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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
11.03.2019 758
 
Craig sah erstaunt zu Amanda. "Ich möchte gleich festhalten, dass du hier freiwillig vor meiner Tür stehst." Sie funkelte ihn nur an. "Ich bin auch gleich wieder weg, wollte dir aber nur eines sagen: Lass Ciara in Ruhe. Wegen dir ist ihr Baby zu früh auf die Welt gekommen." - "Wegen mir? Was hab ich mit deiner blinden Freundin zu tun?" Amanda schnaufte abfällig. "Tu nicht so, als wenn du das nicht wüsstest. Ich kenne deine Spielchen. Du hast sie in den letzten Tagen manipuliert, so dass sie jetzt denkt, dass sie nichts mehr kann. Mit mir hast du das damals auch gemacht." Craig hob die Hände. "Ich habe gar nichts gemacht, meine Süße. Ich habe jeden Tag von morgens bis Abends im Supermarkt gearbeitet, weil ich ja dank dir meinen Job verloren habe." Er sagte dies mehr als abwertend. "Stimmt, ich vergaß, dass ja ein Craig Brice sich niemals selbst die Hände schmutzig macht. Du hast deine Leutchen, die die Drecksarbeit für dich übernehmen." Craig grinste nur. "Du kannst mir gar nichts beweisen!" Amanda war bis hier sehr stark, doch ihre Stärke verschwand langsam. "Warum tust du das?" - "Du kennst mich, Amanda. Was glaubst du, ist die Antwort?" Sie wurde jetzt blass und war den Tränen nah. "Du willst alle Menschen in meinem Umfeld zerstören, weil du glaubst, dass ich dann zu dir zurück komme, richtig?" Er sagte nichts, grinste sie jedoch an. "Vergiss es Craig. Du wirst mich niemals mehr bekommen." Sie drehte sich um und ging zum Aufzug. Als die Tür sich öffnete, rief Craig ihr noch zu: "Das alles, Amanda, das war nur der Anfang. Wir sehen uns bald wieder. Da bin ich mir sicher." Er schloss die Tür. Zitternd trat sie in den Aufzug. Als sie im Erdgeschoss ankam, lief sie zu ihrem Wagen und fuhr los. Sie fuhr direkt zu Einheit 51, doch beide Wagen waren im Einsatz. Immer noch zitternd setzte sie sich auf Chets Bett, zog die Beine an ihren Körper und weinte bitterliche Tränen. Der Engine kehrte eine halbe Stunde später zurück. Chet sah auf dem Parkplatz seinen Wagen. "Amanda?", rief er. Auch die anderen Jungs suchten sie jetzt. "Chet, sie ist hier", hörte er den Captain rufen. Chet und die anderen liefen sofort in den Schlafsaal. Sofort nahm Chet seine Frau in den Arm. Diese hatte große Mühe, sich zu beruhigen. Der Captain verwies die Anderen aus dem Raum und setzte den Engine für eine halbe Stunde aus.

"Schatz, was ist denn los?" - "Ciaras Baby ist da. Es ist viel zu früh gekommen. Und es ist alles meine Schuld." - "Wieso sollte das deine Schuld sein?" Amanda erzählte Chet, was die letzten Tage vorgefallen war. "Das Gleiche hat er damals mit mir gemacht, nur ist sie auch noch blind. Sie hat überhaupt keine Sicherheit mehr." Chet hatte Mühe, Amanda zu folgen, war aber entsetzt, dass sie zu Craig gefahren war. "Kleines, sieh mich mal an. Es ist nicht deine Schuld, wenn dieser Kerl etwas in seinem kranken Hirn ausbrütet. Ich werde morgen mit Mike reden, in Ordnung?" Sie nickte zaghaft. Amanda konnte sich nur schwer beruhigen. Chet sprach mit seinem Vorgesetzten und konnte mit ihm vereinbaren, dass Amanda über Nacht hier blieb. Er setzte sich mit ihr im Aufenthaltsraum auf das Sofa. Dort schlief sie spät am Abend ein. Chet fiel immer wieder in einen kurzen Schlaf. Zweimal wurden sie rausgerufen, doch fand er Amanda immer schlafend vor, wenn sie zurück kamen. Dennoch war er froh, als er am nächsten Tag Dienstende hatte. Sie fuhren nach Hause, wo Chet sich nach einer langen Dusche für einige Stunden ins Bett legte. Anschließend fuhren sie zum Krankenhaus.

Die kleine Melody durfte für eine halbe Stunde aus dem Brutkasten und lag bei ihrer Mama im Arm eingekuschelt unter der Bettdecke, als Chet und Amanda das Zimmer betraten. Amanda ging direkt zu ihrer Freundin. "Wie geht es euch denn?" - "Ganz gut. Der Schreck ist noch da, aber der Kleinen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie muss jetzt noch 500 Gramm zunehmen und ein paar Tage im Brutkasten liegen und dann dürfen wir sie mit nach Hause nehmen." - "Sie ist so winzig", flüsterte Amanda gerührt und streichelte der kleinen Melody über das Köpfchen. Chet ging direkt zu Mike: "Kann ich dich einen Moment unter vier Augen sprechen?"
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