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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
1
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Dieses Kapitel
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26.03.2019 780
 
Amanda sah Chet an; immer noch völlig schockiert, dass sie ihn nicht gehört hatte. "Was machst du hier? Du hast doch Dienst." Da fiel ihr auf, dass sein Arm in einer Schlinge lag und wurde blass. "Was ist passiert?" - "Ich habe mir vorhin bei einem Einsatz die Schulter ausgekugelt und bin diese und nächste Schicht krankgeschrieben. Ich hatte versucht, dich anzurufen, damit du mich vom Rampart abholst, aber du bist nie rangegangen." Amanda überkam ein schlechtes Gewissen. "Hast du starke Schmerzen?" - "Geht schon. Aber was hast du da in der Hand?" Amanda schaute auf das Ultraschallbild und dann zu Chet. Schließlich reichte sie es ihm, doch er sah sie fragend an. "Das ist unser Baby." - "Bitte was?" Er glaubte sich verhört zu haben. Amanda lehnte sich an seinen Arm und schaute nun auch auf das Bild. "Das ist unser Baby. Es ist noch ganz jung - gerade mal sieben Wochen." Chet konnte es nicht glauben und starrte auf das Bild. "Du bist schwanger?" Amanda bekam etwas Angst, war sie sich eigentlich sicher gewesen, dass er sich freuen würde. Vorsichtig schaute sie zu ihm auf und sah, das zwei kleine Tränchen über sein Gesicht liefen. "Unser Baby. Es ist so winzig", flüsterte er. Dann nahm er Amanda in den Arm. "Das ist so toll. Ich freu mich riesig und du wirst eine so großartige Mami werden." - "Aber was ist mit Craig?", rutschte ihr raus. "Was soll mit ihm sein? Er ist doch nicht der Vater und rückt er meiner Familie zu dicht auf den Leib, bekommt er eins auf die Mütze." Amanda musste lachen. Das erste Mal an diesem Tag. Sie hatte sich noch nicht eine Sekunde darüber gefreut, dass ein neuer Mensch in ihr wächst, sondern nur Angst wegen Craig gehabt. Chet konnte es ihr ansehen. "Hör auf immer an diesen Schwachkopf zu denken. Du bekommst ein Baby - unser Baby." Er warf sie etwas ungelenk aufs Sofa und zog ihr Shirt hoch. "Chet, pass auf deinen Arm auf." Doch er hörte nicht zu sondern gab ihrem Bauch einen Kuss. "Hallo du da drin. Hier sind Mami und Daddy. Wir freuen uns schon ganz ganz dolle auf dich." Amanda musste lachen, weil Chets Schnurrbart beim Sprechen auf ihrer Haut kitzelte, doch er sprach weiter: "Wir haben dich jetzt schon wahnsinnig lieb, auch wenn du noch etwas eigenartig aussiehst. Und weißt du was? Du hast eine ganz tolle Mami. Sie ist der beste Mensch auf der Welt." Amanda streichelte zärtlich über Chets Lockenkopf und hatte alle Mühe, ihre Tränen zu unterdrücken. Chet sah zu ihr auf. "Ich liebe dich, Amanda Kelly." - "Ich dich auch, Chet. Sehr sehr dolle sogar." Die beiden gaben sich einen langen Kuss, der mit einem Male leidenschaftlicher wurde. Beide wollten keine Zeit verlieren und Amanda zog Chet die Hose runter und drückte ihn auf das Sofa. Danach zog sie sich sehr verführerisch ihre eigene Hose aus. Dieser Anblick machte Chet fast wahnsinnig. Langsam setzte sich Amanda auf seine Erregung, die sie vollkommen ausfüllte. Sie bewegte sich nun sehr schnell und es dauerte keine zwei Minuten bis beide zu ihrem Höhepunkt kamen. Später lagen beide Arm in Arm vor dem Fernseher. Chet streichelte ihren Rücken. "Mäuschen?" - "Ja?" - "Ciara hat mich vorhin auf der Wache angerufen." Er merkte, wie sich Amanda anspannte. "Du kannst ihr doch nicht ewig aus dem Weg gehen. Sie ist dir doch nicht böse - im Gegenteil. Sie weiß, dass es nicht deine Schuld war." Amanda setzte sich auf. "Ich trau mich nicht, ihr oder Mike gegenüber zu treten. Sie wäre beinahe gestorben und Melody auch." Chet nahm sie jetzt fester in den Arm. "Schatz, sie ist deine beste Freundin und sie braucht dich so wie du sie auch brauchst." Amanda sagte nichts. Er verschwieg ihr bewusst, dass er Ciara mit Melody und Mike für den übernächsten Tag eingeladen hatte.

Am nächsten Vormittag stand die Polizistin Veronica mit rot gefärbten Haaren vor Vince. "Wow, du siehst ihr jetzt wahnsinnig ähnlich." - "Super, dann fahre ich mit den Kollegen gleich los." Vince nickte und sah ihr hinterher. Auch wenn es seine Idee war, sagte ihm sein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt. Doch er versuchte sich zu beruhigen. Neben Veronica waren noch zwei weibliche sowie drei männliche Kollegen mit in Venice Beach. Drei Tage waren angesetzt. Wenn sie ihn dann immer noch nicht haben, würden Kollegen vom Fall abgezogen werden - das hatte der Chief schon angedroht.
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