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Sometimes it's hard to be perfect...

von Maybeee
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Arthur Morgan Charles Smith Colm O'Driscoll Dutch van der Linde John Marston Sadie Adler
09.01.2019
06.02.2021
98
243.707
14
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Dieses Kapitel
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08.09.2020 6.532
 
Ein dumpfes ,leises klopfen ließ Annie kurz zusammen zucken.

Sie legte ihr Buch zur Seite und drehte den Kopf zur Tür.

Wieder klopfte es.

Mühselig rappelte sie sich von ihren Bett auf , strich ihre Haare zurecht , ging zur Tür und öffnete diese.

"Was willst du Arthur?" flüsterte sie genervt ,die Tür nur einen Spalt weit geöffnet.

"Mit dir schlafen!" hauchte Arthur ,sich nahe an sie beugend , ihr entgegen und grinste leicht.

"Du bist betrunken!" stellte Annie eindeutig fest und wich etwas zurück.

" Dann halte ich länger durch !" flüsterte Arthur unartig , ihr noch näher kommend und sein grinsen wurde breiter.

" Geh schlafen!
Es ist mitten in der Nacht!" sagte Annie kalt, drückte sein Gesicht weg und schloss die Tür vor seiner Nase.

Arthur stöhnte und lehnte sich von draußen mit der Stirn gegen die Tür.

"Ich kann nicht schlafen.
Ich muss ständig an dich denken. " nuschelte er durch das dünne Holz der Tür.

Annie, die ebenfalls mit den Rücken an der Tür gelehnt stand , seufzte leise und drehte sich ebenfalls mit dem Gesicht zur Tür.

" Du willst nur Sex!" antwortete sie tadelnd.

" Nicht nur..." sagte Arthur.

"Wir können auch einfach nur.......da liegen."

Annie musste lächeln.

"Als wenn DAS eine Option für dich wäre !
Als wenn DU einfach nur da liegen könntest!"

Kurz war Ruhe.

Annie schluckte.
War er weg?
War er eingeschlafen?

" Für dich würd ichs machen." hörte sie nun seine Stimme wieder, gedämpft durch das alte Holz.

" Ich weiß nicht Arthur...."

" Ich schwöre!
Ich BENEHME mich!" sagte Arthur etwas lauter, versuchte die lallende Sprache angestrengt zu unterdrücken.

Wieder war Ruhe.
Diesmal von Annies Seite aus.

Wohl zum Unmut von Arthur, denn dieser schlug nach wenigen Minuten einmal lauter gegen das Holz.
"Komm schon Annie!
Ich verspreche, ich werde dich nicht anfassen!"

Annie riss die Augen entsetzt auf und öffnete hastig die Tür.

"Spinnst du!!!
Du machst noch alle wach! " zischte sie mit verärgerten Blick zu ihm, packte ihm am Hemd und zog ihn ,überrascht taumelnd , in ihr Zimmer.

" Ok!" nuschelte Arthur leise und legte sich einen Finger auf den Mund.

Annie verdrehte die Augen und schubste ihn aufs Bett.

Arthur betrachtete die weiche Unterlage und wippte etwas auf und ab.
Mit leichtem grinsen sah er zu Annie, die ihn verärgert beobachtete.

" Vergiss es lieber wieder ganz ganz schnell!" sagte sie drohend und griff nach der Türklinke.

"Ist ja gut!
Ich bin artig!" konterte Arthur schnell, hob beschwichtigend die Hände nach oben und stoppte die wippenden Bewegungen , auf den leicht quietschenden Bett.

Annie rollte mit den Augen und trat von der Türe weg.

Arthur klopfte leicht neben sich auf das Bett und blickte liebevoll zu ihr.

Annie seufzte und setzte sich zögerlich.

Während sie auf den Boden starrte und diese Situation ihr irgendwie unbehaglich vorkam ,sie irgendwie verlegen machte, ihr bewusst wurde das sie eigentlich noch nie wirklich viel mit Arthur geredet hatte...einfach über alles Mögliche...über die Vergangenheit...die Zukunft...über Gott und die Welt.
Irgendwie kam immer etwas dazwischen.
Irgendwie war nie genug Zeit oder die falsche Zeit.
Oder sie hatten einfach nur Sex.

Aber nun...in diesen Augenblick war sie da.
Sie hatte die Möglichkeit mit ihm in Ruhe zu reden...seine Gedanken...seine Ängste, tiefgründiger zu analysieren.
Ihn, in den sie sich irgendwie Hals über Kopf...absolut Blind...verliebt hatte, endlich besser kennenzulernen.

Doch genau das verschuf ihr unbehagen...ein mulmiges ,kribbelndes Gefühl in der Magengegend.
Ihr Herz pochte aufgeregt.
Sie spürte seine Blicke auf sich.
Aber war irgendwie zu schüchtern um ihn anzusehen.
Wie , als wäre dies ihr erstes Treffen..
Plötzlich starke , intensive Gefühle brachten ihren Verstand durcheinander.
Ihr Selbstbewusstsein zu Fall.

"Du bist wunderschön.." hörte sie plötzlich seine tiefe, sanfte Stimme dicht neben sich und spürte seine Finger, die zärtlich eine Strähne aus ihrem Gesicht streiften.

Annie schluckte.
Ein schauder kroch durch ihren Körper.
Ein Gänsehaut die sich so gut anfühlte.
Plötzlich spürte sie seine Finger auf ihrer Hand, welche sich verkrampft um den Rand des Bettes krallte.
Spürte wie seine Finger sich um jeden einzelnen von ihren legten , sie leicht drückten, bis sie eng miteinander verbunden waren.

" Ich glaube...nein ....ich bin mir sicher, du bist das beste was mir in meinem Leben passiert ist." sprach Arthur leise, mit seinen Augen zärtlich ihre Wange steichelnd.

Annies Herzschlag beschleunigte sich.

Endlich drehte sie ihren Kopf und schaffte es ihn anzuschauen.

Seine Berührungen schienen so stark..so kraftvoll..so lebendig zu sein.
Als würde sie diese zum ersten mal auf ihrer Haut spüren.
Als hätte er sie noch nie so berührt.

Der Ausdruck in seinen Augen war ihr so fremd aber gleichzeitig so vertraut.

Sie hatte so oft in seine Augen gesehen.
Aber in diesem Moment .....verlor sie sich darin.
Fühlte was ihr Herz und Verstand aus Leibeskräften schrien.

" Arthur..." krächzte sie leise.

Sofort zog Arthur seine Hand weg .
" Ich weiß, ich weiß...nicht anfassen!" sagte er etwas lallend.

Annie ihr verliebter Blick verwandelte sich kurz in einen irritieren Ausdruck.

Doch sofort legte sie ihre Hand an sein Gesicht seufzte leise " Ich liebe dich du Idiot!" und küsste ihn.

Als sie spürte das Arthurs Küsse verlangender wurden...seine Hände sich auf ihren Körper verteilten....sein Atem in ein stöhnen überging , drückte sie ihn leicht von sich.
Sie wollte nicht das dass ganze wieder in einer heißen Sexaktion endete und das reden nebensächlich wurde.
Wie sonst immer.

" Lass das!" sagte sie keuchend und deutete mit den Finger Richtung Fenster , zu einen Stuhl.

"Geh da rüber!" befahl sie streng.

Arthur zuckte mit den Schultern, stand auf und ging ,ohne Gegenwehr, zu dem Stuhl.

Leicht grinsend und kopfschüttelnd setzte er sich darauf und verschränkte die Arme vor der Brust.

"Und jetzt?" fragte er grinsend.

Annie rückte hinter aufs Bett, legte sich auf den Bauch, stützte die Arme mit den Ellenbogen ab ,legte ihr Gesicht in ihre Hände ,winkelte die Beine an und verkreuzte ihre nackten Füße.

"Jetzt reden wir!
Mit Sicherheitsabstand!" sagte sie entschlossen und blickte lieblich lächelnd zu Arthur.

Dieser sah sie immernoch grinsend an.

"Gut! Dann reden wir!" sagte er , ihren Blick intensiv erwidernd.

Annie wackelte etwas nervös mit den Beinen hin und her und überlegte wie sie beginnen sollte.

" Du musst aber ehrlich zu mir sein ok?" sagte sie unsicher.

"Versprochen!" erwiderte Arthur.

Annie nickte zufrieden und blieb weiter in seinen Augen hängen.

" Erzähl mir wieso du zurückgekommen bist!
Wieso du hier bist!
Du sagtest nur du musst ein paar Tage bleiben...du sagtest nicht warum.
Warum bist du nicht bei Dutch und den anderen?
Was ist zwischen euch passiert?" fragte Annie vorsichtig.

Arthurs grinsen im Gesicht verschwand und sein Ausdruck wurde ernst.
Nachdenklich.

Er nahm die verschränkten Arme herunter, beugte sich etwas nach vorn, legte die Finger zusammen ,brach den Blickkontakt ab und sah zu Boden.

Annie schluckte.
Wusste das es ihm schwer fiel auf diese Frage zu antworten.
Wusste schon länger das etwas nicht stimmen musste.
Sie hatte sich aber nie getraut zu fragen...bzw. hatte sie dies schon getan...irgendwie....
aber keine Antwort erhalten.

"Annie...ich kann nicht ..." sagte Arthur leise und schluckte schwer.

"Ich kann nicht darüber reden...."

Annie sah wie er damit zu kämpfen hatte, aber sie musste wissen was los war.
Wenn Sie ihn verstehen...
Ihm helfen..mit ihm zusammen sein wollte, dann musste sie die ganze Wahrheit kennen.

" Arthur bitte...." sagte Annie vorsichtig, seine zusammengesackte ,abweisende Körpersprache ignorierend.

" Du musst mir sagen was passiert ist.
Ich weiß doch längst das etwas nicht stimmt.
Wir können keine Zukunft planen wenn die Vergangenheit ein Geheimnis ist.
Wir müssen uns Vertrauen können.
Müssen miteinander reden, unsere Sorgen und Ängste teilen können.
Wir haben solange gebraucht um zueinander zu finden.
Lass uns diese Beziehung nicht auf Lügen oder unausgesprochenen aufbauen.
Das haben wir viel zu oft getan.
Und du weißt das es uns auseinander gerissen hat.
Also bitte ich dich.
Rede mit mir.
Lass mich Teil deines Herzens sein.
Teil deiner Sorgen, deiner Probleme und Ängste.
Lass mich die Last mit dir tragen."

Arthur schluckte erneut bei ihren Worten.

Er blickte auf und sah sie mit unruhigen Augen an.

Sie hatte recht mit allem was sie sagte.
Natürlich war Arthur das klar.
Natürlich wollte er diese, gerade zu wachsen beginnende , Beziehung nicht auf verschwiegenen Aufbauen.
Irgendwann würde sie sowieso alles erfahren.
Aber irgendwann war in Arthurs Wunschdenken weit entfernt.
Er wollte sie da nicht mit reinziehen.
Sie damit belasten, was ihn belastete.
Wollte ihr nicht wie ein Jammerlappen von seiner zerstörten Familie vorheulen , wo er ihre doch ,mit eigener Hand , zerstört hatte.
Er kam sich so egoistisch vor.
Er kam sich gebrochen vor.
Er kam sich schwach vor.

Aber er war nicht schwach.
Er war stark.
Im Verdrängen.

Jedoch wusste er das Annie nicht locker lassen würde, bis er alles erzählt hatte.

Also seufzte er kurz.
Knetete nervös seine Finger und fing an zu erzählen was im Van der Linde Camp vorgefallen war.
Was Dutch ihm gesagt....von ihm verlangt hatte .
Welches Ultimatum er gestellt hatte und sich ohne einen Hauch von Zweifel, gegen ihn entschieden hatte.

Annie hörte ihm lange zu.
Ließ ihn einfach reden.
Sah ihm einfach nur zu wie er sich zwischendurch verzweifelt die Haare raufte.
Wie er aufstand.
Durchs Zimmer lief.
Wild mit den Händen gestikulierend.
Wie er sich wieder setzte.
Eine Zigarette nach der anderen Rauchte.
Wie er plötzlich wütend mit der Faust auf den Tisch schlug und Annie kurz zusammenzucken ließ.
Wie er den dicken Klos im Hals ab und an herunterwürgte.
Mit aller Kraft versuchte seine Gefühle ,seine Tränen zurückzuhalten.
Ihre immer größer werdenden Augen verwandelten sich von einen entsetzten zu einen Mitleidigen und dann zornigen Blick.

Sie wusste es war etwas passiert.
Aber DAS!
Damit hatte sie nicht gerechnet.
Das der heilige Dutch sich tatsächlich gegen Arthur entscheiden würde und seiner besten Marionette in der Hand ,einfach so die Fäden kappen würde, das hatte sie nicht im entferntesten gedacht.

" Er muss krank sein!
Ich meine WIRKLICH SEHR KRANK!" sagte Annie fassungslos, als Arthur zu Ende erzählt hatte.

Arthur sagte nichts.
Die Wirkung des Alkohols war längst verflogen.
Sein Schädel brummte.
Er saß wieder wie ein Häufchen Elend am Tisch, stützte seinen Kopf mit seinen Arm ab und zog an einer Zigarette.

Annie setzte sich aus ihrer liegenden Position im Schneidersitz hin und legte die Hände in ihren Schoß.

"Er wird es bereuen Arthur.
Er wird einsehen das dies ein Fehler war.
Ein großer Fehler!
Wenn er das nicht längst hat...." sagte Annie leiser und ihr Blick hing immernoch auf Arthur.

Sie beobachtete jede seiner Bewegungen.
Er sah müde aus.
Er sah traurig aus.

Arthur drückte die Zigarette in der kleinen Schale auf dem Tisch aus, legte die Hände an seinen Hinterkopf, lehnte sich zurück, schloss kurz die Augen und atmete tief durch.

" Wie kann ich dir helfen?" fragte Annie mitleidig zu ihm blickend und stand vom Bett auf.

" Garnicht. " murmelte Arthur geschafft.

"Aber ich möchte es!" sagte Annie und ging langsam zu ihm rüber.

Arthur schwieg und schüttelte ,den Kopf noch immer im Nacken liegend, die Augen noch immer geschlossen ,leicht den Kopf.

" Ich will nicht das du so leidest..." sagte Annie , zog ihren Rock etwas hoch und setzte sich auf seine Oberschenkel.

"Und ich will das du dich da raus hältst!" flüsterte Arthur liebevoll, öffnete die Augen, nahm den Kopf aus den Nacken und legte beide Hände um ihr, traurig, auf ihn starrendes, Gesicht und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen.

Annie seufzte und strich mit ihrer Hand durch sein zerzaustes Haar.

" Wir brauchen Dutch nicht, richtig?" fragte sie vorsichtig...unsicher.

Arthur zögerte kurz, legte seine Stirn an ihre und schüttelte leicht den Kopf.

" Es geht um die anderen...." hauchte Arthur leise.
Seine Augen waren wieder geschlossen, seine Hände legten sich um ihre Taille.

" Ich muss irgendwas machen bevor....bevor Dutch alle mit ins verderben reißt.
Sie sind dort nicht mehr sicher.
Wäre John nicht dort...." flüsterte er leise.

Annie hatte die Augen ebenfalls geschlossen, ihre Finger streichelten sein gut riechendes, perfektes , weiches Haar.

Kurz schwiegen sie.
Nut ihr Atem und ihr gleichmäßiger Herzschlag war zu hören.



" Werden wir eine glückliche Zukunft haben Arthur?" fragte Annie plötzlich zaghaft.

Arthur nahm die Stirn von ihrer ,
öffnete langsam die Augen und sah sie mit intensiven Blick an.
Er strich ihr eine Strähne hinter die Ohren und Annie öffnete ebenfalls die Augen .

" Natürlich werden wir das!
Ich werde alles dafür tun und nichts und niemand wird mich davon abhalten können!" sagte er entschlossen.

Annie nahm ihre Hände aus seinen Haaren ,senkte ihren Blick und fing nervös an an Arthurs schwarzen Hemdkragen rumzufummeln.

" Und wenn ich versuche mit meinem Onkel zu reden...vielleicht..." nuschelte sie ganz vorsichtig ,ängstlich vor Arthurs Reaktion.

Zu Recht!
Denn die kam prompt!

"Wie war das?" unterbrach Arthur ihre letzten Worte und er sah mit zusammengezogenen Augenbrauen auf das gesenkte Gesicht vor sich.

" Wiederhol das nochmal?
Ich glaub ich hab mich grad verhört!!!" sprach er aufgebracht weiter , entfernte seine Hände von Annies Taille und legte sie auf ihre.
Hielt diese fest und unterbrach das nervöse gezupfe an seinen Kragen.

" Sieh mich an und sag mir das ich mich verhört habe!" befahl Arthur verärgert.

Annie schüttelte leicht den Kopf, biss sich auf die Lippe und getraute sich nicht ihn anzusehen.

"ANNIE!" sagte Arthur zorniger, legte seine Finger unter ihr Kinn und hob es an.

"Ich dachte ja nur...." nuschelte Annie leise ,gezwungenermaßen in seine funkelnden Augen blickend.

Arthur ließ ihr Kinn los, schubste sie leicht von sich runter und stand auf.

" Was dachtest du , Annie?
Das du einfach mal vorbei gehst, "Hallo" sagst und nebenbei fragst ob der MÖRDER deines Vaters, DEINES VERLOBTEN...der Ziehsohn seines GRÖßTEN FEINDES...mit dir zusammen glücklich und zufrieden in den Sonnenuntergang reiten darf?
Ernsthaft Annie?
ERNSTHAFT?"

Annie setze sich stöhnend auf den Stuhl und beobachtete Arthur , wie er jähzornig vor ihr auf und ab ging und wiedermal wild mit den Armen rumfuchtelnd ,die Gesamtsituation gestikulierte.

"Es wäre immerhin eine Möglichkeit!" sagte Annie nun etwas lauter... mutiger und verschränkte ,ebenfalls leicht angepisst ,die Arme vor der Brust.

Arthur blieb stehen.
Drehte sich zu ihr , hockte sich vor ihr hin und sah ihr mit schräg gelegten Kopf ins Gesicht.

"Eine Möglichkeit???
EINE MÖGLICHKEIT??" er raufte sich die Haare und stand wieder auf.

Dann holte er tief Luft.
Hockte sich erneut vor sie und sah sie mit ruhigeren Blick an.

"Liebste , es gibt bestimmt mehrere Möglichkeiten wie wir glücklich werden können!
Aber DEIN ONKEL, ist mit SICHERHEIT KEINE davon!
Verstanden!!????"

Annie rollte die Augen.
Und beugte sich nahe an ihn heran.

" Liebster, es gibt nur EINE Möglichkeit mit dir romantisch in den Sonnenuntergang zu reiten ohne das dich ein Kopfschuss erwischt ,das Pferd durchgeht und ich in der Prärie von Wölfen zerfleischt werde.
Nämlich mit diesem ARSCHLOCH zu reden und ihn davon zu überzeugen, das Kopfgeld auf dich zurückzuziehen!
Und das noch bevor er irgendwann tot umfällt!"

"ANNIE!!!!" schrie Arthur laut ,stand wütend auf ,stämmte die Hände verzweifelt in die Hüften und senkte den Kopf .

"Er denkt das du tot bist!" sagte er schnell und trocken.

Annie sah ihn mit geschockt großen Augen an und stand schlagartig auf.

"Was?" sagte sie leise.

Arthur hob den Kopf und sah sie ernst an.

"Er denkt das du tot bist und ich dich umgebracht habe , zusammen mit deinen Verlobten.
Im Feuer."

Annie schluckte und ihre Augen blickten unruhig in seine.

" Oh Gott.." flüsterte sie leise und sank schwerfällig zurück auf den Stuhl.

"Der kann uns auch nicht helfen!" nuschelte Arthur und ging zum Fenster.

"Was....was sollen wir denn jetzt machen?" krächzte Annie und legte ihre Hände vors Gesicht.

" Wie ich gesagt habe, ich finde einen Weg!" knurrte Arthur und starrte in die Dunkelheit nach draußen.

" Wir haben keine Chance....
Wir werden nie glücklich sein können...." schluchzte Annie leise in ihre Handflächen.

Arthur warf einen Blick zu ihr ,trat vom Fenster weg und hockte sich erneut vor sie .

"Doch das werden wir!
Ich verspreche es dir!
Du bekommst das Leben was du dir wünscht." sagte er leise und liebevoll und nahm ihre Hände vom Gesicht.

" Jetzt hör auf zu weinen.
Ich ertrag es nicht wenn du weinst." flüsterte er zärtlich und wischte ihr eine Tränen von der Wange.

" Ach Arthur..." krächzte Annie schluchzend und fiel ihm um den Hals.

" Es wird alles gut.
Du wirst sehen.
Wir schaffen das!" hauchte er zärtlich in ihr Ohr und streichelte sanft über ihre Haare.

"Versprochen?" schluchzte Annie in seinen Hals hinein.

" Hey, vergiss nicht mit wem du hier redest!" sagte Arthur scherzhaft entrüstet und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

Annie musste leicht lachen , ließ von ihm ,setzte sich gerade hin und wischte sich die Tränen vom Gesicht.

Arthur stand auf , ging zu den großen Schrank wo Annie ihre Kleidung drin hatte, öffnete diesen, untersuchte diesen mit seinen Augen ...dann die Rückwand mit den Händen, schob eine kleine Holzplatte beiseite und zog eine Flasche Whiskey hervor.

Annie sah iritiert zu ihm ,als er sich freudestrahlend zu ihr umdrehte und dabei war die Flasche zu öffnen.

" Ähm..woher wusstest du bitte das diese Flasche dort im Schrank versteckt ist?" fragte sie verwirrt und skeptisch mit den Finger auf die Flasche zeigend und stand auf.

Arthur blickte auf die Flasche, dann zu ihr.

"Ich bitte dich.
Das haben wir schon früh gelernt ,wie und wo man den guten Fusel und das Gold richtig versteckt.
Überlebensregel Nummer 2. eines richtigen Outlaws.
Hat dir dein Onkel das nicht beigebracht?" konterte Arthur zwinkernd und setzte die Flasche zum trinken an.

Annie stämmte die Hände in die Hüften und sah mit einer hochgezogenen Augenbraue zu ihm.

"Nein!
Aber er hat mir beigebracht wo ich Männern hintreten muss die nicht die Wahrheit sagen!"

Arthur setzte die Flasche ab und sah mit treuen Augenausdruck zu ihr.

" Könnte aber die Familienplanung beeinträchtigen." stichelte er und trank noch einen Schluck.

"Heißt das du planst schon Kinder?" fragte Annie nekisch zurück und ging langsam auf ihn zu.

" Wieviele sollen es denn sein?
2...3..?" fragte sie weiter blieb vor ihm stehen und nahm die Hände aus der Hüfte.

" Ein paar mehr können es schon sein.
so 5 ...6 ..." er zuckte mit den Schultern und trank erneut einen schluck .

"Ich dachte jetzt wo Dutch mich aus der Gang geworfen hat, mach ich einfach eine eigene. " sagte er nekisch, ging an Annie vorbei und ließ sich auf den Stuhl sinken.

Gerade als er noch einen Schluck aus der Flasche nehmen wollte, riss ihn Annie diese aus der Hand.

"Dann solltest du jetzt aufhören zu trinken Liebster, ich glaube nicht das dieses Zeug gut für dich ist ,um deinen zukünftigen Kinderwunsch zu realisieren."

" Ach ja, was ist denn dann gut für mich?" fragte Arthur grinsend mit unartiger tiefer Stimme.
Packte nach ihrer Hüfte ,zog sie näher, zwischen seine Beine und versuchte ihr die Flasche wegzunehmen, welche Annie weit nach oben hielt , über ihren Kopf.

" Arthur Morgan!
Was hast du mir versprochen ?" schimpfte Annie laut und versuchte sich zwischen seinen Beinen und aus seinen Griff loszureißen.

"Das ich mit dir teile?" fragte Arthur unschuldig.

"ARTHUR!"sagte Annie sauer, die Flasche noch höher haltend.

Arthur seufzte, sah von der Flasche zu ihr und zog sie noch näher an sich heran.

" Hmm...das ich dir 6 Kinder mache?" hauchte er verführerisch und fing an ihre Bluse zu öffnen.

"So das reicht!" sagte Annie plötzlich.
Drückte ihm die Flasche an die Brust, stieß seine Hände weg und befreite sich von ihm.

Arthur hielt mit einer Hand die Flasche fest und griff mit der anderen Hand nach ihren Handgelenk.

"Ist ja schon gut.
Ich weiß..ich weiß.
Keinen Sex.
NUR reden." seufzte er , gab ihr einen Kuss auf ihren Handrücken ,ließ sie los und hob beide Hände sich ergebend hoch.

" Nochmal Glück gehabt. " sagte Annie, lächelte zufrieden und setzte sich , die Beine überschlagend , ihm gegenüber auf die Bettkante.

Arthur sah sie provozierend an.
Die Hände immernoch nach oben haltend.

" Erzähl mir wovon du träumst!" sagte Annie plötzlich.

" Mit dir Sex zu haben!" schoss es aus Arthur heraus.

"ARTHUR!" schrie Annie verzweifelt ,ließ sich zurück aufs Bett fallen und drückte sich ein Kissen vors Gesicht.

Arthur beobachtete sie.
Wie sie da lag, auf dem Bett....


"Weißt du eigentlich das wir es noch nie auf einen richtigen Bett getrieben haben?" musste er laut feststellen und spürte wie es in seiner Hose härter wurde.

Ein kurzer lauter schriller , aber durchs Kissen gedämpfter ,Schrei verließ Annies Lippen und ihre Finger krallten sich zornig in dieses.

"Verdammt tu das nicht!" nuschelte Arthur und beobachtete schluckend wie Annie sich auf den Bett räkelnd, leise stöhnend , abreagierte und seine Beule in der Hose dadurch noch größer wurde.

"Tu was nicht???" sagte Annie empört ,riss das Kissen von ihrem Gesicht und setzte sich auf.

Mit zornigen Gesichtsausdruck und zerzausten Haaren , das Kissen vor ihren Bauch haltend , saß sie schwer atmend da und funkelte Arthur verärgert an.

"Gott , ich würde dich jetzt gern .......!" nuschelte Arthur mit verlangenden Blick ihren erregten Körper betrachtend und schluckte.

Im nächsten Augenblick traf ihn Annies Kissen mitten ins Gesicht.

Arthur nahm erschrocken die Hände runter und sah perplex zu ihr.

"Na sag mal!" war seine Reaktion.

"Du machst mich WAHNSINNIG ,Arthur!" zischte Annie und raufte sich die Haare.

" Und du machst mich einfach nur geil.
Tut mir leid.
Ich kann nichts dafür.
Ehrlich." versuchte Arthur sich zu rechtfertigen , warf einen kurz Blick auf die Erhärtung in seiner Hose und stand auf.

Sofort blickte Annie auf zu ihm .

" Setzen! Sofort!" befahl sie keuchend.

"Ich glaube es ist besser für dich wenn ich jetzt gehe!" sagte Arthur und blieb vor den Stuhl stehen.

" Nein Arthur!
Du rennst jetzt nicht wieder einfach davon.
Es wird doch wohl möglich sein sich ganz normal mit dir unterhalten zu können ohne das ich die Beine breit machen muss.
Wir reden jetzt!
Also setz dich und beantworte meine Frage!" sagte Annie verärgert darüber , das er sich nicht unter Kontrolle hatte und sich ernsthaft so stark von seinen Schwanz beeinflussen ließ, das er lieber abhauen , statt hier mit ihr allein ein Gespräch führen würde.

"Gut. Aber auf deine Verantwortung!" stöhnte Arthur, setzte sich widerwillig zurück auf seinen Stuhl und legte die Hand auf die große Beule in seiner Hose , um diese irgendwie zu verstecken und atmete tief durch.

Annie schüttelte verzweifelt den Kopf und sah seufzend zu ihm.

" Ist es wirklich so schwer einfach nur miteinander zu reden,  Arthur?
Bin ich denn nur zum Vögeln gut?" fragte Annie leise, traurig in seine Augen blickend.

"Nein. So ist es nicht!
Und das weißt du auch!" murmelte Arthur und sah leicht verärgert zu ihr.

"Es läuft aber jedesmal darauf hinaus." sagte Annie enttäuscht.

"Ich weiß.
Tut mir leid.
Ich reiße mich jetzt zusammen.
EHRENWORT!
Also worüber wolltest du noch reden?
Was mein Traum ist?
Ok...." sagte Arthur schnell und rieb sich nachdenklich die Stirn.

" Was mein Traum ist...hmmm...schwer zu sagen.
Eigentlich hab ich nie wirklich darüber nachgedacht.
Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht was die Zukunft bringt.
Hab jeden Tag versucht zu überleben und die Menschen die mir am Herz liegen zu schützen...ihnen irgendwie ein Sorgenfreies Leben zu ermöglichen, sie vor Angst und Kummer zu bewahren.
Dutch war der mit den Plänen.
Ich musste mir darüber keine Gedanken machen.
Hab einfach danach gehandelt.
Um ehrlich zu sein war nie die Zeit um darüber nachzudenken was ich will.
Ich wollte nur gebraucht werden.
Mehr nicht."

Annie sah ihn mitfühlend an und schluckte.

" Aber du hast jetzt die Zeit darüber nachzudenken.
Niemanden der dir seinen Plan aufdrängt.
Der dir deine Ziele vorschreibt.
Du kannst selbst entscheiden was du willst.
Wo du dich in den nächsten Jahren siehst?"

Kurz war Stille.
Arthur fuhr sich mit den Händen übers Gesicht, seufzte leise und senkte den Kopf nach unten.

"GOTT, Ich weiß es nicht Annie.
Ich denke ich würde wie jeder andere,  auch endlich friedlich Leben wollen.
Mich nicht mehr ständig verstecken müssen.
Nicht mehr gejagt werden.
Geld verdienen.
Auf legale...auf ehrliche Art.
Mich nicht Sorgen müssen um die Menschen die ich liebe.
Mir keine Gedanken machen müssen,  über das was morgen kommt.
Wahrscheinlich hätte ich irgendwo eine kleine Farm.
Ich denke das ist es, was mich glücklich machen würde.
Einfach ein Zuhause haben wo man immer willkommen ist.
Wo es immer eine warme Mahlzeit gibt.
Ein Haus besitzen ,aus welchen von weiten schon Kinderlachen dringt.
Eine Frau ,die sich um die Kinder kümmert und mit mir Abends auf der Veranda sitzt und die Sterne beobachtet.
Ich würde gerne jeden Abend mit meiner Frau im Arm einschlafen, statt mit diesem kalten Gewehr .
Ich würde gern endlich mal durchschlafen, statt ständig im Halbschlaf bei jedem Geräusch aufzuwachen und das Gewehr zu ziehen.
Ich möchte Besucher empfangen können ohne sie mit geladener Waffe am Kopf zu begrüßen." er schluckte , hob den Kopf und sah zu Annie.

" Ich möchte kein Blut mehr vergießen.
Niemanden mehr umbringen müssen." er sah auf seine Hände.

" An meinen Händen klebt Blut Annie.
Viel zu viel Blut.
Ich möchte die Schreie und Gesichter der Toten vergessen.
Ihre Augen , kurz bevor  ihnen das Leben genommen wird.
Der vielen Witwen und Kinder ,die  Mütter und Väter, die Brüder und Schwestern die dabei zusehen mussten wie wir sie......."
Arthur schluckte....

"Den Gestank verbrannter Leichen.....
Er hängt immer noch in meiner Nase.
Der Geschmack des kalten Rauches auf meiner Zunge.
Ich will diese Dinge einfach irgendwann vergessen können.
Nichts mehr davon fühlen.
Frei atmen...frei leben können.
Ich bin kein guter Mensch Annie, das weiß ich und ich habe so ein Leben sicher nicht verdient.
Aber ich glaube , das ist es wovon ich träume."

Wieder war Stille.
Annie saß einfach nur da.
Tränen kullerten über ihr Gesicht und sie starrte auf Arthur, welcher immernoch seine Hände anstarrte.

Sie wischte sich die Tränen vom Gesicht ,atmete tief durch, stand auf und ging zu Arthur rüber.

" Genau den selben Traum habe ich auch....." sagte sie leise, raffte wieder ihren Rock nach oben und setze sich erneut auf seinen Schoß .

Arthur blickte fragend zu ihr.
Doch noch bevor er etwas sagen konnte , drückte Annie ihre Lippen auf seine.

Nur zaghaft erwiderte Arthur den Kuss.
Seine Hände ruhten, leicht nur, auf ihrer Hüfte.

Annie löste sich von seinen Lippen, legte ihre Hände zärtlich um sein Gesicht und sah ihn tief in die Augen.

" Du bist ein guter Mensch Arthur Morgan.
Und du wirst all das erreichen.
Da bin ich mir ganz sicher.
Weil du es verdient hast endlich glücklich zu werden. " hauchte Annie sanft und streichelte mit den Fingerspitzen den Umriss seines 3 Tages Bartes entlang.

Arthur schüttelte nur leicht den Kopf, lächelte und senkte den Blick aus ihrem.

"Weißt du was dir gut tun würde?" flüsterte Annie leise und hob sein Kinn an ,damit er sie ansah.

"Das ...." hauchte sie verführerisch und öffnete die Knöpfe ihrer Bluse.

Arthur schüttelte den Kopf ,griff nach ihren Händen und zog sie von den Knöpfen weg , hielt sie fest an seinen Brustkorb gedrückt.

"Lass das." seufzte er leise, seinen Blick weiter in ihren ruhend.

Annie zog ihre Hände weg , ignorierte seine Worte und öffnete die Knöpfe weiter.

" Lass es bitte." flüsterte Arthur, seine Augen standhaft in ihre gerichtet.
Auch als Annie sich die Bluse abstreifte, diese zu Boden schmiss und mit nackten Oberkörper dicht vor ihm saß.
Auch als ihr Blick verlangender wurde, sie seine Hände nahm und auf ihre prallen Brüste legte.

"Komm schon Arthur..." bettelte Annie ,fing leicht an ihr Becken zu kreisen.

Arthur schluckte .
Kämpfte mit seiner Selbstbeherrschung.

"Ich habs versprochen..." hauchte er leise , bemühte sich mit aller Kraft das aufkommende ,sich schnell ausbreitende ,  warme Gefühl in seinen Körper zu verdrängen.
Spürte wie es in seinen Unterleib schoss.
Wie alles pulsierte.

Schnell nahm er die Hände nach oben , zwang sich selbst nicht darauf einzugehen...nicht mitzumachen ,bei Annies fiesen Plan.
Nochmal lies er sich nicht unterstellen das er sie nur ficken wollte.

" Falls das so ein dämlicher Test von dir ist, werde ich ihn bestehen!" nuschelte Arthur durch seine Lippen, welche schon wieder von Annies erdrückt wurden.

"Verdammt!" fluchte er gedanklich als Annie seine Hemdknöpfe öffnete und mit ihren Fingern über seine Brust, seinen Bauch und runter zu der , unaufhaltsam wachsenden, Beule in seiner Hose streichelte.

" Das ist kein Test..." hauchte Annie zärtlich gegen seine Lippen und legte ihre Stirn an seine.

" Ich will dich nur auf andere Gedanken bringen!"

" Vergiss es!
Darauf falle ich nicht rein.
Ich hab dir versprochen artig zu sein.
Und das bin ich!" hauchte Arthur mit leicht erregter, angespannter Stimme zurück und hielt ihre Hände fest ,die dabei waren den zweiten Knopf seiner Hose zu öffnen.

"Vergiss dein Versprechen...." wisperte Annie verführerisch und sah ihn tief in die Augen.

Arthur schüttelte den Kopf und schluckte.

Annie seufzte kurz , riss ihre Hände aus seinen festen griff ,stand von seinem Schoß auf und streifte sich den Rock herunter.

"Musst du immer so sturköpfig sein?" fragte sie grinsend und stellte sich provokativ mit ihren nackten Körper,  nur im Slip bekleidet vor ihn hin.
Arthur kniff die Augen zusammen und schüttelte wieder den Kopf.

" Vergiss es!
Ich mache da nicht mit!" murmelte er und verschränkte die Arme vor der Brust.

" Ok.
Wie du willst!" hauchte Annie sinnlich und kniete sich vor ihn auf den Boden.

Arthur schluckte,  als er spürte wie Annie sich zwischen seine Beine drängte und seine , nun doch ziemlich hart gewordene, Beule aus seiner Hose befreite.

Sein Unterleib zuckte als er ihre Finger spürte ,die sich sanft darum legten und anfingen ihn zu streicheln.

" ...tu das nicht..." stöhnte er leise ,die Augen immer noch fest zusammengekniffen und legte seinen Kopf in den Nacken, auf die Kante der Stuhllehne , als er ihre warme Zunge spürte, die ihn sanft ,kreisend anfing zu verwöhnen.

"Verdammt Annie!" knurrte er lauter und verstummte in einen leisen genussvollen stöhnen, als sie ihn in ihren Mund gleiten ließ.
Langsam immer mehr und mehr aufnahm.

Arthurs stöhnen wurde lauter.
Seine Widerworte leiser.

Annies tatkräftige Bemühungen ihn zum Sex zu überreden zeigten schnell Wirkung.
Ihr Mund hatte eindeutig die überlegeneren Argumente.

" Ok....STOP!" brummte Arthur plötzlich laut, öffnete die Augen und sah keuchend zu ihr.

"Komm her!"
Mit diesen Worten zog er sie nach oben , zwischen seine Beine , streichelte ihre Brüste, liebkoste ihre Brustwarzen ,wanderte dann mit den Händen zu ihren Slip, streifte diesen, ihren Bauch küssend herunter und sah sie missmutig an.
" Du spielst mit unfairen Mitteln,weißt du das?" hauchte er mit zitternder Stimme und seine Augen funkelten wild in ihre.

" Kann sein...aber gewonnen ist gewonnen!" flüsterte Annie erregt und setzte sich langsam auf ihn.
Stöhnte leise als sie spürte wie er in sie glitt, immer tiefer.

Sie vergrub ihre Finger in seinen Haaren ,schloss die Augen, legte ihre Lippen verlangend auf seine und fing an ihr Becken auf ihn zu bewegen.
Ihn prall und groß in sich aufnehmend,mehr und mehr beschleunigend.
Die Lust immer weiter steigernd, von diesen wahnsinnig tollen ,unbeschreiblich intensiven Gefühl getrieben ,lauter und lauter stöhnend.

Arthur, die Augen ebenfalls geschlossen, stöhnte ebenfalls leise und genoss ihren Körper ...ihren Duft...ihre schneller werdenden Bewegungen.
Seine Finger griffen fest ihre Hüften.
Schmerzten leicht auf ihrer Haut.
Seine immer wilder werdenden, leidenschaftlichen Küsse nahmen ihr die Luft zum atmen.
Raubten ihr den Verstand.

Annies Finger krallten sich in sein Haar, ihr stöhnen wurde lauter, ihre Bewegungen unkontrollierbarer, ihre Haut immer heißer, ihr innerstes feuchter, als sie laut stöhnend, leicht zuckend , kam und erschöpft und keuchend ihre Stirn an seine legte.

"Ich liebe Dich! " hauchte sie mit heiserer Stimme und lächelte leicht, die Augen noch immer geschlossen.

Arthur atmete ebenfalls schwer und
streichelte sanft ihren Rücken.

"Und ich liebe dich." flüsterte er und fing erneut an sie leidenschaftlich zu küssen.

Er legte seine Hände an ihren Po, zog sie ruckartig noch fester an sich und stand auf.
Annie stöhnte kurz laut auf, als sie ihn noch tiefer in sich spürte, klammerte ihre Beine fest um ihn, schlang ihre Arme um seinen Hals, während er sie küssend ,langsam zum Bett trug.

Vorsichtig legte er sie auf den weichen Stoff ab ,stützte sich neben ihr ab ,seine Finger legten sich auf ihre bis sie miteinander verbunden waren und seine Lippen küssten zärtlich ihren Hals , während er anfing sich langsam in ihr zu bewegen.

Annie stöhnte unter den leidenschaftlichen Bewegungen seines Körpers, ihre Finger pressten sich stärker an seine, ihre Augen waren geschlossen und sie drückte ihm verlangend ihren Unterleib entgegen , schlang ihre Beine noch stärker um sein Becken.

Ihr stöhnen wurde lauter.
Arthur kämpfte mit sich und dem was sein Körper....sein Unterleib...verlangten.
Aber er ließ sich nicht steuern von den unbändigen, sich so verdammt gut anfühlenden,  reißenden Druck ,der sich in seinen Schwanz zusammenbraute.
Diesmal nicht.

Schnell presste er Annie seine Lippen auf den Mund , um dieses betörende , ihn stark beeinflussende , Geräusch aus ihren Lippen zum verstummen zu bringen.

Seine Bewegungen waren immernoch langsam und gleichmäßig, dafür tief und intensiv.

Annie stöhnte immer lauter durch seine Lippen hindurch.
Ihre Fingernägel krallten sich stechend in seine Haut.
Es kostete ihn volle Konzentration, seine ganze Selbstdiziplin, seinen eigenen Drang hinten an zu stellen , die in ihn brodelnde Lust herauszuzögern, während Annie immer lauter und lauter stöhnend, sich unter ihm räkelnd, erneut kam.

Arthur wurde langsamer und stopte in seinen Bewegungen.

Keuchend entspannte sich Annies Körper langsam.
Ihre Finger lösten sich geschafft von seinen.
Ihr Unterleib zitterte und sie ließ ihre schwachen Beine von seinen Becken sinken.

" Das war......fantastisch...." stöhnte sie keuchend ,öffnete langsam die Augen und strich Arthur durchs Haar.
Krallte sich hinein, zog ihn näher an sich und küsste ihn.

" Willst du mehr?" hauchte Arthur unter ihren Kuss.

Annie schob ihn leicht von sich und sah ihn irritiert an.

" Was ist mit dir?" fragte sie leicht verunsichert.

" Ich will!
Aber erstmal bist du dran!" knurrte Arthur unartig und fing erneut an, sich langsam auf ihr zu bewegen.

"Warte!" krächzte Annie und versuchte sich dagegen zu wehren.

Arthur grinste leicht und schüttelte den Kopf.

" Du hast mich herausgefordert..." hauchte er ihr keck ins Gesicht, packte ihren Hintern und presste sein Becken stärker an ihres.

" Arthur...." stöhnte Annie laut und versuchte ihn leicht von sich weg zu drücken.

" HALT!" quiekte sie ergebend und sah mit erschöpften Blick zu Arthur.

Dieser hielt erneut in seinen Bewegungen inne und sah sie leicht grinsend an.

"Gib mir noch einen Moment...." keuchte Annie und strich ihm zärtlich eine Strähne aus der Stirn.

" Du wolltest Sex.
Nicht ich." stichelte Arthur liebevoll und bewegte erneut sein Becken, nur ganz leicht...nur ein wenig.

" Halt still! " quiekte Annie und sah ihn flehend in die Augen.

" Ich kann nicht...." flüsterte Arthur in ihr Ohr und bewegte sich weiter.
" Du machst mich wahnsinnig..." hauchte sein warmer Atem ihre glühende Haut entlang und sein leichtes Stöhnen ließ Annie erschaudern.

" Dann fick mich.....richtig..." stöhnte Annie in sein Ohr und klammerte erneut ihre Beine um seine Hüfte, drückte ihr Becken gegen seins und krallte sich fest in sein Haar.

Zuviel für Arthur.
Sein Plan ,sie lange genug zu befriedigen ,war schlagartig gescheitert.
Ihr sinnliches stöhnen , ihr Körper ,der gegen seinen presste und förmlich darum bettelte hart genommen zu werden, ihre feuchte, heiße Haut, die an seiner klebte.....
Ergeben und schwach ließ er sich gehen, erhöhte das Tempo , drang noch tiefer in sie ,sich unter ihm räkelnd ...laut stöhnend....heiser schreiend, als er seine Hände an ihre Hüfte legte und  anfing sie zu stoßen.
Tiefer ...
Schneller....
Härter....

Überwältigt von der , bis dahin unterdrückten , Flut an Gefühlen, der zurückgehaltenen Lust, Annies lauten stöhnen...ihren nächsten Orgasmus,  den er in ihren zuckenden Unterleib spürte...kam auch er endlich keuchend in ihr und ließ sich völlig erschöpft auf sie sinken.

Überglücklich, zitternd, mit rasenden Herzschlag , völlig außer Atem und absolut verschwitzt, kraulte Annie sanft sein Haar.

" Das war wirklich der Wahnsinn. " keuchte sie und schloss entkräftet die Augen.

Arthur mühte sich etwas auf.
Betrachtete sie kurz.
Wie sie befriedigt da lag .
Gab ihr einen kurzen Kuss auf den Mund und legte sich schwerfällig neben sie.

Ein paar Minuten noch lagen sie einfach nur so da.
Die normale Atmung langsam wieder erreichend.
Den wilden Herzschlag  beruhigend.
Ihren Körper Kraft schenkend.

" Arthur...." quetschte Annie heiser hervor, öffnete die Augen und drehte den Kopf zu ihm.

" Hmm..." war das einzige,  zu was Arthur in diesen Moment fähig war .

" Ich will dich nicht verlieren !"

Kurz war Ruhe.

" Das wirst du nicht..." flüsterte Arthur.

Annie betrachtete ihn.
Seine nicht mehr perfekten Haare, die wild über seinen Kopf zerzaust abstanden.
Seine geschlossen Augen.
Seine Nase...die weichen, vollen Lippen.
Seinen dunklen Bart, der sich um sein maskulines Gesicht schmiegte und es weich umrandete.
Seinen Brustkorb der sich immernoch schnell hob und senkte.
Ihr Blick streifte weiter über seinen Bauch...blieb auf seinen Bauchmuskeln hängen, die von der Seite betrachtet,  wie gemalt schienen.

Vorsichtig ,eher ungewollt...zog sie die rechte Hand und streichelte mit ihren Fingern sanft darüber...
sachte über seinen Bauchnabel ,seinen Unterbauch bis......

" Annie...." knurrte Arthur leicht genervt und hielt plötzlich ihre Hand fest.

Annie sah erschrocken hoch zu ihm und lächelte leicht.

"Hast du noch nicht genug?" knurrte Arthur erneut.

" Ich glaube nicht...." sagte Annie lächelnd , befreite ihre Hand und setzte langsam ihre streichelnden Bewegungen fort.

"Aber ich..." brummte Arthur ,öffnete kurz die Augen, zog ihre Hand ,welche schon wieder auf seinem sensibelsten , entkräftesten Körperteil lag , nach oben an seine Brust , rutschte näher an sie heran und schloss die Augen wieder.

Annie seufzte leise, drehte sich seitlich zu ihm, kuschelte sich ganz dicht an ihn heran, legte ihren Kopf auf seine Brust, ihre Hand unter seiner ruhend und schloss die Augen.

https://youtu.be/UDKfyCObLFc
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