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Geheimnisse und Überraschungen

von eromanga
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chet Kelly Dr. Mike Morton
14.01.2019
05.04.2019
87
58.370
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01.02.2019 606
 
„Woher weißt du das? Er ist doch erst seit heute im Urlaub.“ Ciara war etwas verwirrt. „Ich war eben auf der Station, weil ich Chets Auto nehmen durfte. Da hat er es mir erzählt.“ - „Hat dich Craig gesehen?“ - „Nein, ich glaube nicht. Wir standen am Auto und als ich Craig gehört hatte, bin ich sofort eingestiegen und weggefahren.“ Ciara setzte sich nun vorsichtig auf und tastete nach Amandas Hand. „Wenn er dich nicht erkannt hat, erfährt er doch nichts von dir. Ich glaube kaum, dass Chet ihn mag, nachdem, was du mir von Craig erzählt hast.“ Amanda atmete tief durch. „Du hast sicher Recht. Aber es macht mich trotzdem so nervös. Kann es halt nicht ändern. Und sein Auto muss ich ihm auch noch zurückbringen.“ Ciara nahm Amanda in den Arm. „Er weiß nicht, dass du hier bist. Also hab keine Angst.“ Amanda nickte stumm. „Ich hab dich noch gar nicht gefragt, wie es dir geht.“ Ciara lächelte kurz. „Mach dir über den Unfall keine Gedanken. Mike und ich hatten großes Glück und müssen nur zur Beobachtung hier bleiben. Übermorgen dürfen wir nach Hause.“ Ciara verschwieg bewusst den Heiratsantrag von Mike, wollte sie doch vermeiden, dass es Amanda noch schlechter geht. Die beiden Frauen unterhielten sich noch kurz und Amanda fuhr mit dem Wagen zurück. Vor der Station sah sie, dass das Tor geschlossen war. Chet hatte ihr mal erzählt, dass dann immer beide Fahrzeuge da waren, ansonsten würde das Tor offen stehen. Sie parkte den Wagen in einer Seitenstraße und beobachtete die Station. Nach einer halben Stunde öffnete sich das Tor und der Squad fuhr zu einem Einsatz. Amanda nutzte die Chance und brachte Chets Wagen zurück. In der großen Halle entdeckte sie Marco, dem sie den Schlüssel in die Hand drückte. „Willst du nicht noch einen Moment bleiben? Du kannst gerne einen Kaffee trinken“, fragte er, doch sie verneinte. So schnell es ging, fuhr sie mit dem Fahrrad in der Dunkelheit nach Hause.

In ihrer Wohnung holte Amanda alles Essbare hervor, was da war. Selbst die Macadamia-Nüsse aus Chets Zimmer, die sie überhaupt nicht mochte, aß sie auf. Extrem müde von dieser Fress-Orgie schlief Amanda noch auf dem Fußboden in der Küche ein. Der Morgen dämmerte schon heran, als sie wieder aufwachte. Amanda sah auf den Boden um sich herum und es überkam ihr ein riesiger Ekel. Sie lief ins Badezimmer und übergab sich mehrere Male, bis sie schweißgebadet am Boden lag. Kurz darauf wurde sie von einem Heulkrampf geschüttelt. Amanda schaffte es einfach nicht, sich zu beruhigen, bis zwei Hände sie umfassten. „Was hast du?“, fragte Chet ruhig und nahm sie in den Arm. Er war völlig schockiert, Amanda so vorzufinden. Ihre Haare klebten strähnig in ihrem Gesicht und an ihrer Kleidung hing Erbrochenes. Ein erneuter Würgereiz überkam sie. Chet half ihr bis zur Toilette und hielt ihr die Haare aus dem Gesicht. Vollkommen erschöpft sah Amanda ihren Mitbewohner an. „Na komm, du springst jetzt schnell unter die Dusche und ich hole dir frische Sachen.“ Sie nickte nur. Chet half ihr dabei, ihre Bluse und Hose auszuziehen und ließ sie dann allein. Aus ihrem Zimmer holte er frische Kleidung und legte sie im Badezimmer auf die Fensterbank, während Amanda unter der Dusche stand. Anschließend ging er in die Küche und wollte dort einen Tee für sie kochen. Er war vollkommen in Gedanken – so hatte er sie noch nie gesehen, sie wirkte richtig verzweifelt. An der Küchentür blieb er stehen und sah das Chaos auf dem Fußboden. Stumm räumte er die gesamte Küche auf, als Amanda aus dem Badezimmer trat. „Es tut mir leid. Ich hätte es gleich sauber gemacht.“
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