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Hamburg III

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / MaleSlash
09.01.2019
02.03.2019
6
2.439
1
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02.03.2019 414
 
Those are people who died, died
Those are people who died, died
Those are people who died, died
Those are people who died, died
They were all my friends, and they died
-Jim Caroll Band/ Hollywood Vampires

Es gibt Momente, an denen die Erinnerung kurz zurückkommt. Ich liege in einer Klinik. Die Ärzte sagen, mit meinen Verbrennungen hätte ich eigentlich nicht überleben können. Draußen vor dem Zimmer sitzen Leute von HanseSec und wollen mich vernehmen, doch die Ärzte lassen sie nicht. Ich werde die nächsten Tage etwas simulieren müssen, bis ich einen Plan habe, wie ich hier raus komme. Vielleicht kann Tanja ja helfen.
Daito, Zero und Salto sind wohl tot. Jetzt, nachdem ich das weiss, fügt sich einiges zusammen. Als das Mädchen, -ist sie überhaupt ein Mädchen? Was ist sie?- in meiner Wohnung war, hatte sie mich vor die Wahl gestellt: Wir liefern Natascha ab und stellen uns den Orks. Oder… Ich entschied mich scheinbar für das oder. Sie muss mich mit einem starken Zauber belegt haben. In meinem Refugium! Ich hatte den Gedanken, meine drei Chummer nach dem Job umbringen zu müssen. In dem Moment war das alles klar.
Ich hätte sie erschießen können, doch das wäre zu einfach. Oder vielmehr zu schwierig. Vielleicht wäre einer der drei schneller als ich gewesen und hätte mich erwischt. Also wählte ich den subtilen Weg. Ich baute ihnen Amulette. Angeblich zum Schutz, doch sie waren ehr ein spezialisierter Kontrollzauber. Alle Orks in Sichtweite sollten Hass auf sie empfinden. Der Rest würde sich alleine erledigen.
Salto schaffte es, den Raben zu entkommen. Daito floh auch, nachdem Liam auf ihn geschossen hatte. Zero verließ auch die Scheune. Nur ich blieb. Mir konnte ja nichts geschehen. Über Kom vereinbarten wir, den Job anzunehemn, den Daito klargemacht hatte: 2 Wochen auf einem Schiff nach Spanien. Doch beim Treffen eskalierte alles. Zero richtete eine Knarre auf mich, der Tankstellenbesitzer rief die Bullen, die Raben tauchten auf.
Als wir auf der Flucht dann im dunkeln hinteren Abteil des Hovercrafts unseres Schmidts saßen, wurde es dann brenzlig. Wortwörtlich. Alle hielten mich für einen Verräter. Hey, das war ich nicht. Jedenfalls nicht absichltich. Und als dann Waffen gezogen wurden, musste ich mich verteidigen. Okay. Eine Flammenwalze in einem geschlossenen Raum ist im Nachhinein nicht die klügste meiner Entscheidungen gewesen. Aber irgendwie lebe ich noch. Ich werde mich wohl aus der Gegend zurückziehen. Vielleicht nach Berlin?
Auf dem Stuhl neben mir sitzt der Geist des Schamanen. Er will wohl mit mir reden…..
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