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Noch eine Young

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Claire Young Emily Young Leah Clearwater Paul Lahote Quil Ateara Sam Uley
07.01.2019
15.07.2019
30
37.547
7
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01.02.2019 933
 
Wir hatten uns vor der noch geschlossen Tür des Hallen-Raumes aufgestellt, nachdem alle eingetrudelt waren und sich auf ihre Plätze gesetzt hatten. Jared, so hatte er sich vorgestellt, und Sams Trauzeuge, würde die Schar von Brautjungfern und Brautjungen zusammen mit seiner Freundin, Kim, in die Halle führen, weshalb er auch ganz vorne stand. Die meisten vom Rudel, die ich heute zum ersten Mal sah, hatten aufgrund der Tatsache, dass man eigentlich niemandem, außer der Person auf die man sich geprägt hatte, verraten durfte, was man war, keine Freundin hatten. Was besonders einen Kerl namens Jacob, den mir Quil als seinen besten Freund neben Embry vorgestellt hatte, besonders zu missfielen schien. Aus diesem Grund hatten einige Rudelmitglieder einige meiner Halbschwestern neben sich stehen. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, dass Quil quasi zwei Dates hatte. Ganz automatisch schielte ich zu Paul rüber, der mit Carry einlaufen würde. Ich war irgendwie froh, dass es nicht Else war, die diesem Jacob quasi um den Hals hing. Als Paul abwesend aufschaute, guckte ich schnell wieder weg. Man wie alt war ich denn?
In dem Moment öffneten sich die Türen und die kleine Menagerie setzte sich in Bewegung, genau in der der Sekunde, in der Traditionelle Hochzeitsmarsch einsetzte. Vorne am Altar stand bereits Sam, der aussah als könne er es kaum erwarten seine Emily zu sehen. Claire verstreute großzügig Blütenblätter aus dem Korb, von denen jedem einer in die Hand gedrückt worden war. Ich hingegen versuchte mich darauf zu konzentrieren, dass ich nicht in meinen Hochhackigen Schuhen, die ich zusammen mit dem Kleid angezogen hatte, stolperte. Normalerweise nutzte ich bequemeres Schuhwerk. Schließlich waren alle Brautjungfern und Brautjungen an ihren Plätzen angekommen und alle drehten sich erwartungsvoll zur Tür, durch die just in dem Moment Emily in ihrem wunderschönen Brautkleid nahezu herein zu schweben schien. Sie war definitiv besser darin auf Hochhackigen Schuhen zu laufen. Schon jetzt hörte ich ihre Mom schluchzen. Sam strahlt wie ein Weihnachtsbaum, den man mit Lichterketten überflutet hatte, als Emily bei ihm ankam. Erst als alle sich setzten, bemerkte ich, dass sie überhaupt aufgestanden waren. Der Mann, der ein bisschen wie ein Pfarrer aussah, räusperte sich und begann mit der Standard-Hochzeitsrede. Die Hälfte meiner Halbgeschwister waren schon vor Emilys "Ja ich will" in Tränen ausgebrochen. Die Braut selbst sah aber auch so aus als müsse sie jeden Moment mitmachen bei der Überschwemmungsgefahr. Und ich naja ich war irgendwie glücklich, dass die beiden einander nun heirateten. Es mochte zwar ein wenig komisch klingen, aber jede einzelne meiner Zellen schrie mir zu, dass das hier absolut richtig war. "Sam und Emily haben ihre individuellen Eheversprechen verfasst," verkündete der Priester und trat einen Schritt zurück, um das Augenmerk aller auf die beiden nun Verheirateten zu richten.
„Liebe Emily," begann Sam, " ich bin so froh dass du in mein Leben getreten bist und dass ich bisher so viele schöne Momente mit dir gemeinsam verbringen konnte.
An dieser Stelle würde ich gerne, danke sagen. Danke, dass du für mich da bist. Danke, für alles was du für mich getan hast. Danke, dass du in mein Leben getreten bist und Danke, dass du mich geheiratet hast.
Ganz egal was ich mache, du unterstützt und ermutigst mich und ich kann immer darauf zählen, dass du an meiner Seite bist. Ich bin überwältigt von deiner Hilfsbereitschaft für unsere Familien und Freunde und bewundere die Tatsache, dass du die Bedürfnisse der anderen immer vor deine stellst. Ich kann mir schlicht und einfach ein Leben ohne dich nicht vorstellen. Du erfüllst mich mit so allumfassender Freude und machst mich so unglaublich glücklich, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Im Gegenzug möchte ich dir versprechen, dass ich immer an deiner Seite bleiben werde. Ich verspreche dir, dass ich dich beschützen und mich um dich kümmern werde. Und dass ich alles dafür tun werde, dass du niemals aufhörst zu lachen solange wir leben. Es macht mich unheimlich glücklich heute mit dir zusammen hier zu stehen und gemeinsam in eine gemeinsame Zukunft zu sehen. Ich liebe Dich."
"Brauchst du ein Taschentuch, Mommy," Claire zupfte am Saum meines Kleides. Erst da wurde mir bewusst, dass mir die Tränen wie Sturzbäche über die Wangen liefen. Und ich war wahrlich nicht die einzige, die wie ein Schlosshund heulte. Allen vorneweg Emily. "S...s..s-sam," schluchzte Emily, brauchte aber noch mehrere Anläufe ehe sie wieder richtig sprechen konnte, "ich möchte dir noch einmal sagen, wie unglaublich glücklich ich bin, heute deine Frau zu werden. Mit dir kann ich Lachen und Weinen, Quatsch machen oder Ernst sein, aktiv oder faul, müde oder wach, man kann mal gut drauf sein, aber man darf auch mal schlecht drauf sein – Bei dir kann ich einfach so sein wie ich bin. Ich kann mich immer 100%ig auf dich verlassen. Du lässt mich nie im Stich und ich kann mit dir alle noch so schwierigen Hürden überwinden. Du unterstützt mich und begleitest mich und bist einfach für mich da. Genauso will ich für dich immer da sein wenn du mich brauchst und dich in allem was du tust begleiten und unterstützen. Mit dir kann ich so viel Neues erleben und neue Welten entdecken. Ich liebe dich über alles und freue mich unglaublich doll auf unsere gemeinsame Zukunft."
Bevor auch nur irgendwer daran denken konnte zu applaudieren, küssten sich die beiden, als wären wir anderen alle nicht anwesend. Was die meisten unter Tränen zum Lachen brachte. "Mommy," sagte Claire, "Du hast gar nicht erzählt wie sehr sich die Bäckerin und der Prinz lieben!"
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