"You're not afraid of the dark, are you?"

GeschichteThriller / P18
Legolas Thranduil
12.01.2019
12.02.2019
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Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des Kapitels und freue mich auf eure Reviews, egal wie kurz sie sind. ;D

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Alphawolf7









-Kapitel-

Legolas ging auf eine Privat Schule in Deutschland. Er war ein Junge mit reichen Eltern, doch prahlte er damit nicht rum oder verprasste es. Legolas trug eine blaue Jeans, dazu schwarze Sneakers und dazu einen roten Pullover. Darüber trug er eine schwarze Regenjacke und braune Handschuhe.
Es war ein ganz normaler Tag wie jeder andere, doch heute sollte es nicht so sein. Er setzte sich ins Forum, da sie, wenn sie in die Oberstufe kamen keine Klassenräume mehr hatten. Mit einem leisen seufzen holte Legolas sein iPhone aus der Tasche und begann dort drauf ein Spiel zu spielen. Er sah sich um. Es war erst 6:00 Uhr, und noch dunkel draußen, um 6:15 Uhr würde der Unterricht beginnen und jetzt war bereits das Forum von vielen Schülern die mit dem Bus gefahren waren gefüllt. Legolas ließ seinen Blick zur kleinen Tribüne schweifen, wo immer mal ein kleines Theaterstück von den Unterstufen vorgeführt wurde. Er schaute wieder auf sein iPhone und begann das Spiel von neuem zu spielen.
„Legolas!“, hörte er seinen Freund Aragorn rufen.
Einen Augenblick später saß er neben ihm und grinste.
„Morgen Aragorn“, begrüßte ihn Legolas fröhlich.
„Hast du die Hausaufgaben für Mathe?“
„Sag mir bitte nicht schon wieder, dass du die Hausaufgaben vergessen hast…“, antwortete Legolas.
„Nein das nicht, aber ich hatte keine Zeit sie zu machen... Darf ich von dir die Hausaufgaben abschreiben? Bitte.“
„Na schön.“
Legolas holte seinen College Block heraus und legte ihn auf den Tisch. Aragorn holte seinen College Block heraus und begann abzuschreiben.

Als es 6:10 Uhr war gingen Aragorn und Legolas zum Klassenraum. Aragorn hatte er geschafft die Hausaufgaben abzuschreiben, während sein Freund weiter am iPhone gespielt hatte. Frau Köhler kam in den Klassenraum, knallte ihre Tasche so wie jeden Mittwoch auf den Pult und begann sofort zu fragen wer die Hausaufgaben nicht hatte. Diejenigen die sie nicht hatten bekamen für die gesamte Stunde eine 6 und konnten sie durchs melden nicht verbessern.
„Oh man, diese Frau Köhler ist echt eine Furie“, flüsterte Aragorn Legolas zu, „Ich frage mich immer noch wie sie Lehrerin geworden ist.“
„Aragorn wollen Sie vielleicht allen mitteilen, was Sie soeben Legolas ins Ohr geflüstert haben?“, fragte die Mathelehrerin laut.
„Äh… Ich habe ihm nur gesagt, dass es heute hoffentlich nicht regnen wird, da ich heute noch einkaufen gehen muss“, log Aragorn.
Legolas schmunzelte. Frau Köhler wandte sich ab und begann mit dem Unterricht, welcher erneut eine Qual wurde.

„Nächste Stunde werde ich nicht da sein“, sagte Frau Köhler am Ende der Stunde, wobei alle Schüler vor Freude in die Luft gesprungen wären, doch blieben sie ruhig auf ihren Plätzen sitzen. „Deswegen gebe ich euch im Mathebuch die gesamte Seite 134 auf. Wer sie nicht macht hat eine 6.“
Alle stöhnten genervt auf, doch packten sie schnell ihre Sachen zusammen und verließen fluchtartig den Raum.
„Oh man, die Frau bringt uns noch um!“, maulte Aragorn, während er mit Legolas durch den Flur ging um ins Forum zu gelangen, „Als hätten wie nicht noch andere Dinge im Leben zu tun wie zum Beispiel mal nichts zu tun.“
„Tja, so ist sie eben, leider können wir das nicht ändern“, antwortete Legolas schulterzuckend.
„Ja aber-…“, Aragorn konnte seinen Satz nicht beenden, denn plötzlich hörten beide Schüsse, Schreie folgten.
„Was zum Teufel….“
Beide blieben stehen und schauten vorsichtig um die Ecke. Männer kamen mit Masken und Waffen ins Forum gestürmt. Sie befahlen alle sich sofort auf den Boden zu legen und ihnen die Handys zu übergeben.
„Scheiße! Was zum Henker wird das hier?“, Aragorn starrte seinen Freund an.
„Ich habe keine Ahnung, aber wir müssen die Polizei anrufen und-…“
„Hey! Ihr da! Mit kommen!“
Erschrocken wirbelten Legolas und Aragorn herum. Ein Mann mit Maske stand mit erhobenem Gewehr vor ihnen.
„Na los!“
Legolas schluckte und ging voraus, Aragorn folgte ihm mit erhobenen Händen. Sie kamen ins Forum und sahen, wie andere Schüler aus der gesamten Schule sie hier einfanden. Jeder wurde mit Kabelbindern an den Handgelenken gefesselt. An den großen Fenstern im Forum, welche von der Decke bis zum Boden reichten lagen zehn große Turntaschen.
„Verteilt euch in der Schule! Schließt alle Fenster und schaut nochmal nach ob ihr auch alle habt!“, befahl einer der Masken Männern seinen Kumpanen.
Ohne ein Wort zu sagen gingen die Männer los.
„Was passiert jetzt?“, flüsterte Aragorn, die Angst in seiner Stimme war nicht zu überhören.
„Ich weiß es nicht, aber wenn wir nichts tun und leise bleiben, werden sie vielleicht irgendwann gehen“, antwortete Legolas leise. „Siehst du die Taschen dort?“ Aragorn nickte. „Vielleicht ist dort Geld drinnen. Vielleicht haben sie eine Bank überfallen und sind jetzt auf der Flucht.“
„Haltet die Klappe!“, brüllte einer der Männer.
Sofort waren beide still. Legolas schluckte seine Angst herunter, doch kam sie sofort wieder. Was würde jetzt passieren? Würden sie sie alle umbringen? Der Boss von der Gruppe benutzte sein Walki Talki und begann durch zu funken.
„JJ deine Position?“, fragte der Anführer, doch es kam keine Antwort, „JJ. JJ antworte gefälligst!“ Keine Antwort. „Was treibt der Idiot! JC such nach JJ!“
Legolas und Aragorn sahen sich an. Aragorn formte mit seinen Lippen den Satz „Vielleicht ist hier ein Lehrer der kämpfen gelernt hat.“. Legolas rollte nur mit seinen Augen, denn alle Lehrer waren im Forum versammelt.
„Boss, JJ ist tot! Ihm wurde die Kehle aufgeschlitzt.“, kam wenig später von JC.
„Was! Wer zur Hölle war das!?“
„Keine Ahnung, aber wer auch immer es war, er scheint-…“, der Satz des Mannes ging im röcheln unter.
„JC! JC was ist passiert! JC!“, brüllte der Anführer in sein Walki Talki, doch es kam keine Antwort. „Passt auf, hier in der Schule ist anscheinend irgend ein Irrer der uns abschlachtet! Tötet ihn! Gebt mir jede fünf Minuten euren Standort!“ Der Anführer fluchte, während seine Kumpanen im Forum, insgesamt waren es fünf, ihn ansahen. „Zuerst die Polizei und jetzt so ein Irrer! Ich bring ihn eigenhändig um!“
In dem Moment fiel das gesamte Licht in der Schule aus und tauchte sie in vollkommene Dunkelheit.

Drei Männer waren im zweiten Stock der Schule und durchsuchten die ganzen Klassenräume nach dem, welcher sie umbrachte. Draußen war es immer noch finster, weswegen die Männer Taschenlampen benutzten.
„Verdammt ich mach mir gleich in die Hose“, flüsterte einer der Männer.
„Still!“, zischte der Linke.
„Wieso ist hier ein Irrer der uns abschlachten will!“, flüsterte der Mann.
„Ich habe gesagt sei still“, donnerte der Linke wütend.
Bevor der andere antworten konnte, sahen alle drei im dunkeln etwas aufblitzen. Es kam auf sie zu geflogen und im nächsten Moment durchbohrte ein langes Messer den Körper des rechten.
„Scheiße!“, fluchte der Mann und beide begannen wie von Sinnen in die Dunkelheit zu schießen bis ihr Magazin leer war.
Leicht zitternd vor Angst starrten beide in die Dunkelheit. Beide schluckten, als sie den Hall langsamen Schritte vernahmen. Langsam kamen sie näher. Schnell hoben die beiden Männer ihre Waffen und leuchteten in die Dunkelheit.
„Was zum-…“
Eine Gestalt, vollkommen in schwarz gekleidet stand wenige Meter weiter vor ihnen. Er trug eine schwarze Kapuze, sowie einen schwarzen Mundschutz sodass nur noch seine Augen zu sehen waren. Seine eiskalten blauen Augen starrten die beiden Männer an. Wimmernd und ängstlich wichen sie ein paar Schritte zurück. Sie hatten das Gefühl, als könnten die Augen sie durchbohren. Wie aus dem Nichts hatte der Mann zwei Messer in der linken und rechten Hand. Ohne zu zögern schleuderte er die beiden Messer auf die Männer. Sie gingen Blut spuckend auf die Knie und kippten zur Seite. Der Mann ging zu ihnen, riss die Messer aus ihren Körpern.
„Alex! Position!“
Der Blick des Attentäters wanderte zum Walki Talki woraus die Stimme des Anführers erklang.
„ALEX! Scheiße verdammt antworte!!“
Ein kleines amüsiertes Lächeln schlich sich auf die Lippen des Attentäters. So viel Spaß hatte er seit Jahren nicht mehr gehabt. Er erhob sich, drehte sich um und wollte gerade gehen, als ihn ein Licht erfasste.
„Stehen bleiben und Hände hoch!“, rief ein Mann mit Maske.
Der Attentäter blieb stehen.
„Dreh dich um, damit ich in das Gesicht desjenigen sehen kann, den ich jetzt töten werde!“
Die Augen des Attentäters verengte sich ein klein wenig, als er die Worte des Mannes hörte. Doch wie befohlen drehte er sich langsam mit erhobenen Händen um. Die Taschenlampe des Gewehres schien ihm ins Gesicht, doch das störte ihn wenig.
„Na los! Nimm die Maske runter!“, befahl ihm der Mann.
Langsam, ganz langsam wanderte die rechte Hand zum Mundschutz. Doch bevor er sie erreichte machte er eine blitzschnelle Bewegung mit seiner rechten Hand. Im nächsten Moment fiel der Mann Blut röchelnd zu Boden. Der Attentäter drehte sich auf dem Absatz um und ging in die Entgegengesetzte Richtung.
Immer weiter tötete der Attentäter die Männer mit den Masken bis nur noch die in dem Forum übrig blieben.
Die sechs Männer, den Anführer mit eingeschlossen, standen im Forum und warteten darauf, dass derjenige kam, welcher sie umbrachte.
„Boss, vielleicht sollten wir von hier verschwinden“, schlug einer der Männer vor.
„Nein! Ich werde nicht verschwinden, ehe ich diesen Kerl nicht eigenhändig getötet habe!“
Beide rissen ihre Köpfe herum, als sie hörten, wie zwei Körper zu Boden fielen. Sofort leuchteten sie mit den Taschenlampen dorthin und sahen dort zwei tote Körper mit aufgeschlitzter Kehle.
„Scheiße!“, fluchte der Mann, welcher sich gerade noch mit dem Boss unterhalten hatte.
Beide wirbelten herum, als sie einen ihrer Leute schreiend weglaufen hörten und im nächsten Moment mit einem Messer in der Brust am Boden liegen sahen.
„Was ist er? Er kann doch kein Geist sein!“, sagte der Boss.
Und wieder hörten die beiden, wie der nächste Körper tot zu Boden fiel. Nun waren nur noch sie beide da.
„Scheiße! Ich will hier nicht draufgehen!“, zischte der Mann seinem Boss zu.
„Glaubst du ich will das? Ich will in dem Geld, was wir gestohlen haben noch baden!“
„Ah!“
„RJ?“, fragte der Boss und leuchtete zu der Stelle, wo sein Kumpane grade noch gestanden hatte. Auf dem Boden sah er ihn liegen mit einem Messer im Kopf. Blut floss heraus.
Ängstlich und panisch leuchtete der Mann mit der Maske im dunkeln herum, doch konnte er niemanden erkennen. Er schoss in die Dunkelheit, doch gingen seine Kugeln ins Leere.
„Wo bist du!“, schrie er wütend.
Als Antwort spürte er, wie sich etwas scharfes und spitzes in seine Brust bohrte.  Das Licht der Taschenlampe schien zur Decke. Die Augen des Mannes weiteten sich, als er in blaue eiskalte blickte. Der Attentäter riss das Messer aus dem Körper des Mannes. Das Blut bahnte sich einen Weg durch seine Lungen nach oben. Er spuckte. Der Mann sackte zusammen und kippte tot zur Seite.
Legolas starrte mit geweiteten Augen auf den Mann in schwarz. Dieser schaute auch ihn an. Legolas schluckte. In der Ferne konnte man die Sirenen der Polizei Autos hören die auf dem Weg zur Schule waren. Der Attentäter schaute nach draußen. Er drehte sich um und ging aus dem Gebäude heraus, um in die Dunkelheit zu verschwinden.
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