Sometimes it's hart to be perfect...

von Maybeee
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Arthur Morgan John Marston
09.01.2019
16.09.2019
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"Ist Ihnen kalt Miss?" sagte Mr. Marston während er sich den Gürtel seiner Hose zumachte und sich wieder neben Rose begab.
"Ein wenig!" antwortete sie leise und fuhr sich durch ihr dunkles lockiges Haar.
"Wollen sie meinen Mantel umhängen?"
fragte er fürsorglich.
"NEIN! Will sie nicht!" schrie Annie und stand vom Baumstamm auf.
"Wir wollen nichts... garnichts von ihnen. Damit das ein für alle mal klar ist!"
Rose sah zu Annie welche wütend auf sie zukam und sagte leise... mit einen Seufzer zu Marston " Nein danke. Es wird schon gehen."
Annie packte Rose am Arm und zog sie ein Stück weiter weg von diesem... diesem Kerl.
"Hören sie..." sagte dieser Kerl entschuldigend und hob die Hände beschwichtigend... "die ganze Sache... der Überfall... Wir wussten nicht das sie in der Kutsche sitzen. Es hatte nichts mit ihnen zu tun. Geplant war was ganz anderes."
Annie sah ihn böse an und stellte sich wie zum Schutz vor Rose.
" Und sie denken das ein geplanter Raubüberfall die Situation jetzt besser macht und wir jetzt beruhigter sind? " schrie sie ihm entgegen.
"Verdienen sie so ihr Geld? Andere Leute berauben? Warum suchen sie sich keinen ehrlichen Job?Sind sie zu doof dafür?" schimpfte Annie weiter.
Nunja... Zu doof waren die 2 Männer nicht... Eher war es etwas schwierig als meist gesuchteste Verbrecher des Landes, einen anständigen Job zu finden ohne das hinterfragt wurde... sie erkannt wurden oder sie von allen Seiten durchlöchert würden.
Gerade als sich Mr. Marston rechtfertigen wollte, hörten sie galoppierende Pferdegeräusche auf sie zukommen.
Erschrocken und gleichzeitig gespannt traten sie ein Stück zurück vom Weg Richtung Wald und starrten gebannt in die Dunkelheit die vor ihnen lag.
Annie zog wieder ihre Waffe und blinzelte in Richtung der näher kommenden Hufschläge.
" Brrr.. RUHIG!" hörte sie eine, ihr bekannte tiefe Stimme sagen und senkte die Waffe.
"Sie sinds!" sagte Annie emotionslos und trat vom Wald hervor, auf den Weg, wo Mr. Morgan mit seinem Pechschwarzen und einen anderen Pferd halt machte.
Durch den mittlerweile ganz und gar aufklarenden Himmel und den hell leuchtenden Vollmond , wurde die Sicht auf den Mann, welcher vom Pferd stieg und ein anderes an den Zügeln haltend auf Annie zukam, deutlicher.
"Hier! Wie versprochen!" sagte dieser und blieb mit dem schnaubenden Pferd, die Zügel entgegenstreckend, vor ihr stehen.
Annie musterte ihn. Dann das Pferd.
Es war ein weißer Schimmel, sogar gesattelt.
Annie nahm die Zügel und sah wieder zu den Mann vor ihr.
" Wo haben sie so schnell ein Pferd gefunden?" fragte sie skeptisch.
"Stand so rum." antwortete er schulterzuckend und zündete sich eine Zigarette an.
"Gesattelt?!?!?!" sagte Annie spitz.
"Wer musste dafür sterben?" fuhr sie wütend und nervös, ob sie die Antwort wirklich wissen wollte, fort.
"Wollen sie das Pferd nun oder nicht?" bekam sie als kurze Antwort und hörte ein genervtes Stöhnen.
"Sie..... Bei Ihnen fehlen mir wirklich die Worte!" erwiderte sie wütend und führte das Pferd Richtung Rose und Mr. Marston.
"Die nehme ich!" fauchte sie etwas lauter, damit auch jeder sie verstand und lagerte den kleinen Haufen an Waffen der vor ihr lag, auf den nervösen Schimmel. "Die Waffen von ihren Pferden hätte ich auch noch gern. Man weiß ja nie ob sie vielleicht doch ihre Meinung ändern und uns hinterrücks abknallen."
"Bitte!" sagten John und Arthur gleichzeitig und verdrehten, die Waffen aushändigend, die Augen.
"Komm Rose." sagte Annie, siegessicher und zufrieden während sie aufstieg und Rose die Hand hinstreckte.
Rose schwang sich, so gut es eben im Kleid ging, auf den Rücken des Pferdes und hielt sich an Annie fest.
Auch Mr. Marston schwang sich nun auf sein dunkles Pferd und sie ritten los.
Die 2 Frauen etwas schneller vorn... Die Männer trabten am Fluss entlang im langsamen Schritt hinterher.
Nach ein paar Minuten rief John Marston von hinten nach vorn.
"Vielleicht sollten wir vorreiten Miss Annie! Wir kennen uns hier ziemlich gut aus und ich glaube nicht das sie den richtigen We..." Er wurde unterbrochen.
"Ich bin nicht eine der dümmlichen Stadtfrauen die sie vielleicht kennen. Mr. Marston. Ich weiß was ich tue!!!!Und für sie immernoch einfach nur Miss!"
John musste sich ein lautes auflachen verkneifen und sah grinsend zu Arthur rüber.
Dieser schüttelte einfach nur schweigend und genervt den Kopf und zündete sich erneut eine Zigarette an.
" Das war das letzte Mal das ich mit dir auf einen Raubzug gegangen bin Marston. Du mit deinen scheiß Informanten! Sowas dämliches! Wo ist denn das Gold und die Wertpapiere????? Ich könnte jetzt am Feuer sitzen, Whiskey trinken und Zigarre rauchen aber Neeeeeeeiiinn! Ich reite hier mitten in der Nacht durch die Gegend um 2 verwöhnten, arroganten, möchtegern - geiselnehmerinnen das Leben zu erleichtern. "fluchte Arthur vor sich hin.
" Was weiß ich was schiefgelaufen ist. "verteidigte sich John.
" Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und es kam nur diese Kutsche entlang! "
" Ach sei still! "zischte Arthur zurück und schnipste seine Zigarette Richtung John.
Nach weiteren Minuten hielt das Pferd der 2 Frauen an einer Flussüberquerung.
"Was ist jetzt schon wieder?" fragte Arthur etwas müde und genervt.
Er sah wie Annie ihre Waffe nahm und Richtung Fluss zielte.
"Was ist ihr Problem?" sagte er etwas lauter und ritt mit John neben das Pferd mit den 2 Frauen darauf.
"Seien sie still. Da drüben sind Wölfe." flüsterte Annie und schluckte schwer.
"Und?" antwortete Arthur völlig ruhig und sah Richtung andere Flussseite.
"UND?" wiederholte Annie seine Worte ungläubig.
"Wenn ich vor etwas Respekt habe, Mr. Morgan, dann sind es große Fleischfressende, jaulende Tiere mit scharfen Zähnen!" flüsterte Annie empört zurück.
"Sie sollten lieber vor mir Respekt haben!" nuschelte Arthur und sagte fordernd "Waffe her!"
Er hielt die Hand auf und blickte wartend zu Annie.
"W... Wie Bitte?" stotterte diese schockiert.
"Jetzt geben sie mir endlich eine Waffe!" zischte er ungehalten und sah wieder Richtung Fluss, da das jaulen der Wölfe deutlicher zu hören war.
Ohne weitere Fragen hielt Annie ihm den Revolver hin.
Arthur lachte kurz verzweifelt auf.Ignorierte ihre hingehaltene Waffe und beugte sich zu ihren Pferd rüber.
Griff zum Sattel und zog ein längeres Gewehr hervor.
"DAS ist eine Waffe!" betonte er und ritt langsam Richtung Fluss.
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