Was wäre, wenn... oder: Im Zentrum (m)einer stürmischen Romanze (Fortsetzung zu "...Beginn meiner komplizierten Beziehung")

GeschichteDrama, Romanze / P18
08.01.2019
12.02.2019
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Dieses Kapitel
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Hallo ihr lieben!
Heute wollte ich mal versuchen ein paar andere Dinge zu beschreiben. Das ist mir tatsächlich gar nicht so leicht gefallen, wie ich erwartet hatte. Vorallem die Charaktereigenschaften der anderen beiden Darsteller waren ein bisschen tricky. Ich hoffe dennoch, dass alles verständlich und leicht zu lesen ist.

GlG und viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
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POV: Jared

Mein Weg zur Arbeit war wie fast ausschließlich jeden Tag derselbe. Keine Umleitungen oder ähnliches. Die Baustelle aus dem Sommer war - sehr zu meiner Freude - auch endlich verschwunden. Gut gelaunt schaltete ich das Radio ein und sang irgendeinen neuen Titel mit.

> Lately, I've been, I've been thinking. I want you to be happier, I want you to be happier. <

Im Takt der Musik auf dem Lenkrad tippend, verging die Zeit wie im Flug. Dementsprechend schnell stand ich vor dem Tor des Studios. Brian, der Torwächter wünschte mir einen guten morgen und ließ mich herein. Ich dankte ihm, wünschte ihm das gleiche und parkte dann neben meinem Trailer. Jensen ließ natürlich nicht lange auf sich warten und begrüßte mich mit einer brüderlichen Umarmung. "Hey Jared, wo hast du die ganze Zeit gesteckt?" fragte er mich anschließend. "Nun, lange Geschichte." lachte ich. "Komm, ich erzähl's dir auf dem Weg zum Set." wies ich ihn an. Nebeneinander her schlendernd erklärte ich ihm was es mit Noelia auf sich hatte. Natürlich ließ ich einige private Details aus.

Dennoch; Jensen schien beeindruckt. "Wow.. du lässt nichts anbrennen." scherzte er lachend. "Nein, ohne Witz. Cool für dich, dass es endlich mal wieder bergauf geht. Und damit meine ich nicht das, was in deiner Hose steckt." klopfte er mir auf die Schulter. "Oh Gott..." entglitt es mir, ehe ich mir selbst ein kräftiges Facepalm verpasste und schallendes Gelächter erntete. Es war jedoch ansteckend, sodass ich direkt mitlachen musste. So war Jensen eben; Mein Anker, mein Ventil, ein Bruder und der beste Freund. Mir kann es noch so schlecht gehen, er ist wie ein Rettungsring, der dich wieder an die Oberfläche trägt, wenn du am ertrinken bist. Im übertragenden Sinne.

Je näher wir dem Set kamen, desto mehr Leute der Crew trafen wir. Einige kannten wir besser als andere, aber im Grunde grüßte man sich hier bloß mit einem sporadischen Winken, weil jeder seinen Soll zu erfüllen hatte. Wenig später stieß dann auch endlich Misha zu uns, der gerade seinen Trailer abschloss und ebenfalls zum Set wollte. "Schaut, wen wir da haben." rief er aus der Ferne, kam jedoch auch auf uns zu. "Schnell weg." scherzte ich während ich Gesten machte, Jensen in eine andere Richtung zu drängen damit wir Misha den Rücken zukehren konnten. Seine Arme von hinten um unsere Schulter gelegt, war er nun allerdings doch da. Schneller als erwartet. "Idioten." lachte der quirlige Engel-Darsteller nun. "Das ist irgendwie Bobby's Line..." sagte Jensen. "Gefällts dir besser, wenn ich dich Assbutt nenne, Jensen?" lachte Misha nun, während er seinem Kollegen auf den Hinterkopf flapste.

Wir blieben nun erneut stehen - Diesmal allerdings vor dem Set. Nun begrüßten wir uns auch richtig. So wie es sich schließlich für gute Freunde gehörte. Eine männliche Umarmung später fanden wir uns dann auch schon fast in dem ersten Take für die neuste Szene wieder. Der erste Drehtag an sich verlief extrem gut und ruhig. Wir mussten - was für uns eigentlich SEHR unüblich ist - selten Szenen wiederholen oder neudrehen. Wer die Outtakes kennt weiß, dass wir ein großer Haufen kindischer Idioten mit den blödesten Ideen im Kopf sind. Beinahe jeder fragt sich bis heute, wie wir es packen konnten 14 Staffeln zu drehen. Nun, ich denke das wird unser größtes Geheimnis bleiben. ;-)

Der Tag verging - wie schon erwähnt - sehr schnell. Am Abend gingen wir noch gemeinsam Vollmilch, besser bekannt als Bier, trinken. Es war eine gesellige Runde. Als ich gegen 23 Uhr die Bar verließ um in mein Nahe gelegenes Apartment zu fahren, welches keine 10 Minuten Fußweg vom Set entfernt lag schrieb ich Noelia eine Nachricht. Sie war erfreut, dass es mir gut ging und ich war erleichtert, dass sie den Tag ebenso gut überstanden hatte. Glücklich aber geschafft sprang ich kurz unter die Dusche um dann anschließend todmüde in mein Bett zu kriechen.
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