Dreamchaser

OneshotRomanze, Schmerz/Trost / P12
Casey McDonald Derek Venturi
11.01.2019
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Haha, ich stecke immer noch in diesem Famdom fest. Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass hier kein Teen Angst Bullshit ist, obwohl das eigentlich meine (problematic) Faves sind. Wahrscheinlich weil ich selber noch ein angsty anxious "Teen" bin. Naja, viel Spaß beim lesen und liebe Grüße.

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Entweder war das Schicksal einfach grausam oder es hatte einen miesen Sinn für Humor. Denn es war das Schicksal, das Casey und Derek zueinander geführt hatte, bis die Sterne es sich doch anders überlegt hatten und sie nach sieben Jahren ironischer Weise wieder trennten.

Mit 14 hatten sie sich kennen- und hassen gelernt. Damals hatte Derek Ralph dazu überredet, sich als er auszugeben, damit er ihr aus dem Weg gehen konnte. Es war Antipathie auf den ersten Blick.
Derek sah in Casey nur einen Snob mit perfekten Noten, Zahnspange, Kilt und der Frisur einer Grundschülerin. Im nachhinein, träumte er sehr oft von Casey in besagter Schuluniform.
Casey wiederum sah in Derek einen verzogenen Punk und Schürzenjäger, jemanden, den man aus dem Weg gehen sollte.
Nach Georges und Noras Hochzeit, sprich als die Venturis und McDonalds zusammen zogen, fing das wirkliche Chaos an angefangen vom Streit um die Zimmerverteilung bis hin zu dummen Wetten, angeknacksten Knöcheln, Schulverweisen und Sabotage im Liebesleben.


Casey schmunzelte bitter, als sie daran dachte, wie er sich um sie mit Sam geprügelt hatte; wie er absichtlich Mädchen datete, von denen Casey wollte, dass er sie nicht datete; wie er sich fast nur mit Blondinen umgab, nicht weil er Blondinen eher mochte, sondern weil sie nicht brünett waren wie sie selbst.

Eigentlich war es ein Wunder, dass sie sich angefreundet hatten, aber ihre Beziehung kannte keine Grenzen. Casey hätte sich mit einem Footballspieler geprügelt, stritt sich mit Lehrern um seine Noten, womit sie ihren Titel als Grade-Grubber akzeptierte, sang in seiner dummen Band, verkaufte seine Merchandise, deckte ihn vor ihren Eltern, was alles nicht besonders caseyhaft war. Derek hatte zwei Mal schon ihren Abschlussball gerettet, tanzte mit ihr bei dieser Tanzshow, umarmte sie (wenn auch nur halbherzig), versuchte ihren Ruf gerade zu biegen (was ziemlich schwer war, wenn Casey so war, wie sie war), brachte ihren Dad zurück, damit sie mehr Zeit mit ihm verbringen konnte, nahm sie vor ihrem gemeinen Chef in Smelley Nellys in Schutz, tröstete sie, als Truman Vicky geküsst hatte. All diese Dinge waren auch untypisch für Derek, denn sie bedeuteten, dass es ihn kümmerte. Etwas, von dem Derek behauptete, dass er es nicht tun würde.

Allem in allem waren sie ein tolles Team gewesen. Also warum heiratete er dieses andere Mädchen? Eigentlich gab es sehr viele „Warums“. Warum waren Dereks Träume in Erfüllung gegangen und sie mit ihren eigenen so unglücklich? Warum heiratete er überhaupt und das vor ihr? Warum haben ihre Wege sich getrennt, als sie sich so nah waren wie nie?

Casey zog ihre Beine an und kuschelte sich enger an die Decke. Ihr war nicht kalt, aber es war tröstlich, als ob jemand einen Arm um einen legen würde. So war es fast. Das Wohnzimmer war dunkel, der Fernseher flackerte und hüllte das Wohnzimmer in bläuliches Licht. Sie vermisste ihre Familie, Freunde, Derek. Aber sie wollte nicht nach Hause zu dem ganzen Trubel, zu ihm und seiner Verlobten und seinen Hochzeitsvorbereitungen.
Wahrscheinlich schliefen sie diese Nacht getrennt wegen den Traditionen. Er in seinem alten Kinderbett und sie in Caseys Zimmer. Bei dem Gedanken kamen Kopfschmerzen auf. Die Art von Kopfschmerzen, die einen nicht übermannt. Es waren stetige Kopfschmerzen, leichte, anders als dieses schmerzhafte Ziehen hinter ihrer linken Braue, dass sie überkam, wenn Derek und Melissa sich küssten oder Händchen hielten. Vielleicht war ihr Dutt aber auch einfach nur zu fest gebunden. Aber der Herzschmerz war echt und nichts half wie Rotwein und Eiscreme. Also trank sie süßen Wein und aß einen Becher Ben and Jerrys Rocky Road, während ihre Pupillen aufgeregt das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgten.
Eine Löwin biss gerade kräftig in den Hals eines Gnus. Sein Körper erschlaffte und die Königin der Savanne riss ein großes Stück Fleisch heraus.
Casey Hals schnürte sich zu, ihre Augen brannten und ihre Nase tropfte. Sie wusste nicht, ob es am armen Gnu lag oder an Derek. Eigentlich wusste sie es, aber es war leichter so zu tun, als wüsste sie es nicht.

Nachdem Casey und Derek in Queens sich von Rivalen zu besten Freunden entwickelt hatten, zogen sie nach einem Semester zusammen. Die Zimmer in den Studentenverbindungen waren teuer und sich ein Apartment zu teilen, war preislich gesehen günstiger. Natürlich hatte es weitere Vorteile (hauptsächlich für Derek), dass sie zusammen gezogen waren. Casey übernahm wie selbstverständlich von allein den Haushalt und machte seine Wäsche. Außerdem konnte sie bei weitem viel besser kochen als er. Sie half ihm beim lernen und unterstützte ihn einfach. Allerdings tat er es auch für sie. Nach Jahren in einem überfüllten Haushalt, war allein sein, eine größere Herausforderung als gedacht. Niemand tröstete sie mehr, wenn ihr nach einem dramatischen Heulkrampf zu Mute war. Niemand nahm ihr ihr Notizen weg, weil sie sich selbst überforderte. Niemand konnte es mit ihrer Verrücktheit aufnehmen. Casey war extrem, in allem, was sie tat. Sie fühlte so stark, dass man meistens nur dachte, dass sie übergeschnappt sei. Sie war viel zu tragisch, hysterisch, dramatisch und euphorisch. Als sie also ihre Familie vermisste und Heimweh die Wanderlust erlegte, weinte sie viele Tränen, bis sie auf die Idee kam, mit Derek zusammen zu ziehen. Derek war ihre Rettungsinsel, ein bisschen Vertrautheit in all dem Neuland, ein bisschen Zuhause.

Nora und George waren überrascht, jeder war überrascht aber froh. Für die Menschen aus London, haben sich Derek und Casey, das Stiefgeschwisterpaar, zusammengerauft. Für ihre Freunde aus der Universität, haben Casey und Derek, das Traumpaar zusammen gefunden – also fast.
Sie waren immer noch De-rek! und Space Case, immer noch Rivalen, immer noch das lausigste Tagteam, Leidensgenossen, Freunde, Stiefgeschwister, aber auch Liebhaber, irgendwie, fast - Irgendwiefastliebhaber.
Manchmal nickten sie gemeinsam auf der Couch ein nach einem Film und wachten mit fürchterlichen Nacken- und Rückenschmerzen auf. Manchmal machten sie sich gemeinsam im Badezimmer fertig. Manchmal hielt er ihre Hand. Manchmal strich sie ihm über die Wange und durch die Haare. Sie küssten sich aber nie!
Ihr Stolz, ihre Angst, ihre Rivalität, ihre Familie würde es nie erlauben. Also sahen sie sich manchmal einfach nur tief und lange in die Augen, pressten die Lippen aufeinander und versuchten zu lächeln.
Es war jedes Mal traurig, aber nicht tragisch.
Sie hätten ewig so weiter machen können, denn die Anwesenheit des anderen war genug für beide.

Es war zum Anfang der Semesterferien, Casey föhnte sich die Haare und Derek kam ins Bad mit nicht mehr bekleidet als einer Jogginghose. Sein Haar stand noch wirr ab und sah mehr Rost als Kastanie aus, als die Sonne ihn durchs Oberlicht traf. Er stellte sich hinter sie, ganz nah, so nah, dass er sie in seine Arme schließen konnte. Aber er beließ es. Casey schaltete den Föhn aus und sah in seine unergründlichen Augen. Sie waren viel zu dunkel, anders als ihre, die alles preisgaben. Nur manchmal, wenn er was im Schilde führte, leuchteten sie aufgeregt mit Unfug und Schalk. Sie spürte seinen heißen Atem an ihrem Nacken und schaute sehnsuchtsvoll. Wie konnte man sich so nach etwas, jemandem verzehren, der direkt vor der eigenen Nase war.
„Du solltest es tun!“
Eine Falte formte sich zwischen ihren Brauen.
„Diese Hochschule für Fine Arts. Du liebst das Tanzen, Jura ist nichts für dich. Das wissen wir beide“, hauchte er gegen ihren Nacken. Ihre Hände streiften sich. Sie biss sich auf die Lippen und drehte sich zu ihm. Wenn sie sich auf die Zehnspitzen stellen würde, könnte sie ihn küssen.


Er wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, wie Recht er hatte. Casey hatte Jahre lang darauf hingearbeitet, Anwältin zu werden. Jetzt mit fast 30, fühlte sie sich aber nur ausgelaugt. Am Anfang war es aufregend gewesen, aber es war nicht so erfüllend, wie sie vermutet hatte. Es war nicht ihre Leidenschaft, ihr Traum. Sie hatte lediglich ihrem Vater nachgeeifert.

„Aber das Stipendium“, flüsterte sie.
Er wich einen Schritt zurück.
„Fick das Stipendium! Tu das, worauf du Lust hast. Lebe Casey! Verfolge deine Träume!“
„Du wurdest schon angenommen. Auf dem Esstisch liegt die Bestätigung.“

Sie wusste, dass Derek sie manchmal aufnahm, wenn sie tanzte. Sie wusste, dass er wusste, dass sie gerne Tänzerin sein würde. Sie wusste, dass er sie fliegen sehen wollte. Aber sie hatte Angst davor sich auf ihren Flügeln gleiten zu lassen. Was wäre wenn sie kein Kolibri, Kanarie, Sittich, Amsel, Falke, Kranich, Möwe und alles wäre, sondern ein Strauß oder Emu oder vielleicht ein Pinguin?
So wie manche Vögel nicht zum Fliegen gedacht waren, so waren manche Menschen nicht fürs Träumen gedacht. Caseys Traum war riskant, vor allem wenn man in Betracht zog, dass sie keine richtige Ausbildung hatte. Tanzen war ein Hobby, eine Leidenschaft für Zwischendurch. Natürlich wäre sie gern eine professionelle Tänzerin, aber der rationale Teil in ihr Verstand, dass man Berufswunsch und Leidenschaft trennen sollte.

„Was wurde aus Hockey? Aus deiner Band? Wie wäre es, wenn du deine eigenen Ratschläge zuerst selbst befolgen würdest, Derek?“
Er sah sie mit großen Augen an, denn es war eine fiese Nummer. Nachdem er für einen Monat nach einem Beinbruch mit Gips rumlief, wurde er zum Ersatzspieler. Es war sowieso schwer genug die Uni, Hockey, sein soziales Leben und Casey unter einen Hut zu bringen, also warf er das Handtuch. D-Rock war um ehrlich zu sein auch nie wirklich sein Traum gewesen. Er mochte die Ästhetik, sein Image als Gitarrist und Leader einer Garagenrockband, die Mädchen, die Sängerin.
„Was auch immer! Ich verpisse mich.“ Derek warf ihr einen giftigen und mitleidigen Blick zu, zischte davon und knallte die Haustür hinter sich. Casey sah ihm lange hinterher. Zu lange.

Eigentlich wollte sie den Gedanken verwerfen, spielte aber mit ihm, unterhielt ihn. Ihre Finger glitten forschend immer wieder über den Brief. Ihre Ängste hatten nur bedingt Kontrolle über sie. So gerne Casey sich auch als logischen, rationalen Menschen sah, war sie doch im Endeffekt ein Mädchen mit zu vielen Träumen, Sehnsüchten und Gefühlen. Sie blieb an Queens. Sie blieb für Derek. Er war ihre Heimat geworden und sie würde ihn erst verlassen, wenn jemand anderes ihn aus ihrem Herzen rausgedrängt hatte.

Bedauerlicherweise verließ Derek sie. Er hatte nicht nur Casey sondern auch sich selbst beworben, um Regisseur zu werden. Er hatte sie nicht drängen wollen, wollte sie mit seiner eigenen Entscheidung nicht beeinflussen, brach im Endeffekt aber nur sich selbst und ihr das Herz. Nach sieben langen Jahren trennten sich ihre Wege. Sie waren nicht mehr De-rek! und Space Case, sie waren auch nicht mehr Derek und Casey, sondern Derek, und Casey.


Man konnte versuchen den Schmerz zu lindern, aber gebrochene Herzen heilten nicht. Sie behielten ihre Sprünge und Splitter wie aus feinem Porzellan. Ein Scherbenhaufen blieb immer ein Scherbenhaufen, egal ob aus Glas oder menschlichem Gewebe. Casey wachte erstaunlich früh am Tag der Hochzeit auf. Sie wollte für ihn da sein, wollte mit ihm abschließen. Wenn sie das täte, könnte sie vielleicht den Scherbenhaufen in ihrer Brust ausspucken und vielleicht würde ein neues Herz anstelle seiner wachsen?  Viellleicht, vielleicht auch nicht…

Jedenfalls war sie deprimiert, poetisch deprimiert so wie die tragischen Helden aus Geschichten, Gedichten und Mythologie, die am Ende starben oder ihre Liebe aufgaben. Es fühlte sich aber immer richtig an, dass diese Miseren so endeten – traurig, richtig und irgendwie wohltuend. Sie schrieb wieder Gedichte, auch wenn sie durch den Gebrauch von Juristensprache ihren Schliff verloren hatte.
Casey frühstückte allein in ihrer Wohnung, welche zwei Autofahrtsstunden von London entfernt war. Sie war meistens allein. Es gab immer wieder Männer, die kamen und gingen, aber nie etwas festes.
Also warum hatte Derek sie so schnell verdrängen können? Warum heiratete er, während sie so vereinsamt war?

Casey machte sich zu Hause fertig in aller Ruhe, fernab vom Familienstress. Sie war keine Brautjungfer oder Trauzeugin, wofür sie eigentlich ziemlich dankbar war. Sie musste Melissa nicht bei der Wahl des Brautkleids helfen oder beim Anziehen. Sie musste auch für Derek nicht die Trauringe aufbewahren. Sie musste nur kommen zur Trauung. Das war schon Strafe genug.
Sie zog ein schwarzes Kleid an, elegant und schlicht, das ihr bis zu den Knien reichte und welches sie auch zu einer Beerdigung hätte tragen können. Ihre Haare waren locker hochgesteckt und ihr Make-up dezent. Sie zog sich nur einen weißen, dicken Mantel über, ehe sie aus ihrer Wohnung stöckelte.

Vor sechs Jahren brachte Derek seinen ersten Film raus. Er hieß: „Ultraviolence“ – ein Film über eine Stripperin, die einem Hexenzirkel beitrat, um sich an allen Männern zu rächen, die ihr unrecht getan haben.
Er war kinematographisch wundervoll anzusehen. Überall waren Neonlichter in rot, blau, grün, violett, orange. Kerzenlichter, LED-Leuchten, Fluoreszenzlicht wurden perfekt  in Szene gesetzt.
Die Kostüme, ein reiches Repertoire aus Reizwäsche, Motorradjacken, kurzen Röcken und zerrissenen Jeanshosen, waren toll.
Die Handlung und der Flair erinnerte an Indiefilme aus den 90-ern. Die Songs waren ganz in Ordnung, aber nichts besonderes.
Melissa war in der Hauptrolle. Sie sah schön aus, stets mit spiegelglattem schwarzem Haar, dunklem Lippenstift und schwarz umrandeten Augen. Sie trug Lack und Leder in dem Film, der ihr und Derek so viel Gehör verschaffte.
Heute trug sie weiße Spitze und Seide.

Derek hatte sie am Set kennengelernt. Es war keine Liebe, eher etwas körperliches, aber sie hatten eine gewisse Chemie, die die Leidenschaft und das Feuer auf der Leinwand wiederspiegelten. Es war Faszination. Derek war fasziniert, inspiriert von diesem Mädchen, dass am Stück eine Schachtel Zigaretten rauchte, weil das besser war als zu weinen. Von diesem Mädchen, dass immer mit verschmiertem Make-up kam oder ganz ungeschminkt. Von diesem Mädchen, das immer aufgeschlagene Knie oder Nasenbluten oder eine aufgeplatzte Lippe hatte. Von diesem Mädchen, dass lieber Stummfilme als romantische Komödien sah.
Sie war dramatisch, tragisch, euphorisch, hysterisch wie Casey, aber ganz anders.
Er liebte sie nicht, aber seine Faszination fühlte sich genauso an wie Liebe.
Und das reichte für eine Ehe.

Dereks Filme erinnerten immer mehr an tragische Kunstfilme, die niemand verstand, aber trotzdem alle gut fanden. Sie waren wie Gedichte. Sie hatten irgendwann ihren Sinn verloren, gaben nur noch rohe Gefühle wieder.
Es war die Art von Film, die Casey freitagnachts um ein Uhr schauen wollte, aber nie tat, weil Derek lieber Hockey sehen wollte.
Casey fühlte sich wie eine weniger spektakuläre Protagonistin in einem seiner Filme, verdammt zu leiden.

In der Kapelle setzte sich Casey in die erste Reihe zum Rest ihrer Familie, zwischen Abby, Dereks Mutter, und ihrer eigenen, auch wenn sie sich zu Lizzie setzen wollte. Alle strahlten vor Freude und so versuchte sie es auch. Selbst wenn es ihr das Herz zermaterte, selbst wenn sie neidisch auf Derek war, weil er seine Träume erfüllt hatte, freute sie sich für ihn. Sie schenkte ihm nach acht Jahren ein Lächeln, das sie so meinte. Er lächelte zurück. Es war wie damals, als sie sich sehnsuchtsvoll anlächelten.
Jetzt lag Reue mit im Blick.

Derek hatte alles – er hatte die Frau seiner Träume geheiratet, seinen Traum als Filmemacher erfüllt. Casey hatte ihre aufgegeben für eine Karriere als Anwältin. Sie hatte jedoch ein blutendes Herz und ein Verstand, der in Silberzungen und Honig sprach, mehr brauchte sie auch nicht, um ihrer nächsten Leidenschaft nachzugehen: dem Schreiben.