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The Stalking Dead

GeschichteSchmerz/Trost, Tragödie / P18 / MaleSlash
Chuya Nakahara Osamu Dazai Ranpo Edogawa
13.01.2019
16.01.2019
10
38.199
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13.01.2019 3.070
 
Im Taxi saßen die beiden mit einem gewissen Abstand voneinander. Chuuya schaute aus dem Fenster, während Dazai Chuuya beäugte und vor sich hin lächelte. Noch immer konnte er nicht fassen das die gerade geschah. Nie hätte er es für möglich gehalten das Chuuya so ein großes Herz für Obdachlose hatte. Zwar war er kein Obdachloser in diesem Sinne, aber dies konnte sein geheimer Schwarm ja nicht wissen und sollte er auch besser nicht.

Nach einer halben Stunde fahrt kamen beide zu Chuuyas Wohnkomplex an. Von außen sah sein Apartment nicht so faszinierend aus, aber dafür umso mehr drinnen. Als Chuuya ihn hinein lies, sah man sofort Chuuyas ganze Trophäen in einer Vitrine. Seine Wohnung war blitzblank und alles war liebevoll eingerichtet. Man sah das er gut verdiente, aber auch das er Single ist. In der Spüle stand noch etwas Abwasch. Dazai schmunzelte leicht, was Chuuya allerdings missfiel „Tze Du bist bestimmt was dreckigeres als das gewohnt! Ich hatte keine Zeit das zu erledigen klar?“ meinte Chuuya etwas beschämt. Er hatte ja sonst selten Besuch, wenn überhaupt. Chuuya führte ihn als erstes ins Bad „Hier kannst du dich erst einmal duschen. Klamotten suche ich dir welche raus. Sind zwar nur Trainings-Klamotten für meine Schüler aber besser als nichts.“ Chuuya lies Dazai einfach im Badezimmer zurück. Er hatte ihn nicht einmal gefragt nach seinem Namen. Scheinbar wollte Chuuya von Anfang an schon keine Bindung zu ihm eingehen. Aber er würde das Eis schon brechen. Schließlich war er ein sehr Charmanter Mann, auch wenn er schmuddelig rüber kam, dennoch war Dazai kein Mann denn man von der Bettkante stoßen sollte.


Seit langem konnte Dazai endlich mal wieder ein Bad genießen und dies tat der in vollen Zügen. Vollkommen entspannt merkte er nicht einmal wie Chuuya ihm Klamotten zur Seite hin legte. Er wunderte sich nur warum auf einmal dort etwas lag was vorher nicht da war.
Er hätte sich gerne Chuuya präsentiert und ihm gezeigt was er zu bieten hat.

Er beendete allerdings sein Bad und trocknete sich ab, dabei fiel ihm auf das Chuuyas, offensichtlich benutztes Handtuch, am Trockner hing. Schnell griff er danach um  ausgiebig daran zu schnüffeln „Hmm wundervoll....er riecht nach Rosen<3“ Dazai spürte Gelüste in sich hoch kommen die er sonst nur spürt wenn er von seinem angebeteten träumt. Langsam glitt er mit einer Hand an sich herunter, überfuhr Narben die er an seinem Körper trug, bis hin zu seinem Schritt. Er packte seinen Penis der durch Chuuyas Duft erhärtete und rieb ihn sich behutsam. Sachte fing er an zu schnurren während er sich durch den wundervollen Duft in seiner Nase selbst befriedigte. Noch nie hat ihn etwas zu so was getrieben. Chuuya war und ist der einzige den er begehrte. Er will ihn so dringend spüren, ihn berühren, ihn ficken und hauptsächlich, ihn besitzen!


Chuuya nahm seltsame Geräusche war als er in seiner Wohnstube saß und wunderte sich darüber. Dazai hatte er dabei natürlich nicht vergessen „Hm ob es ihm gut geht? Nicht das er Krank ist...Ach Chuuya was hast du dir da eingebrockt?“ sagte er mehr zu sich selbst. Schwungvoll stand er auf um nach dem rechten zu sehen. Er stand vor der Badezimmer Tür und klopfte „Alle okay bei dir?“

Genau als Dazai das klopfen hörte, kam er in Chuuyas Handtuch unbeabsichtigt. Er hielt es bis eben noch an seine Nase, doch durch den Schreck-Moment zog er es sich an den Schritt um seine Weichteile zu verbergen. Leicht beschämt putzte er sich aber sauber und vergas dabei zu antworten. Chuuya sagte ihm noch das er rein käme, vermutlich da dieser keine Antwort bekam. Dabei erwischte Chuuya ihn mit seinem Handtuch „Ähm es waren auch noch andere Handtücher da...dieses da ist meins“ entgegnete er Dazai verdutzt. Dazai bekam leichte Schamröte und sagte „Verzeihung, ich dachte dieses sei für mich“ Dazai hatte wohl in diesem Moment Glück das Chuuya nicht seine abklingende Härte sah, die er Geschickt in Chuuyas Handtuch versteckte. Dennoch war ihm dieser Moment alles andere als Angenehm.
Dazai wusste das er sich jetzt zusammen reisen muss, sonst würde er alles kaputt machen. Er musste sich geschickt anstellen um seinen kleinen Engel zu umwerben.

Nach dieser Lappalie versuchte Dazai in die von Chuuya bereit gelegten Sachen zu schlüpfen, es war alles etwas eng. Aber besser als in Chuuyas Klamotten zu schlüpfen die viel kleiner wären.
Mit den engen Klamotten -verlies er nun das Badezimmer und fand Chuuya auf der Couch vor. Chuuya blickte zu ihm auf „Ich tue das aber nicht um mich dabei gut zu fühlen, ich hatte einfach keinen Bock für den Tod eines Obdachlosen verantwortlich zu sein.“ Dazai nickte und erwiderte „Du hast das bestimmt getan weil du nicht allein in deinem großen Apartment sein willst~ Dennoch bin ich dir sehr dankbar für deine Gastfreundschaft“ Chuuya biss sich auf die Zunge „Pah als ob! Wie auch immer, mein Name ist Chuuya. Wie ist deiner?“ Endlich fragte er ihn nach seinem Namen „Ich heiße Dazai, Osamu Dazai~“ erwiderte er lächelnd. Dazai kam näher „Darf ich?“ Chuuya schloss die Augen und machte platz damit Dazai sich setzen konnte. Dieser tat gleich worum er gebeten hatte und atmete erleichtert aus „Ich wäre wohl diese Nacht gestorben~ Früher wäre dies kein Problem für mich gewesen, aber jetzt habe ich einen Grund zu leben“ Chuuya lauschte ihm unterschwellig, aber eins regte ihn auf „Warum wolltest du sterben? Nur weil du auf der Straße lebst? Such dir doch Arbeit!“ Dazai kicherte kurz „Wenn du das so sagst. Vielleicht sollte ich es dann tun, um meine Dankbarkeit auszudrücken für dich Chibi~“ Chuuya dachte sich verhört zu haben „Wie bitte?!“ Dazai konnte nicht anders als zu schmunzeln, der Rotschopf hingegen fand das alles andere als witzig und stand auf „Ich geh zu Bett, du kannst ruhig hier auf der Couch übernachten.“ Leicht enttäuscht, aber Verständnisvoll, nickte Dazai „Ooookay, gute Nacht Chuuya<3“ Dieses letzte Wort kam ihm so sanft über die Lippen woraufhin Chuuya nur ein „Tze“ von sich gab. Nach allem Anschein konnte Chuuya Dazais Art gar nicht leiden, oder er war einfach zu erschöpft dafür. Gähnend verließ der letztgenannte den Raum um in sein Reich einzukehren.

Dazai machte es sich derweil auf der Couch bequem. Sogar eine Decke hatte Chuuya ihm bereit gelegt als er baden war. So ein Warmherziger kleiner Mann dachte sich Dazai. Chuuya ist einfach für ihn bestimmt, dies alles waren deutliche Anzeichen dafür. Und ob er nun Heterosexuell ist oder Homosexuell, das war Dazai erst mal egal. Er würde ihn schon dazu bringen ihn zu wollen.

Unruhig wälzte Dazai sich hin und her auf seinem Schlafplatz, er konnte einfach nicht einschlafen mit all den Gerüchen von Chuuya. Sein Verlangen steigerte sich immens. Er musste ihn einfach berühren, er konnte es ansonsten nicht ertragen. Langsam raffte er sich auf und streifte die Decke von sich. Es war mitten in der Nacht und er war sich sicher das Chuuya bereits schlief. Vorsichtig trat Dazai an Chuuyas Tür und öffnete diese so leise wie er konnte. Wie eine Katze auf Samtpfoten glitt er über den Boden an Chuuyas Bett. Das leichte Licht von Straßenlaternen zeichnete sich auf Chuuyas wunderschönes Gesicht ab. Einige seiner roten Locken lagen in seinem Gesicht. So friedlich konnte nur ein Engel schlafen dachte sich Dazai. Elegant streckte dieser So gleich seine Hand nach dem genannten Engel aus und strich sanft einige Locken aus dessen Gesicht. Dabei berührten seine Fingerspitzen leicht Chuuyas Nase. Dieser rümpfte seine Nase leicht aber schlief zu Dazais Glück weiter. Dazai ging einen Schritt weiter und streichte sanft mit seiner Hand über Chuuyas Arm. Er konnte sich kein bisschen zurück halten, dieser Schritt war sehr gewagt, auch für seine Verhältnisse. Doch der kleine Engel schlief Seelenruhig weiter, ohne auch einen mucks von sich zu geben. Man hörte ab und an immer wieder ein schmatzen. Dazai schmunzelte daraufhin leise, Chuuya war einfach nur Liebreizend, so unschuldig wie er da lag. Aber für wie lange würde er das noch bleiben? Schließlich hat er einen Fehler begangen, er hatte sich mit dem Teufel höchstpersönlich eingelassen, und dieser war kein anderer als Dazai Osamu, ein eiskalter Vergewaltiger und Mörder. Aber vielleicht bekäme er durch Chuuya eine sanfte Seite? So lange er sich Vergewissern kann das Chuuya noch keinem gehört ist er so zahm wie ein Lämmchen. Wobei Lämmchen eher auf Chuuya zutrifft, während Dazai der böse blutrünstige Wolf ist der vor hat sein Lämmchen zu reißen und die Beute nur für sich beanspruchen will.

Trotz das Dazai nicht genug von dieser zarten Haut bekommt, bricht er das ganze ab. Wieder ein mal hat er nicht gemerkt wie die Zeit vergeht. Die Sonne erhellt abermals den Raum in dem er sich befand. Widerwillig kehrte die Hand wieder zu seinem Besitzer zurück. Er spürte noch leicht Chuuyas weiche Haut an seinen Fingerspitzen.
Als Chuuya ein leichtes grunzen von sich gab, verlies er umgehend dessen Zimmer. Er war eben diese Art Stalker die sich nie zu erkennen geben will. Doch leider ist es ja bereits passiert, nur weis Chuuya nicht das er ihn bisher immer beobachtete.

Dazai gönnte sich trotz seiner überschwänglichen Gefühle für Chuuya, noch ne Mütze voll schlaf. Dieser Schlaf war Traumlos, trotz der ganzen Gerüchen die ihn hätten dazu verleiten können. Chuuya war bereits wach und schob sich zu aller erst ins Bad um sich frisch zu machen.

Nach dem er dies beendete verging gut eine Stunde und Dazai war wieder auf den Beinen. Dabei hatte er nur eine Stunde geschlafen, was man ihm aber nicht ansah. Chuuya begrüßte ihn mit einem „Guten Morgen“ Dazai entgegnete fröhlich auch mit einem „Guten Morgen<3“ Anders als Chuuya schien Dazai kein Morgenmuffel zu sein und war bei bester Laune. Chuuya kratzte sich murrend am Bauch und deutete auf die Kaffeemaschine „Willst du auch einen?“ Dazai nickte kurz und summte zufrieden. Chuuya begab sich in die Küche und macht für sich und seinem neuen flüchtigen Mitbewohner einen Kaffee.

Mit frischem Kaffee setzte sich Chuuya Dazai gegenüber an den Couchtisch und reichte ihm seine Tasse. Dazai bedankte sich und trank auch gleich einen Schluck und das ohne sich zu verbrennen. Chuuya beobachtete das und stellte fest wie gierig Dazai war „So lange keinen Kaffee mehr gehabt?“ Dazai stellte die Tasse ab „Das nicht, aber von einer Person die einem das Leben gerettet hat auch noch einen Kaffee spendiert zu bekommen ist was besonderes“ Dies sagte er aber auch nur zu ihm weil er so süchtig nach ihm war. Doch Chuuya sollte noch nichts wissen von Dazais seltsamer Neigung, irgendwann wird es wissen, nur nicht jetzt. Dazai würde alles geschickt einfädeln damit alles passt und nichts schief läuft. Letzten endes wollte er es erst einmal auf dem normalen Wege probieren.

Chuuya nahm Dazais Geschwafel einfach mal so zur Kenntnis und trank ebenfalls seinen Kaff während er durch eine Broschüre blätterte. Er stieß auf ein paar Jobs und musste dabei gleich an sein gegenüber denken „Hier sind ein paar interessante Jobs drin, sieh dir das doch einmal an.“ Mit diesen Worten reichte der kleinere dem großen die Broschüre. Dazai schaute hinein. Er spielte auf begeisterte und zeigte sich dankbar. Mit gespielter Neugier las er sich die Anzeigen durch. Chuuya trank seinen Kaffee währenddessen schnell aus und stand auf. Dazai blickte zu ihm auf „Musst du los?“ Chuuya nickte und erwiderte „Ja, und du auch. Ich kann dich nicht noch eine Nacht hier unterbringen, meinem Vermieter würde das nicht gefallen.“ Also nahm er seinen Vermieter als Ausrede? Sicherlich war ihm Dazais nähe noch unangenehm.

Beide waren nun dabei das Apartment zu verlassen. Dazai bedankte sich noch einmal mit einer Verbeugung bei seinem Wohltäter, Chuuya winkte ab und dann gingen beide getrennte Wege,vorerst. Doch Dazai plante schon wieder wie es weiter gehen sollte. Er hatte einen ausgefuchsten Plan wie er Chuuya gefügig machen könnte. Dafür das er bei ihm übernachten durfte erbrachte ihm einen Vorteil den andere wohl nicht für möglich gehalten hätten.


Chuuya ging seiner Arbeit nach. Auch diese hatte natürlich mit Sport zu tun. Doch dies war trockener als der Aktive Teil. Er machte Vorlesungen für Studenten in einer Hoch angesehenen Universität. Die Studenten waren ebenso wie er begeistert und Chuuya war froh ebenso motivierte Sport-Kenntnisse näher zu bringen die schon ins wissenschaftliche reichten.

Nach seiner Vorlesung checkte er News ab auf seinem Smartphone und sah die neusten Nachrichten zu dem Opfer was kürzlich in seiner Nähe umgebracht wurde. Dort sah er zum ersten mal das der Name des Opfers erwähnt wurde. Geschockt riss er seine Augen auf und beinahe fiel ihm sein Handy aus der Hand „Das ist doch.....“ Er stand auf und konnte es einfach nicht fassen. Seine Hände zitterten und ihm wurde einiges klar. Doch trotzdem konnte er nicht glauben das es ausgerechnet sie traf. Mit voller Wucht trat er gegen ein Gitter und fluchte „Hätte ich sie damals nur nach Hause begleitet!“ Chuuya hasste sich in diesem Moment selbst. Auch wenn er wohl nie Gefühle für diese Frau entwickelt hätte, hätte es nicht so enden sollen. Als Gentleman hätte er diese Frau nach Hause begleiten sollen, so dachte er jedenfalls.


Fröhlich summend lief Dazai in den Straßen umher. Wieder einmal hatte er einen Raubzug hinter sich, aber dieses mal am helllichten Tage. Seine Beute war groß, es waren ein paar hunderte Yenschein, genug um sich was schönes zu gönnen. Zu allererstes klapperte er einige Klamotten-Läden ab um sich neu zu kleiden. Es mussten mal wieder neue Klamotten her, sonst könnte er nicht unter Chuuyas Augen treten.
Aber an einen Job dachte Dazai dabei nicht. Er machte einfach weiter wie bisher und stiehl sich das was er brauchte.

Spät am Nachmittag kam Dazai wieder nach Hause. Doch leider musste er feststellen das seine Bleibe gerade abgerissen wird. Wütend packte er sein Handy in die Tasche was er eben noch festhielt. Kurz zuckte er mit den Schultern und dachte sich nichts weiter dabei. Er sah es als einen Neuanfang an. Doch leider musste er sich nun eine bleibe für die Nacht suchen. Und da entschloss er sich dazu noch einen Raubzug zu begehen.


In einem verlassenen Stadtviertel wo nur der Abschaum sich herum trieb, lungerte nun auch Dazai. Selbstsicher lief er ziel gerade aus auf ein verkommenes Geschäft zu. Er betrat dieses und lächelte dem Inhaber zu vom Geschäft, danach zu er ein Messer aus seiner Tasche und schlitzte Kurzerhand des Inhabers Kehle durch. Dazai hatte sichtlich Erfahrung mit solchen Taten. Da es sich um einen Slum handelte in dem er sich rum trieb, gab es auch keine Überwachung oder Security. Dennoch verwischte er seine Spuren. Mit einem kräftigen tritt trat er vor eine Truhe, doch diese öffnete sich nicht „Hmm da brauch ich wohl Feingefühl“ Dazai nahm sein Handy aus der Tasche und zog etwas aus dem Kopfhörerstecker. Es war eine kleine Haarklemme. Diese formte er speziell und steckte sie in das Schloss der Truhe, er bewegte die Haarklemme geschickt etwas hin und her und lauschte. Schnell verstand er anhand des Klangs wie die Truhe zu öffnen war. Es klickte „Bingo!“ Dazai hatte den Jackpot geknackt. Viele zerknüllte Yen-scheine waren in der Truhe, alles Geld was mit illegalen Drogenhandel einkassiert wurde. Dieser Abschaum hier war noch weniger wert als Dazais Taten.


Zufrieden verließ Dazai den Slum wieder mit vollen Taschen. Es wirkte so als habe er schon öfter hier geraubt. Dies war auch schon der Fall. Dazai wuchs in diesem Slum auf und kannte alle regeln die dort herrschten. Dennoch war sein Vater dort ein angesehener Detektiv. Aber leider hatte Dazai und seine Familie das falsche Umfeld um zu überleben.

Letztendlich entschied sich Dazai für ein bisschen Luxus in seinem Leben. Er kehrte in einem Hotel ein und hoffte auf noch ein freies Zimmer. Er hatte Glück, ein Einzelzimmer war noch frei, wenn auch nicht das schönste. Aber es reichte ihn. Er buchte dieses Zimmer für eine Woche. In dieser Zeit wird er bestimmt eine neue bleibe gefunden haben.

Nachdem die Formalitäten geregelt waren, verschlug es ihn auf sein Zimmer. Erschöpft plumpste er auf sein Bett. Er roch einen angenehmen Duft, der aber keinesfalls von ihm ausging. Neben seinem Bett war ein Strauß mit weißen Rosen. Hatte jemand diese Vergessen oder gehört es zum Service dieses Hauses. Er nahm sich eine Rose und schnupperte daran und murmelte dabei etwas „Hmm fast so wie Chuuya~“ Der Duft erinnerte ihn sehr stark an den kleinen gut aussehenden Sportler. Zufrieden lies er sich ins Bett zurück fallen. Nur dieses mal nahm er einen unangenehmen Duft war. Gewagt schnüffelte er an sich selbst „Tche...ich rieche wie ein Köter!“ Eigentlich hatte er vor gleich zu schlafen, aber bei dem Geruch würde wohl morgen früh kein Zimmerservice kommen.



Bei Chuuya wurde es diesen Abend ziemlich Spät, einer seine Trainings-Schüler lud ihn noch ein zum essen was er nicht abschlagen konnte. Er genehmigte sich auch einen Schluck Bier, obwohl das überhaupt nicht sein Ding war. Aber sein Gastgeber bestand darauf. Murrend öffnete er seine Tür und trat in seine Wohnung. Mit dem Geschmack vom Bier im Mund konnte er aber nicht schlafen gehen. Er nahm sich eine Packung Milch aus dem Kühlschrank und fühlte etwas Davon in sein Glas und trank diese daraufhin.
Der Geschmack verblasste und Chuuya war zufrieden. Dennoch dachte er über etwas nach, sein Gastgeber hatte ihm etwas vorgeschlagen was ihm  nicht aus dem Kopf geht. Dieser erwähnte etwas über ein Date mit seiner Schwester die Zeit auf der Suche nach einem Partner wäre. Chuuya nahm das Angebot ohne groß darüber nachzudenken an. Er selbst weiß nun nicht was ihn da geritten hat. Aber eins wusste er, Dazai hatte recht, er fühlte sich hier doch ganz schön einsam. Kurz schnaufte Chuuya und verdeutlichte sich das es eine gute Entscheidung war zu zusagen. Irgendwann muss er ja mal diesen Schritt wagen, dieser war immerhin besser als irgend eine zwielichtige Partnerbörse fand er.



Inzwischen konnte Dazai seine Körperpflege beenden. Das erfrischte Gefühl erinnerte ihn an die Nacht als er Chuuyas Gastfreundschaft kennen lernen durfte. Freudig schlüpfte er unter die Decke seines doch recht bequemen Bettes. Für die untere Klasse dieses Zimmer, fühlte sich das Bett himmlisch an. Es dauerte nicht lange bis der eiskalte Mörder sich in seiner Traumwelt wieder fand. In dieser Nacht träumte er davon sich endlich körperlich mit Chuuya vereinigen zu können. Der Traum lies ihn wohlig stöhnen, seinen Schritt lies allerdings hart werden. Aber davon merkte er ihm Traum nichts, erst am Morgen würde er wohl was feuchtes an seiner Decke bemerken.
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