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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
01.03.2019 724
 
Chet sah Amanda überrascht an, musste sich jedoch auch ein Schmunzeln verkneifen. Hatte sie ihm wirklich gerade einen Antrag gemacht? Er räusperte sich und setzte sich auf. Amanda sah ihn etwas ängstlich an und wollte aufstehen, doch Chet hielt sie fest. "Muss ein Mann nicht die Frau fragen?" Doch sie sagte nichts und sah ihn nur mit großen Augen an. Chet umfasste ihr Gesicht mit den Händen und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze. "Natürlich möchte ich dich heiraten, Amanda. Ich habe immer nur gedacht, dass du noch nicht so weit wärst." Amanda strahlte und umarmte Chet. "Ich war eigentlich nie bereit für die Ehe..... bis ich dich kennenlernte", gab sie nun zu. "Aber weil du mit Johnny immer so blöde Sprüche gemacht hast, war ich mir bei dir nicht wirklich sicher." Chet nahm ihre Hand. "Weißt du, ich habe wirklich nie was fürs Heiraten übrig gehabt. Aber seitdem wir zusammen sind, denke ich da ganz anders drüber." Amanda lächelte und gab ihm einen Kuss. "Können wir morgen gleich zum Standesamt gehen und einen Termin holen? Ich möchte der ganzen Welt so schnell wie möglich zeigen, dass ich von nun an Amanda Kelly bin." Chet strahlte. "Amanda Kelly - das klingt wie Musik für mich." Die beiden küssten sich immer inniger und fielen noch auf dem Sofa übereinander her.

Am nächsten Tag fuhren die beiden zu Ciara und Mike und erzählten die Neuigkeiten. „Ist das dein Ernst?“ Ciara konnte es nicht glauben. „Du willst wirklich heiraten?“ - „Ja, das möchte ich. So schnell wie möglich. Und du sollst meine Trauzeugin werden.“ - „Darf ich das denn? Ich  meine, ich bin doch blind.“ Daran hatte Amanda gar nicht gedacht. „Wir fragen morgen den Standesbeamten, aber warum denn nicht? Soweit ich weiß, müssen Trauzeugen geistig in der Lage sein, der Zeremonie zu folgen und einen Ausweis haben. So war es doch bei Amanda und eurer Hochzeit auch“, sagte Chet nun. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich es machen dürfte.“ Ciara umarmte ihre beste Freundin. Am frühen Nachmittag fuhren Chet und Amanda nach Hause.

Am Abend saßen Ciara und Mike zusammen. „Geht es euch gut?“, fragte er und legte seine Hand sanft auf ihr kleines Mini-Bäuchlein. „Ja, sehr gut. Aber wir vermissen dich. Du hast so viel gearbeitet in den letzten Tagen.“ Sie kuschelte sich in seinen Arm. „Ich weiß. Entschuldige, aber Joe hatte Urlaub. Jetzt ist er ja wieder da und die Doppelschichten sollten ein Ende haben.“ - „Das ist schön.“ Sie lauschten der Schallplatte, die Mike aufgelegt hatte. „Mike?“ - „Ja?“ - „Ist es möglich, im Ausland jemanden ausfindig zu machen?“ - „Warum fragst du?“ Ciara erzählte ihrem Mann von Amanda und ihren Eltern. Dieser hörte aufmerksam zu. „Das was Craig mit ihr gemacht hat, ist noch schlimmer als wenn er sie geschlagen hätte. Versteh mich nicht falsch. Niemand sollte einen Menschen schlagen, aber diese Psycho-Spielchen haben noch viel weitreichende Folgen. Ein gutes Beispiel ist ja ihre Bulimie.“ - „Aber ihr geht es doch gut im Moment.“ - „Sicher. Aber es gibt auch wieder andere Tage. Sie hat es noch lange nicht geschafft und ich bin froh, dass sie am Montag zu Dr. Bishop geht. Er wird ihr mit Sicherheit helfen können.“ - „Das hoffe ich. Aber sie hat ja auch noch Chet. Er tut ihr richtig gut.“ - „Das stimmt. Ehrlich gesagt hätte ich ihn niemals so eingeschätzt. Aber es freut mich für die beiden.“ Ciara küssten ihren Mann und ihre Hände wanderten schnell unter sein Hemd. Sie hatte die gesamte letzte Woche auf seine Zärtlichkeiten verzichten müssen, weil er einfach zu viel gearbeitet hatte. Heute war sein erster freier Tag und sie wollte ihn endlich wieder spüren. Mike merkte das sehr schnell, nahm seine Frau auf den Arm und trug sie ins Schlafzimmer.

Craig stand währenddessen vor dem Apartment-Komplex von Ciara und Mike – genau wie in den kommenden vier Wochen. Er sah, wie Amanda immer wieder zu ihnen kam oder wie die beiden Frauen spazieren gingen. Und ihm fiel noch etwas auf. Ciara trug immer etwas engere Kleidung, hatte sie ja auch die Figur dafür. Aber es zeichnete sich nun ein kleiner Bauch bei ihr ab. Sollte sie etwa schwanger sein? Craig grinste. Das wäre sehr gut. Eine blinde Frau und ein Baby – das würde ihm richtig gut in die Karten spielen.
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