Nixentanz

von Myrabelle
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
06.01.2019
23.05.2019
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Vorsichtig half Erik ihr aus der Kutsche. Nadir staunte nicht schlecht, als er Miri sah. Er konnte deutlich erkennen, wie sich ihr Bauch unter dem Kleid spannte. Als sie ausgestiegen war, ging er zu ihr und reichte ihr mit einer Verbeugung die Hand. „Guten Tag, Mademoiselle, er freut mich, Sie wiederzusehen. Wie ich sehe, geht es Ihnen ausgezeichnet.“ Sein Blick wanderte zu ihrem Bauch. „Ich hoffe, er behandelt Sie auch gut.“ bemerkte er und warf einen Seitenblick auf Erik. Miri grinste. „Ich kann mich nicht beklagen, Monsieur.“ Neugierig begutachtete Nadir ihren Ring. „Normalerweise bin ich es gewohnt, dass es andersrum macht. Also erst verloben und dann schwängern, aber bei Erik ist ja selten etwas normal.“ grinste Nadir frech. „Vorsicht Daroga! Dünnes Eis!“ knurrte Erik. Doch Nadir blieb unbeeindruckt. Er bot Miri seinen Arm an und die hakte sich unter. Dann führte er sie zum Haus. „Bitte seien Sie vorsichtig, der Umbau läuft noch. Aber zumindest kann ich Ihnen das Schmuckstück von außen zeigen.“ Nadir führte sie durch das Gartentor. Der Rasen war ordentlich gestutzt, die alte, vormals halb zerrupfte Linde war herausgeputzt und von toten Ästen befreit worden. Die Rosenbüsche waren ordentlich zurecht geschnitten worden. Die Treppe und Veranda vor dem Haus erstrahlten in einem polierten Walnussholz. Das Haus selber erstrahlte in einem sandsteinfarbenem Ton, verziert mit dunklen Holzbalken. Die kaputten Fenster waren komplett erneuert worden. Das Dach war neu gedeckt mit dunklen Schieferplatten. Die Fenster standen teilweise offen und man hörte, dass drinnen fleißig gearbeitet wurde. Nadir ließ Miri einen kurzen Blick durch die Eingangstür werfen. Viel zu sehen war nicht. Überall standen Materialien und Werkzeuge herum. Staub hing in der Luft. Aber man konnte schon erahnen, wie es einmal aussehen sollte. Einmal mehr war Miri sprachlos. Ungläubig sah sie von Erik zu Nadir. Erst dachte sie, die beiden wollten sie veralbern, doch ihr ernster Blick war deutlich. Sie atmete mehrmals tief durch. Als Erik sie besorgt ansah, winkte sie jedoch ab. „Es ist alles gut. Es fällt mir nur schwer zu glauben, dass das alles wahr ist.“ Der Staub wurde ihr langsam zu viel und sie ging zurück in den Vorgarten. „Und nächstes Jahr ist es fertig?“ fragte sie ungläubig nach. Erik nickte. „Hast du auch ein Kinderzimmer eingeplant?“ Bei dieser Frage musste er grinsen. „Sogar zwei.“

Stella war mittlerweile zwei Wochen überfällig. Sie hatte es satt. Ihre Beine waren geschwollen. Ohne Hilfe konnte sie nicht aufstehen. Sie aß den ganzen Tage, wenn sie nicht gerade schlief. Sie wollte endlich ihr Kind in den Armen halten. Aber es schien sich in ihrem Bauch zu wohl zu fühlen. An einem regnerischen Spätsommertag überlegte es sich dann aber, dass es jetzt geboren werden wollte. Ihre Fruchtblase platzte mitten auf der Treppe. Umgehend durchzuckte sie einen Schmerzwelle. Überrascht schrie Stella auf. Pierre, Yanis und Jacques waren sofort da und brachten sie in ein Zimmer im ersten Stock, wo bereits alles vorbereitet war. Nathan wurde losgeschickt, um Trula zu holen. Währenddessen kochte Lily Wasser ab und Margo brachte alte Leinentücher. Stella flehte ihre Freundinnen an, ihr beizustehen. Also blieben sie bei ihr. Miri streichelte ihr über den Kopf und sang leise für sie. Immer wieder jaulte Stella vor Schmerzen auf. Jede Wehe schmerzte sie mehr und mehr. Verzweifelt versuchten die drei Frauen, sie zu beruhigen, aber Stella verkrampfte zusehends. „Du musst dich beruhigen, sonst bringst du dich und das Kind noch um.“ Ermahnte Trula sie. Doch Stella war von ihrem Schmerz so gefangen, dass sie sie gar nicht hörte. „Beruhigt sie, oder wir verlieren sie beide.“ fauchte Trula die drei Frauen an. Miri überlegte kurz. „Stella, hier sieh mal.“ Kurzerhand zeigte sie ihr den Verlobungsring. „Ist der von Erik?“ fragte sie keuchend. „Ja, er hat mir neulich einen Antrag gemacht. Willst du hören, wie?“ Stella nickte. Und entspannte sich leicht. Dann erzählte Miri von dem Abend. Wie sie geweint hatte und er sie tröstete. Von dem Ring im Bücherregal und wie er ihr den Antrag gemacht hatte. „Der ist schön.“ bemerkte Stella schwer atmend. Miri tupfte ihr den Schweiß von der Stirn. „So, meine Liebe, jetzt musst du pressen.“ Trulas Kopf tauchte zwischen Stellas angewinkelten Beinen auf. Stella kniff die Augen zusammen und fing an zu pressen, als die nächste Wehe kam. „Wir wollen in vier Wochen heiraten. Bis dahin musst du fit sein. Immerhin wirst du eine meiner Brautjungfern.“ Stella sah Miri überrascht an. Doch bevor sie etwas sagen konnte, rollte die nächste Wehe heran.
Der kräftige Schrei des Säuglings ließ die Männer aufhorchen. Nacheinander verließen Trula, Margo, Lily und Miri das Zimmer. Trula war mit Blut besudelt, Margo trug die blutigen Leinentücher. Alle wirkten müde und abgekämpft. Yanis sah die alte Hebamme hoffnungsvoll an. „Geh schon rein. Alles ist gut. Mutter und Kind sind wohlauf.“ Überglücklich stürmte Yanis zu seiner Frau.

Miri war erschöpft. Das lange sitzen bei Stella hatte ihr ziemlich zugesetzt. Und sie wusste, dass sie das auch früher oder später erwarten würde. Müde schlich sie auf ihr Zimmer. Sie wollte den frisch gebackenen Eltern ihre Ruhe gönnen und selber einfach nur schlafen. Als sie die Tür öffnete, erwartete sie eine Überraschung. Überall brannten Kerzen. Der Tisch war verschoben worden. Ein weißes Tischtuch lag darauf. Ein Strauß roter Rosen stand in einer Vase mittig auf dem Tisch. Zwei Gedecke waren fein säuberlich arrangiert. Erik wartete mit einer roten Rose in der Hand auf sie. Miri sah ihn erstaunt an. „Was ist das?“ „Nun ja,“ er räusperte sich. „Unsere Verlobung war doch recht spontan. Und ich dachte, wir sollten sie ein bisschen feiern. Deswegen habe ich Margo aus der Küche gejagt und ein typisch persisches Gericht zubereitet. Lammfleisch mit Reis und dazu Erbsen. Und zu trinken habe ich das hier.“ Mit diesen Worten zeigte er auf eine Flasche edlen Rotwein. „Du weißt schon, dass ich keinen Alkohol trinken darf, oder?“ Erik schmunzelte. „Natürlich weiß ich das. Deswegen ist in der Flasche Traubensaft. Und nach dem Essen wollte ich dir erst den Rücken massieren und dir dann den Bauch mit einem Pflegeöl einreiben.Natürlich nur, wenn du magst.“ Miri starrte ihn weiter an. Tränen stiegen ihr in die Augen. Verdammte Stimmungsschwankungen! „Ich, ich hab gar nichts für dich.“ brachte sie mühsam stammelnd hervor. Etwas besseres fiel ihr einfach nicht ein. Erik ging auf sie zu und nahm sie in die Arme. „Das ist auch nicht nötig. Liebes. Das, was du mir gibst, ist soviel mehr wert, als jedes Geschenk dieser Welt. Ich dachte nur, der Tag war so anstrengend, da wollte ich dir einfach eine Freude machen.“ „Würdest du mir auch die Sterne vom Himmel pflücken?“ Bei dieser Frage sah er sie verwundert an. „Wenn ich eine Leiter hätte, die hoch genug reicht, sicher.“ Sie lächelte ihn liebevoll an. Er legte sein Kinn auf ihren Kopf. „Außerdem wolltest du doch, dass ich dir von meinen Narbe erzähle.“ Miri wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und seufzte. „Du bist einfach der Beste.“ Sie löste sich leicht aus seiner Umarmung. „Darf ich probieren?“ Erstaunlich wie schnell ihr Gemütszustand wechselte. Er lächelte und nickte erneut.
Das Essen war einfach herrlich. So zubereitet hatte Miri noch nie Lammfleisch gegessen. Von dem Reis ganz zu schweigen. Während des Essens fragte sie ihn aus. Über alles, was sie noch nicht von ihm wusste. Geduldig erzählte er ihr von seiner Kindheit, der Flucht, als der neue Liebhaber seiner Mutter ihn in eine Anstalt stecken wollte. Wie die Zigeuner, bei denen er landete, ihn als Teufels Sohn ausstellten. Davon, dass er Javert, den Mann, der ihn immer ausgepeitscht hatte, getötet hatte und weiter floh. Von Italien und dem alten Giovanni. Von seinen Reisen nach Spanien, Persien und Belgien. Was er in Persien wirklich gemacht hatte und wie er wieder in Paris gelandet war. Davon, wie er sich in den Untergrund unter der Oper zurückgezogen hatte, weil er den Hass der Menschen nicht mehr ertrug. Er erzählte von Nadir und seinem Sohn, dem er einen gnädigen Tod bescherte, nachdem der Junge von einer unheilbaren Krankheit geschwächt wurde. Auch von Madame Giry, die an der Oper seine Vertraute war und ihm hin und wieder geholfen hatte. „Den Rest habe ich dir ja bereits erzählt.“ Endete er schließlich. Miri hatte ihm die ganze Zeit aufmerksam zugehört. Sie verstand immer besser, warum er sich verhielt, wie er sich verhielt. „Darf ich dich etwas fragen?“ Sie nippte an ihrem Glas. Er nickte. „Warum bist du mir damals gefolgt? Ich meine, du kanntest mich doch gar nicht. Theoretisch hätte ich dich umhauen und an einen Zirkus verkaufen können. Oder töten und ausrauben. Nachdem, was du mir erzählt hast, hast du anderen nie wirklich vertraut. Warum dann mir mir? Einer Fremden auf einer Brücke?“ „Deine Augen.“ lautete die ehrliche Antwort. Miri runzelte die Stirn. „Meine Augen?“ „Ja. Als du mich angesehen hast, da las ich darin keine Abscheu oder Hass oder Angst, so wie sonst immer. Da war nur ehrliche Neugier und wahrscheinlich ein wenig Mitleid. Aber nichts negatives.“ „Vielleicht habe ich ja nur darauf gewartet, dass du auf die Brüstung kletterst und ich dich schubsen kann.“ Miri grinste ihn frech an. „Das hast du aber nicht. Dein loses Mundwerk hat mich verwirrt und beeindruckt. Ich dachte damals, ich habe sowieso nichts zu verlieren, also bin ich mitgegangen.“ Er hielt kurz inne. „Zugegeben, am Anfang hielt ich euch alle für vollkommen verrückt. Und ich hatte Angst davor, dass ihr mich an die Polizei ausliefert. Vor Jaques hatte ich am meisten Angst. Als er mich packte und schüttelte, dachte ich, er reißt mich in Stücke. Aber da war noch etwas anderes. Ihr hattet keine Angst vor mir. Dem Operngeist. Vor dem sonst jeder Angst hatte. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.“ Jetzt musste Miri lachen. „Ich habe dir damals gesagt, ich habe schon schlimmeres gesehen. Und ja, ich kannte die Geschichten aus der Oper. Du musst wissen, das Tratschen liegt den Straßenkünstlern im Blut. Doch im Gegensatz zu den anderen war mir egal, wer oder was in der Oper rumspukt. Und sind wir mal ehrlich, die Carlotta war so eine arrogante Schnepfe, diese Krähe hat alles verdient, was ihr zugestoßen ist.“ Jetzt war es an Erik zu lachen. „Sie war doch der Star der Oper.“ Miris Blick wurde spöttisch. „Ja, ein toller Star. Was nutzt es, gut zu singen, wenn man kein Gefühl in die Stimme legen kann? Die Alte war eine arrogante Maschine mit einem beschissenen Männergeschmack dazu. Vor drei Jahren wollte ich in der Oper als Schneiderin anfangen. Man hatte eine Stelle ausgeschrieben. Ich brachte meine besten Arbeiten mit und was macht dieses Miststück? Sie zerreißt meine Kostüme und keift mich an, dass ein Straßengör wie ich nicht gut genug wäre, um ihre exklusiven Kleider zu nähen.“ Sie schnaufte genervt. „Ich habe ihr nach gebrüllt, der Blitz möge sie beim scheißen treffen.“ Erik horchte auf. Ja, daran konnte er sich noch erinnern. Er hatte die zerrissenen Kleider gesehen und fand es schade, dass so eine gute Arbeit so zerfleddert wurde. Er hatte auch das Mädchen gehört, dass im Foyer minutenlang auf die Carlotta geschimpft und sie verflucht hatte. Aber bevor er ihr folgen konnte, um ihr zu gratulieren, war sie verschwunden. Er seufzte wehmütig. „Was ist?“ Miri stützte ihren Kopf auf ihren Händen ab. „Nichts. Ich musste nur gerade an etwas denken. Im Übrigen habe ich der Carlotta das auf meine Weise gedankt.“ „Wie?“ „Ich habe ihr ein stinkendes Sekret in die Parfümflasche gefüllt. Oh mein Gott, die hat drei Wochen gerochen, als hätte sie im Kanal geschlafen.“ Jetzt mussten sie beide lachen. Drei Jahre. Er hätte sie bereits vor drei Jahren kennen lernen können.
Nach dem Essen saßen sie noch eine Weile zusammen. „Welches Geschlecht hat Stellas Baby denn?“ fragte er. „Ein Junge. Ein ziemlich strammer sogar. Ich hoffe, unser Kind kriegt nicht so eine Riesenrübe. Das war ja schon erschreckend, diesen kleinen Koloss zu sehen.“ „Haben sie schon einen Namen?“ Miri schüttelte kichernd den Kopf. „So wie ich die beiden kenne, ist der Junge fünfzehn, bevor sie sich auf einen Namen geeinigt haben.“ „Nun, dann sollten wir uns früher über einen Namen Gedanken machen.“ gab Erik schmunzelnd zurück. „Bevor wir das tun, gibst du mir erst die versprochene Massage?“ fragte Miri grinsend. Erik stand auf, ging um den Tisch herum und reichte ihr die Hände, um ihr beim aufstehen zu helfen. Normalerweise schaffte sie das alleine, aber sie war so vollgefressen, dass sie die Hilfe gerne annahm. Sie ging zum Bett und ließ sich von Erik das Oberteil ausziehen. Einen Augenblick lang sah er sie erstaunt an, als er das Unterhemd sah, dass zu einer Art Brustband um genäht wurde. Mieder und Korsetts mochte sie nicht tragen, aber ihr Busen wuchs in einem Tempo, dass es ihr schon Angst machte. „Irgendwie muss ich die ja im Zaum halten.“ Bei diesen Worten wurde sie leicht rot. Fast so, als wäre ihr das unangenehm. Erik lächelte sie verliebt an und legte ihr den Zeigefinger unter das Kinn und hob es so an, dass sie ihn ansah. „Du brauchst dich nicht schämen.“ „Willst du mich wirklich so heiraten? In vier Wochen werde ich noch viel schlimmer aussehen.“ Erik wirkte etwas überrascht. „Natürlich will ich das. Ich muss zugeben, ich finde deine körperlichen Veränderungen durchaus reizvoll.“ feixte er. Dafür knuffte sie ihn leicht. „Was ist mit meiner Massage?“ Er zog eine Augenbraue hoch, dann trat er hinter sie und öffnete das Brustband, dass sogleich zu Boden rutschte. „Bitte erschrick nicht. Das ist echt gruselig, wie stark ich mich verändert habe.“ meinte Miri und drehte sich um. Ja, sie hatte sich verändert, aber es war nichts, was ihrer Schönheit einen Abbruch tat. „Du bist und bleibst meine Göttin.“ Zärtlich küsste er sie auf den Mund. Dann bat er sie, sich hinzulegen. „Dreh dich auf die Seite.“ Miri tat wie ihr geheißen. Sie drehte sich so, dass sie ihm den Rücken zuwandte. Vorsichtig strich er ihr die Haare aus dem Nacken. Dann nahm er ein Fläschchen mit Rosenöl vom Nachttisch und träufelte sich etwas davon auf die Hände. Um das Öl zu erwärmen, rieb er es kurz in seinen Händen, bevor er zärtlich anfing, ihr über Rücken und Bauch zu massieren. „Erik?“ murmelte sie leise. „Ja?“ „Wenn ich damals in der Oper angefangen hätte, hättest du mich überhaupt bemerkt?“ Er überlegte kurz. „Sicherlich. Wenn du damals schon so ein loses Mundwerk hattest, auf jeden Fall.“ Sie musste lachen. „Dann auf jeden Fall. Und wenn du mir Streiche gespielt hättest, dann hätte ich dir schon eingeheizt, darauf kannst du wetten.“ Ja, da war er sich ziemlich sicher. Sanft massierte er sie weiter. Eine angenehme Erschöpfung breitete sich in ihr aus und schon bald war sie eingeschlafen.
Als er bemerkte, dass sie schlief, deckte er sie sorgsam zu. Dann wischte er sich die Hände trocken und räumte alles auf. Er sah sie an. Ja, er hätte sie sicher bemerkt, daran zweifelte er keine Minute. Miri stöhnte im Schlaf leise auf. Wahrscheinlich wurde sie wieder getreten. Sie wälzte sich unruhig hin und her. Erik wollte nicht, dass sie aufwachte. Also legte er sich neben sie und zog ihr die Decke vom Bauch. Er legte eine Hand darauf und spürte, wie sich das Baby heftig bewegte. „Du musst deine Mama schlafen lassen.“ wisperte er ganz leise an ihren Bauch. Aber das Kleine dachte gar nicht daran, ruhiger zu werden. Erik seufzte kurz auf. Dann legte er seinen Kopf auf ihren Bauch und fing an, zu singen. Ein ruhiges, melodisches Lied. Und tatsächlich wurde das Baby ruhiger. Als er sicher war, dass es wirklich schlief, schlug er die Decke über sie und sich und schmiegte sich an sie.
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