige Fuß tiefer, um einem Ectoschuss auszuweichen. Technus? Nein. Seine Eltern.

„Hahahahaha! Ich habe dich mit den Menschen eingesperrt, Geisterjunge! Den Jägern! Wie du nun sagen würdest, du sitzt in der Klemme! Hahahaha! Ihr hättet den Hauptschalter nicht mit dem Direktorat verbinden sollen! Nun habe ich alle Zeit der Welt um-!“ Ein weiterer Ectoschuss traf den Lautsprecher. Danny hätte am liebsten über das schlechte Timing geschimpft. Technus Gewohnheit heraus zu posaunen, was er plante, machte ihn zu so einem einfachen Gegner. Wenn er nicht wusste, was Technus tat, würde das Ganze recht anstrengend werden, sobald er raus kam.

Danny wich einem weiteren Schuss aus. Zumindest hatten sie die neue Waffe noch nicht benutzt. „Seht mal, könnt ihr nicht einfach aufhören? Ich bin nur her gekommen, um- Au!“ Er verzog das Gesicht und wurde wieder unsichtbar. Er wollte den Geisterschild nicht ausschalten - es würde Technus aus der Sporthalle raushalten - also musste er schnell einen Ort werden um seine Form zu wechseln und dann rausschleichen.

„Schnell, Jack, nimm den Fenton Revealer! Damit können wir ihn auch unsichtbar finden!“

Verdammt, das war das Gerät, das Unsichtbarsein nutzlos machte. Vielleicht in den Umkleiden? Ja, das sollte klappen, Solange darin gerade keiner knutschte oder sich versteckte. Wie es normalerweise der Fall während einer Versammlung war. Aber er hatte nicht wirklich die Zeit, um sich nach einem besseren Ort umzusehen. Der Finger seiner Mutter war auf dem Abzug der neuen Waffe und er wollte wirklich nicht herausfinden, was sie tat. Er schoss auf die Jungenumkleide zu.

Und flog wieder in den Geisterschild.

(Er verstand nicht, warum seine Eltern es so durchsichtig gemacht hatten! Die, die grün leuchteten, funktionierten einwandfrei!)

Dieses Mal verlor er nicht die Kontrolle über sein Unsichtbarsein, aber er bekam einen Schock. Im übertragenen Sinne. Das Schild sollte da nicht sein, zumindest nicht laut Direktorin Ishiyamas Präsentation. Er ging schnell die Biegung des Schildes durch. Wenn es hier war, dann sind die meisten Schüler außerhalb.

Da stand dick und fett Technus Name drauf.

Jack drückte den Knopf auf dem Fenton Revealer und Danny fing sofort an auszuweichen. Seine Mutter konnte zu gut schießen, als dass er etwas anderes tun konnte. Er wollte auf keinen Fall von der neuen Waffe getroffen werden, vor allem nachdem er sah, dass die Schüsse einen ekligen rotbraunen Farbton hatten.

Man muss noch anmerken, dass die meisten Schüler und Lehrer abgehauen waren und sich entweder hinter der Tribüne oder in den Umkleiden versteckten. Die meisten. Nicht alle. Aus Gründen, die für ihn nicht verständlich waren, hatten sich einige wenige der Schülerschaft (aka Dannys Klasse und ein paar andere Idioten) dafür entschieden,auf die Leute mit den Waffen zu zulaufen. Die Fenton Waffen waren so entwickelt, dass sie Menschen nicht schadeten, aber jeder in Amity Park wusste, dass vor allem die Prototypen oft fehlerhaft waren.

Sam, Tucker und Jazz waren auch in der Nähe, aber sie waren halt sein Team. Also taten sie etwas sinnvolles: sie versuchten nahe genug an den Schildgenerator zu kommen, um diesen auszuschalten. Im Gegensatz zu den anderen, die nur zu seinem Stress beitrugen.

Dann passierte es. Danny war hoch und unter geflogen, um den Schüssen auszuweichen und dabei den Schüler fern zu bleiben, doch dann blieb er einen Moment zu lang an einem Ort. Er bemerkte aus seinem Augenwinkel eine Bewegung - jemand, auch wenn er keine Ahnung hatte wer - im selben Moment, in dem Maddie von der anderen Seite aus schoss.

Er konnte sich nicht bewegen. Wenn er auswich, würde wer auch immer hinter ihm war, getroffen werden. So sehr Danny auch nicht ausprobieren wollte, was die Waffe mit ihm machen würde, er konnte es nicht riskieren auszuprobieren, ob seine Eltern die Waffe auch ganz „menschensicher“ bekommen hatten.

Der ungesundrote Strahl traf ihn mitten in die Brust.
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