Was wäre, wenn... oder: Im Zentrum (m)einer stürmischen Romanze (Fortsetzung zu "...Beginn meiner komplizierten Beziehung")

GeschichteDrama, Romanze / P18
Jared Padalecki Misha Collins OC (Own Character)
08.01.2019
12.02.2019
21
23981
1
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo. *hust* - ich weiß auch nicht, was da mit mir durchgegangen ist, aber viel Spaß! :D
_________

POV: Noelia

Tag eins ohne Jared verging recht schleppend. Ich musste immerzu daran denken, wie gern ich ihn um mich hatte und hätte. Der zweite Tag vergang dann schon etwas besser. Die Zeit rannte, weil ich es mir zur Aufgabe gemacht hatte, das Haus zu putzen. Jared hatte dafür zwar jemanden angestellt, aber ich fühlte mich ohnehin schon so nutzlos, dass ich einfach IRGENDWAS tun musste. So geschah es, dass ich die Musik laut aufdrehte und begann das Bad, die Küche und Wohnzimmer zu putzen. Als ich geschlagene drei Stunden später - ja, ich war sehr gründlich! - fertig war, begutachtete ich mein Werk und war zufrieden. Anschließend stellte ich mich unter die Dusche, denn ich war ziemlich verschwitzt. "Was man hier so alles anstellen könnte,-..." kam es mir in den Sinn. Peinlich berührt von diesem Gedanken, schüttelte ich heftig den Kopf, um den Gedanken wieder loszuwerden. "Noelia, bitte. Sowas tut man doch einfach nicht!" - tadelte ich mein verkorkstes Hirn und forderte es zur Vernunft auf. Glücklicherweise gehorchte es mir auch.

Nachdem ich fertig war, entschied ich mich dazu, mir eine Pizza zu bestellen und ein ausführliches Gespräch mit Hannah zu beginnen. Während ich mir ein paar Getränke, eine warme Kuscheldecke und  Netflix bereit machte, griff ich zu meinem Handy und wählte besagte Nummer, um mit Hannah zu sprechen. Zwischenzeitlich kam die Pizza an. Wie in einem schlechten Film saß ich nun da, mit der Pizza in der einen, dem Handy in der anderen Hand und der Fernbedienung vor mir im Schoß. Ich erklärte Hannah ausführlich, was ich die letzten Wochen erlebt hatte. Sie wäre fast ohnmächtig geworden, als ich sie über die Geschichte mit dem Einbruch informierte.

"Nein Hannah, alles gut. Ich bin bei Jared untergekommen." sagte ich lächelnd, vielleicht ein kleines bisschen kichernd, wie ein junges Mädchen. "Dann bin ich ja beruhigt." meinte Hannah eine Spur erleichterter. Wir quatschten eine ganze Zeit lang über jeden erdenklichen Kram. Hauptsächlich jedoch Mädchenzeug. "Ja wie dem auch sei.. Ich würde sagen.. wir machen erstmal Schluss für heute, oder?" fragte ich nach etwa 2 Stunden. "Jap. Mein Akku ist eh gleich leer." fiel es Hannah auf. Nach etlichen 'Nein-du-legst-auf's' hatte ich mich lachend dazu überwunden, diejenige zu sein, welche wirklich auflegte. Ein Blick in den Pizzakarton verriet mir, dass ich wohl gar nicht bemerkt hatte, wie schnell die Pizza leer war.

Die Uhr zeigt bereits wieder 22.30Uhr und ich war total geschafft vom Tag. Ich entschied, mit einem Glas Wein und und meinem Handy in den beheizten Pool zu springen. Jared hätte sicher nichts dagegen. Lediglich in einem Bademantel bekleidet, trat ich vor die Terassentür. Es war wirklich eisig. Anschließend ließ ich den Mantel fallen und stand nun splitterfasernackt mit verschränkten Armen vor dem Becken. Das Glas+Handy legte ich neben mir ab. Danach begab ich mich über die Stufen ins Wasser. Meine Haare hatte ich zu einem losen Bun gebunden. An den Beckenrand gelehnt, mich mit gestreckten Armen daran haltend, schloss ich einen Moment lang die Augen und lies mich treiben, bis mich das vibrieren meines Telefons wieder in die Realität zurück verfrachtete. Es war eine Nachricht von Jared. Jippieh!

["Hey du wunderschöner Engel. Klingt das schrecklich? Jap, das ist bestimmt zu schmalzig für Dich. :D - Mein Drehtag ist zu Ende und nun liege ich frisch geduscht in meinem Bett. Ich wünschte du wärst hier, ohne Dich macht das Leben nur halb so viel Spaß. Miss you. x Jared."]

Die Nachricht war echt süß. Ich musste sogar ein bisschen lachen.

["Hey Jared. <3 - Jap, definitiv. Wunderschöner Engel? Dein ernst. *lach* - Ich glaub, ich muss brechen. Ich vermisse Dich auch!! Lasse es mir gerade mit einem Glas Wein in deinem Pool gut gehen. ;) - Vermisse Dich auch sehr... Kann es nicht erwarten, dich wieder zu sehen.."] antwortete ich ihm.

*kling* Nächste Nachricht!

["Nagut, ich werde mir schon noch den richtigen Kosenamen für Dich ausdenken. Solange bleibst du einfach mein Lämmlein. Weil du so klein bist. *gnihi* :D - In meinem Pool also? Du hast doch gar keine Schwimmsachen bei mir...?- Oder hast du welche gekauft?"]

Ich musste erneut lachen, als er mir schrieb. Er tat so unschuldig..

["Lämmlein? Okay, damit kann ich leben, Moose! :D ... Und ja, ich bin in deinem Pool. Schwimmzeug habe ich nicht. Ich dachte mir, ich probiere es einfach so. Du weißt schon. Wie Eva, nur ohne das Blattwerk. Tu doch nicht so, als wäre das etwas völlig neues für Dich. xD"]

schrieb ich und sendete ein Selfie von mir, ließ aber nur meinen Oberkörper+Kopf darauf sichtbar sein.
Prompt antwortete er mir erneut:

["Ha.. haha.. Noelia.. Sowas kannst du doch keinem Kerl schreiben bzw. schicken! Bei dem Anblick passieren primitive Dinge. Dinge, die ich nicht kontrollieren kann, du kleines Biest! *lol*"]

Fast blieb mir der Schluck Wein welchen ich gerade nahm, im Halse stecken, weil ich so laut lachen musste. Ich antwortete:

["Jared.. was soll das werden? Ist das deine Definition von Dirty Talk oder wie? *erstickt fast an dem Wein* - Spaß beiseite. Ich wünsche mir gerade auch sehr sehnlich, du wärst bei mir. Natürlich nicht nur ausschließlich für das eine. :P - Ich liebe Dich. <3"]

tippte ich.

["Nun.. ich denke, es steckt noch ein bisschen Primitivität in jedem Mann. Sorry. Ich wollte dir nicht zu Nahe treten, hübsche Noelia. Nun.. genieß die Zeit im Pool, ich werde das Handy leider zur Seite legen müssen, weil ich in nicht einmal 6 Stunden wieder aufstehen muss. Ahhrg, sowas fieses! :D - Schlaf gut. Wir sehen uns übermorgen. <3"]

Ich musste schmunzeln und lächeln als ich seine letzte Nachricht las. Meine Sehnsucht wurde von Sekunde zu Sekunde größer. Ich musste ihn unbedingt wiedersehen. Bald, sehr bald! Ich konnte mich kaum noch beherrschen und befürchtete fast schon, sofort loszuheulen so sehr vermisste ich ihn auf einmal. Absolut unverständliche Gefühle. Ich lachte beinahe über mich selbst, weil es so doof war. Doch ich hatte einen Plan. Mit dem Zweitwagen würde ich morgen zum Studio fahren und am Abend dort auf ihn warten. Abschließend schrieb ich ihm noch ein kurzes "Gute Nacht" und verschwand selbst im Bett.

Gut, eigentlich war es die Couch.
Und ich war eingemümmelt in seiner Decke.
Sie roch nach ihm und genau das brauchte ich gerade einfach.
Review schreiben