Eine Geschichte von einer Prinzessin und uhrem Prinzen

GeschichteRomanze / P12
11.01.2019
12.01.2019
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Sora und Kairi saßen zusammen in ihrer Höhle, deren Wände mit ihren Kindheitszeichnungen verziert waren. Sie unterhielten sich über diverse Dinge, die ihnen gerade durch den Kopf schwirrten. Kairi übergab sora ein Buch. "Sora, das ist mein Tagebuch. Ich habe es wieder voll geschrieben. Würdest du es wieder für mich aufbewahren? Ich vertraue dir schließlich, dass du nicht darin ließt.", erklärte sie ihm. Er nahm es an. Er hatte das schon öfters gemacht, weil Selphie so nie daran kommen würde. Nach einiger Zeit begaben sie sich zu der Papu-Palme auf der sie neben einander platz nahmen. Kairi legte ihren Kopf auf Soras Schulter ab und betrachtete den Sonnenuntergang. Soras Arm legte sich um Kairis Rücken, mit der Hand auf ihre Hüfte. Sie genoss die Tatsache, dass Soras Haare ihre Kopfhaut leicht kitzelten. "Das ist schön", schwärmte Kairi und kuschelte sich leicht an Sora. Sein Herzschlag beschleunigte sich. Als Kairi das merkte, stupste sie ihn in die Wange. Er lächelte mit einem Rotschimmer auf den Wangen. Kairi tat es ihm gleich. Ihre Gesichter kamen sich immer näher, ihre Nasenspitzen berührten sich und schließlich ihre Lippen. Sora schreckte zurück. "Entschuldige!" wisperte er. Kairi verstand die Entschuldigung nicht. "Für was entschuldigst du dich denn?" sagte sie verwirrt. Soras Röte wurde immer intensiver. "I-ich weiß doch, d-das du mich nie küssen würdest... " sagte er und drehte dabei sein Gesicht zur Seite. Ihr kamen die tränen. "Und warum würde ich das nie tun!?", fragte sie schluchzend. Sora drehte sich zu ihr. Auch er hatte eine Träne vergossen. "Ich weiß doch, dass du mich nicht so magst, wie ich dich." sagte er nun verwirrt. Kairi sagte empört :"Woher willst du das denn wissen!?" Und stand auf. Sie zog ihn von der Palme runter und küsste ihn. "Ich hoffe, du hast es jetzt verstanden", brachte sie noch traurig heraus, bevor sie ging. Sie rannte wohl eher. Auf direktem Wege zu dem Haus ihrer Großmutter und in ihr Zimmer.

Auch Sora begab sich nach hause. Innerlich spürte er, dass das die falsche Entscheidung war, doch er konnte ihr heute nicht mehr unter die Augen treten. Er ging in sein Zimmer und legte das Buch zu zwei weiteren in eine Box unter seinem Bett.

Kairi saß auf ihrem Bett und schrieb in ein neues Buch:

--Liebes Tagebuch,
der Prinz ist ein totaler Idiot. Er möchte einfach nicht verstehen, dass seine Prinzessin ihn auch mag. Statt dessen hat er ihr, nachdem er ihr einen Fingerhut entlockte, die Gefühle verletzt. Die Prinzessin würde am liebsten alles vergessen, doch sie liebt ihren Prinzen so sehr, dass sie die ganze Zeit an ihn denken muss. Heute trafen sich beide an ihrem Platz. Ein Platz voller Erinnerungen. Sie übergab ihm ihren Schatz, den er bewachen sollte. Er nahm diesen an und sie begaben sich auf die Schlossterrasse. Dort gab die Prinzessin ihm einen weiteren, unbezahlbaren Schatz, einen Fingerhut, doch der Prinz dachte, er habe ihn ihr gestohlen. Die Prinzessin war empört darüber und verschwand in ihrem Gemach.  Sie konnte nicht glauben, das er denkt, ein Geschenk solcher Wichtigkeit wäre Diebesgut. Von den Ereignissen erschöpft, schlief sie ein. --

Kairi tat es ihr gleich, knipste ihre Lampe aus und legte ihr Buch in ihre Schublade. Danach vergrub sie sich in ihrer Bettdecke und schlief ein.
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