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Sometimes it's hard to be perfect...

von Maybeee
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Arthur Morgan Charles Smith Colm O'Driscoll Dutch van der Linde John Marston Sadie Adler
09.01.2019
06.02.2021
98
243.707
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22.08.2020 6.374
 
"WIE KONNTEST DU SO DÄMLICH SEIN UND IHN GEHEN LASSEN?" schrie Sadie zornig und schlug wütend die Tür hinter sich zu.

Dutch saß auf seinem Bett, sah gleichgültig von seinen Buch auf zu ihr und schüttelte leicht den Kopf bevor er den Blick wieder auf die Buchseiten zwischen seinen Händen warf.

"Hallo Sadie.
Schön dich auch mal wieder zu sehen." sagte er desinteressiert, ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen, befeuchtete einen Finger mit seiner Zunge und blätterte die nächste Seite um.

" Wie konntest du nur?
Ich dachte er sei wie ein Sohn für dich?Was hat er dir eigentlich getan?" zischte Sadie wütend weiter und stellte sich provokativ vor Dutch.

"Das war er.
Das war er." nuschelte Dutch leise und in seiner Stimme klang Enttäuschung und Sehnsucht mit.

" DANN ERKLÄR MIR VERDAMMT NOCHMAL WIESO DU DAS GEMACHT HAST?
DICH GEGEN IHN GESTELLT UND IHN NICHT AUFGEHALTEN HAST!" schrie Sadie ihm entgegen und wartete mit geballten Fäusten darauf endlich seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Aber Dutch ließ seine Augen unbeeindruckt, weiter über die schwarzen Buchstaben fliegen.

" REDE ENDLICH!" schrie Sie noch lauter, riss ihm das Buch aus den Händen und schmiss es in eine Ecke des Raumes.

Jetzt endlich reagierte Dutch und sah grinsend zu ihr.
Musterte sie still.

" Ach Sadie.
Sadie ,Sadie ,Sadie." seufzte er und stand auf.

" Was willst du eigentlich?
Du bist doch genau wie er!
Hast dich seit Wochen nicht blicken lassen.
Hast hier alle im Stich gelassen.
Genau wie er.
" sprach er ruhig weiter während er zu seinem Tisch rüber schlürfte und seine Zigarre nahm.

"Ihr ward die letzten Wochen nicht hier.
Also hast du kein Recht über mich oder meine Entscheidungen zu urteilen!
Ist das klar?" zischte er erregter ,drehte sich zu ihr um und warf einen zornigen Blick zu ihr.

" Ihn gehen zu lassen war ein großer Fehler. " nuschelte Sadie düster.

" Das habe ich in den letzten Tagen so oft gehört.
Und es interessiert mich genauso wenig wie am Anfang. " sagte Dutch gleichgültig und zündete sich seine Zigarre an.

" Weißt du wer diese Familie erschaffen hat?
Wer hier alles aufgebaut hat und seit Jahren am Leben erhält?
Das bin ICH Sadie!
Ohne MICH gebe es das alles hier nicht.
Ohne MICH sehe die Zukunft dieser Leute ,dieser Familie anders aus...düsterer.
ICH habe sie zu dem gemacht was sie heute sind.
ICH habe ihn einen Ausweg...ein Leben geboten ,in der sie Sicherheit, Liebe, Beständigkeit erfahren haben.
ICH habe alles getan damit sie glücklich sind!
Damit Sie zufrieden sind!
Damit Sie sicher sind!
Und das werde ich weiterhin tun, bis zu meinem letzten Atemzug.
Genau so wie ich es für Arthur getan hätte....oder für dich!" sprach Dutch weiter und blies dicken weißen Rauch aus seinen Mund.

"Es ist eine naive Fehleinschätzung wenn du glaubst es wäre ein Fehler Arthur nicht aufgehalten zu haben.
Wenn du denkst , das Arthur hier die Zügel in der Hand hatte." er lies sich auf seinen Sessel nieder und sprach weiter.

"Aber du hast natürlich recht...
Arthur hat viel dazu beigetragen.
Ich habe seine Loyalität mir und dieser Familie gegenüber immer geschätzt und nie an ihm und seinen Worten, seinen Handlungen gezweifelt.
Vergiss dabei aber bitte nicht wer ihn zu den gemacht hat der er heute ist......der er war." erneut nahm er einen langen Zug von seiner Zigarre.

"Es geht um Vertrauen Sadie.
Und dieses war nicht mehr da.
Nicht von ihm.
Nicht von mir.
Dieses Weibstück hat ihn den Kopf verdreht!
Hat seinen Charakter, seine Werte ..alles an was er jemals geglaubt, für was er eingestanden hat, zerstört ." mit traurigen Blick sah er zu ihr.

"Er hat sich gegen uns entschieden Sadie.
Und so schwer es auch fällt.
Wir müssen mit seiner Entscheidung klar kommen.
Ob wir wollen oder nicht." seufzte er beinahe wehleidig.

Sadie atmete schwer.
Ihre Hände zu Fäusten geballt und mit angespannter Körperhaltung , stand sie immernoch an der gleichen Stelle des Raumes ...vor seinen Bett und spürte wie ihre Kehle sich vor Wut immer mehr zuschnürte.

"Hast du deshalb diese Bastarde hier her geholt?" schnaufte sie zornig.
"Um Arthur zu ersetzen?
Zwei neue Spielfiguren , denen du deine krankhafte Ideologie eintrichtern kannst?
Oder hast du sie her geholt um dich an Arthur zu rächen?
Ihm weh zu tun, dafür das er sich dir in den Weg gestellt hat...deine Einstellung in Frage gestellt hat?
Dafür das er es wagte, seine Seele und sein Herz einen anderen Menschen zu öffnen.
Dafür das er nicht mehr nur dich huldigte ,sondern womöglich auch sie?"

Dutch lachte.

" Du glaubst doch nicht im Ernst das ich Eifersüchtig auf eine Frau bin , in die er ab und an seinen Schwanz gesteckt hat?
Das haben wir doch alle schon getan und keiner meiner Männer hat deswegen all seine Werte über Bord geworfen und ist mit einer in den Sonnenaufgang geritten!"


Sadie presste ihr Fäuste fester zusammen.

" Arthur kommt wieder!
Irgendwann ....wenn er merkt wo er hingehört.
Welchen Fehler er gemacht hat ... dann kommt er wieder angekrochen.
Und was wäre ich für ein Mensch...für ein Vater, wenn ich ihn dann nicht mit offenen Armen empfangen würde.
Jeder verdient eine zweite Chance. " sprach Dutch von sich selbst überzeugt.

" So wie die zwei O'Driscolls da draußen ja?" keuchte Sadie wütend.

Dutch zog noch einmal von seiner Zigarre, legte diese in den Aschenbecher ab und stand auf.

" Ich weiß du hast schwere Zeiten durchgemacht.
Ich kenne die Geschichte.
Habe dich gerettet und aufgenommen , wie du dich sicher erinnerst." er lief langsam auf Sadie zu.

"Ich kenne deinen Hass auf diese Bande.
Weiß das du die letzten Wochen unterwegs warst um einen nach den anderen auszulöschen." er blieb vor Sadie stehen.

"Aber diese Jungs...die sind nicht wie die anderen.
Sie haben sich Colm damals nur angeschlossen weil sie jung waren, Angst hatten und kein Zuhause.
Genau wie Arthur damals, als ich ihn fand.
Genau wie du."

" Ich wurde damals fast vergewaltigt Dutch!" krächzte Sadie mit halb versagender Stimme und sah mit glänzenden Augen in Dutchs gleichgültigen Gesichtsausdruck.

Dutch legte beide Hände auf ihre Schultern.
Ein kläglicher Versuch sie zu besänftigen.

"Das weiß ich doch Sadie.
Denkst du das könnte ich vergessen?
Ich weiß was sie dir angetan haben.
Aber es waren andere.
Diese beiden da unten, sind noch nicht lange dabei.
Ich kann sie lenken.
Ihnen den rechten Weg aufweisen.
Vertrau mir einfach!
Ich weiß genau was ich tue!
Du solltest ihnen eine Chance geben!
Ihr alle solltet das!"

Sadie schluckte.

"Eine CHANCE?
EINE CHANCE?
Was hatte ich denn für eine Chance damals, als sie uns Nachts im Schlaf überfielen und ohne mit der Wimper zu zucken , trotz meines Flehens, meinen Mann eine Kugel in den Kopf jagten?
Was hatte ich für eine Chance ,als sie mich auf die harten Dielen drückten ,mich festhielten, meinen Slip zerrissen und gewaltvoll meine Beine auseinander drückten?
WER HAT MIR IN DIESER NACHT EINE CHANCE GEGEBEN DUTCH?" fauchte Sadie unter Tränen und zitterte am ganzen Körper.

"DU BIST WAHNSINNIG!" schrie sie ihm entgegen und schlug seine Hände von ihrer Schulter.

Dutchs Blick verfinsterte sich.
Er trat ein Stück zurück und sah sie ernst an.

"Hör mir genau zu ,Sadie.
Ich sage dir jetzt das gleiche, wie ich es bei Arthur getan habe.
Entweder du vertraust MIR und MEINEN Entscheidungen und hältst dich an MEINE Regeln oder du verschwindest von hier!"

Kaum das Dutch sein letztes Wort ausgesprochen hatte, spürte er Sadies Handfläche schmerzvoll auf seiner linken Gesichtshälfte aufprallen und bevor er realisieren...reagieren konnte, drehte sie sich schwungvoll um , riss die Türe so kraftvoll auf, das sie gegen die marode Wand knallte und ein klaffendes, bröckelndes Loch hinterließ und verschwand nach draußen.




10 Tage , waren vergangen seit Arthur Zuflucht vor sich selbst , bei den Grays gesucht hatte.

10 Tage , in denen er versucht hatte so gut es geht ,Annie aus den Weg zu gehen.
In denen er kaum ein Wort mit ihr gewechselt hatte und wenn dann nie allein.

10 Tage , in denen seine Schulter, dank Ellas liebevoller Pflege , Zeit hatte zu ruhen und zu heilen.

10 Tage , die er nicht vor hatte zu bleiben ....in denen er nicht ganz soviel Zeit hatte nachzudenken , denn wie immer, lief alles anders als geplant.

Es war früher Abend ,als er vor 2 Tagen mit Jesse unterwegs in die nächste kleine Stadt war um Lebensmittel zu kaufen.
Wie sollte es auch anders sein , trafen sie, an einen kaum berittenen Weg ,auf 3 O'Driscolls , die Arthur sofort erkannten.

Das Ende vom Lied waren 3 tote Bastarde weniger auf dieser Welt und eine tiefe Schussverletzung in Jesses Bein.

Ella schaffte es die Kugel zu entfernen und die Wunde zu nähen um einen Wundbrannt vorzubeugen.

Die Gruppe entschloss sich den bisherigen, sicheren Lagerplatz zu verlassen und woanders unterzukommen.

Weiter weg.
Besser versteckt.

Die O'Driscolls waren ihnen auf der Spur.
Besser gesagt Arthur.
Colm wusste natürlich längst von der Sache mit den Braithwaites.
Er war sich sicher das Arthur und die ganze van der Linde Gang daran Schuld war.
Glaubte jedoch das seine teure Nichte mit in den Flammen verstarb.
Beschuldigte Arthur das er sie samt der ganzen Familie getötet hatte...aus Rache und Eifersucht.
Ebenfalls erfuhr er das einige Gesetzeshüter an der Sache dran waren und Untersuchungen rund um das, zu Asche gefallene ,ehemalige, prunkvolle , Anwesen der Braithwaites durchführten.
Sie glaubten nicht an einen Unfall.
Für sie fand dort ein Verbrechen statt und sie mussten nur noch 1 und 1 zusammenzählen und ihre Spur führte sie zu Arthur und den Grays .

Das hatte Arthur noch aus einen von diesen dreckigen Hurensöhnen herausquetschen können, bevor er ihn mit einen sauberen Kopfschuss in die Hölle beförderte.

Annie und die anderen wussten von nichts.
Kannten nur einen winzigen Teil der Wahrheit.
Jesse war der einzige, den Arthur auf den Rückweg eingeweiht hatte und ihm alles, wirkliches alles ,erzählt hatte.
Und sie waren sich einig diese Information besser zu verschweigen und erzählten den anderen von einen misslungenen Überfall einiger Möchtegern Revolverhelden.


Alle kauften Ihnen diese Geschichte ohne große Zweifel ab und fingen an zu packen.
Da Jesse überzeugend mitteilte das es sowieso Zeit wäre für einen Tapetenwechsel, waren alle einverstanden , auch wenn der Einfall sie alle überrumpelte.

Außer..

"Ich verstehe nicht warum wir umziehen müssen!" seufzte Annie und rollte ihre Zeltplane zusammen.

"Wir sind schon viel zu lange am selben Ort Annie.
Das machen wir immer so!" log Jesse und hüfte auf einen Bein ,seine Arme an zwei dicken Ästen geklammert , Richtung Baumstamm um sich langsam zu setzen.

"Ja , aber hätten wir nicht noch hier bleiben können bis es Jesse besser geht?
Das ist doch viel zu anstrengend alles." stöhnte Annie und verstaute die schmutzige Plan auf ein Pferd.

"Dafür haben wir ja Arthur!" stöhnte Ella genervt über Annies Widerspruch und rollte mit den Augen, während sie dabei war , das Lagerfeuer zu löschen.


"Eben..." seufzte Annie leise.

Sie hoffte seit 10 Tagen, das Arthur endlich gehen würde.
Das er weit weg von ihr sein würde.
So weit es nur geht.

Jede Minute rechnete Sie damit ,das eine Kugel sich durch sein Herz bohren könnte und er tot zusammenbrechend ,vor ihr liegen würde.

Immer und immer wieder hörte sie die Worte ihres Onkels.
Wusste Arthur würde früher oder später sterben.
Wenn er in ihrer Nähe war.

Die ganzen Tage hatte sie sich so gut wie es geht von ihm ferngehalten.
Distanzierte sich und ihre Gefühle immer mehr von ihn.

Sam half ihr dabei.
Er war süß , humorvoll und konnte gut zuhören.
Er tat ihr gut.
Lenkte Sie ab.
Von den wirr warr in ihren Kopf..den Schmerzen in ihren Herzen.

Nur leider war Sam nicht da um sie abzulenken.
Er war seit gestern Abend mit Jimmy auf der Suche nach einen sicheren Rückzugsort .

Sichtlich nervös belud Annie das restliche Zeug auf die Pferde, welche ein Stück weit entfernt vom Lager standen.

"Hör mal..." hörte sie Arthurs Stimme plötzlich hinter sich.

"Ich weiß das ich dich nur um ein paar Tage gebeten habe.
Konnte ja keiner ahnen das sowas passiert.
Ich verspreche dir, sobald wir am neuen Lagerplatz sind und alles aufgebaut ist ,bin ich weg." umzingelte sein warmer Atem , nahe ....zu nahe... ihren Körper, legte sich wie ein Schleier auf ihre Haut..
sorgte für ein kribbelndes,unbehagliches Gefühl und Annie spürte wie sich ihre Nackenhäärchen langsam aufstellten.

Annie nickte nur.
Drehte sich nicht um.
Konnte..wollte...durfte nicht.
Hielt die Luft an ,in der Hoffnung er würde endlich hinter ihr verschwinden.

" Gut.
Es sei denn...." hörte sie ihn wieder...noch dichter hinter sich.
Spürte die Wärme seines Körpers an ihren Rücken, obwohl er sie nicht berührte.

" Es sei denn du willst, das ich bleibe!" flüsterte er nun nahe...ganz nahe an ihr Ohr.

Annies Herz schlug wie wild gegen ihren Brustkorb...ihr atem wurde schneller ,ihre Hände, die auf den Rücken des braunen Pferdes ruhten zitterten.
Nervös schüttelte sie den Kopf und ein unsicheres "Nein" verließ ihre Lippen.

Sie spürte wie Arthur ein Stück von ihr zurück trat und tief einatmete.

"Ist das dein letztes Wort?" fragte er und man hörte die Enttäuschung aus seinen Mund.

Annie nahm allen Mut zusammen und drehte sich zu ihm um.

" Arthur. Du weißt das ich nicht kann.
Das wir nicht zusammen sein können.
Ich will nicht das dir etwas passiert, verstehst du?"

Arthur sah sie mit ernsten Blick an.

"Und wenn ich Colm eine Kugel durch sein Gottverdammtes Hirn jage?" flüsterte er mit tiefer, rauer Stimme, sich wieder nahe an Annie ihr Gesicht beugend.

"So wie du es damals versucht hast, als die Kugel meinen Vater traf?" erwiderte Annie leise , seinen durchdringenden Blick stand haltend.

Arthur schluckte.
Wich zurück und sah sie irritiert an.

"Hör zu Arthur, es ist egal ob du ihn tötest.
Er ist kein Idiot!
Sein Plan wird umgesetzt auch nach seinen Tot.
Er war da mehr als deutlich!
Er hat sein ganzes Geld nur für diese eine Sache ausgegeben.
Er will und wird verhindern das wir zusammen sind!
Ob er tot ist oder nicht!
Es wird keine Zukunft für uns geben.
Ich bitte dich von ganzen Herzen!
Leb dein leben als freier Mann, nicht als gejagter!
Du bist ein guter Mensch Arthur Morgan!
Lass dich von Dutch nicht einschüchtern.
Du brauchst ihn nicht!
Werde glücklich und lass die Vergangenheit ruhen!
Versprich es mir!"

Arthur stand einfach nur da.
Konnte nichts erwidern.
Ihre Worte....
Sie klangen ernst.
Sie klangen wie ein Abschied.

Das konnte sie nicht wirklich so meinen.

Gerade als Arthur etwas sagen wollte, näherten sich Hufschläge, den mittlerweile, leeren Camp.

Annie wich Arthurs Blick aus und sofort zurück von ihm und sah zu der kleinen Wiese, auf welcher Sam und Jimmy gerade halt machten.

Arthur stand immernoch da und sah fassungslos zu Annie.

Ella eilte an den beiden vorbei auf Sam und Jimmy zu.

"Und? Habt ihr was gefunden?"

Annie sah wieder kurz zu Arthur , schluckte ,senkte den Blick und ging ebenfalls zu den beiden Männern rüber.

"Cattail Pond , Ladys.
Ein hübsches Stück Land, mit einen noch hübscheren ,verlassenen Häuschen.
Schön versteckt zwischen Bergen und einen Glasklaren See." sagte Sam stolz und stieg vom Pferd.

" Ein Haus?
Du meinst, wir schlafen seit Jahren das erste Mal wieder in einem Haus?
In richtigen Betten?" quiekte Ella und strahlte übers ganze Gesicht.

"Ja kleines. Die Hütte ist riesig und hat verdammt viel Zimmer." mischte sich nun Jimmy breit grinsend mit ein.

Sofort fiel Ella ihm um den Hals.

" Gott ich kann es nicht glauben,das wir nach all der Zeit keine Zelte mehr aufbauen und uns mit Ungeziefer rumärgern müssen." kreischte sie euphorisch und presste ihre Arme noch stärker um Jimmys Hals.

" Wo habt ihr das gefunden?" fragte Annie leise ,weniger euphorisch.

"Oben in den Grizzlies!" antwortete Sam und kam strahlend auf sie zu.

" Habt ihr alles gepackt?
Schafft Jesse die Strecke?" sprach er weiter und sah fragend zu Annie.

"Lasst uns von diesen verfickten Ort verschwinden Leute!" rief Jesse plötzlich hinter den beiden und hüpfte, gestützt an den zwei Ästen, zu den kleinen Wagen rüber, vor dem die angespannten Pferde schon nervös mit den Hufen scharrten.

Annie drehte sich kurz um ,zu der Stelle wo Arthur und sie eben noch gestanden hatten, aber Arthur war nicht mehr dort.

Für eine Sekunde schlug ihr Herz nervöser und ihre Augen suchten die Umgebung ab, doch dann sah sie ihn , wie er mit den letzten Kisten beladen , ebenfalls zu den kleinen Wagen rüber ging.

" Willst du mit Jesses Pferd reiten oder mit den Wagen mitfahren? " riss Sam ,der immernoch vor Annie stand, diese aus ihren Gedanken und Annie wendete ihren Blick von Arthur ,schnell zu ihm.

"Ich fahre mit den Wagen!" sagte sie schnell, als sie sah das Arthur auf sein Pferd stieg.

"Gut dann los!"

Sam eilte zum Wagen rüber, stieg auf
und wartete auf Annie.

"Alles ok da hinten?" rief er grinsend hinter sich zu Jesse ,welcher es sich auf den Wagen bequem gemacht hatte und einen Daumen nach oben reckte.

Ohne noch einmal einen Blick zurück zu werfen machten sie sich auf den Weg zu ihren neuen, gut versteckten , Unterschlupf.

Immerwieder warf Annie einen flüchtigen Blick zu Arthur , der weiter vorne , schweigend neben Ella ritt und sich nicht ein Mal zu den Wagen umdrehte.



Spät Abends erreichten sie endlich die alte Hütte in den Bergen und während Ella jauchzend vom Pferd sprang, in die Hütte stürzte und alle Zimmer staunend inspizierte , luden die anderen ihre Habseligkeiten ab und trugen sie in das traute Heim.

Als sie fertig waren , machte Arthur, der in den letzten Stunden wenig gesprächig war, es sich auf der alten Couch im Hauptzimmer der Hütte, gemütlich.
Zog seinen Hut tief ins Gesicht,verschränkte die Arme vor der Brust ,schloss die Augen und versuchte zu schlafen.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Jimmy polterte von draußen lachend herein.

"Hey was machst du da ?
Die Party findet draußen statt!" rief er euphorisch, laut.

" Viel Spaß ! Ich muss schlafen." brummte Arthur durch seinen Hut im Gesicht.

Jimmy trat näher an ihn heran.
"Was ist?
Komm schon.
Wir feiern da draußen unser geniales neues Heim.
Schlafen kannst du wenn du tot bist!" sagte er mit genervter Stimme und wartete auf Arthurs Reaktion.

" Das bin ich morgen früh wenn du mich jetzt nicht schlafen lässt." brummte Arthur zurück und zog den Hut noch tiefer ins Gesicht.

" Ach komm, du kannst morgen den ganzen Tag pennen, aber jetzt sollten wir rausgehen und feiern.
Ich hab ein halbes Fass Schwarzgebrannten gefunden. " sagte Jimmy die letzten Worte neckisch.

Arthur stöhnte , schob seinen Hut ein Stück nach oben und warf einen ernsten Blick auf Jimmy.

" Ich will morgen bei Sonnenaufgang hier weg sein.
Also wäre ein wenig Ruhe nicht zuviel verlangt oder?" knurrte er genervt und ließ den Hut wieder auf seinen Gesicht sinken.

"Warte mal was?
Wie du willst morgen hier weg?
Du kannst nicht gehen." sagte Jimmy irritiert.

"Was ist los Jungs! Wir warten auf euch!" schrillte plötzlich Ellas schon leicht lallende Stimme durch den Raum.

"Arthur will morgen abhauen und er hatte wohl nicht vor es irgend jemanden hier zu sagen!" spottete Jimmy und blickte zu Ella.

Arthur rollte mit den Augen und nahm verärgert den Hut vom Gesicht.

" Ist das wahr Arthur?" sagte Ella entsetzt.
"Nach allem was wir durch haben, wolltest du dich einfach davonstehlen?"

Arthur quälte sich stöhnend auf in eine sitzende Stellung und legte seinen Hut neben sich auf die Couch.
Seinen Plan ,noch ein paar Stunden Ruhe zu finden, konnte er vergessen.

Er fuhr sich mit beiden Händen seufzend übers Gesicht.

" Gut! Dann werde ich an eurer "Party" teilnehmen und mich somit höflichst von euch verabschieden ok?" nuschelte er durch seine Handflächen, seufzte nochmals leise , nahm diese vom Gesicht und stand auf.

" Ich glaub das ja wohl nicht! " stieß Ella heraus, immernoch entsetzt über sein heimliches Vorhaben und sah Arthur kopfschüttelnd nach, als er an ihr vorbei nach draußen zu den anderen ging.
Jimmy folgte ihm schulterzuckend.

" Hab ihn gefunden." sagte er stolz ,klopfte Arthur auf die Schulter und eilte zum Fass rüber ,um Arthur einen Becher ,voll mit der brennenden Flüssigkeit, zu reichen.

Arthur nahm den Becher zögerlich entgegen und setzte sich auf eine der Kisten, welche ums Lagerfeuer standen.

Ella kam ebenfalls wieder dazu und setzte sich auf einen Baumstamm, neben Arthur.

Sam ,Jesse und Annie saßen ihnen gegenüber und ihre Gesichter wurden durch die Flammen angestrahlt.

Annie blickte zu Arthur.

Dieser senkte sofort den Blick und sah in die heißen, ausschlagenden, Flammen vor sich.

Während alle viel erzählten ,lachten , sangen und sich den scharfen Stoff die Kehle runterspülten , saß Arthur immernoch nur schweigend da , starrte in die Flammen und nippte an seinen dritten, halblerren Becher.

" Arthur...geh morgen nicht. " lallte Ella plötzlich und rückte näher an Arthur heran.

"Du kannst uns doch jetzt nicht alleine lassen.
Wir haben doch soviel Spaß.
Bitte bleib." nuschelte sie weiter und lehnte ihren Kopf an seine Schulter .

Arthur, sah kurz zu ihr ,sagte nichts und nippte weiter an seinen Becher.

Er bemerkte nicht das Annie ihn und Ella mit finsteren Blicken ,durch die lodernden Flammen beobachtete.

" Wie ? Was? Wo willst du denn hin?"
rief plötzlich Jesse von gegenüber.

Arthur warf einen fragenden Blick zu ihm rüber.
Wusste Jesse doch von der ganzen Geschichte.
Von den Grund warum Arthur nicht bleiben konnte.

" Ich denke daraus wird nichts Arthur." mischte sich nun Sam ein und nahm seinen Arm ,den er um Annies Schulter gelegt hatte, um sie zu wärmen, runter.

"Wir brauchen dich noch ein paar Tage.
Jimmy und ich wollen morgen auf die Jagd.
Und wir sind sicher 2 oder 3 Tage unterwegs.
Wir wollen was richtiges schießen, nicht nur dieses Kleinvieh." sprach Sam weiter und sah Arthur aufrichtig an.

"Es wäre schön wenn du hier bleibst und die Stellung hältst bis wir wieder da sind.
Mir wäre nicht wohl dabei die zwei Frauen hier alleine zu lassen und Jesse ist leider außer Gefecht. "

Arthur blickte zu Sam, dann zu Annie und schluckte.

"Ja eben. Du musst hier bleiben und auf uns aufpassen." lallte Ella ,hob ihren Kopf und sah schmollend zu Arthur.

Dieser wendete seinen Blick, von Annie ihren geschockten Augen und sah zu Ella ,dicht neben sich.

"Da hat er leider Recht. " stöhnte nun Jesse.
"Ich bin zu nichts zu gebrauchen!" und zuckte mit den Schultern.

Ella fing an zu kichern und hickste laut.

"Siehst du..." nuschelte sie und kuschelte sich wieder dicht an seine Schulter.

Arthur trank nervös die letzten Schlucke seines Bechers leer und hielt diesen Jimmy hin , welcher neben den Fass saß und austeilte.

"Voll machen!" brummte er leise, nahm den vollen Becher entgegen und trank diesen in einem Zug leer.

" Das heißt dann wohl Ja. " sah Jesse, ihn grinsend an und trank ebenfalls einen großen Schluck von seinen Becher.

Arthur getraute sich nicht mehr zu Annie zu blicken und ihren allessagenden Blick ertragen zu müssen.

Also nickte er nur leicht und starrte zurück in die Flammen.

Nach einer Weile hatte der Alkohol auch bei ihm Wirkung gezeigt und ihm wurde immer heißer und leicht schwummrig.
Die glühende Hitze der Flamme vor seinem Gesicht , trugen ebenfalls dazu bei.

Müde und angetrunken fuhr er sich übers Gesicht und wagte endlich wieder einen Blick zu den anderen.
Zu Annie.

Diese saß ,mit ihren Becher in der Hand und Sams Arm um ihrer Schulter da und betrachtete die vielen Sterne über sich.

Jimmy hing zusammengesackt auf dem Fass und schnarchte.
Jesse und Sam starrten ins Feuer und lachten ab und an über ein paar lustige Anekdoten.

"Gott mir ist verdammt heiß!" stöhnte Ella neben Arthur , reckte sich von seiner Schulter hoch und stand taumelnd auf.

"Ist euch auch so heiß?" lallte sie in die Runde und presste ihre Handflächen an ihre glühenden Wangen.

Sam und Jesse lachten.

"Du bist betrunken Schwesterherz!
Geh dich abkühlen!" sagte Jesse grinsend und selbst nicht mehr wirklich Herr seiner Sinne.

"Das...ist...eine ...gute Idee..." stammelte Ella, den Zeigefinger hebend und kletterte umständlich über den Baumstamm.

" Ernsthaft Jesse?" sagte nun Sam und deutete auf Ella, die dabei war in der Dunkelheit zu verschwinden.

Jesse fing noch lauter an zu lachen.
Zuckte mit den Schultern und schüttete den letzten Rest aus seinen Becher in seinen Rachen.

"ELLA!" rief Sam verärgert in die Dunkelheit hinein.

"Verdammt nochmal du kannst nicht...." fluchte er weiter, nahm den Arm von Annie und wollte aufstehen, als Arthur ihm zu vor kam, sich langsam erhob und mit einen Handzeichen zu verstehen gab, das Sam sitzen bleiben solle.

"Ich mach das schon." sagte er beruhigend und taumelte ebenfalls leicht , in die Dunkelheit hinein.

"Ella....warte mal." nuschelte er und konzentrierte sich auf die leicht verschwommene Gestalt vor ihm.

"Jetzt bleib doch mal stehen!" rief er etwas lauter, als diese seine Rufe überhörte und einfach weiter taumelte.

Arthur fluchte leise und beschleunigte seine Schritte.

"Wo willst du denn jetzt hin?" keuchte er als er sie eingeholt hatte und neben ihr her lief.

" Na mich abkühlen." sagte Ella hicksend und bewegte vorsichtig einen Fuß nach den anderen , über den unebenen Weg.

Arthur folgte ihr kopfschüttelnd.

Als sie nach 10 Minuten umherirren am See angekommen waren , blieb Arthur stehen ,stämmte die Arme in die Hüften und atmete ,zum klaren Himmel hochststarrend ,tief ein.

Die Luft hier war deutlich besser als am stickigen Lagerfeuer.

" Gott tut das gut!" hörte er Ella vor sich seufzen und vernahm ein leises plätschern.

Schnell senkte er den Blick nach unten und sah wie sie am klaren Wasser hockte ,die Hände vollschöpfte und ihr glühendes Gesicht mit dem erfrischenden Wasser wusch.

"Gehts dir jetzt besser?" fragte Arthur vorsichtig und ließ sich auf das weiche ,leicht feuchte, Gras hinter ihr fallen ,den Rücken an einen Baum gelehnt.

Da sitzend und langsam den Alkohol verdrängend, beobachtete er wie Ella sich immer und immer wieder Wasser ins Gesicht spritze.

" Komm her Arthur.
Das tut so gut! " sagte sie zufrieden grinsend und hickste erneut.

Arthur winkte mit der Hand ab und schüttelte leicht den Kopf.

"Neee, mach du mal !
Hilft beim ausnüchtern!" sagte er neckisch.

"Hilft beim ausnüchtern?" lallte Ella seine Worte nach, stand aus der Hocke vom Ufer auf und sah skeptisch zu Arthur, der im hellen Licht des Vollmonds , gut zu erkennen war.

" Vielleicht sollte ich dann ganz rein gehen?" lallte Ella und fing an die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen.

Arthur grinste.

" Ich glaub das solltest du lassen.
Das Wasser ist ziemlich kalt." sagte er , verschränkte die Arme lässig vor seinem Oberkörper und beobachtete belustigt was Ella tat.

Diese machte unbeeindruckt seiner Worte weiter ,öffnete den letzten Knopf ihrer Bluse und streifte sie sich von ihren Oberkörper.

"Ella..." mahnte Arthur mittlerweile etwas genervt und betrachtete ihre nackte Silhouette im Mondschein.

Als Ella ihren Rock herunterschob und dieser an ihren langen Beinen herabrutschte und zu ihren Füßen liegen blieb, musste Arthur schlucken.

" Erwarte nicht das ich dich wiederbelebe wenn du da drin einen Herstillstand bekommst!" mahnte Arthur lauter und fordernder ,als er sah wie sie das letzte bisschen Stoff auf ihrer Haut langsam an ihren Oberschenkeln herunterstreifte.

"Sei still du Feigling!" zischte Ella gespielt verärgert und warf den schwarzen ,dünnen Stofffetzen in Arthurs Richtung.

Er reagierte reflexartig und fing ihn mit seiner rechten Hand ab, bevor dieser sein Gesicht treffen konnte.

"Sag nicht ich hätte dich nicht gewarnt!" knurrte Arthur genervt und schmiss den Slip beiseite.

Er beobachtet Ella ,wie sie schnell zum Ufer ging und sich vorsichtig hineinwagte.

Immer weiter und weiter.
Bis ihre Hüfte im Wasser verschwunden war.

" Es ist herrlich erfrischend!" rief sie Arthur zu und legte sich mutig mit ihren gesamten Körper in das klare, kalte Wasser.

Entspannt und stöhnend schwamm sie ein paar Runden hin und her.

"Jetzt komm schon rein Arthur!" sagte sie drängend und winkte ihn mit ihrer Hand zu sich.

" Keine Lust! " rief Arthur zurück , lümmelte sich noch bequemer an die Rinde des Baumes und schloss für einen Moment die Augen....konzentrierte sich auf das Zirpen der Grillen.

Er ließ diese auch geschlossen, als er hörte wie Ella langsam aus dem Wasser stieg und zu ihm kam.
Er riss diese aber verärgert auf ,als er kalte Tropfen in seinem Gesicht spürte.

"Was soll das denn?" zischte er sauer und blinzelte über sich , in Ellas grinsendes Gesicht.

"Wollte dich nur ein wenig erfrischen!" sagte sie neckisch ,griff nach ihrer Bluse und schlüpfte hinein.

Arthur wischte sich die Tropfen aus dem Gesicht und schloss erneut die Augen.

Ella lies sich neben ihm im Gras nieder und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.

"Arthur..." nuschelte sie , nach ein paar minuten völliger Stille .

"Hm..." brummte Arthur nur, kurz davor einzuschlafen.

" Würdest du mir einen Gefallen tun?" sprach Ella leiser ...noch immer leicht lallend und strich mit ihren Finger über die Knöpfe seines karierten Hemdes und berührte mit den Fingerspitzen dabei leicht seine Brust.

Arthur riss abermals genervt die Augen auf.

"GOTT ELLA DU BIST ARSCHKALT!" fluchte er und griff nach ihrer Hand.

"Dann musst du mich wärmen!" säuselte Ella und kuschelte sich näher an ihm.

Arthur richtete sich ein wenig auf und sah böse zu ihr.

"Vielleicht solltest du deine Sachen anziehen und nicht nackt hier rumliegen, dann wird dir warm!" nörgelte er und wollte aufstehen und ihre Sachen holen, aber Ella klammerte sich an seinen Oberarm und zog ihn zurück an den Baum.

"Nein.
Du wärmst mich. " sagte sie wie ein bockiges kleines Kind und kuschelte sich erneut an ihn.

"Ella..." nuschelte Arthur genervt.

Ella spielte erneut mit ihren Fingern an Arthurs Hemdknöpfen herum und wiederholte ihre Frage.

"Also würdest du etwas für mich tun?"

"Kommt drauf an was." erwiderte Arthur gleichgültig, sich genervt seinen Schicksal ergebend, seufzte leise und schloss die Augen.

" Ich will das du mit mir schläfst!
Jetzt! Sofort!" brachte sie trocken heraus.


"Was?" erwiderte Arthur perplex, griff nach ihrer Hand , stoppte die Bewegungen ihrer Finger und öffnete erneut die Augen.

" Du sollst mich ficken! " wiederholte Ella etwas deutlicher, hob den Kopf von seiner Brust und sah ihn fordernd an.

Arthur lachte.

"Du bist betrunken Ella." sagte er grinsend und schloss wieder die Augen.

"Und?" fragte Ella irritiert und starrte ihn weiter an.

"Findest du mich nicht schön..nicht attraktiv?" fragte sie mit enttäuschter Stimme.

Arthur seufzte, öffnete die Augen abermals ,hob den Kopf und sah ihr tief in die Augen.

"Ich ficke keine betrunkenen Frauen!" hauchte er ihr zärtlich entgegen und ließ ihre Hand los.

"Gibt zuviel Stress wenn sie wieder nüchtern sind." fuhr er zwinkernd fort, lehnte den Kopf wieder gegen den Baum und schloss die Augen.

"Ich...bin ...nicht.... mehr betrunken." protestierte Ella verärgert.

"Neeeein natürlich nicht!" nuschelte Arthur ironisch und grinste vor sich hin .

"Und morgen haust du mir eine rein , beschuldigst mich der Vergewaltigung und deine Brüder jagen mir ne Kugel durch den Kopf!
Vergiss es!"


"Das wird nicht passieren.
Und es muss keiner erfahren!" hauchte Ella verführerisch zurück und wanderte mit ihren Fingern über Arthurs Bauch ,weiter runter zu seiner Hose.

"Ella!" murmelte Arthur fordernd ,mit genervten Unterton , unter seinen geschlossenen Lidern.

Ella öffnete seinen Waffengurt und strich mit festeren Druck über die Beule in seiner Hose, welche unter ihrer Handfläche sofort härter und größer wurde.

" Es wird dir gefallen.
Vertrau mir." hauchte Ella sinnlich und streichelte weiter, fester , über die Beule in Arthurs Hose.

Arthur öffnete langsam die Augen und sein Atem ging schwerer.

" Lass es!" stöhnte er leise und zog ihre Hand weg.

" Das.. wird ...nicht.. passieren... ok?" sagte er mit unterdrückten stöhnen ,legte seine Hand um Ellas glühendes Gesicht und zwang sie ihn anzusehen.

"Ich will dich nicht ficken!" flüsterte er glaubhaft und sah ihr ernst in die Augen.

"Dein Körper sagt was anderes!" hauchte Ella lächelnd und presste ihre Lippen auf seine.

Bevor Arthur erneut entgegenwirken konnte , setzte Ella sich mit ihren nackten Körper ,nur mit ihrer dünnen ,noch offenen Bluse bekleidet auf ihn und presste ihren Unterleib auf seine mittlerweile ,gegen den Stoff seiner Hose drückende, pralle Erregung.

Verstört löste Arthur seine Lippen von ihren und schob sie von sich.

" Alkohol und Frauen...keine gute Mischung!" keuchte er scherzhaft und sah fordend zu Ella, die auf ihn saß und anfing die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen.

Arthur hielt nun ihre beiden Hände fest.

"Gehst du freiwillig runter oder muss ich dich zwingen?" fragte er streng und sein Blick blieb auf ihren makellosen Körper ...ihren weichen Brüsten mit den erhärtet ,stehenden , Brustwarzen hängen.

"Zwing mich!" hauchte Ella provozierend und fing langsam an ihr Becken auf seinen Unterleib zu bewegen.

Arthur schluckte.
Spürte wie sich die Erregung in seinen ganzen Körper ausbreitete.
Die unbändige Hitze ,welche bis in seinen Kopf empor kroch und ihn sein rationales Denken verschleierte.

Reflexartig ließ er Ellas Handgelenke los und legte seine Hände um ihre kreisenden Hüften.


Derweil hatten Annie und Sam entschieden nach den beiden zu suchen.
Sie waren schon ziemlich lange weg und trotz mehrmaligen versuchen Sam davon abzuhalten und ihn zu beruhigen, ließ dieser nicht locker .

Sie erreichten einen kleinen Hügel, von dem sie aus, gute Sicht auf den See und die Umgebung drum herum hatten.

Als sie gerade näher an den See gehen wollten blieb Sam abrupt stehen.

" Ok.. ich denke unsere Sorge war unberechtigt.
Wir sollten zurückgehen und die beiden nicht stören!" flüsterte er grinsend ,als er Arthur und Ella in eindeutiger Pose entdeckte.

Annies Augen entdeckten mit entsetzten, verwirrten Blick das gleiche Bild.
Dieses verschwommene Szenario was sich vor ihr abspielte und sich mit einen schmerzhaften Stich in ihr Herz brannte.

Geschockt starrte sie auf die beiden Körper, die gerade dabei waren sich zu vereinen und Übelkeit stieg in ihr auf.

Noch bevor ihr Körper weitere Alarmsignale absondern konnte, zog Sam sie am Arm ..weg von der Stelle...weg von diesem schrecklichen Bild und ging mit ihr zurück zur Hütte.


Ellas Finger begannen weiter die Knöpfe von Arthurs Hemd zu öffnen.
Streiften dieses beiseite und strichen sanft über seine nackte Brust...seinen muskulösen Unterbauch...bis zu den Knöpfen seiner Hose...die sie langsam öffnete.

Arthur hatte die Augen fest zusammengekniffen, versuchte seinen Verstand dazu zu bewegen,  unter den Schleier aufzuwachen...Endlich zu handeln...aber er konnte gegen diese heftigen Gefühle die in seinen Körper entlangrasten, nicht ankämpfen.
Er schaffte es einfach nicht sich gegen Ellas Verführung zu wehren.
Zu lange war er Abstinent...zu lange hatte er diese Gefühle nicht mehr gespürt...zuviel Druck hatte sich in seinen Unterleib angestaut.

Als Ella etwas hinunterrutschte ... ihren Kopf über seine Erregung beugte , ihre langen weichen Haare seinen Bauchnabel kitzelten und sie dabei war sein hartes Glied aus der engen Hose zu befreien und ihre Lippen darauf zu legen, öffnete Arthur abrupt die Augen ,hob den Kopf..sah zu ihr und schob sie schlagartig runter von sich.

" Ich kann das nicht! " nuschelte er schluckend..verwirrt über sich selbst und sprang auf.

"SCHEIßE ELLA WAS SOLLTE DAS?" schimpfte er zornig und fummelte hastig an seiner offenen Hose herum.

Ella saß nur da und starrte verwirrt zu ihm rauf.

" ICH HAB GESAGT NEIN ODER?" schrie er immer zorniger werdend weiter, hob seinen Waffengürtel auf und schnallte ihn sich um seine Hüften.

Ella schluckte.

Während Arthur, Ellas herumliegende Sachen zusammen suchte und nebenbei sein offenes Hemd zuknöpfte.

"HIER! ZIEH DICH AN! " fauchte er ihr erregt entgegen und hielt ihr die Sachen hin.

Ella reagierte nicht und Arthur , der wütend war über sich selbst und seine wirren Gedanken..seine Unfähigkeit sich zu nehmen was er brauchte...diese wunderschöne Frau einfach zu ficken..., schmiss die Sachen einfach vor Ella zu Boden.

"JETZT MACH !" schrie er erneut und stapfte wütend rüber zum Wasser.

Ella unterdrückte ein paar Tränen und schluckte ihre Gefühle herunter.


Während Arthur am Wasser stand.
Seine Hände in die Hüften gestemmt , versuchte seinen Blutdruck zu senken..die immernoch harte Erregung in seiner Hose zu unterdrücken und wütend ein und ausatmete.

Als Ella angezogen war, ging sie langsam zu ihm rüber.

" Wollen wir darüber reden .....oder...." fragte sie leise ,unsicher und beobachte ihn aus den Augenwinkel heraus.

" Ernsthaft?" zischte Arthur verärgert und starrte weiter auf das stille Wasser vor sich.

Ella schluckte erneut.
Der schützende Alkohol der ihre Sinne vernebelt hatte, war aus ihren Körper entwichen.
Die harte Realität hatte wieder besitz von ihr genommen.

Sie wusste nicht was sie sagen...wie sie reagieren sollte.
Wusste nicht was eigentlich passiert war.
Hatte sie etwas falsch gemacht?
Lag es tatsächlich an ihr...oder lag es an ihm?
Was war der verdammte Grund!

Arthurs distanziertes Verhalten aber zeigte ihr deutlich , das sie diese Frage jetzt mit Sicherheit nicht beantwortet bekommen würde.

Also seufzte sie leise ,ließ Arthur stehen und ging zurück zur Hütte.

"VERDAMMTE SCHEIßE!" fluchte Arthur laut, nachdem Ella eine Weile weg war ,ging bis zur Hüfte in das kalte Wasser und schöpfte sich mehrmals hintereinander Wasser übers Gesicht, um diese Hitze die immernoch in ihm lauerte...die Schuld an seiner Beule in der Hose war...aus seinen Körper heraus zu bekommen.
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