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In der Sprache der Rose

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Maxim Drüner Nico Seyfrid Tarek "Tafel" Ebéné
06.01.2019
24.01.2019
6
6.906
7
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
06.01.2019 1.280
 
Hallo ihr Lieben!

Es freut mich, dass ihr es geschafft hat, hier bei meiner neuen Fanfiktion zu landen. Ich finde einfach, dass es im K.I.Z. Fandom viel zu wenige Fanfictions gibt – denn ich selbst bin ein großer Maxico Shipper.

Disclaimer: Das hier ist natürlich nichts als reine Fantasie, die Personen gehören allen sich selbst.

UPDATE vom 18.05.2020: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass diese Fanfiktion im Rahmen des Spotify-Original Podcasts "Es war vielleicht einmal" von Nico höchstpersönlich vorgelesen wurde. Falls jemand Interesse hat, sich die Folge anzuhören, kann er das hier tun. Ich selbst musste mich erst überwinden, habe mich dann aber köstlich amüsiert (und nur ein wenig gecringet^^). Sie ist ein wenig gekürzt und ich habe nur eine Frage an den Podcast-Ersteller: Wie zur Hölle kommt man auf die Idee, dass ich aus Bielefeld komme? (Das existiert doch gar nicht^^). Für alle die es gerne wissen wollen: Ich bin Österreicherin^^ - so nun haben wir das geklärt, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Ich hoffe es gefällt euch – ich werde vermutlich jeden zweiten Tag ein Kapitel hochladen – verzeiht mir bitte, wenn es teilweise nicht ganz regelmäßig ist.


Diese Fanfiktion ist Teil eines Projektes, dass leider noch im Projekt-Archiv ist. Ich habe den zuständigen Operator schon angeschrieben, ob es möglich ist, dieses wieder in den aktiven Projektthread zu verschieben. Hier ist der Link dazu: RosenRot

Nun: Viel Spaß beim Lesen!
Liebe Grüße, Christina





Kapitel 1 – Den Hof machen

„Alter, ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll“, Nico seufzte und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Bierflasche. Er starrte aus dem Busfenster – hinaus auf irgendeine Tankstelle in irgendeinem Kaff. Eigentlich würde er jetzt auch draußen sein, wo mehr als die Hälfte der Crew war und eine rauchen, aber das Problem war – Maxim war da draußen. Und er war sich nicht sicher, ob er Maxim heute noch ertragen könnte. Nach heute, wo er ihn wieder geküsst hatte – oder besser gesagt, geküsst wurde.

„Okay“, meinte Tarek ruhig, „fassen wir einmal zusammen: Du hast mittlerweile seit einiger Zeit Gefühle für Maxim.“ „Ja.“ Mehr als ein Murmeln war von Nico nicht zu hören. „Und du glaubst nicht, dass er diese Gefühle erwidert?“ Nico schüttelte den Kopf und machte abermals einen kräftigen Zug aus seiner – mittlerweile fast leeren – Bierflasche. „Also ich glaube eigentlich schon“, ließ Tarek die Bombe platzen.

Nico verschluckte sich und kam nur durch Tarek, der ihm kräftig auf den Rücken schlug, wieder zu Atem. „Ja“, fuhr Tarek fort, als er merkte, dass von Nico keine Antwort mehr zu erwarten war, „Weißt du, ich kenn Maxim ja jetzt schon ziemlich lange. Und ich weiß eigentlich, wie er sich verhält, wenn er verliebt ist.“ Nico verschluckte sich abermals.

„Bitte was?“, entfuhr ihm wohl etwas lauter, als er geplant hatte. Denn nachdem sich sämtliche noch im Bus befindende Crewmitglieder nach ihnen umgedreht hatten, fuhr er deutlich leiser fort: „Wie kommst du denn auf diese Idee? Ich hab dir davon erzählt, dass du mir diesen hirnrissigen Gedanken aus dem Gehirn schlägst. Gerade du solltest mir sagen, dass ich das am besten ganz schnell wieder vergessen soll und niemand anderen davon erzählen sollte.“ Er sah sich prüfend um: „Das könnte die ganze Band in Gefahr bringen.“

Tarek zuckte nur mit den Schultern: „Ich weiß“, meinte er läppisch. „Aber ich weiß auch, dass ich Maxim kenne. Und glaub mir, Maxim sendet deutlich eindeutigere Signale als du.“ Nico verschluckte sein ein weiters mal an seinem Bier. Er stellte seine – nun endlich leere – Bierflasche auf die Seite und Griff sich an den Kopf. Tarek musst verrückt sein, dass er so dachte.

„Ich bin dir ja eigentlich ziemlich dankbar, dass du das Wohl der Band über dein eigenes stellst, aber ich kann dir nur diesen Rat geben: Erobere ihn. Du kennst Maxim ebenso gut wie ich, wenn nicht sogar in manchen Belangen ein Stück weit besser als ich. Wobei ich ziemlich froh bin, dass er mir nicht ständig seine Zunge in den Hals steckt.“ Den letzten Satz murmelte er mehr zu sich selbst, als zu irgendjemand anderen. „Aber Maxim ist doch garantiert einer dieser Kerle, die darauf stehen erobert zu werden. Mach ihm den Hof, zeig ihm was er dir bedeutet – und das ganz frei heraus.“

Verzweifelt griff Nico nach seiner Bierflasche und setzte sie an seine Lippen an, bis ihm einfiel, dass diese ja leer war. Etwas traurig betrachtete er das innere der Flasche, bevor er sie wieder zur Seite stellte. „Maxim. Erobern. Einfach so“, wiederholte er im Telegram-Stil und mit einer Ungläubigkeit in der Stimme, dass was Tarek gesagt hatte. Er schüttelte selbst den Kopf. Als würde das so einfach gehen.

„Das schaff ich nicht“, murmelte er. „Und Maxim steckt mir nicht ständig die Zunge in den Hals. Es ist so gut wie immer ohne Zunge.“ „So genau wollte ich das gar nicht wissen. Aber du solltest es tun. Auf jeden Fall“, meinte Tarek nur.

„Was tun?“, hörten sie da auf einmal Maxims Stimme, hinter ihnen. „Ähh, Maxim, ähh, hiii“, Nico war deutlich hörbar überfordert mit der ganzen Situation. „Einen neuen Beat bauen, ein bisschen experimenteller, als die alten Sachen“, meinte Tarek dagegen ganz gechillt. „Ach ja? Ich wusste gar nicht, dass du an etwas Neuen arbeitest?“, fragte Maxim mehr, als er sagte und ließ sich auf den Sitz gegenüber der anderen beiden Bandmitglieder fallen.

Unfähig irgendetwas zu sagen, nickte Nico nur und griff verzweifelt nach seiner Flasche. Er braucht jetzt etwas, an dem er sich anhalten konnte. „Die ist leer Nico“, meinten Maxim jedoch, bevor er sie auch nur zu seinen Lippen führen konnte. „Ich weiß, ich weiß“, murmelte Nico nur und stand auf, um zum Kühlschrank zu gehen, und sich eine neue Flasche zu holen.

„Man, du bist auch nicht mehr auf bester Höhe, oder?“, hörte er von Maxim, der sich ihnen gegenüber breit machte. „Nein, nicht ganz“, murmelte Nico nur und machte einen großen Zug aus der neuen Flasche. „Bring mir eines mit“, meinte Maxim nur und ging gar nicht auf Nicos Kommentar ein. Der bückte sich um noch eine Flasche aus dem Kühlschrank zu holen, als er bemerkte, dass keine mehr da war. „Sorry, ist leer“, murmelte er und schlich wieder auf seinen Platz zurück.

Noch immer hatte er das Gespräch mit Tarek im Ohr und er wusste einfach nicht, wie er sich Maxim gegenüber verhalten sollte. Ihn erobern. Phaa! Wie sollte er das überhaupt anstellen? Wie genau stellte Tarek sich das vor. Gerade dieser versuchte ihm wohl gerade irgendein Zeichen zu geben der er fuchtelte mit seinen Fingerspitzen herum, deutete zuerst auf das Bier in seiner Hand und dann auf Maxim.

Ah! Das verstand er. Etwas traurig warf er einen Blick auf sein fast noch volles Bier bevor er es Maxim entgegenstreckte. „Hier“, meinte er und sah dem andren in die Augen. „Nicht, doch, dass hast du dir geholt, und du hast ja auch schon daraus getrunken.“ „Alter, ich bin nicht giftig“, meinte Nico etwas angepisst. Soviel dazu. Zuerst steckte er ihm die Zunge in den Mund, wie Tarek es so schön ausdrückte und dann wollte er nicht einmal aus einer Flasche trinken, an der er kurz genippt hatte. Er verdrehte die Augen.

„Nicht deswegen“, versuchte Maxim die Situation zu entschärfen. „Ich will dir nur dein Bier nicht wegnehmen.“ Mit diesen Worten schnappte er Nico, der viel zu verblüfft war, um zu reagieren, die Flasche weg. „Aber wenn ich mir dein Verhalten so ansehe, dann hast du sowieso schon genug heute.“ Nach diesen Worten nahm er einen kräftigen Zug aus der Flasche.

Nico sagte nichts mehr sondern starrte nur mehr aus dem Fenster. Maxim erobern. Maxim erobern. Wie sollte er das wohl am besten schaffen. Langsam vielen ihm die Augen zu…
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