Sometimes you wonder, someday you will understand

GeschichteDrama, Romanze / P16
OC (Own Character)
11.01.2019
11.01.2019
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Hallo liebe Leser :3,
dies ist meine erste FF im HP - Fandom und ich hoffe, ich bekomme sie so hin, wie es meiner Vorstellung entspricht. Ich werde versuchen mich größtenteils an die Gesichte von Harry Potter zu halten, doch werden durch meinen OC Silja auch Abweichungen nicht vermeidbar sein.

Über Kritik, Lob oder Anregungen würde ich mich sehr freuen.

So, nun aber viel Spaß beim Lesen,
Eure SylvariaChevys

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Prolog:

Life would Be tragic
if it weren‘t funny


Ein kurzer Besuch hatte man ihr gesagt. Nichts besonderes.

Malfoy Manor

Als sie vor Jahren in das Waisenhaus gekommen war, hatte sich Niemand für das kleine Bündel interessiert. Doch jetzt - 10 Jahre später - war alles anders. Sie war anders. Und plötzlich sollte sie eine Familie haben?

Familie

In Siljas Augen waren diese Worte falsch. Das Waisenhaus war ihre Familie. Ihr Zuhause. Ms. Phoenix, die Leiterin des Heims hingegen wäre vermutlich froh sie endlich los zu sein. Ja, Silja war anders. Sie konnte Dinge, die Andere nicht konnten. Und als dann plötzlich diese Leute im Heim standen und meinten sie würde zu ihnen gehören - Ms. Phoenix hatte Luftsprünge gemacht. Die Besuche waren knapp gewesen.

Gezwungen

Und doch stand sie mit der plumpen Dame vor einem Anwesen, was Unbehagen auslöste.

Einige Tage später...


„Ms. Silja“, fiepste jemand und das Mädchen warf einen traurigen Blick auf Dobby, den Hauselfen der Familie Malfoy. Sie wollte nicht hier sein, doch ihre Meinung interessierte Niemanden. Nicht Mr. und Mrs. Malfoy, noch Ms. Phoenix. Niemanden. Seit Tagen war sie bereits in diesem Haus, doch sie wollte zu ihren Freunden. Zurück in das kleine Waisenhaus. „Ms. Silja, sie sollten etwas essen“, fiepste Dobby erneut. Silja mochte den Hauselfen. Er war lieb und freundlich. „Mr. Malfoy wird wütend sein, wenn Dobby wieder mit einem vollen Teller nach unten geht.“ Wie viele Tage verweigerte sie wohl schon das Essen? Ihr Magen knurrte und widerwillig nahm sie einige Bissen des Sandwichs. Dobby zuliebe. Sie wollte nicht, dass der Elf ihretwegen Ärger bekam. Am Anfang hatte Sie sich daran gewöhnen müssen, hatte Stundenlang den Malfoys über Magie zugehört und sie am liebsten für Verrückt erklärt. Aber es machte Sinn. All die Unfälle ergaben nun einen Sinn.

„Danke, Dobby“, krächzte sie. All die Tage hatte sie den Mund gehalten und nun empfand sie das Sprechen als unangenehm, doch der kleine Elf strahlte sie an. Die erste ehrliche Geste, die sie in diesem Haus bisher gesehen hatte. Und Silja lächelte - zaghaft - aber sie lächelte.

„Warum ist Ms. Silja immer so traurig?“, wollte Dobby von ihr wissen. Ja, warum? Wie sollte sie dem Elfen das nur erklären? „Ich vermisse meine Freunde, Dobby“, die riesigen Ohren des Hauselfen zuckten. „Dobby könnte Ms. Siljas Freund sein....“

Silja bewunderte diesen kleinen Hauselfen. Er wurde von ihrer „Familie“ nicht gut behandelt und doch kümmerte er sich beinahe rührend um sie, besuchte sie häufig und hatte einfach nicht aufgegeben bis sie mit ihm sprach. „Ja..“

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Kurz nach ihrem Gespräch mit Dobby war sie zu Bett gegangen. Allein. Das Mädchen fühlte sich unheimlich allein in diesem riesigen Zimmer. Im Waisenhaus hatte Sie sich ein Zimmer teilen müssen. Doch nichts auf der Welt würde sie dazu bringen Dracos Zimmer aufzusuchen.

Draco Malfoy, ein kleiner, schmieriger Junge, leider allerdings der einzige Mensch in diesem Haus, der in ihrem Alter war. Sie mochte ihn nicht. Aber was an diesem Ort konnte sie schon leiden?

Draco war nett zu ihr gewesen. Gerade in den ersten zwei Tagen an diesem Ort als sie Nachts die Alpträume plagten und das Schlafen für Sie unmöglich machten. Aber sie? Sie hatte mit Kissen, Plüschtieren und allem ,was sie zwischen die Finger bekommen hatte, nach ihm geworfen. Die restlichen Nächte hatte er sich nicht mehr blicken lassen.

Gut so.

Doch heute? Sie bereute es beinahe.
 
 
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