How can love cause so much pain

von Teddy0412
GeschichteRomanze, Familie / P18
Ajax Delos Castor Delos Noel Delos Pallas Delos Pandora Delos Tantalus Delos
08.01.2019
12.07.2019
8
7987
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
Castors PoV

Als ich am nächsten morgen aufwachte, war es bereits früher Nachmittag. Ich gähnte und streckte mich ausgiebig, bevor ich – noch im Schlafanzug – nach unten ging, um etwas zu essen. Unten auf dem Esstisch lag ein Zettel, der an mich und Pallas gerichtet war:

Guten Morgen ihr beiden Schlafmützen,
ich bin zusammen mit Millie und Pandora in der Stadt einkaufen. Wir kommen ungefähr um 19:00 Uhr wieder zurück. Ajax ist mit einem Freund von ihm unterwegs und wollte soweit ich weiß auch heute Abend wieder kommen.
Hab euch lieb, Tantaz.
P.S. Macht nicht wieder etwas kaputt!

Als ob Pallas und ich etwas kaputt machen würden! Dass wir etwas kaputt gemacht haben, ist bisher nur einmal vorgekommen. Wir hatten damals auch sturmfrei und haben zusammen im Kampfkäfig trainiert. Das ganze ist etwas eskaliert und am Ende sah der ganze Kampfkäfig äußerst mitgenommen aus. Pallas und ich waren damals nicht in der Lage ihn wieder zu reparieren. Einerseits weil wir nicht wussten wie man den Kampfkäfig repariert, und außerdem, weil wir uns gegenseitig so stark verletzt hatten, dass wir dazu körperlich nicht in der Lage waren. Die Verletzungen waren nicht schwerwiegend gewesen, aber doch so schlimm, dass wir fast 3 Stunden im Käfig lagen, unfähig dazu aufzustehen. Wir haben dann darauf gewartet, dass Tantalus, Millie, Ajax und Pandora wieder nach Hause kommen und uns helfen. Als sie schließlich gekommen sind, haben wir einen Riesen Anschiss von Tantalus bekommen. Wir seien ja so unvernünftig, überhaupt nicht verantwortungsbewusst und man könne uns nie auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen, hatte er uns vorgeworfen. Das ganze war aber schon gute 3 Jahre her, damals waren Pallas und ich gerade erst 15 und 16 Jahre alt. Plötzlich umarmte mich jemand von hinten, ich drehte mich überrascht um und sah in Pallas´ Gesicht. Seine blonden Haare waren noch vom Schlaf zerzaust und er trug ,wie ich, immer noch seinen Schlafanzug. Anscheinend war auch er gerade erst aufgestanden. „Guten Morgen Sonnenschein! Und verkatert?“, begrüßte er mich. Er schwang sich auf den Küchentisch und sah mich erwartungsvoll an. Ich schüttelte den Kopf, „Glücklicherweise nicht“. „Gut so“, antwortete er mir und grinste mich dabei schelmisch an, „Ich übrigens auch nicht“. „Besser so, wenn wir heute Abend wieder hingehen wollen.“ meinte ich. Pallas nickte gedankenverloren, „Du Castor… Sind die anderen eigentlich zu Hause?“. Ich verneinte und reichte ihm den Zettel, den Tantalus uns dagelassen hatte. Pallas überflog ihn und rümpfte die Nase, als er den letzten Satz las, „Als ob wir etwas kaputt machen würden...“, murmelte er etwas beleidigt. Ich musste lächeln. „Was hältst du von der Idee, wenn wir uns zum Frühstück einfach Pizza bestellen.“, schlug Pallas vor, „Wenn die anderen schon einmal nicht da sind.“. Lange nachdenken musste ich über seinen Vorschlag nicht, „Klar!“. Wir suchten schnell einen Pizzalieferdienst aus dem Telefonbuch raus und bestellten uns je eine Pizza. Während wir auf die Pizzen warteten, setzten wir uns auf die Couch und unterhielten uns über unser Studium. Ich studierte Informatik, aber was ich später genau werden wollte wusste ich noch nicht. Pallas würde im Herbst mit seinem Kunst Studium anfangen. Pallas war künstlerisch wirklich begabt, auch wenn er es selbst vielleicht noch nicht so wahrnahm. Und nicht nur in Kunst auch im Tanzen war er unglaublich gut. Von uns fünf war er bei weitem der talentierteste. Wir unterhielten und so noch eine Weile, bis unsere Pizza geliefert wurde.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann mit fernsehen, essen und am Schluss auch aufräumen, um keinen Ärger von Tantalus und Millie zu bekommen. Als dann die beiden mit Pandora nach Hause kamen, aßen wir noch mit ihnen zu Abend und machten uns anschließend fertig für den Abend im Club. Bedeutete so viel, dass Pallas und ich noch duschten und uns noch richtige Klamotten - anstatt des Schlafanzugs - anzogen. Wir verabschiedeten uns noch kurz von den anderen und brachen dann auf. Auf dem Weg sprachen wir noch über die Barkeeperinnen von gestern. Sie waren beide witzig, charmant und attraktiv, obwohl, wenn ich recht darüber nachdachte war nur Noel charmant, Aileen war eher direkt. Ich hätte sogar fast gesagt, dass Aileen unhöflich ist, aber Pallas meinte, dass sie halt nicht auf den Mund gefallen wäre. Aileen war eigentlich genau Pallas Typ, sie war intelligent, sehr selbstbewusst und sie tanzte leidenschaftlich gerne. Als wir schließlich am Club angekommen waren, konnte man schon von draußen die laute Musik hören. Wir stellten uns in die Schlange vor dem Club und wurden nach einer kleinen Ausweiskontrolle hinein gelassen. Es war schon sehr voll, obwohl noch relativ früh war. Pallas und ich setzten uns an die letzten freien Plätze an der Bar. Noel war heute anscheinend nicht da, aber Aileen und noch zwei andere Barkeeper. Aileen kam direkt auf uns zu, wobei sie ein paar andere Clubgänger gekonnt ignorierte, und begrüßte uns, „Hey, was kann ich euch beiden denn bringen?“, fragte sie uns, grinste und zwinkerte Pallas zu. Pallas grinste zurück und bestellte seinen Lieblings-Drink. „Für mich dasselbe.“, meinte ich an Aileen gewandt. „Alles Klar.“, sagte sie und machte sich auch schon daran die Drinks zu machen, „Die beiden Drinks gehen heute auf mich. Als kleines Dankeschön, dass ihr mich und Noel gestern heil nach Hause gebracht habt.“, fügte sie noch hinzu. Ich und Pallas nahmen dankend an. „Wo ist eigentlich Noel?“, fragte ich Aileen. „Die Glückliche hat heute Nacht frei. Dafür hat sie morgen wieder Schicht.“ meinte sie. „Wieso ´die Glückliche´? Verbringst du etwa nicht gerne Zeit hier mit uns?“, neckte Pallas sie. Aileen stellte uns die beiden Drinks hin, „Doch natürlich tue ich das! Aber zu einem freien Abend sag ich nie Nein! Zumal ich noch nicht weiß, wie ich heute nach Hause kommen soll, weil mein Auto immer noch kaputt ist. Und ein Taxi zu nehmen oder zu Fuß zu gehen sind um diese Uhrzeit keine guten Alternativen...“, antwortete sie. „Tja, wenn du uns noch einen zweiten Drink spendierst, ziehen wir es vielleicht in Betrachtung dich wieder sicher nach Hause zu begleiten...“, meinte Pallas und sah ihr dabei unschuldig in die Augen und nahm betont langsam einen Schluck von seinem Drink. Aileen lächelte und meinte, dass sie es sich durch den Kopf gehen lässt und zwinkerte Pallas zu. Sie musste dann noch ein paar andere Kunden bedienen. Ich wendete mich an Pallas, „Du, ich hab Tantatlus versprochen morgen früh mit Pandora und Ajax in den Freizeitpark zu fahren. Macht es dir was aus, wenn du Aileen nachher allein nach Hause bringst?“. Nicht das ich die Frage ernst gemeint hätte, natürlich machte es ihm nichts aus. Pallas und ich unterhielten uns den weiteren Abend miteinander und auch mit Aileen, tranken noch einige Drinks und am Ende waren wir beide deutlich angetrunken. Ich ließ Pallas mit Aileen allein an der Bar und mischte mich unter die tanzenden Leute. Nach ein paar Minuten wurde ich schon von einem Mädchen angetanzt. Wir tanzten eine Weile so miteinander, aber als wir uns näher kamen bemerkte ich den Zigarettengeruch der von ihr ausging, den sie anscheinend versucht hatte mit möglichst viel Parfum zu überdecken. Ich deutete ihr mit Handzeichen an, dass ich kurz wohin müsste und wollte mich wieder an die Bar zu Pallas und Aileen setzten. Ich sah noch schnell auf die Uhr, es war schon 2 Uhr morgens. Wenn ich morgen nicht komplett übermüdet in den Freizeitpark wollte, sollte ich langsam aufbrechen. Pallas und Aileen unterhielten sich gerade angeregt und ich beschloss ihre Unterhaltung nicht zu unterbrechen, sondern Pallas einfach eine SMS zu schreiben, dass ich jetzt aufbreche.



Reviews? :)
Review schreiben