Children of Darkniss

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 Slash
07.01.2019
12.03.2019
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~Jasper~

Ich wartete jetzt mindestens schon   15 Minuten. Nachdem dieses Zeichen über mir ,,geflogen" ist, hat mich Kayla sofort zum Haupthaus gezerrt. Während sie nach drinnen verschwunden ist stand ich da und wartette auf sie. Manchmal hörte ich von drinnen etwas wie:,,Persephone",„ Hütte vier" oder ,,Hütte 13".

Nach weiteren fünf Minuten verließ Kayla von einem Mann gefolgt das Haus. Er hatte braunes Haar das von grauen Strähnen durchsetzt war. Sein Bart glanzte braun (wie Bronze) im Schein der Mittagssonne. Er bedeckte sein Kinn und seine Wangen und war ordentlich gekemmt.                                          

Er kam auf mich zu und nun konnte ich seinen Körper ab der Hüfte erkennen, der davor von der Bank verdeckt wurde, die neben der Tür stand. Ich stotterte und deutete auf seine Beine, die unterhalb der Hüffte in einen Pferdekörper übergangen.„Ich bin Chiron",sagte freundlich. Ich riss mich zusammen und fragte:„Chiron?". Ich wusste dass ich den Namen schon mal irgendwo gehört hatte? Da fiel es mir ein. „ Sie sind nach diesem Zentaure benannt der Herakles und die ganzen anderen Helden trainiert hat. Moment sie sind nicht nach ihm benannt, sondern sie sind er." Chiron lächelte und sagte:,,Stimmt, aber jetzt kümmern wir uns erstmal um dich. Kayla hat mir bereits alles erzählt. Über was weißt du schon bescheid?" Ich nickte:„ Will hat gesagt das die griechische Mythologie der Realität entspricht und das ich das Kind einer Gottheit bin, ich geh davon aus das ihr glaubt Persephone wäre meine Mutter, da ihr Symmbol über mir geschwebt ist." Das entspricht der Wahrheit und du hast ganz richtig gedacht deine Mutter ist Persephone,Herrin der Unterwelt und Göttin des Frühlings."Ich schluckte, ich wusste wie beschissen sich das anhört, doch mein Instinkt wusste irgendwoher das es stimmte.„Du kommst in Hütte dreizehn",sagte Kayla und ich erinnerte mich an die dunkle Hütte mit den Hüttenwände aus massivem Obsidian. Über der Tür hieng ein Schädel und außen waren Fackeln angebracht, in denen grünes Feuer brennte. Sie wurde wie Kayla mir erzählt hatte von „Untoten" Arbeitern gebaut.

„Ok",murmelte ich und nahm meinen Rucksack vom Boden. Der Dolch steckte wieder in seiner Scheide, die jetzt an meinem Gürtel hing. „Du weißt denn Weg?",rief mir Kayla hinterher. „Jep",rief ich ohne mich umzudrehen. Ich ging in einen normalen Tempo als etwas in mich hineinstolpertet und rammte. Ich stolperte rückwärts, konnte mich aber gerade noch an einem Holzpflock festhalten der in der Erde steckte. Ich drehte mich um, um zu sehe wer mich gerammt hatte.

Vor mir auf dem Boden lag ein Mädchen, sie trug ein schwarze Jeans und einen grauen Pulli. Ihr roten Harre fielen in einen geflochtenen Zopf  über ihre Schulter und ihre leicht gebräunte Haut glänzte in der Sonne. Ihre Iris war extrem dunkel und es war schwierig ihre Pupille zu erkennen.

Ich hielte ihr meine Hand hin, sie nahm sie und zog sich hoch. Meine Hand füllte sich an als hätte ich sie in heißes Wasser getaucht. „Hi",sagte sie. Ich spürte wie meine Wangen die Farbe von überreifen Tomaten annahmen. „Kennen wir uns?", fragte ich mit rotem Kopf.„Ich wurde zusammen mit dir ins Camp gebracht,ich heiß Lucy."Ich nickte und sagte :„Jasper".„Schau, vieleicht sehen wir uns nochmal",rief sie und lief weiter. Ich blickte ihr eine Zeit lang sehnsüchtig hinterher, ging aber letztendlich weiter.

Ich trat auf die Veranda der Hütte und öffnete die Tür. An den Seiten der Hütte standen Himmelbetten aus Mahagoni und auf den blutrote Kissen lagen. Auch sonst war die Hütte ziemlich düster eingerichtet mit dem schwarz-weißem Kachelboden und den schwarzen Wänden. In der Mitte des Raumes lagen überall Klamotten verteilt. Als ich gerade mich auf einem Bett niederlassen wollte, sah ich wie sich die Badtür öffnete und zwei Personen hinaustraten. Es waren Nico und Will, sie waren beide mit nichts außer einer Boxershorts bekleidet und waren beide so ineinander verschlungen das es schwierig war zu sagen wen welcher Arm gehörte. Beide drückten ihre Lippen wie verrückt aufeinander, stöhnten und hatten ihre Hände an Stellen wo ich lieber nicht hinschauen wollte. Als ich sie sah rannte ich mit hochrotem Kopf aus der Hütte und setzte mich auf die Bank aus Mahagoni die vor der Hütte stand. Nach zehn Minuten kam Will aus der Hütte und ging in Richtung Haupthaus, er drehte sich nochmals zu mir und lächelte mich unsicher an. Sobald er gegangen ist bin ich zur Tür gegangen bin und blickte ins innere der Hütte. Nico zog sich gerade seine Lederjacke an. Ich murmelte eingeschüchtert :„Ich...es...es tut mir leid, ich hätte anklopfen sollen."„Ich hätte einfach abschließen sollen, es nicht deine Schuld. Normalerweise kommt mich niemand besuchen. Aber jetzt zu dir, was wolltes du?"Und so sprudelte es aus mir heraus, mit der Anerkennung, dem Kampf und mit Chiron. „Dann legst du dich am besten nicht mit Hades an, wenn dir dein Leben lieb ist." „Warum "„ Hades wird bestimmt sich nicht freuen das seine Frau ein Kind hat, das nicht von ihm ist.„Und du?",fragte ich ihn und zog eine Augenbraue hoch.„Ich bin kein Kind der Persephone, mein Vater ist Hades. Du bist nur hier weil Persephone keine Hütte im Camp besitzt." Ich nickte und holte meinen Rucksack, der immer noch vor der Tür stand. „Welches Bett",fragte ich und deutete auf die vier Betten die an den Wänden standen. Alle Betten waren gemacht, außer eins. An der Wand wo es stand waren zahlreiche Bilder befestigt. Ein Schiff, Will, ein dunkelhäutiges Mädchen, Will, eine Mytho Magic Karte(Weiß ich weil, ich es auch schon mal gespielt habe)mit Hades, Will, Nico mit Weihnachtsmütze und schon wieder Will. Nico deutete auf ein Bett in der Ecke. Ich ging auf es zu und ließ mich auf das Bett fallen.


~Lucy~

Ich rannte weiter, blickte aber nochmals zu  Jasper. Ich spürte wie mein Gesicht warm wurde und ich mich abwendete. Ich hatte ziemlich viel Respekt vor diesem Jungen nachdem ich gesehen habe wie er eine Zyklopen erledigt hatte.

Ich blieb vor einem kleinem Schuppen stehen. Vor mir stand ein Madchen mit grünen Locken. Sie trug ein Camp Halfblood T-Shirt und eine schwarze Jeans. Ihr Name war Leila, sie hat mir das Camp gezeigt und hatte verlangt das ich nachdem Mittagessen (Ich sahs am Hermestisch) mit ihr nach einer geeigneten Waffe schaute. Sie begrüßte mich und führte mich dann ins Zeughaus.

Im folgendem stand ein Tisch, auf dem verschiedene Waffen lagen. Ein bronzener Speer, ein Maschinengewehr, fünf Dolche und ein dutzend Schwerter. Leila hob denn Speer hoch, begutachtete ihn und legte ihn wieder hin. Ich musterte die Waffen und mein Blick blieb an einem kurzen Schwert hengen. Ich ging auf den Tisch zu, hob das Schwert hoch und zog es aus der Scheide.

Der Griff,der mir perfekt in der Hand lag, war mit schwarzen Leder umwickelt und am Ende war ein geschliffener Smaragd eingelassen. Die Parrierstange war leicht gebogen und bestand aus schwarzen Ebenholz. Die Klinge glänzte bronzen, war ungefähr so lange wie mein Arm und griechische Buchstaben waren in ihr eingraviert.

„Ich denke nicht, dass das die richtige Waffe für dich ist",sprach
Leila und blickte von dem Dolch hoch, den sie soeben noch begutachtete hatte.„Wieso",fragte ich und fuhr mit meinem Fingern über die feinen Eingravierungen.

„Diese Schwert hat einer Empuse gehört, sie hat es verlohren als bei der Schlacht gegen Gaia umgebracht worden ist",sprach sie und begutachtete einen weiteren Dolch

.„Was ist eine Empuse",fragte ich sie und erinnerte mich wie sie mir von dem Krieg gegen Gaia erzählt hatte.

„Empusen sind Monster. Sie haben kalkweiße Haut, spitze Eckzähne, ein Eselbein, ein Bein aus himmlischer Bronze und haben eine Vorliebe für Blut von jungen Männern. Außerdem sind sie die Diener Hekates. Diese wiederrum ist die Göttin der Magie, des Nebels und der Kreuzwege, die Hephaistos- und die Hekatehütte haben das Schwert zwar untersucht und gesagt das keine Gefahren von dem Schwert ausgehen, aber trotzdem ist Hekates Magie nicht leicht zu entdecken. Du kannst es nehmen, auch wenn ich dir davon abraten würde",erklärte sie mir. Ich nickte ab und zu, war mit meinem Gedanken aber bei dem Schwert.„Ich nehme es",sagte ich bestimmt.
„Ok",murmelte sie, wenn auch ein wenig beleidigt.

3 Stunden später

Nachdem ich mir das Schwert ausgesucht hatte, hat mich Leila zur Arena geführt. In der ich zwei Stunden trainiert habe. Bin ich mich dusch gegangen und habe meinen  Jeans und Pulli gegen ein schulterfreies  korallfarbendes Top und Hotpants aus Jeansstoff. Ich lösste meinen Zopf und spürte wie meine Haare über die Schulterblätter fielen. An meine Ohren steckte ich Ohrringe aus Korall, die ich beim durchwühlen meiner Tasche gefunden habe.

Mein Schwert lies ich auf meinen Bett, in der Hermeshütte. Als ich sie verlassen wollte ging ich an einem Spiegel vorbei und betrachtete mich. Meine Augen, die von langen schwarzen Wimpern umrahmt waren, standen leicht schief und meine roten Augenbrauen lagen leicht gebogen über meinen Augen. Meine Lippen waren trocken, von dem Training und meine Nase war ein bisschen zu spitz und lang. Ich wusste das ich nicht hässlich war, aber eben auch nicht schön. Und im Vergleich zu den Kindern der Aphrodite sah ich regelrecht jämmerlich aus.

Leila hat erzählt dass ich wahrscheinlich beim Lagerfeuer  (was in 12 Minuten anfängt) anerkannt werde. Ich hoffte von Herzen das ich kein Kind der Aphrodite oder des Ares war.


~Jasper~

Ich folgte Nico, der mich zum Lagerfeuer führte. Um das Feuer standen mehrere Bänke auf den Halbgötter, Nymphen, Satyrn und auch ein Zyklop saßen. Nico führte mich zu einer Bank, auf der ein Will, Kayla und weitere Kinder des Apollo saßen. Ich setzte mich neben Nico, welcher seinen Kopf auf Wills Schulter niedergelassen hatte.

Und so vergingen die Stunden. Die Apollohütte sangen viele Lieder. Die Kinder der Aphrodite krallten sich ihre Freunde und tanzten engumschlungen vor den großen lilafarbenen Feuer. Bis ich spürte wie meine Blase langsam von der ganzen Cola voll war. So begab ich mich zu den Toiletten und lehrte sie. Auf den Rückweg hörte ich ein Rufen:„Hallo, hört mich jemand." Ich folgte den Rufen und traf auf Lucy. „Was machst du hier."„Nach was sieht es den aus",giftete sie mich an,„ich hab mich verlaufen",sagte sie jetzt etwas zerstreut. „Hast du eine Lampe",fragte sie mich.Ich nickte, holte ein Streichholz aus meiner Hosentasche und zündete es an.

Ich blickte auf und schaute in ihre Augen dunklen Augen und lächelte sie an. Ihr Gesicht war bleich und ihre Augen aufgerissen.„Ja..Jas..per hin...hinter d..dir",stotterte sie.Ich spürte wie mich etwas packte und weckschleuderte. Ich krachte (schon wieder) gegen einen Baum. Ich schrie unter Schmerzen und blickte in sechs blutrote Augen.

Der Höllenhund starte mich an und ließ ein dunkeles Knurren aus seiner Kehle dringen. Ich taste nach meinem Dolch, dann fiel mir aber ein das er auf meinen Bett in der Hadeshütte lag. Ich wollte mein Schicksal schon annehmen, da leuchtete es golden hinter dem Biest. Das Monster drehte sich um und vor ihm stand Lucy.

Sie schwebte über dem Boden, sie trug ein goldenes Kleid (woher hat sie es bitte), ihre Haare fielen in einem griechischen Zopf über ihre Schulter. Um ihre Hände wirbelte weißer Nebel. Nun sprach sie:„Las, ab Ungetüm ." Ihre Stimme hörte sich an als hätten drei Leute etwas gleichzeitig gesagt. Der Nebel verdichtete sich um den Hund und hob ihn hoch. Er jaulte, Lucy öffnete ihre Hand, schloss sie aber wieder und der Hund verschwand unter Gejaule mit dem Nebel. Lucy landete auf dem Boden ihr Kleid verschwand, dafür schwebte ein Zeichen über ihrem Kopf. Zwei gekreuzte Fakeln, das Zeichen der Hekate.

Lucy eilte auf mich zu:„Alles Okey."
Ich nickte und hörte wie jemand auf uns zugeeilt kam. Ich drehte mich um und entdeckte Nico. „Wir sind hier", rief ich und er rannte auf uns zu.„Alles in Ordnung bei euch, was ist passiert?"


Dankeschön für die nette Reviews von Solangelo, Isabelle Lightwood und Fangirl0505. Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen und würde mich über Reviews freuen. Ich benötige noch drei Charaktere (zwei Mädchen und ein Junge). Also würde ich mich über Charaktervorschläge freuen. Sorry auch für die lange Pause, dafür war das Kapitel auch relativ lang und ich bemühe mich das das nächste bald folgt.

LG Nico
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