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Sometimes it's hard to be perfect...

von Maybeee
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Arthur Morgan Charles Smith Colm O'Driscoll Dutch van der Linde John Marston Sadie Adler
09.01.2019
06.02.2021
98
243.707
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03.10.2020 5.860
 
Der nächste Tag brach an.

Während Ella und Jesse in den letzten warmen Sonnenstrahlen des Spätsommers faulenzten , sprach John mit Sadie, welche aus ihrem Tiefschlaf erwacht war.

Er verdeutlichte ihr den Ernst der Lage.

Bat sie ruhig zu bleiben.
Hier zu bleiben.
Sagte ihr das sie in Sicherheit sei.
Das Arthur da wäre.

Diese Worte schienen sie nicht zu beruhigen.

Aber gezwungenermaßen nickte sie leicht, räkelte sich vom Sofa auf ,griff nach den sauberen Sachen, welche Annie ihr zurechtgelegt hatte und verschwand ins nächste Bad.



Sam und Jimmy waren ebenfalls zurück.

Sie erreichten die Hütte bei Morgenanbruch und erfuhren natürlich sofort von Ella was in den letzten Tagen passiert war.

Besonders zwischen Arthur und Annie.




Apropos Arthur und Annie.

Diese beiden hatten sich den ganzen restlichen Abend nicht mehr am Feuer blicken lassen.

Hatten sich in Annies Zimmer verbarrikadiert und ignorierten die störenden Stimmen an der Zimmertür, die sie überreden wollten , doch noch mit nach unten zu kommen.

Keine Chance.

Arthur und Annie hatten sich ....und das reichte ihnen vollkommen.




Bis es Stunden später erneut an ihre Türe klopfte.

"Leute hört zu, ich muss los!" drang Johns Stimme dumpf durch die Türe.

Annie hielt inne, öffnete abrupt die Augen und hob den Kopf leicht.

" Er geht schon?" flüsterte sie und ein lautes stöhnen verließ ihre Lippen.

"Schtttt..." hörte sie Arthur hinter sich brummen und spürte seine warme Handfläche auf ihren Mund.

Ihr warmer, feuchter Atem drängte gegen seine Haut, während Arthurs Hände über ihre Oberschenkel streichelten und seine Lippen ihre Schultern küssten.

Weiter leidenschaftlich drängte er seinen Unterleib an ihren Hintern, bewegte sein Becken sanft stoßend in ihr.

" Hört mal! In 5 Minuten bin ich weg. Falls ihr euch also noch verabschieden wollt...." rief John erneut und lehnte sich näher an die alte Tür , um zu hören ob die beiden irgendein Geräusch von sich gaben oder noch schliefen.

Annie blickte mit großen Augen zur Tür und drückte Arthurs Hand von ihrem trockenen Mund.

"Arthur..." krächzte sie leise, seine luststeigernden , intensiven Bewegungen in ihr, laut veratmend.

"Lass ihn ..." hauchte Arthur erregt in ihr Ohr, fing an zärzlich ihren Hals entlang zu küssen, sein Becken härter gegen ihren Unterleib zu stoßen.

"Arthur!" stöhnte Annie nun verärgerter und kniff die Schenkel ganz fest zusammen.

" OK!" knurrte Arthur genervt , stoppte seine Bewegungen , nahm die Hände von ihrer Hüfte und entfernte seinen warmen, verschwitzten Körper von ihr.

" Du hättest es auch noch schnell zu Ende bringen können!" keuchte Annie leise ,als sie merkte wie er sich genevt aus ihr zurückzog und drehte sich zu ihm um.

"Mir ist die Lust vergangen..." knurrte Arthur verärgert, legte sich auf den Rücken und versuchte seine aufgeregte Atmung zu normalisieren.

Annie seufzte leise, beugte sich zu ihm ,gab ihn einen kurzen Kuss und stand auf.


" Kommst du auch?" fragte sie leise während sie ihre Sachen überzog.

" Mhhh..." brummte Arthur nur, beleidigt über sich an die Decke starrend.


Annie zuckte mit den Schultern und verließ das Zimmer.




Als sie die Treppe runter eilte, sich noch die obersten Knöpfe ihrer Bluse schließend,  stieß sie mit jemanden zusammen, der diese gerade hoch ging.

" Sam...." sagte sie erschrocken und wich ein Stück zurück.

" Na , wieder Spaß gehabt! " sagte dieser vorwurfsvoll und blickte kopschüttelnd auf den obersten, noch offenen Knopf ihrer Bluse.

" Sam..." sagte Annie fordernd und sah ihn leicht genervt an.

" Ach vergiss es!" zischte dieser und ging weiter die Teppe hinauf.

Annie schüttelte, augenrollend den Kopf ,schloss den letzten Knopf ihrer Bluse und eilte aus der Hütte.



"JOHN!" rief sie von der Treppe aus und eilte diese herunter.

John war gerade dabei den Sattel seines Pferdes festzuziehen, als er sich fragend zu ihr umdrehte.

" Willst du wirklich schon los?" keuchte Annie etwas außer atem , vor ihm stehen bleibend.

John drehte sich zu ihr und seufzte.

" Ja. Ich bin schon viel zu lange weg.

Dutch wird sonst misstrauisch.
OFFIZIELL bin ich mit Charles auf der Jagd. "

Annie blickte sich um und schluckte.

" Triffst du Rose noch?" fragte sie leise.

" In 2 Tagen seh ich sie wieder!" sagte John und sah Annie ernst an.

" Colm denkt das ich tot bin ,John." flüsterte Annie leise.

" Ich weiß.

Arthur hat es mir erzählt." sagte John und schluckte.

"Rose denkt sicher auch das ich...ich...." stockte Annie und sah zu Boden.

"Soll ich ihr sagen das du noch lebst?" fragte John schnell.

Selbst hin und her gerissen wie er Rose gegenüber treten sollte...wie er ihr in die Augen sehen sollte.

"NEIN!" sagte Annie ausdrucksvoll und blickte mit großen Augen zu ihm.

" Sie darf es nicht erfahren.
Sie soll in den Glauben bleiben das ich....
Sie ist sicherer wenn sie in den Glauben bleibt."  fügte sie leise....unsicher hinzu.

John nickte und sah zur Hütte.

" Hast du Arthur so fertig gemacht, das er es nicht die Treppen runter schafft?" fragte er leicht grinsend,  versuchte von der bedrückenden Wahrheit abzulenken.

Annie drehte ihren Kopf ebenfalls kurz zur Hütte und dann wieder zu John.

" Er wollte eigentlich hinterher kommen..." sagte sie leise und zuckte mit den Schultern.

Plötzlich legte John seine Arme um sie und zog sie fest an sich.

" Pass auf ihn auf Annie!
Hörst du?
Lass ihn nicht aus den Augen!
Versprich es mir!" flüsterte er eindringlich an ihr Ohr.

Annie schluckte.

Ein Schauder kroch durch ihren Körper, bei seinen Worten die tief in ihr Ohr drangen.

Sie nickte verwirrt.
Irgendwas war komisch.
Irgendwas stimmte nicht.

Doch bevor sie weiter über dieses mulmige Gefühl nachdenken konnte, löste John die Umarmung ,trat ein Stück zurück und sah sie ernst an.

"John...." wisperte sie leise und sah ihn fragend an.


" Flirtest du etwa mit meiner Frau?" hörten beide Arthur von weiten rufen, unterbrachen ihren Blickkontakt und sahen erschrocken zu Arthur, der auf die beiden zu kam.

" Niemals!" sagte John schnell ,grinste und hob beide Hände nach oben.

"Das will ich doch hoffen.

Die hier gehört mir!" sagte Arthur grinsend, blieb hinter Annie stehen ,legte seine Arme um ihren Bauch und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

John nahm die Hände runter und sah grinsend auf die beiden vor sich.

" Hat ja auch lang genug gedauert!" sagte er grinsend, zwinkerte und drehte sich zu seinem Pferd.

" Alles klar.

Wir sehen uns." sagte John , stieg auf sein Pferd, nahm die Zügel in die Hand und warf nochmal einen kurzen ,lächelnden Blick zu Arthur und Annie.

" Pass auf dich auf.

Und tu nichts ,was ich nicht auch tun würde!" sagte Arthur und nickte ihm zu.

"Das selbe gilt für dich,  Bruder!" erwiderte John mit strengen Blick ,ließ die Zügel knallen und ritt los.







Während Annie den ganzen Tag damit verbrachte über Johns Worte nachzudenken, widmete sich Arthur Sadie.

Liebevoll und ausdauernd kümmerte er sich um ihre psychische und körperliche Verfassung.

Versuchte ihr die Situation so gut es ging verständlich zu machen.

Das es kein zurück mehr zur Bande gebe.
Das sie hier am sichersten wäre.
Er auf sie aufpassen würde.
Sich um sie kümmern würde.

Aber Sadie wollte nicht hier bleiben.

Bei ihm und ihr.
Sie war eine O'Driscoll.
Sie war Teil dieses Abschaums, den Sadie so sehr hasste.


" Dutch muss verstehen...er wird verstehen, wenn er erfährt was die beiden vor hatten....das sie ihn ausgenutzt und reingelegt haben." sagte Sadie aufgebracht und sah nervös zu Arthur.

Arthur sah sie ernst an, nahm ihre Hände und seufzte leise.

" Das wird er nicht Sadie!
Dutch ist krank.
Die Ideologie hinter der er einst stand ist nicht mehr die , die sie mal war.
Du kannst nicht zurück.
Nie mehr.
Nicht solange er...." Arthur stockte und sah zu Boden.

Er atmete schwer ein  und sah wieder auf zu ihr.

" Wir haben einen Kodex.
Ein ungeschriebenes Gesetz.
Wer ein anderes Mitglied der Bande schwer verletzt oder gar tötet...der wird hingerichtet. "

Sadie sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an.

" Aber diese Wichser waren keine Mitglieder der Bande.
Die gehörten nicht zu uns!" sagte sie aufgebracht.

"Für Dutch schon." antwortete Arthur leise, drückte ihre Hände fester.

" Verstehst du das Sadie?
Verstehst du das es kein zurück gibt?" versuchte er an ihre Vernunft zu appellieren.

Sadie blickte unruhig in seine Augen.

Sagte nichts.

Für ein paar Minuten.


" Sie wollten dich töten Arthur. " wisperte sie leise .

"Ich weiß. " sagte Arthur gefasst und ließ ihre Hände los.

" Warum hat er es so auf dich abgesehen?

Warum will er deinen Tot?" fragte sie unsicher.

Arthur schluckte.
Wich ihren Blick aus.
Sah zur Tür.

" Ist es wegen ihr?" fragte Sadie vorsichtig, ihren Blick immernoch unruhig auf ihn gerichtet.

" Sie ist nicht gut für dich Arthur.
Sie ist eine von denen." versuchte Sadie nun an seine Vernunft zu appellieren.

Arthur wendete den Blick wieder auf sie.

" Sie gehört nicht mehr zu denen." brummte er kurz.

" Sie ist nicht wie die." rechtfertigte er sich.

" EINMAL O'Driscoll , IMMER O'Driscoll. " konterte Sadie bissig.

Arthurs Blick verfinsterte sich und er beugte sich näher an sie heran.

" Sie ist KEINE von denen!" zischte er scharf .

" Wie kannst du dir so sicher sein?" fragte Sadie spitz.

"Nur weil ihr FICKT heißt das noch lange nicht das du alles über sie weißt.
Das du weißt was sie vor hat." sprach sie provozierend weiter ,lehnte sich ebenfalls nahe vor zu ihn und funkelte ihn verärgert an.

" Männer können nicht klar denken wenn ihr Schwanz im Einsatz ist.
Sie lassen IHN für sich denken und urteilen."

Arthur sah mit bösen ,funkelnden Blick zu ihr.

Gerade als er antwortet wollte ,ging die Tür auf und Annie kam herein.

Sie blieb stehen und blickte fragend in die vier , sie musternden, Augen.

"Alles ok hier drinnen?" fragte sie vorsichtig und ging langsam weiter ,auf  Arthur zu.

" Ja ,alles bestens!" erwiderte Arthur scharf ,warf einen kurzen Blick zu Sadie und stand auf.

Sadie musterte Annie scharf.

"Geht es dir besser Sadie?" fragte Annie nett und bemerkte ihre durchdringenden Blicke.

" Mir würde es besser gehen wenn du nicht hier wärst!" fuhr Sadie sie an.

"SADIE!" knurrte Arthur laut und stellte sich vor Annie.

"Lass uns gehen.
Ich brauch frische Luft!" sagte er mit tiefer verärgerter Stimme und drängte Annie Richtung Tür.

Annie warf noch einen kurzen Blick über ihre Schulter zu Sadie und ließ sich von Arthur hinaus schieben.

"Warum hasst sie mich denn so?" fragte Annie verwirrt und blickte zu Arthur.

" Das weiß sie selbst nicht." knurrte Arthur , griff nach ihrer Hand und zog sie mit sich , weg von der Hütte, weg von Sadie, weg von den nervigen Blicken der anderen, die vor der kalten Feuerstelle saßen und ihnen fragend nach sahen.







2 Tage später.


Sadie hatte immer noch kein Wort mit Annie gesprochen.

Ging ihr so gut wie möglich aus dem Weg.

Genauso wie Sam.

Dieser war Augenscheinlich immer noch sehr verletzt und sprach kaum ein Wort mit Annie .

Dafür fing er an viel Zeit mit Sadie zu verbringen.

Sie redeten, lachten sogar, viel .

Arthur und Annie kam es gelegen.

Wurden die bissigen Blicke der beiden...die tuschelei hinter ihren Rücken ,weniger, erträglicher.



Als sie spät nachmittags , am See lagen und ihre Nassen Körper wärmend aneinander kuschelten, sich von der untergehenden Sonne wärmen ließen, zog Arthur Annie näher an sich und öffnete irritiert seine Augen.

"Du bist total kalt!" stellte er erschrocken fest , griff neben sich nach seinen Hemd und legte es über ihren nackten ,kalten Körper.

" Du hättest nicht solange im Wasser bleiben sollen!" sagte er belehrend und zog sie näher an sich heran.

Seine Arme fest ,das Hemd um ihren Körper gepresst.

Annie sagte nichts.

Kuschelte sich stärker an seine warme Haut , spürte wie die Wärme seines Körpers auf sie überging und hielt die Augen geschlossen.

" Ich will das es für immer so bleibt...." flüsterte Annie glücklich und seufzte.

Arthur sagte nichts.


" Arthur...?
Es wird doch für immer so bleiben nicht?" fragte sie unsicher ,nach wenigen Sekunden.

Arthur schwieg immernoch.

Starrte auf den blauen Himmel über sich.

Auf die Vögel ,die frei und unbeschwert über ihn hinwegzogen.

" Arthur...?" fragte Annie nun ängstlicher.

Hob leicht den Kopf und blickte zu ihm.

Arthur schluckte.

"Ja das wird es...." sagte er endlich und drehte den Kopf zu ihr.

" Das wird es!" wiederholte er leise und küsste sie zärtlich.












" Da bist du ja endlich!" rief Rose erleichtert ,stieß sich von der dunklen Felswand ab und fiel John um den Hals.

Dieser wankte ,durch ihre stürmische Begrüßung, ein Stück zurück und taumelte, sie fest in seinen Armen haltend, rückwärts gegen die Höhlenwand.


" Wurde aufgehalten." sagte er keuchend und spürte im nächsten Moment ihre Lippen ,die sich gegen seine pressten.

Seine Arme schlossen sich fester um ihren dünnen, zierlichen Körper und er zog sie fester an sich.

" Du hast mir gefehlt." nuschelte Rose schwer atmend , schloss die Augen und legte ihre Stirn an seine.

" Du mir auch..." erwiderte John , streichelte über ihr dunkles, weiches Haar und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

" Wie geht es ihm...." fragte Rose vorsichtig, sah mit kleinen Augen zu ihm hinauf.

John schluckte.
Sagte nichts.
Roses Blick wurde fragend.

Sie löste sich von ihm und strich sich eine Strähne hinters Ohr.

" Ich weiß er hat es nicht absichtlich getan...oder......"

Wieder blickte sie fragend zu ihm.

" Es war ein schrecklicher Unfall nicht wahr?

Er hat sie nicht getötet.....oder?" quetschte sie wimmernd heraus.

John schwieg noch immer.
Blickte mit leeren Augen zu ihr.
Musterte ihr schmales , eingefallenes Gesicht....ihre kleinen , geschwollenen Augen.

Sie musste viel geweint haben die letzten Tage.

Er sah an ihr herab.
Sie war ganz in schwarz gekleidet.
Wirkte abgemagert, traurig, kraftlos.
Sie musste kaum was gegessen haben die letzten Tage.

"John?"

"Sag doch was..." hörte er ihre erschöpfte Stimme und blickte hoch in ihr Gesicht.

" Das hätte er nie getan." antwortete er endlich leise und schluckte bei ihren Anblick.

" Wie konnte das nur passieren....." schluchzte sie plötzlich und fiel erneut in seine Arme.

" Wieso musste sie sterben....?" krächzte sie und presste ihren zitternden Körper gegen seinen.

John konnte nichts sagen.

Hielt sie einfach nur in seinen Armen.

Ganz fest.

"Es ist alles so....so schrecklich John." wimmerte sie an seiner Brust.

"Es ist alles so...leer."


John kniff die Augen zusammen.
Presste sie stärker an sich.
Spürte ihren hilfeschreienden Herzschlag.
Ihren schwachen Körper, der in seinen Armen wegzubrechen drohte.

Er wollte es ihr sagen.....
wollte ihr alles sagen.....
Aber er konnte....durfte nicht.

Es musste glaubwürdig erscheinen.
Sie musste glaubwürdig erscheinen.

Für Colm.
Vor Colm.
Wegen Colm.

Es fiel ihm so unendlich schwer ihr dabei zuzusehen wie sie litt.

Ihr nicht die Wahrheit sagen zu können.

Sie zu befreien , aus dem Käfig der Trauer...der Einsamkeit...der Furcht.


Er konnte verdammt nochmal nichts tun....außer sie einfach nur ganz fest zu halten.







2 Wochen später....

Die Tage waren ruhig verlaufen.

Zu ruhig...irgendwie.

Die 4 Grays , Arthur , Annie und Sadie hatten ihr beisammensein irgendwie.....arrangiert.

Sam und Sadie , duldeten das zusammensein in dieser Hütte.....irgendwie.

Draußen gingen sie jedoch meist ihren eigenen Weg.

Zogen sich zurück.
Waren oft lange fort .
Weit weg von den anderen.

Jeder wusste das sich zwischen den beiden was entwickelt hatte.

Jeder spürte auch das Sadie ,Annie mied...sie Annie nicht mochte.

Sadie hatte Arthur versprochen die Sache mit den beiden  O'Driscolls, die sich ins van der Linde Camp geschlichen und von ihr abgeschlachtet wurden, für sich zu behalten.

Einmal jedoch,  bei einen erneuten Streit mit Annie, hätte sie ihr beinahe alles an den Kopf geworfen.
Hätte sie ihr am liebsten ausführlich erzählt, wie sie die beiden getötet hatte.

Wie sie ihnen nach und nach das Messer in jedes einzelne ihrer widerlichen Organe gerammt ,  den Schwanz abgeschnitten und ihnen zum Schluss, als sie vor Schmerzen nicht mehr schreien, sondern nur noch kotzen konnten, ihre Kehle ganz langsam aufgeschlitz hat.
Wie sie grinsend neben ihnen stand und genüsslich dabei zu sah , wie diese zwei Dreckschweine jämmerlich an ihren eigenen Blut erstickt sind.

Ihre plumpen und provokanten Sprüche Annie gegenüber wurden immer schlimmer.

Gingen sogar soweit das Arthur beinahe die Hand gegen sie erhoben hätte.

Aber Annie schaffte es ihn davon abzuhalten.
Sie selbst verstand ihren Hass gegen sie.
Wusste was ihre Familie ihr einst angetan hatte.

Sie fühlte sich schuldig aber konnte nichts tun außer hinzunehmen was sie in ihren Augen war und für immer bleiben würde.

Ihr Feind.



Um den Lagerkoller zu entgehen , waren Arthur und Annie jeden Tag unterwegs.

Blieben in der Nähe aber weit genug weg von den anderen...weit genug um Luft zu holen...Kraft zu tanken...allein zu sein.



" Jetzt bist du dran!" sagte Arthur im Befehlston und drückte Annie die Angelrute in die Hand.

"W-Was ?
Ich will das nicht!
I-Ich kann das nicht!" versuchte Annie sich rauszuwinden und starrte auf den langen Stab in ihren Händen.

" Annie, du musst das lernen!
Was wenn du irgendwann mal in Not bist und etwas essen musst?" brummte Arthur fordernd und sah sie erwartungsvoll an.

"Dann kommst du und rettest mich!" jauchzte Annie lächelnd, drückte Arthur die Rute gegen die Brust und eine dicken Kuss auf die Wange.

Gerade aber als sie sich grinsend nach hinten ins Gras fallen lassen wollte ,griff Arthur nach ihrer Hand und sah sie böse an.

" Vergiss es Fräulein.
Du wirst jetzt Angeln lernen!" sagte er frech, zog sie wieder zu sich ans Wasser und legte ihr erneut die Angel in die Hände.

Er stellte sich dicht hinter sie , schob sie noch ein Stück weiter ans Wasser heran ,  so das ihre Zehenspitzen das kalte Nass berührten und schob seinen Hut ein Stückchen weiter nach oben .

"Außerdem bin ich nicht immer da um dich zu retten!" hauchte er ihr zärtlich ins Ohr legte seine Arme um ihren Körper und umfasste mit seinen Händen ihre , welche um die Angelrute lagen.

" Sag sowas nicht!" erwiderte Annie sauer und schmiegte sich mit den Rücken an seinen Körper, ihren Blick auf das Wasser vor ihr gerichtet.

Arthur musste schmunzeln aber konzentrierte sich weiter auf die Angelrute vor sich.

" Du musst sie richtig fest anpacken!" sagte er ausdrucksvoll und drückte ihre Finger fester um die Rute.

" Ich würde lieber etwas anderes fest anpacken..." hauchte Annie leise und drängte ihren Hintern fester gegen Arthur.

" Sieh nach vorn!" zischte Arthur sie verärgert an.

" Jetzt ziehst du die Angel nach hinten...holst richtig weit aus und wirfst die Schnur so weit du kannst ins Wasser!" sagte er und demonstrierte ihr dabei wie es geht , ohne sich von ihren Körper zu entfernen.

" Ok....ich lass jetzt los! " sagte Arthur leise, seinen Blick auf den ruhig schwimmenden Haken gerichtet und nahm behutsam die Hände von Annie ihren.


"Lass bloß die Rute nicht los!" fügte er leise hinzu und beobachtete konzentriert das ruhige Wasser.

"Arthur.." sagte Annie nervös und stand hilflos , die Angelrute umklammernd ,da und starrte mit großen Augen auf das Ende der Schnurr.

" SEI LEISE!" zischte Arthur .
"Du verschreckst die Fische!"



Plötzlich spürte Annie wie sich der Stab in ihren Händen bewegte.

Wie er sich leicht nach unten bog.

Sie blickte nervös von ihren Händen zu dem Ende der Schnur, wo der schwimmende Haken immer wieder unter Wasser verschwand.

"ARTHUR!" schrie sie kurz aufgeregt und klammerte ihre Hände noch fester um die Rute.

"Ich seh es!
Ganz ruhig!" hörte sie Arthurs beruhigende, tiefe Stimme , wieder nahe an ihrem Ohr hauchen und spürte seine Hände, die sich erneut , schnell um ihre legten.

"Jetzt zieh die Angel etwas nach oben und dreh langsam an der Spule." sagte Arthur leise, ließ ihre eine Hand erneut los und stabilisierte weiter die Rute.


Annie tat was er sagte, drehte die Spule langsam und zog leicht die Rute zu sich.

Im nächsten Moment aber wickelte sich die Spule mit einen lauten knattern wieder ab und Annie wurde mit einen Ruck nach vorne gezogen.

Arthur hielt die Rute fest in seiner Hand und packte mit der anderen um Annies Taille.

"Was ...war das?" fragte Annie perplex und schluckte, das unruhig Wasser nervös beobachtend.

" Ein großer Fisch!" erwiderte Arthur und grinste.

" Jetzt hol ihn dir!" drängte Arthur und nickte motiviert , wieder nahe an ihrem Gesicht.

" Ok..." sagte Annie leise, drehte an der Spule und holte langsam den ,sich wehrenden,  Fisch ein ,die Angelrute so fest umklammernd das ihre Hände anfingen zu schwitzen.

Als Arthur dann noch los ließ, von ihr zurück trat und sie stolz beobachtete, wurde der Kampf mit den Fisch noch schwieriger.

Annie tat ihr bestes um Arthur nicht zu enttäuschen und hielt kräftig stand , auch wenn ihre Finger und Handfläche schmerzten.

Doch sie wollte Arthur beweisen das sie es schaffte.
Das er sich auf sie verlassen konnte.


" Super ! Du hast ihn gleich!" sagte Arthur erfreut und beobachtete grinsend, wie der zappelnde Fisch immer weiter ans Ufer gezogen wurde.

"Zieh die Angel nach hinten!" rief er anfeuernd.

Annie tat auch das .

" IHHHHHH...." quiekte sie plötzlich laut,  als der Fisch mit einen Ruck nahe vor ihrem Gesicht hing und wild herum zappelte.

Vor lauter Schreck ließ sie die Angel fallen und stolperte ein Stück zurück ,genau an Arthur, der sie reflexartig auffing und verwirrt zur Angel blickte, welche eben samt den Fisch zurück ins Wasser gezogen wurde.


" VERDAMMT ANNIE! " schimpfte er wütend,  nahm die Hände von ihrer Hüfte und schmiss sich schnell ins Wasser, um das Ende seiner Angelrute noch greifen zu können.

Aber zu spät.

Der große, schwere Fisch hatte sie schnell mit sich gezogen.

Hinaus in das tiefere Wasser.

Keuchend rappelte Arthur sich auf und schlug wütend auf die Wasderoberfläche.

"SCHEIßE NOCHMAL!"

Hinter sich hörte er Annie leise kichern.

Er drehte sich langsam um und sah verärgert zu ihr.

"Findest du das witzig?"

Annie kniff schnell die Lippen zusammen und schüttelte hastig den Kopf.

Arthur sah sich um , fischte seinen Hut aus dem Wasser und stapfte grimmig ans Ufer.

" Du hast sie echt nicht alle!" zischte er leise , während er an Annie vorbei ging und auf einen kleinen Felsen zusteuerte.

"Tut mir leid....aber das Vieh war wirklich ekelhaft!" sagte Annie breit grinsend, kicherte erneut und eilte ihm hinterher.

" Herrgott Annie! Es war NUR ein FISCH!"

"Ja aber ein besonders hässliches Exemplar!" sagte Annie zu ihrer Verteidigung , betrachtete Arthurs klitschnassen Rücken und konnte das Lachen nicht weiter verstecken, prustete laut los und hielt sich den Bauch.

Arthur der gerade dabei war sein nasses Hemd zu öffnen , drehte sich fragend zu ihr um und schüttelte den Kopf.

" Wie soll ich dich auf das Überleben vorbereiten , wenn du nichts von dem , was ich versuche dir beizubringen ernst nimmst!" sagte er sauer und beleidigt und drehte ihr wieder den Rücken zu.

Annie hörte auf zu lachen.

" Warum muss du mich denn überhaupt auf irgendein Überleben vorbereiten?Hmm?

Bereite mich doch lieber auf ein Leben vor und zwar mit dir!" sagte Annie liebevoll  trat näher an ihn heran und half ihm das nasse Hemd auszuziehen.

" Jeder, sollte auf ein Überleben vorbereitet sein.
Gerade DU!
So tollpatschig wie du bist, fällst du mir irgendwann in eine Höhle oder verläufst dich im Wald. "

Sie betrachtete mit hochgezogenen Augenbrauen seinen nackten Rücken.

Leise seufzend presste sie sich dagegen und legte ihre Hände auf seine breiten Schultern.

"Aber in der Höhle muss ich nicht Angeln,weil es da keine Fische gibt !" widersprach Annie leise, kuschelte sich noch enger an ihn und schloss zufrieden die Augen.

"ANNIE!" schrie Arthur plötzlich unbeherrscht ,drehte sich um und packte ihre Handgelenke.

Annie riss die Augen auf, sah ihn fragend an.

" Höhle hin oder her.
Ich will dich in Sicherheit wissen, falls etwas passiert, verstehst du das denn nicht?"

Annie schluckte.
Sah in seinen Ausdruck das es ihm ernst war.
Sehr ernst.

"Tut mir leid Liebster...." sagte sie leise und senkte den Kopf.

Arthurs verärgerter Blick wurde sanfter , leicht mitleidig .

Er ließ ihre Handgelenke los , legte seine Finger um ihr Kinn und hob es sanft an.

" Ich will nicht das dir was passiert ok?" hauchte er leise, liebevoll und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen.

Annie nickte und seufzte leise.

"Ok!" sagte sie plötzlich entschlossen und fing an ihre Bluse aufzuknöpfen.

Arthur sah sie iritiert an.

" Was wird das?" mit skeptischen Blick fragend.

Annie zog ihre Bluse aus und öffnete ihre Hose.

" Du kannst nicht jede Konversation mit Sex lösen !" sagte Arthur , hob ihre fallen gelassene Bluse wieder auf und hielt sie ihr hin.

"Das sagt der richtige!" erwiderte Annie lachend und stieg aus der Hose.

Arthur streckte ihr die Bluse noch näher entgegen und wendete seinen Blick von ihrem nackten Oberkörper ab.

"Jetzt zieh das schon an!" knurrte er verärgert .

Annie trat näher an ihn heran ,legte ihre Hand um sein Kinn und zwang ihn sie anzusehen.

"Und wenn ich nicht will....zwingt du mich dann?" hauchte sie ihm verführerisch entgegen.

"Annie...." hauchte Arthur leise und Annie spürte an seinen erregten Atem wie sehr er gerade mit sich zu kämpfen hatte um standhaft zu bleiben, um nicht über sie herzufallen wie ein wildes Tier.

Sie genoss es ihn so leiden zu sehen.

Ihn so verrückt zu machen, das er nicht mehr aus freien Stücken handeln konnte.

Seinen Körper gegen ihn auszuspielen.

" Arthur?" hauchte sie erregt gegen sein Gesicht und streichelte mit ihrer Hand über seinen weichen 3-Tage Bart.

Arhur schluckte.


" Du bist wirklich wunderschön und gottverdammt.... wahnsinnig heiß....aber ich kann....kann...." weiter kam er nicht, denn Annie legte ihren Finger auf seine Lippen.

"Schhhh..." machte sie leise.

Ihren verlangenden Blick in seinen unruhig, funkelnden Augen ruhend, ihre andere Hand legte sich auf seine Hose...streichelte mit Druck über die harte Beule.

" Annie ..." stöhnte Arthur leise, schloss sich ergebend die Augen.

Plötzlich zog Annie die Hand von der gerade größer werdenden Erregung in seiner Hose und schubste ihn leicht von sich.

Arthur riss verstört die Augen auf.

" Lass ihn mal stecken!
Ich hatte nicht vor dich flachzulegen!" sagte sie lachend während sie ,nur mit Slip bekleidet,  Hintern wackelnd , zurück ins Wasser stolzierte und sich langsam hineinwarf.

Arthur sah ihr immernoch konfus hinterher.

Schluckte.

Blickte nach unten auf die große Beule welche durch seine enge Hose drückte .

Schluckte erneut und sah wieder hoch zu Annie , welche im Wasser tauchte, wieder hoch kam ,Luft schnappte und erneut tauchte.

Nachdem er sich wieder gefangen hatte, ging er ans Ufer.


"Was machst du da?"

Annie tauchte auf.

Holte tief Luft und wischte sich übers Gesicht.

"Nach was sieht es denn aus?" rief sie ihm zu und verschwand wieder im tiefen Wasser.

Arthur verschränkte die Arme vor der Brust und schüttelte leicht den Kopf, während er ihr dabei zu sah qie sie wieder und wieder auf und abtauchte.

"HAB SIE!" rief Annie nach weiteren Minuten freudig und hielt Arthurs Angel nach oben.

" Hat etwas gedauert aber...." sagte sie, die Angelrute in der Luft schwenkend und stiefelte keuchend aus dem Wasser.

" ...ich hab sie wieder gefunden!" sprach sie atemlos aber stolz lächelnd weiter und blieb vor Arthur stehen.

" Ja das sehe ich!" sagte Arthur grinsend und strich ihr ein paar nasse , tropfende Strähnen aus dem Gesicht.

"Und dafür sollst du auch belohnt werden!" flüsterte er leiser , legte seine Arme um ihre nackte Taille und zog sie nahe an sich heran.

" Na da bin ich gespannt...." sagte Annie noch immer stolz, die Angelrute in ihrer Hand haltend, grinsend und sah ihn fordend an.

Das grinsen verging ihr schnell, denn Arthur legte seine Lippen auf ihre und küsste sie zärtlich.

Ohne sich von ihr zu lösen ,nahm er ihr die Angelrute aus der Hand und schmiss sie zu Boden.

Sie weiter zärtlich küssend , hob er sie hoch und trug sie weg vom Ufer....hinter ein paar Büsche, legte sie ins weiche Gras.

" Jetzt willst du wohl doch?" sagte Annie grinsend und sah ihn provozierend an.

" Halt den Mund!" erwiderte Arthur leicht grinsend , legte sich neben sie und presste erneut seine Lippen auf ihre.

Annie griff in sein volles Haar und zog ihn näher an sich...auf sich.

Sie schloss die Augen.

Ihre Zunge spielte verführerisch mit seiner und sie stöhnte leise als seine Hände ihre Hüfte entlangstreichelten.

Eine kaltes kribbeln auf ihrer Haut hinterließen.

Sie stöhnte erneut als seine Lippen sich von ihren lösten...ihren Weg fort setzten über ihren Hals, ihre Schultern, ihr Dekolleté ,ihre Brüste .

Ein leises "mhhhh" entglitt ihren Lippen als seine Zunge sich zärtlich über ihre harten Knospen bewegte, seine Lippen sanft daran saugten,  seine Hände ihre Hüfte anhoben und gegen seine Erregung pressten.

Die Gänsehaut verteilte sich auf ihren ganzen Körper als er ihren Bauch hinab küsse hauchte....ihren Bauchnabel leicht mit der Zunge umkreiste und vorsichtig ihren Slip abstreifte.

Ein lautes stöhnen drang aus ihren Lippen als er leicht ihre Oberschenkel spreizte...seinen Kopf zwischen ihren Schenkel vergrub und sie mit der Zunge zärtlich und leidenschaftlich verwöhnte.

" Oh Gott...." keuchte sie laut als seine Zunge sie mehr und mehr in den Wahnsinn trieb, während sie sich unter ihm räkelte und ihre Fingernägel in sein Haar krallte.

Die leidenschaftlichen Berührungen seiner Zunge, die mit sanften Druck ihre empfindlichste Stelle berührte...brachten sie mit lauten kurzen Schrei , pulsierend und feucht , zum explodierenden Höhepunkt.

Sie krallte sich fester in sein Haar.
Zog daran.
Leicht schmerzhaft.
Ihr Körper zitterte.
Ihr Unterleib zuckte.
Ihre Oberschenkel bebten.

Ihre Zunge leckte erregt über ihre Oberlippe ,während sie die Hitze in ihren Unterleib ,welche bis in ihren Kopf zog,  versuchte zu veratmen.

Noch bevor sie tief Luft holen....etwas sagen und ihre Augen öffnen konnte, spürte sie wie er langsam in sie drang.

Wie sein großes, pralles Glied sich in ihr breit machte.
Sie stöhnte erneut.
Spürte seinen feuchten Atem an ihren Hals.
Das erregte sie noch mehr.
Sie war gierig auf das was sie zwischen ihren Schenkeln spürte.

Tief in sich drin.

Sie spürte seine Hände ,die ihre Oberschenkel gegen seine Hüfte pressten.
Zog die Finger aus seinem Haar.

Streichelte seinen muskulösen Rücken entlang, runter zu seiner Hüfte, die sich zurückhaltend, sachte ,viel zu sachte , auf ihr bewegte.

Sie hob leicht den Kopf an sein Ohr und schluckte.
"Fick mich!" hauchte sie verlangend und krallte ihre Nägel in seine Haut.

Der darauf folgende kräftige Stoß seines Beckens, ließ sie hoch aufschreien.

Durch die folgenden tiefen ,harten, kurzen Stöße konnte sie sich nur noch mit einen heiseren, lustvollen ,krächzen bemerkbar machen.

Sein stöhnen wurde lauter.
Sein Becken prallte noch härter noch schneller gegen ihren Unterleib.

Sie spürte wie er unweigerlich...
begierig in ihr kam und fühlte wie sie zeitgleich von der nächsten Welle überrollt wurde.


" Du hast es wirklich ernst gemeint..." flüsterte Annie leise lächelnd, während sie ihren Kopf auf seine schwerfällig atmende Brust legte,  ihren Oberschenkel über sein Bein und sich dicht an ihn schmiegte.

" Höre ich da Zweifel?" brummte Arthur keuchend und zog sie näher an sich  ,die Augen noch immer geschlossen.

"Niemals...." hauchte Annie zufrieden, kuschelte sich noch dichter an ihn und streichelte sanft kitzelnd über die Härchen auf seiner Brust.

Arthur grinste leicht.

Legte seine Hand auf ihre, umfasste sie ,zog sie an seinen Mund und gab ihr einen Kuss auf den Handrücken.

"Wir sollten zurück gehen." hauchte er leise, öffnete sie Augen blinzelnd und strich ihr sanft über den Rücken.

"Nein!" entgegnete Annie bockig und schmiegte sich mehr an ihn.

" Ich dachte du wolltest heute das Abendbrot machen, um die Stimmung zu verbessern...oder wie ich es nennen würde...um dich einzuschleimen bei Sam und Sadie." sagte Arthur schelmisch.

Annie riss die Augen auf und hob den Kopf.

"Das ist nicht wahr!
Ich wollte mich nur mal wieder nützlich machen!" ihre Augen funkelten verärgert in seine.

"Ok ok...egal aus welchen Grund  , aber dann sollten wir trotzdem langsam los."

Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

" Ich freu mich drauf.
Dein Essen schmeckt immer am besten!" lobte er euphorisch um Annies ernsten Blick zu bekehren.

"Nochmal Glück gehabt mein Freund!" antwortete Annie mit hochgezogener Augenbraue und schlug ihn leicht auf die Brust.

Arthur lachte.

"Alles klar.
Wollen wir dann...?"

"Na gut...." stöhnte Annie leise ,quälte sich langsam auf ,suchte ihre Sachen zusammen und zog sich an.

"Na los du Mimose!" neckte Arthur als er seine Hose geschlossen und das Hemd angezogen hatte und hielt ihr seine Hand hin.

Kurz die Augen verdrehend, ging Annie zu ihm, griff nach seiner Hand und trotete neben ihn her.

" Warte !" rief Annie plötzlich und blieb stehen.

Arthur sah fragend zu ihr.

" Die Angel!" schoss es aus ihr heraus ,sie ließ Arthurs Hand los und rannte zurück zum Ufer.

Sie bückte sich nach der Angel ,wollte aufstehen und zurück zu Arthur rennen ,als sich schlagartig alles um sie herum zu drehen begann, sie schwankte, ließ die Angel fallen,griff  sich an die Stirn und brach zusammen.

"ANNIE!" rief Arthur erschrocken und rannte zu ihr.

Er fiel auf die Knie und beugte sich über ihr Gesicht.

Sie atmete noch.

Stellte er erleichtert und ängstlich zugleich fest, hob sie hoch und trug sie auf seinen Armen schnell zurück Richtung Hütte .

"Was.....was ist passiert?" hörte er Annies zarte Stimme nahe an seinen Hals wispern und blickte zu ihr, während seine Füße sie so schnell es ging weiter trugen.

" Du bist ohnmächtig geworden!" sagte er liebevoll ,versuchte beruhigend zu lächeln ,doch sein Gesicht sah sorgenvoll aus.

" Was....wieso...ich..." krächzte Annie und blinzelte verwirrt zu ihm.

Noch immer drehte sich alles.

Noch immer war ihre Sicht verschwommen.

"Schttt...sag jetzt nichts.

Ruh dich einfach aus." erwiderte Arthur leise und versuchte zu lächeln ,bevor er seinen Blick wieder auf den Weg vor sich richtete.

Ohne Widerworte vergrub Annie ihr Gesicht wieder in seinen Hals und schloss ,leise stöhnend ,die Augen.
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