Attracted to her (Miku x Luka)

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Kaito Len Kagamine Luka Megurine Meiko Miku Hatsune Rin Kagamine
08.01.2019
02.05.2019
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Die Menge jubelte. Die Anfeuerungs- und Freudenrufe von 40.000 Menschen gipfelten in einem regelrechten Sturm. Tausende Leuchtstäbe in den verschiedensten Farben bewegten sich synchron im Takt zu den Zugabe…Zugabe…Zugabe-Rufen, die die Menge nun skandierte.
Doch das Konzert war nach der letzten Zugabe nun endgültig vorbei. Miku verbeugte sich tief und richtete das Wort an ihr Publikum:

„Vielen Dank für Eure Unterstützung! Ich freue mich schon auf nächstes Mal. Lasst uns alle hier wiedertreffen…nächstes Jahr! Mata ne…!“

Der Jubel der Menschen brandete erneut auf und die Schlaglichter, die die Bühne beleuchteten, wurden abgeschaltet und Miku, Luka, Rin und Len, sowie Kaito und Meiko verschwanden hinter dem Vorhang, der sich langsam zuzog. Und wieder hatten sie ein Konzert hinter sich gebracht.
Die Truppe um Miku zerstreute sich und alle schwatzten wild durcheinander, als sie sich nun in den rückwärtigen Bereich der Bühne zu den Garderoben begaben. Rin musste gähnen, streckte sich und wurde von Len sogleich in die Seite geknufft, woraufhin sie erschrocken zusammenzuckte.

      „Heyyy…!“

Beschwerte sich Rin und warf Len einen ärgerlichen Blick zu, doch dieser brachte sich schnellen Fußes kichernd schon vor ihr in Sicherheit.

Luka ging ein paar Schritte hinter den anderen. Auf einmal hielt sie inne und blickte gedankenverloren zur Seite. Miku, die eine Akustik-Gitarre geschultert hatte, schien dies zu bemerken, denn sie blieb auch stehen und drehte sich halb zu der pink-haarigen Frau um.

     „Hey, träumst Du?“

Erkundigte sich Miku.

     „Mhm…? Äh…nein…ich dachte nur gerade…ach, ist nicht so wichtig…“

Gab Luka zurück.
Miku trat an Luka heran und legte ihre Hand auf Lukas Oberarm, während sie mit der anderen Hand immer noch den Riemen der Gitarre fest gepackt hielt. Die unvermittelte Berührung von Miku’s Hand schien Luka aus ihrer Trance zu reißen und sie sah Miku verwundert an.  

      „Luka…? Ist alles in Ordnung mit Dir?“

      „Ja, ich bin nur ein wenig müde, schätze ich. Alles in Ordnung…wirklich“

Antwortete Luka und bedachte Miku mit einem milden Lächeln, bevor sie Miku den Kopf tätschelte und ihren Weg fortsetzte. Miku kratzte sich am Kopf und blickte ihr etwas ratlos hinterher. Irgendwie konnte sie sich des Eindrucks nicht erwehren, in Luka’s Augen eine Spur von Traurigkeit entdeckt zu haben. Schulterzuckend wischte sie den Gedanken aber beiseite und setzte ihren Weg ebenfalls fort.

Etwa eine Dreiviertelstunde später hatten sämtliche Besucher des Konzerts die Halle längst verlassen und die Roadies, Bühnentechniker und sonstiges Unterstützungspersonal waren bereits emsig damit beschäftigt die Licht- und Soundanlagen, Bühnendekoration und sonstiges Equipment in der Konzerthalle abzubauen.
Kurz vor 23:00 Uhr drehte Megurine Luka den Zündschlüssel ihres alten Peugeot 504 und legte den Rückwärtsgang ein. Sie legte ihren linken Arm über die Rückenlehne des Beifahrersitzes und drehte den Kopf nach hinten und schickte sich an, mit dem Wagen ein Stück zurückzusetzen Doch plötzlich klopfte es an die Seitenscheibe der Fahrerseite. Erschrocken fuhr Luka herum und würgte dabei aus Versehen den Motor ab. Da sie gerade über ihre linke Schulter blickte, bemerkte sie nicht, wie sich ein Mädchen mit türkisfarbenen Haaren dem Fahrzeug genähert hatte, das sie nun durch die Scheibe anlächelte und ihr mit einer Geste bedeutete, dass sie offensichtlich mit ihr sprechen wollte.
Es war Miku. In ihrer rechten Hand hielt sie eine Sporttasche. Sie beugte sich leicht herunter um besser mit Luka durch das mittlerweile geöffnete Seitenfenster sprechen zu können.

     „Hi! Äh…könntest Du mich mitnehmen? Es fängt an zu regnen und ich wollte jetzt nicht mit dem Roller fahren. Und auf eine Fahrt mit überfüllten S-Bahnen und Bussen steht mir auch nicht der Sinn.“

Fragte Miku lächelnd.
Luka’s überraschter Gesichtsausdruck wechselte zu einem warmherzigen Lächeln, als sie den
Griff zur Entriegelung der Kofferraumklappe zog.

     „Spring ‘rein!“

Gab die junge Frau mit den pinken Haaren knapp zurück.

     „Puh, danke…! Das ist echt lieb von Dir…ich hätte mir sonst ein Taxi rufen müssen.“

Miku schmiss ihre Tasche in den Kofferraum, schlug die Klappe zu, lief um das Auto herum und
nahm auf neben Luka dem Beifahrersitz Platz und schnallte sich an.

     „Na, dann wollen wir mal los…“

Sagte Luka und trat auf‘s Gaspedal.
Der einsetzende Regen hatte sich mittlerweile so sehr verstärkt, dass Luka die Scheibenwischer aktivieren musste. Die Lichter der Scheinwerfer reflektierten auf dem nassen Asphalt, als das kleine, blaue Auto die Rampe der Tiefgarage der Makuhari Messe Veranstaltungshalle hinauf fuhr und in den nächtlichen Verkehr Tokios eintauchte.
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