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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
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05.04.2019 811
 
Mike und Ciara betraten das Grundstück. "Es ist so ruhig hier, obwohl die Straßen gar nicht so weit weg sind", sagte sie nun. Mike lächelte. Er war sich sicher, dass es Ciara hier gefallen würde. Sie betraten nun das Haus und gingen langsam durch das Erdgeschoss. "Die Küche ist so groß. Da hätten vielleicht sogar noch ein oder zwei Kinder mehr Platz", sagte sie und umarmte ihren Mann, der sie jetzt anstrahlte. "Du möchtest noch mehr Kinder?" Sie nickte. "Nicht sofort. Melody ist ja noch so klein, aber vielleicht in ein oder zwei Jahren? Nur dürfen wir bis dahin nicht aus der Übung kommen." Mike lächelte. "Wenn es nach mir geht, können wir jeden Tag üben bis wir alt und grau sind." Sie umarmten und küssten sich. Danach gingen sie weiter durch das Erdgeschoss. Es hatte noch zwei kleinere Zimmer, doch Mike sagte gleich, dass sie vielleicht die Wand aufstemmen könnten, damit sie ein großes Wohnzimmer hätten. Im Obergeschoss fanden sich vier Schlafzimmer und ein Bad. Ciara lächelte, während sie mit ihrem Mann durch die Zimmer ging. "Und, wie gefällt dir das Haus?" - "Es ist wunderschön, aber sicherlich viel zu teuer für uns." - "Das passt schon. Das mit der Versicherung ist auch alles geregelt und das Geld wird in den nächsten vier Wochen ausgezahlt. Dann könnten wir hier einziehen. Der Makler würde das Haus so lange für uns reservieren." - "Bis dahin kann ich auch schon richtig sehen. Oh Mike, das wird so schön werden." Ciara fiel ihrem Mann um den Hals und küsste ihn. Anschließend zog sie ihn zum Fenster des größten Schlafzimmers und sah in den Garten. Auch wenn sie sehr verschwommen sah, konnte sie erkennen, dass dieser eine schöne Größe hatte. "Mike?" - "Ja?" - "Wir wollten doch noch unsere kirchliche Trauung nachholen. Wollen wir dann hier im Garten feiern?" Er legte seine Arme von hinten um sie und sah ebenfalls in den Garten. "Ja, sehr gerne."

Amanda wurde derweil wach und tastete auf die linke Seite, doch diese war leer. Verwundert stand sie auf und suchte Chet. Diesen fand sie kurz darauf mit einem Kaffee auf dem Balkon sitzen. Sie sagte nichts und sah ihn nur an. Dabei musste sie lächeln. Sie liebte Chet sehr und in ein paar Monaten würden sie ein Baby bekommen. Langsam ging sie zu ihm. "Hey, ist alles in Ordnung?", doch er reagierte nicht. Sie musste ihn noch zweimal ansprechen. "Chet, was hast du ?" Er zog sie zu sich auf den Schoß. "Nichts, ich denke nur nach." - "Worüber denn?" - "Das so viel passiert ist in der letzten Zeit. Ich habe das Gefühl, dass das Leben schon fast an einem vorbeirennt." - "Wie meinst du das?" Er hielt Amanda fest im Arm. "Überleg doch mal. Es ist noch gar nicht so lange her, wo du und Ciara mit eurer Musikshow nach Los Angeles gekommen bist. Ciara hatte dann Mike wiedergetroffen, ich bin als dein Mitbewohner zu dir gezogen, haben geheiratet, dann die ganze Sache mit Craig und jetzt bekommst du auch noch ein Baby." - "Ist es dir doch noch zu früh?" Amanda bekam Angst, doch Chet lächelte. "Nein, überhaupt nicht. Aber jahrelang ist in meinem Leben gar nichts passiert und in den letzten Monaten haben sich die Ereignisse schon fast überschlagen. Das ist Wahnsinn." Amanda lächelte nun auch. "Du bist Wahnsinn, mein Schatz." Sie gaben sich einen langen Kuss und verschwanden im Schlafzimmer.

Die nächsten drei Monate vergingen. Ciara konnte wieder vollkommen klar sehen und war mit Mike und Melody überglücklich. Sie half ehrenamtlich in einer Blindenschule aus, während Dixie, Julie oder Amanda auf Melody aufpassten, und brachte den jungen und alten Schülern bei, wie sie trotz ihres Handycaps wunderbare Gerichte zubereiten konnten. Wenn Melody in ein paar Monaten in die Krippe geht, würde sie hier halbtags zu arbeiten beginnen. Das war schon mit dem Direktor der Schule besprochen. Dennoch saß sie gerade in ihrem neuen Haus, in dem sie schon seit einem Monat wohnten und betrachtete lächelnd ihre Tochter, die schlafend in ihrem Bettchen lag. Es war Mittagszeit und Mike noch nicht zu Hause. So ging sie jetzt langsam durch die Zimmer und kam schließlich im Schlafzimmer an. Sie strich über die Bettdecke und dachte an ihr erstes Mal mit Mike, nach ihrer Augen-OP. Es war so völlig anders, ihn nicht nur zu spüren sondern auch wieder sehen zu können. Sie konnte an diesem Tag nicht genug von ihm bekommen und sie wurden erst von Kel und Dixie unterbrochen, als diese mit Melody von einem langen Spaziergang nach Hause kamen. Sie schafften es gerade noch, die Tür zum Zimmer zuzuschmeißen, als sie hörten, wie die Haustür aufgeschlossen wurde.
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