My Demonic Adventure

von MeekuDE
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P16
12.01.2019
13.01.2019
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Kapitel 1: Satou
Die Schulglocke ertönte kurz. Es war kurz vor Nachmittag und die Schüler des 10. Jahrgangs der Ichikawa High-School Packten wie gewohnt ihre Schulsachen um den Klassenraum zu verlassen und sich in ihrer Freizeit mit anderen Dingen zu beschäftigen als nur zu Rechnen oder in Geschichtsbüchern zu stöbern. Doch einer saß, wie schon in den letzten Tagen, auf seinem Stuhl im Klassenraum. Er hat nicht seine Sachen gepackt. Er saß einfach nur regungslos da und blickte starr nach vorne, so stark, dass er sich nicht davon lösen konnte. Er starrte einen Schreibtisch vor ihm an. Dieser sammelte schon Staub an und man könnte davon ausgehen, dass dieser Schreibtisch mehrere Wochen von keinem Schüler benutzt wurde. Auf diesem wurde nichts bemalt oder mit einer Schere eingeritzt. Es war einfach ein ganz normaler verstaubter Schreibtisch, der für lange Zeit verlassen zu sein schien. „Herr Hashimoto?“ sprach eine Stimme. Er hörte nichts. „Herr Hashimoto?“ sprach die Stimme lauter. Plötzlich wachte der starrende Schüler aus seiner „Trance“ auf,  blickte in die Richtung der Stimme und antwortete mit einem verpeilten Blick mit „J…Ja?“ „Herr Hashimoto wie oft muss ich es ihnen noch sagen, dass sie am Ende der Schulstunden ihre Schulsachen packen sollen? Ich muss hier den Raum zuschließen und habe ebenfalls, wie viele andere Lehrer hier auch, andere private Dinge zu erledigen.“ Schnell bemerkte der Schüler, dass es sich mit der Stimme um den Lehrer handelt und daher sofort aufstand, um sich für sein Missgeschick mit einer schnellen Verbeugung zu entschuldigen: „Es tut mir leid Shiraki-sensei!“ Sofort fing er an seine Sachen zu packen, verschloss seinen Rucksack, nahm seine Jacke und verschwand in Sekundenschnelle aus dem Raum. Der Lehrer stand einfach nur kopfnickend im Klassenraum und dachte über die gerade eben vergangene Situation nach. Der Schüler rannte. Er rannte so schnell er konnte mit den Gedanken an seine Freunde, die ihn im Stich gelassen haben. „*Verdammt! Ich hoffe ich bin nicht zu spät dran!*“ dachte er sich nur, als er durch die Schulgänge des 3. Stocks entlanglief und sich zum Erdgeschoss begeben wollte. Er rannte um sein Leben und erreichte rechtzeitig seine Gruppe. Diese unterhielten sich am Eingang wie gewohnt an diesem Donnerstagnachmittag miteinander und bemerkten den energielosen Schüler keuchend vor ihnen. „Du bist mal wieder spät dran Satou.“ „Warst du mal wieder woanders mit deinem Kopf?“ „Typisch Satou…“ sprach die Gruppe zu ihm. Satou blickte auf die Gruppe und beruhigte sich wieder. Wie immer entschuldigte er sich bei ihnen mit einem Lächeln im Gesicht. Plötzlich kam einer aus der Gruppe zu ihm. Er gab  der Gruppe hinter ihm ein Handzeichen und sie verschwanden. Satou schluckte und ging langsam rückwärts. Der Junge, welcher ein wenig pummelig zu sein schien ging auf ihn zu. Satou hatte nun ein schlechtes Gewissen. Wird er ihn wie die letzten male zusammenschlagen, weil er zu spät gekommen ist? Oder wird er ihm, obwohl sowas sehr selten passiert, verschonen und ihn eine Aufgabe zuteilen? Er wusste es nicht. Satou konnte nichts aus seinem Gesicht entnehmen, dadurch wusste er nicht was der zu Übergewicht leidende Junge als nächstes tun wird. Schnell packte der Junge Satou mit dem Arm an sich. Er packte ihn fest an sich. Satou machte sich klein und bereitete sich auf Situation vor, mit dem Gedanken ihm werde bald ein paar Knochen gebrochen werden. Der Junge gab ein dreckiges Lächeln von sich: „Hör mal Satou. Seit wann bist du Mitglied unserer Gruppe?“ „S…S Seit zwei Woc-…“„Genau seit  zwei Wochen. Und was ist deine Aufgabe?“ sein Lächeln wurde dreckiger „Ge…Ge..Getränke holen!“ Nun wurde aus seinem trügerischem Lächeln ein Gesichtsausdruck den Satou noch nie gesehen hat. „Und warum zum Teufel kommst du zu spät?“ „Ich…Ich hatte ein Gespräch mit…mit meinem Lehrer…“ „LÜG MICH NICHT AN!“ Satou erschauderte sein schnelles Atmen fing wieder an und er befürchte nun das schlimmste. Er konnte darauf nicht antworten, da sein Blut gefrierte. „Ah du sagst also nichts hm? Nun gut.“ Er schnippte kurz und schon tauchten zwei schmächtige Gestalten hinter der schwabbeligen Person auf. Sie sahen nicht besonders stark aus, doch trotzdem sollte man vor solchen zwielichtigen Personen Angst haben, denn Satou hatte nun mit 3 Personen zu rechnen. Seine Chancen ohne Verletzungen herauszukommen waren nun auf 0% gesunken. „Haltet ihn fest. Ich habe noch eine Rechnungen mit ihm offen.“ Schnell rannten die 2 schmächtigen Personen auf Satou zu und er, welcher vorher so viele Verletzungen von der Gruppe abbekommen hat, akzeptierte sein Schicksal und wehrte sich nicht, als sie ihm an dem Arm packten und dem Fettsack freien Lauf ließen. Satou schloss seine Augen und wollte es so schnell wie möglich hinter sich bringen. „Sieh nur Ebizo-…“ „Bist du Wahnsinnig!? Nenne ihn niemals beim Namen, sag einfach nur Big E! Weißt du etwa nicht, was mit Keishi passiert ist, als er ihm beim Namen genannt hat?“ „Oh ja…Er hat ihm alle Fingerknochen gebrochen…Tut mir Leid…“ hörte Satou den beiden unterernährten zu, während sich „Big E“ darauf vorbereitet ihm ein paar Schläge zu verpassen. „Mach dich auf was gefasst!“ sagte er während wieder sein dreckiges Lächeln aufkam. Er fing an Satou zu schlagen. Zuerst in dem Bauchbereich dann ins Gesicht. „Das ist für das zu spät kommen und das ist für das anlügen deines Bosses!“ sagte er während er Satou schlug. Doch ihm waren diese Schläge bekannt. Neben ein bisschen Blut aus dem Mund und einer gebrochenen Nase spürte er nichts mehr. Er hat sich daran gewohnt. Big E sah Satou nun misstrauisch an und fragte sich warum er keine Angst oder Schmerzen spüre und schlug nun deshalb fester zu. Plötzlich hörten die Jungs eine Stimme: „Hört sofort auf!“. Satou öffnete seine Augen und konnte es nicht fassen. Er hat die Worte dieser ominösen Stimmen klar und deutlich verstanden. Jemand will ihm helfen. „Scheiße ein Lehrer! Nichts wie weg hier!“ schrie Big E. Die Gruppe verließ Satou und rannte von dem Schuleingang weg, aus dessen Richtung der Lehrer kam. „Satou bist du das?“ Satou antwortete nicht. Plötzlich fing er an Blut zu spucken und schaute mit seinem blutigen Gesicht den Lehrer an. „Satou was…was ist mit dir passiert? Wer waren diese Jungs?“ Es herrschte Stille, doch sie hielt nicht lange: „Ich weiß es nicht Shiraki-Sensei! Ich kenne diese Typen nicht!“ Der Lehrer fing an Satou misstrauisch anzusehen. „Bist du dir da sicher? Ich werde jetzt die Polizei rufen und du bleibst schön hier, bis alles geklärt wurde! Haben wir uns verstanden?“ „Das wird nicht nötig sein Sensei.“ Mit sehr viel Kraft konnte er gerade noch so aufstehen und sein blutiges Gesicht hinterließ dem Lehrer ein Lächeln. Er fing an wegzurennen. „Halt warte wo willst du hin?“ Schrie der Lehrer ihm hinterher ohne eine Antwort von Satou zu bekommen.

Satou rannte mal wieder. Er wusste zuerst nicht wohin er gehen sollte, bis ihm die Auseinandersetzung mit Big E und seinem Lehrer Shiraki zu einer Idee verhalf. Er schaute sich garnicht um, als er durch die Gassen und Wege der Stadt lief, so als würde er ganz klar wissen, wohin er gehen will. Er lief solange weiter, sodass es ihm vorkamm als würde quer durch die Stadt laufen. Er betrat eine Wohnregion, in der mehrere Familienhäuser nebeneinander zu sein schienen. Schließlich hielt er vor einem dieser Häuser, welches kurz am Ende der Straße lag, an. Dieser unterschied sich nicht von den anderen Häusern in der Umgebung und fiel nicht durch besondere Merkmale auf. Einzig und allein das Schild am Eingangstor des Hauses mit der Aufschrift "Achtung: Böser Hund!" war was besonderes, da dieses Haus kein Hund zu haben schien. Satou beruhigte sich wieder und da es ein heißer Nachmitttag war und man schon an seiner nassen Kleidung entnehmen konnte, dass der schwer zugerichtete Junge Durst hatte, nahm er aus seiner Tasche eine Wasserflasche, welche nur noch zu Hälfte gefüllt war, und trank diese, mit einer höllischen besänftigung schnell leer. Er öffnete, ohne was zu sagen, das Eingangstor und lief mit geplagten Schmerzen durch den Vordergarten bis zu der Haustür des Blaugefärbten Hauses. Er schaute sich auf dem Weg nochmals kurz um, mit der Hoffnung, dass Big E's Gruppe ihm nicht hinterher jagt. Außerdem begutachtete er nochmals das Haus, schaute in die dunklen Fenster hinein doch da er nichts fand, auf was er gehofft hatte, wandte er sich zur Haustür. Er klopfte erstmal dreimal an der Tür, bis er realisierte, dass diese nicht zu war, sondern sich durch sein etwas starkem Klopfen langsam öffnete. "*Typisch. Dieser Schwachkopf hat mal wieder vergessen die Tür richtig zu zuschließen.*" dachte sich Satou mit einem Lächeln im Gesicht. Man konnte auf seinem Gesicht kein Blut erkennen, da er es sich, kurz bevor er auf dem Weg zu diesem Haus 
war,mit seiner Wasser flasche ausgeswaschen hatte. Er betratt das Haus mit Neugier, trotz einem Verhalten, dass ihm das Haus gehören würde. Man konnte aus seinem sicheren Gesichtsausdruck erkennen, dass er dieses Famlienhaus wie seine Westentasche kannte. Nun schaute er sich von innen um. Etwas hat sich seit seinem letzten Besuch geändert. Im Haus wurde nämlich alles verriegelt, so als wollte die Person, die in diesem Haus wohnt, abgeschottet von der Außenwelt leben.
Aus seinem sicherem, selbstbewussten Gesichtsausdruck wurde nun ein trauriger zu Boden-schauender Ausdruck. Die Fenster wurden innen mit schwarzen Vorhängen bedeckt, weshalb das hereingucken von außen unmöglich sei. Allgemein waren dadurch auch die Räume des Erdgeschosses verdunkelt. Satou erkannte sehr wenig, doch trotzdem sah er vieles. Er suchte nach einem Lichtschalter, doch an der Stelle, wo sich einer befinden sollte war kein solcher Schalter. Er spürte dort nur die kalte, untapezierte Wand. Hat er sich das nur eingebildet oder lag es daran, dass er sich in diesem Haus seit Wochen nicht mehr befand. Er ging ein paar Schritte zurück bis er, dank der Dunkelheit, die sich in diesen Räumen befand, an einem Kabel stolperte und sich den Kopf an der Wand anstößte. "Ah verdammt!" Schrie er, während er sich an der Betroffenen Kopfstelle anfasste. Er stand auf und beschwerte sich anschließend innerlich, warum er sein Mobiltelefon, welches noch Gestern wenig Akku besaß, letzte Nacht nicht aufgeladen hatte, um es für solch eine Situation mitzunehmen, um es als Taschenlampe zu benutzen. Er seufzte ein wenig und da er mit dem Erdgeschoss des Hauses fertig gewesen war, wollte er sich zum Obergeschoss begeben, mit der Hoffnung er würde seinem Ziel näherkommen. Als er sich nun vor der Treppe befand, die ihn rasch nach oben bringen sollte, hebte er ganz langsam sein rechtes Bein auf die erste Stufe dieser, um nicht die gerade eben vergangene Situation wieder zu erleben. Dies wiederholte er bis er am Ende ankam und sich nun im Oberen geschoss befand. Zwischen ihm und seinem Ziel war nur eine Tür im Weg. Er näherte sich dieser und drückte ganz langsam die Türklinke nach unten. Er befand sich in einem Raum, welches wie die anderen Räume verdunkelt war. Neben dem Schreibtisch links und dem Bett rechts im Raum erkannte er aber etwas, an welches er sich nicht erinnern kann. In der Mitte lag eine Matratze, auf der eine Person schlief. Dies erkannte er an den schnarch-Geräuschen und an dem dunkelen Umriss der darauf lag. "*Wieso schläft er auf der unbequemen Matratze und nicht auf dem Bett?*" Egal wie stark er auf die schlafende Person blickte, er erkannte nicht um wen es sich dort eigentlich handelt. Dann tastete er rechts von ihm die Wand an um wieder nach einem Lichtschalter zu suchen. Er wurde fündig und fand diesen recht schnell. Er betätigte diesen mit einem Lächeln und den Worten: "Steh auf du Schlafna-..." Satous Worte fanden ein Ende, als er sah, wer vor ihm war.
Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war es nicht das, was er erwartet hatte. Ein Mädchen lag auf der Matratze. Satou konnte seinen Augen nicht trauen. Träumte er etwa? Ein Mädchen welches er noch nie in seinem Leben gesehen hat! "Ein Mädchen!?" Er hat vieles erwartet, aber eine unbekannte Weibliche Person, die im Zimmer seines Freundes schläft? Durch sein lautes Wundern wachte, das noch vorher schnarchende Mädchen auf. Mit müden Augen gähnte sie und streckte sich mit ihren Armen. Satou nahm ein ein paar Meter von ihr Abstand und begutachtete sie. Sie sah wunderschön aus. Sowohl ihre langen Haare als auch ihre Augen waren rot und sie hatte ein ungewöhnlich schönes Gesicht. Ihre Brüste waren perfekt definiert und ihre Haut sah blass aus. Das Mädchen, welches ein Alter von 16 bis 17 Jahren haben könnte, erkannte, dass das Licht anging und schaute direkt Satou an. Satous Gesicht wurde rot und starrte mit offenen Augen auf ihren Körper. Das Mädchen, welches nun ein klaren Kopf hatte, verfolgte Satous Blickrichtung und schaute fragwürdig nach unten auf ihren Brustbereich, bis sie realisiert hat, dass ihr linker Tanktop Ärmel nicht wie gewohnt auf ihrer Schulter saß, wodurch man sehen konnte, dass ihre linke Brust fast offen zu sehen war. Sofort verdeckte sie mit ihren Armen ihre Brüste und gab einen Schrei von sich, den Satou erschrak. "Ahh...Ich bring dich um!" Nun war der Moment für Satou gekommen, sich so schnell wie möglich zu verziehen und aus dieser Situation heil rauskommen!

Ende von Kapitel 1: Satou
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