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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
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05.04.2019 682
 
Eine Woche später stand die kirchliche Trauung von Mike und Ciara vor der Tür. Die Trauung haben sie auch gleich mit der Taufe von Melody verbunden, so dass Amanda endlich die offizielle Patentante der Kleinen war. Chet war unglaublich stolz auf seine Frau, die mit Melody auf dem Arm vor dem Pastor stand. Bei ihr zeigte sich inzwischen auch ein kleines Babybäuchlein, was sie aber immer wieder stolz zur Schau zeigte. Nach der Trauung und der Taufe gab es eine schöne Feier bei Mike und Ciara im Garten. Sie haben etwas zu Essen kommen lassen und feierten zusammen mit ihren Freunden und Kollegen bis tief in die Nacht hinein. Als die letzten Gäste gegen 3 Uhr nach Hause fuhren, nahm Mike seine Frau noch einmal in den Arm. Sie strahlte ihn an. „Wenn mir das jemand vor drei oder vier Jahren gesagt hätte, hätte ich ihn für völlig verrückt gehalten“, sagte sie zu ihm. „Das hätte ich auch. Ich bin so glücklich und dankbar, dich wiedergefunden zu haben.“ Die beiden gaben sich einen langen innigen Kuss und ließen ihrer Leidenschaft noch im Garten freien Lauf.

Die Monate vergingen und Amanda war inzwischen kugelrund. Chet liebte ihren Babybauch – fand seine Frau sogar wahnsinnig sexy damit. Für ihn war sie ein ganz besonderer Mensch, die das wertvollste unter ihrem Herzen trug, was ein Mann nur haben kann. Und genau das machte sie für ihn so unglaublich attraktiv. Der Geburtstermin war bereits zwei Tage überschritten und Chet hatte heute seinen ersten Urlaubstag. Er stand am Morgen früh auf und deckte den Tisch als Amanda zu ihm kam. „Hey, guten Morgen, Schönheit.“ - „Hi“, sagte sie und gab ihm einen Kuss. Sie sah ihn an. „Was hast du?“, fragte er. „Ich glaube, heute oder morgen ist es soweit.“ Chet sah sie verwirrt an. „Die Wehen kommen alle fünf Minuten.“ - „Was? Warum hast du nicht schon früher etwas gesagt?“ - „Ich wollte dich nicht nervös machen.“ Chet lachte kurz. „Das würdest du nie. Ich bin die Ruhe selbst.“ Er sah sie dennoch unsicher an. „Was machen wir jetzt?“ Nun musste Amanda lachen. „Ich würde sagen, du isst jetzt eine Kleinigkeit und dann fahren wir langsam ins Rampart.“ - „Und du? Willst du nichts essen?“ - „Nein, ich habe keinen Appetit. Aber du wirst die Kraft eines Frühstücks brauchen.“ Amanda kannte ihren Mann genau und wusste, dass er im Krankenhaus vor Nervosität fast ausflippen würde. Zwei Stunden später war es soweit und sie betraten das Rampart. Die Wehen kamen inzwischen alle drei Minuten und wurden schmerzhafter. Amanda lag bereits im Kreissaal und Chet hielt die ganze Zeit ihre Hand. Die Hebamme kam nun ebenfalls dazu. „Amanda, gleich geht es los. Sind sie bereit?“ Sie nickte nur und drückte Chets Hand. Die Presswehen setzten kurz darauf ein. „Ja, so ist es gut. Ich kann das Köpfchen schon sehen“, rief die Hebamme. „Es brennt so sehr“, rief Amanda, während Chet ihr die Schweißperlen von der Stirn wischte. „Das ist ganz normal. Wir Hebammen nennen das den Ring of Fire.“ - „Wirklich?“, rief Chet jetzt überrascht und die Hebamme nickte. Er konnte jetzt nicht anders und fing an, den Johnny Cash-Hit „Ring of Fire“ zu singen. „And it burns burns burns the ring of fire the ring of fire....“ - „Chet, halt die Klappe“, zischte Amanda ihn jetzt an. Erschrocken über ihren Tonfall verstummte er sofort, doch kurz danach hallte ein klarer und lauter Schrei durch das Zimmer. „Herzlichen Glückwunsch, sie haben eine Tochter.“ Die Hebamme legte Amanda das Baby in die Arme. „Oh mein Gott“, flüsterte Chet. „Sie ist so winzig.“ Er gab Amanda einen Kuss und streichelte seiner Tochter über das kleine Köpfchen. „Wie wollen wir sie nennen?“ Amanda brauchte nicht lange überlegen. „Was hälst du von Darleen? Das war schon immer mein Lieblingsname.“ - „Der klingt wunderschön. Hallo Darleen Kelly. Hier sind Mami und Daddy.“ Ihm liefen dabei ein paar Tränchen über das Gesicht. „Ich liebe dich so sehr, Amanda. Ihr beide, du und unsere kleine Darleen, macht mich zum glücklichsten Menschen auf der Welt.“ Sie strahlte Chet an. „Ich liebe dich auch, Chet.“ Sie sah zu ihrer Tochter. „Ich liebe euch beide.“
 
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