Don´t care ´bout the past

GeschichteRomanze / P18 Slash
Alea der Bescheidene Bruder Frank Falk Irmenfried von Hasenmümmelstein Jean Méchant der Tambour Lasterbalk der Lästerliche Luzi das L
07.01.2019
14.02.2020
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Hallo :)

Ich bin zurück, und es tut soooo gut :)
Hier war ja jetzt wirklich lange Funkstille, doch das Kätzchen und ich sind wieder da.
Ich habe einen neuen Laptop, und am Anfang funktionierte einfach gar nichts.
Zuerst war die Wlan – Verbindung alle Naselang weg und ich konnte mein Schreibprogramm nicht installieren.
Eines Tages hatte ich Glück, das Internet und ich waren gleichzeitig zu Hause und hatten nichts Besseres zu tun.
Somit konnte ich zwar mein gewohntes Schreibprogramm installieren, was aber noch lange nicht hieß dass es auf dem neuen Laptop auch mein gewohntes Schreibprogramm war…

Man war das nervig, das Schreiben war so umständlich, und bearbeiten konnte ich sowieso nichts ohne das der Laptop irgendwas tat was ich gar nicht wollte sobald ich in den Text klickte…
Hat ne Weile gedauert, aber ich glaube jetzt komme ich klar ^^
Wie sich das auf den Text auswirkt kann ich noch nicht so genau sagen, im Dokument sieht das aktuelle Kapitel z.B. für mich aus wie Überlänge, aber ob es dann auch noch so aussieht wenn ich es hochlade ist ne andere Frage :)

Jedenfalls: Es ist schön wieder da zu sein :)

Viel Spaß ;)


Alea wirbelte herum und funkelte ihn wütend an, und zum ersten Mal keimte in Luzi der Verdacht auf dass er es nicht schaffen könnte.
Es ging ja schon damit los dass Lasterbalk und Jean nicht in unmittelbarer Nähe waren um ihm zu helfen so wie es sonst eigentlich immer der Fall gewesen war wenn Alea einen seiner „Anfälle“ hatte.
Er vermutete zwar dass die Beiden sich noch am Heck aufhielten, doch hier und jetzt war er alleine mit Alea, der in seiner Wut vielleicht doch...
"Was glotzt du so ?" fuhr Alea ihn in diesem Moment an, und das Kätzchen zuckte erschrocken zusammen.
"Und du, wo willst du hin Schönheit, hm ?“ gelang es ihm dennoch unbeeindruckt zurück zu feuern.
„Zur Reeling ?
Obwohl ich sagte ich muss dir etwas zeigen ?"
"Skylla !" fauchte Alea, doch Luzi wischte diesen Einwand mit einer entschlossenen Geste beiseite.
"Die kommt wenn Sturm ist.
Siehst du hier vielleicht einen Sturm ?"
"Ihre Hunde sind in den Wellen !"
Hilflos beschloss Luzi dass er die Nase nun endgültig voll hatte.
Alea würde jetzt in die Kammer gebracht werden, genug war genug.
Er würde seine Jagd nach irgendwelchen Wahnvorstellungen nicht unterstützen, jedenfalls nicht jetzt.
Eine Chance würde er ihm noch geben, eine letzte um im Guten in seine Kammer gebracht zu werden, dann würde er härtere Geschütze auffahren.
Der Franzose hatte ihm diesen Nasentrick nicht umsonst gezeigt.

"Sieh mich an Schönheit..."
Aleas Blick flackerte, doch dann bohrte er sich in Luzis, fokussierte sich überraschend klar auf ihn und hielt ihm stand während ihm gleichzeitig die Flasche in seiner Hand wieder einfiel.
Ohne seinen Blick frei zu geben trank Alea, und das Kätzchen sah zu und wünschte Mümmelsteins Schnapsvorrat mit voller Inbrunst zum Teufel.
Wobei…
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht wenn der Bescheidene sich derart betrank dass er einfach einschlief.
Das würde ihm, ihnen Beiden, während der nächsten Stunde zumindest ein ganzes Bündel an Peinlichkeiten ersparen – sollte er überhaupt den Mut finden an seinem Plan festzuhalten.
Obwohl in ihm das starke Gefühl aufkam sich gleich gehörig zum Affen zu machen ließ Luzi sich auf die Knie fallen und versuchte sich am hingebungsvollsten Augenaufschlag der Welt.
"Ist Skylla niedlicher als ich ?" flötete er unschuldig und fühlte bereits wie seine Ohren vor Verlegenheit zu glühen begannen.
„Steh auf, verdammt noch eins !“ keifte Alea unbeherrscht.
"Ist sie ?" fragte Luzi, statt aufzustehen robbte er näher an Aleas rechtes Bein und ließ seine Hand dort langsam an der Innenseite nach oben gleiten.

Alea wich schnaubend zurück.
„Was soll das ?“
„Wonach fühlt es sich denn an ?“
„Ich sagte steh auf !“
Das Kätzchen rührte sich nicht, und schließlich packte Alea ihn unsanft unter dem Arm und riss ihn auf die Füße.
"Und außerdem, was ist das für eine blöde Frage ?“
"Wenn du mich verstößt um Skylla anzusehen gehörst du zu einem ihrer Hunde, nicht zu einer Katze.“
Einen Augenblick starrte sein ehemaliger Besitzer ihn an, dann platzte er heraus:
„Rede nur weiter so daher, dann kriegst du den Satz heiße Ohren um den du bittest !“
„Na dann komm doch endlich Schönheit, komm!
Du lässt es an mir aus, aber nicht hier…“
Er trat einen Schritt zurück und nickte auffordernd bevor er sich umwandte.
Nach wenigen Metern blieb er jedoch wieder stehen weil er bemerkte dass Alea ihm nicht folgte.
„Was ist denn noch ? Jetzt komm doch endlich !“
„Bist du jetzt vollkommen übergeschnappt ?
Ich werde dich nicht schlagen, zum Henker noch eins, was…“
„Wieso schlagen ?
Kriegst du keinen mehr hoch wenn du wütend bist ?“

Alea starrte ihn so fassungslos an das Luzi das Lachen nicht zurück halten konnte.
Kurz sah er sich noch an wie sein ehemaliger Besitzer um Worte rang bevor er sich amüsiert in Bewegung setzte.
Der Bescheidene folgte ihm diesmal tatsächlich ohne die leiseste Form des Protestes, und das Kätzchen kam nicht umhin vor sich hin zu grinsen während er die Tür zu Aleas Kammer ansteuerte.
Das war ja typisch.
Da konnte man ziehen und zerren, bitten und flehen, Alea ging nicht in die Kammer, doch wackelte man ein bisschen mit dem Arsch wurde er plötzlich anhänglich.
Dennoch verwunderte es Luzi dass sie es in der Tat bis in die Kammer schafften.
Kaum waren sie darin verschwunden stürzte Alea sich auf ihn, presste ihn grob gegen die Tür und keilte ihn in dieser Position ein.
„Merk dir eins du verdammte Rotzgöre…“ stieß er bedrohlich leise hervor und brachte sein Gesicht nahe an Luzis.
„Ich kriege immer einen hoch !“
„Beweise es !“ provozierte das Kätzchen atemlos.
Er versuchte sich aus dem Griff zu winden, doch Alea stützte die Arme in einer anderen Position neben ihm auf und nahm ihm den Spielraum.

Das Kätzchen gab nach wenigen Sekunden den Versuch auf sich zu befreien und verlegte sich darauf Alea weiter zu reizen.
Obwohl er bereits spürte dass es nicht so war behauptete er schnippisch:
„Anscheinend doch nicht immer, was ?“
Unter dem finsteren Blick, mit dem er gegen das Holz der Tür genagelt wurde wagte Luzi nicht sich zu rühren.
Alea trank einen großen Schluck aus der Flasche, lange Haarsträhnen fielen ihm dabei über die Augen.
Unwillig schüttelte er sie zur Seite, und das Kätzchen war sich sicher seinen früheren Besitzer niemals anziehender gefunden zu haben als gerade eben.
Sein Herz raste als Alea statt eine Antwort zu geben handelte und seine Lippen in einem harten Kuss auf seine presste.
Obwohl ihn der Kuss beinahe in die Knie zwang witterte Luzi seine Chance.
Schnell nutzte er den Kuss um Alea aus dem Weg zu schieben und ihn vor sich her durch die Kammer zu treiben.
Ohne den Kuss abreißen zu lassen ließ Alea es geschehen, ließ zu dass Luzi ihn ein gutes Stück Richtung Bett bewegte, doch auf Höhe des Schreibtisches kam das Kätzchen plötzlich wieder zur Besinnung.

Aleas ganz und gar nicht zärtliche Zunge in seinem Mund, dessen Hände auf seinem Hintern und sein schönes Gesicht so dicht vor ihm erschwerten es erheblich, doch er kratzte genügend Geistesgegenwart zusammen um zu bemerken dass er sich verflixt noch mal zusammen reißen musste, und zwar sofort !
Auch wenn er Aleas Wut nun ganz offensichtlich im Griff hatte und der Bescheidene wohl kaum mehr eine Gefahr für die Mannschaft und die Skylla darstellte wollte Luzi an seinem ursprünglichen Plan festhalten, nur um zu sehen ob er es überhaupt konnte, oder ob er in letzter Sekunde doch noch einen Rückzieher machen würde.
„Halt…“ keuchte er geistesgegenwärtig in den Kuss hinein und riss die Augen auf.
Ein Stoß gegen die Brust beförderte Alea mit dem Hintern auf die Schreibtischplatte.
In seinen Augen zeichnete sich dunkel die Lust ab, gepaart mit dem wilden Feuer, welches die Wut hervor gebracht hatte.
Diese Mischung hatte Luzi noch nie bei ihm gesehen, und er konnte nichts dafür, sie ließ ihn seinen Plan schon wieder vergessen.
Als hätte Alea seine Gedanken gelesen umschlang er ihn mit den Beinen und zog ihn so näher zu sich.
Schnell, bevor er zu einem weiteren Kuss ansetzen konnte der das endgültige Ende des Plans besiegeln würde weil er nicht länger widerstehen konnte platzte das Kätzchen heraus:
„Weißt du noch das wir einen Pakt hatten ?“
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