Was wäre, wenn... oder: Im Zentrum (m)einer stürmischen Romanze (Fortsetzung zu "...Beginn meiner komplizierten Beziehung")

GeschichteDrama, Romanze / P18
Jared Padalecki Misha Collins OC (Own Character)
08.01.2019
12.02.2019
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POV: Noelia

Als sich hinter mir etwas räkelte und sich streckte, nachdem es sich nach vorne gebeugt hatte um sein klingelndes Handy zu erreichen, war mir klar, dass es wohl Jared's Wecker gewesen sein muss. "Morgen." grummelte ich leise. "Hey. Gut geschlafen?" lächelte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Nachdem ich nur müde nickte, stieg er dann über mich hinüber und verschwand ins Bad. Ab heute würde ich drei lange Tage lang allein sein und wieder für mich selbst sorgen. Es wäre gelogen zu sagen, dass es mich nicht doch ein kleines bisschen traurig stimmte. Doch warum eigentlich? Ich war das Alleinsein eigentlich gewohnt.

Ohne weitere Gedanken daran zu verschwenden, stand ich auf, presste ein paar Orangen zu einem leckeren Orangensaft und stellte ihn auf den Tresen. Da ich nicht wusste, was Jared so essen würde, habe ich einfach ein paar Crossaints aufgebacken, etwas Aufschnitt und verschiedene Brotsorten bereitgestellt. Irgendwas davon würde er hoffentlich schon essen. Während der Zeit die ich mit warten verbrachte checkte ich meine Nachrichten. Da war tatsächlich eine längere Nachricht von Hannah. Sie machte mich direkt happy. Ich begann zu lesen:

"Hey Eli! Der Job ist echt richtig geil! Du kannst dir nicht vorstellen wieviel Spaß ich hier habe. Mein Chef ist ein kleines Leckerchen von Kerl und sogar Single. Man, ich werde sowas von mein Glück bei ihm versuchen. :P Und bei dir? Alles roger? Was macht deine Beziehung zu dem heißen Promikerl, den du dir angelacht hast? :D Ich hoffe daraus ist schon mehr geworden. Hatte ich eigentlich erzählt, dass ich bereits meine ersten Skizzen an einen Designer gesendet habe und nun sogar etwas davon entworfen wird? Ich bin sooo gespannt, das glaubst du nicht! *-* - Naja, wie dem auch sei. Ich hoffe dir geht es gut? Was auch immer! Melde dich, wir müssen mal wieder quatschen! x Hannah."

Ihre Nachricht erwärmte mein Herz. Ich begann auch direkt zu antworten:

"Hey Honey! Die Sache mit J. hat sich etwas, nun, nennen wir's... zugespitzt? Ich wohne bei ihm, also vorübergehend. Es ist aber nicht so wie du denkst! Warum das so ist, möchte ich dir aber nicht schreiben.. Besser wir telefonieren später mal. Dass du dir deinen Manager schnappen wirst, sieht dir ähnlich. xD - Ich wünsch dir viel Glück dabei. ;) - Cool auch, dass du schon so erfolgreich warst. Das beste nur für Dich, meine Beste. <3 - Wir reden später mal. Passt dir morgen 20 Uhr? x Noelia"

Nachdem ich meine Nachricht versendet hatte, ging ich Zähne putzen. Als ich wieder kam war Jared bereits fertig angezogen an den Tresen getreten und setzte sich elegant auf einen Hocker. "Hey, du bist du ja." lächelte ich, fiel ihm um den Hals und belohnte ihn mit einem Kuss. Auf seinen Wangen bildeten sich wieder diese Grübchen, die ich so liebte, wenn er lachte. Dazu das Funkeln seiner Augen - Wunderschön. Es erfüllte mich mit Freude, ihn so glücklich zu sehen. "Du bist super. Du bereitest sogar Frühstück. Was möchte ich mehr?" lobte er mich. Ich zuckte bloß verlegen mit den Schultern und nahm ebenfalls an dem Tresen platz. Er erklärte mir, was er die nächsten Tage machen würde, wie ich am besten in die Innenstadt gelange und dass ich seinen Zweitwagen nutzen dürfte.

"Für den Fall, dass es dir an irgendetwas fehlt, lasse ich dir etwas Geld hier." erwähnte er beiläufig, als wäre es nichts. Plötzlich lagen dort 1000$. "Davon lebe ich einen ganzen Monat Jared, übertreib es nicht." tadelte ich ihn. "Du kannst nichts dagegen tun. Ich werde es hier lassen und du nimmst gefälligst, was du brauchst." sagte er, nahm sich ein Crossaint und tunkte es in ein kleines Schüsselchen mit Marmelade. "Verdammt." murmelte er  schließlich mit vollem Mund nachdem er auf seine Armbanduhr gesehen hatte. "Bin spät dran. Danke für alles, du bist ein Engel." nuschelte er.

Anschließend rannte er zur Garderobe, packte einige Dinge zusammen und warf sich seine Jacke und einen Schal über. "Ich werde Dienstag zurück sein. Du hast das Wochenende für Dich." lächelte er. "Aber, dass du mir ja nicht den Pizzaboten einlädtst und die Babysitterin spielst." lächelte er. Ich prustete laut los. Dieser Insider war einfach viel zu grandios! "Du bist bescheuert!" lachte ich. "Niemals würde ich.." flüsterte ich dann. ".. Du weißt schon. Bis bald, mein großer Moose." setzte ich fort, stellte mich erneut auf Zehenspitzen und küsste ihn zärtlich, meine Hände in seinen Haaren vergraben. Nach diesem stürmischen Kuss fiel es uns schwer voneinander abzulassen. Schweren Herzens taten wir es dann aber doch.

Geld verdiente sich nicht von alleine. "Du.." keuchte er etwas atemlos. "..Bringst mich um den Verstand beendete er, was er angefangen hatte. "Was soll ich sagen?" lächelte ich, mir eine Strähne Hinters Ihr streichend. "Nun mach, dass du los kommst. Du sollst nicht wegen mir zu spät kommen." verabschiedete ich mich, indem ich ihm in die Wange knuffte. "Du kommst klar?" fragte er ehrlich besorgt. "Ja-ha." entgegnete ich resigniert. "Wenn was ist, du kannst mich immer auf meinem Handy erreichen." machte er mir klar. Ich nickte und begleitete ihn dann zur Tür. Einen letzter Kuss, dann war er erst einmal fort.
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