Licht und Dunkelheit. Gut und Böse?

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Ezarel Leiftan Nevra OC (Own Character) Valkyon
06.01.2019
12.07.2019
17
31884
3
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
-Aus Jellys Sicht-
-Zu der Zeit wo Rainy anwesend ist-
Ich höre sie oben kämpfen. Was ist da los? Ich will ihnen helfen, aber... in meinem jetzigen Zustand bin ich keine Hilfe. Ich will hier nicht rum hängen. Ich klammere mich in mein Bettlaken und Jayli umarmt mich plötzlich. "Hör auf dir Vorwürfe zu machen. Vertrau Joulina, sie weiß was sie tut." Trotzdem fühle ich mich so Nutzlos. Ich klammere mich an meine Schwester, aer plötzlich macht mein Herz einen Sprung. Was ist das? Was zum Teufel ist da los? Mein Körper sagt mir ich soll raus gehen, aber warum? "Jelly was ist los? Du bist glühend heiß." Ich kippe nach hinten. Mein ganzer Körper zittert. Ich atme schwer, als würde mir jemand auf die Lunge drücken.

Ich habe Angst

Nein! Ich wollte nie wieder dieses Gefühl haben!! Wieso?! Wieso habe meinen Gefühlen freien Lauf gelassen?! Das ist wegen diesen Kerl!! Alles nur wegen ihm!! Ich muss diese Gefühle sofort los werden!! Sie sind nur hinderlich für mich!! Ich will nie wieder Angst haben! Es gibt nur einen Weg wie ich sie wieder los werde. Ich sehe neben mich und greife nach dem Gegenstand, der all mein Leid beenden würde. Jayli lässt mich los und sie mich erschrocken an. "J-Jelly, was willst du mit dem Skalpell?" Tränen der puren Verzweiflung kullern über meine Wangen. Ich richte das Skalpell auf meine Brust. Jaylis Augen weiten sich vor schock und sie weicht einige Schritte zurück. "Tu das nicht." "Ich kann das alles nicht mehr. Es ist für alle beteiligten besser, wenn ich weg bin." "Nein!! Das ist es sicher nicht!! Das darfst du nicht tun!! Bitte!!" Sie weint. Dieser Druck meiner Lunge hat zwar wieder nachgelassen und der Kampf scheint vorbei zu sein, aber ich spüre noch immer diese furchtbare Angst. "Es tut mir so Leid." Ich steche zu und kippe sofort nach hinten aufs Bett. "Jelly!! Hilfe!! Ewelein!! Irgendjemand!!!!! Ich brauche Hilfe!!!!" Ich höre nur noch ihr verzweifeltes Schreien, aber ich drifte immer weiter weg.

-Aus Yokos Sicht-
Ich höre einen schrei und sacke auf der Stelle auf die Knie. Wir sind noch immer beim Haupttor, aber ich höre ganz deutlich jemanden in der Krankenstation schreien. "Yoko!" Ezarel kommt zu und fragt mich was los sei. Ohne ihm zu antworten springe ich auf und renne zur Krankenstation. Was mich da erwartet, lässt mir das Blut in Adern gefrieren. Jayli hält weinend den leblosen Körper ihrer Schwester in den Armen. "Jayli was ist passiert?!" rufe ich und komme zu den Beiden gerannt. "Sie hat... ein das Skalpell und dann... hat sie... ich konnte sie nicht aufhalten... sie meinte... sie hält es nicht mehr aus..." Oh Gott, sie hat sich das selber angetan. Jaylis Gesicht ist vom Schock gezeichnet. Sie scheint das alles kaum noch wahrzunehmen. Sie steht komplett unter Schock. Plötzlich kommt Ezarel reingerannt "Yoko was ist...? Oh Nein." "Ezarel hol sofort Ewelein!! Sie lebt noch!!" Er nickt und rennt los. Jelly warum zum Teufel hast du das getan?!

-Aus Rainys Sicht-
Ich beobachte Jelly durch meine Kristallkugel, aber ich bin starr vor Schock. Sie hat sich... erstochen. Das ist meine Schuld. Ich hätte wissen müssen, dass ich da nicht einfach hingehen kann. Für diese Nähe war Jelly noch nicht bereit. Ich stehe auf und laufe zu einer Wand. "Huh? Was hast du denn jetzt?" "Halt den Mund Lance. Das kannst du nicht verstehen." Ich halte vor der Wand an. Das ist nur meine Schuld. So wird mein Plan nie klappen, wenn sie stirbt. "VERDAMMT!!!" Ich schlag gegen die Wand und meine Faust fängt an zu bluten. Warum hatten ihre Eltern ihr nur so etwas angetan?! Sie hatten mich doch angefleht, dass ich die Kleine rette und jetzt das!!! Nein... hör auf mit diesen Gedanken. "Kyuuu!!" Mein Gefährte legt seinen Kopf auf meine Schulter. Mir kommt plötzlich eine Idee. Genau! Ich renne zum Schrank und Lance beobachtet mich stillschweigend. "Komm her Rainbow!" Rainbow kommt angeflogen und sieht mich fragend an. Ich hänge ihr eine Flasche um den Hals. "Meine Süße, bring das zu ihnen. Es wird Jelly retten." "Kyuuuuu!" Sie kuschelt sich noch einmal an mich und ich öffne dann ein Portal zum Hauptquartier, wodurch Rainbow schnell verschwindet. "Was war das?" "Ein Zaubertrank. Ich habe ihn selber hergestellt. Er enthält Phönixtränen und ein paar Kräuter, die das Immunsystem stärken. Wenn du willst zeige ich es dir irgendwann." "Behandle mich nicht wie dein Haustier!" "Du bist nicht mein Haustier. Du kannst hingehen wohin du willst, es zwingt dich niemand zu bleiben." er schnaubt eingeschnappt, aber dann sagt er "Pff ich habe eh keine Ahnung wo ich hier bin, geschweige denn wie ich zurück komme. Komm nicht auf die Idee, dass ich aus anderen Gründen bleiben." "Natürlich nicht." Ich muss in mich hinein kichern. Irgendwie ist dieses Trotzige schon irgendwie knuffig. Ich wünschte ich hätte jetzt sein Gesicht gesehen, aber egal... ich muss zur Kristallkugel. Ich setze mich an meine Kristallkugel und beobachte, was dort im Hauptquartier vor sich geht.

-Aus Angels Sicht-
Ezarel kam in den Kristallsaal gestürmt und hatte uns erzählt was mit Jelly passiert ist. Natürlich haben wir uns alle sofort auf den Weg dorthin gemacht. Wir kommen in der Krankenstation an und Ewelein ist sofort in höchster Alarmbereitschaft. "Schafft sie sofort in den Operationsraum!" "Ja!" Yoko hebt Jelly mit Leichtigkeit aus Jaylis Armen, aber die sitzt noch immer Stocksteif da. Natürlich. Sie steht total unter Schock. Ich gehe zu ihr und will Ewelein ein Zeichen geben, dass sie sich ruhig um Jelly kümmern kann, aber plötzlich kommt ein Gefährte in die Krankenstation geflogen. Moment dieser Gefährte... "Rainbow." flüstere ich und alle sehen ihn an. Mir fällt die Flasche um seinen Hals auf. "Diese Flasche...!" Ich renne zu Rainbow und nehme die Flasche. Ich gehe damit zu Jelly und Ewelein will wissen was das ist. "Es enthält Phönixtränen. Jelly wird es danach sehr viel besser gehen, aber sie braucht viel Ruhe. Nevra ich habe einen Langfristigen Auftrag für dich." "Der wäre?" fragt mich der Vampir und ich sehe ihn ernst an "Du darfst Jelly die nächste Zeit nicht mehr von der Seite weichen, nicht mal für eine Sekunde. Nicht mal wenn sie schlafen will. Du wirst die ganze Zeit bei ihr bleiben. Und... wenn du sie belästigst, hast du ein tödliches Problem mit allen Mädels hier im Raum, hast du das verstanden?" "Hmm das wird mir aber sehr schwer fallen. Jelly ist ja wirklich..." "Nevra..." sage ich bedrohlich und alle Mädchen außer Jayli werfen ihn einen tödlichen Blick zu. "Ist ja gut, ich hab nur einen Witz gemacht. Bleibt ruhig." Leiftan geht dazwischen und sagt mit seiner beruhigenden Art "Jetzt beruhigen wir uns mal wieder. Wir sind hier auf einer Krankenstation." Wir werden alle wieder entspannter und ich seufze. "Wie dem auch sei. Hier Ewelein verabreich das Jelly." Ich gebe Ewelein die Flasche und sie zieht die Flüssigkeit in eine Spritze. Jellys Verletzung schließt sich sofort wieder und ich kann spüren, wie sie wieder stärker wird. "Artie. Verabreiche Jayli bitte ein Beruhigungsmittel, aber kein Starkes. Nur, dass sie heute Nacht ruhig schlafen kann." "Ja Ewelein." Artie verschwindet um kurze Zeit später mit dem Beruhigungsmittel wieder zu kommen. Ich streichel Rainbow und schicke sie dann wieder zurück. Danach gehe ich zu Joulina, die mittlerweile von Yoko gestützt wird. "Lass mich mal sehen Yoko." Yoko nickt und ich begutachte Joulina. Ich streiche über ihren Kopf und lächle dann sachte "Es ist alles in Ordnung. Sie wurde nur mit einen kleinen Vergessenszauber belegt. Mach dir keine Sorgen, sie hat nur einige Sachen aus diesem Kampf vergessen. Durch diese Zauber wird man sehr müde. Yoko ich würde dich bitten, dass du Joulina bei dir schlafen lässt, solange sie noch kein Zimmer hat." "Haha das versteht sich doch von selbst." Sie scheint wirklich erleichtert und verschwindet sofort mit Joulina. "Ewelein. Ich gehe mal davon aus, dass die beiden heute Nacht noch hier bleiben. Bevor du Jelly entlässt, holst du erst Nevra." "Ja... das werde ich machen." Sie lächelt. Ich sehe zu Miiko und bitte sie darum Nevra für die nächsten Tage keine Mission anzuvertrauen. "Es ist vorallem wichtig, dass Jelly zur Ruhe kommt. Deswegen Nevra zeig ihr die schönen Seiten des Lebens, damit sie so etwas nicht mehr macht." Er nickt und langsam leert sich die Krankenstation und auch ich verlasse sie nach einer Weile. Ich bin überrascht, als ich Leiftan vor der Tür erblicke. "Willst du noch etwas von Ewelein?" "Nein. Ich habe auf dich gewartet. Ich dachte ein bisschen Gesellschaft würde dir jetzt ganz gut tun. Du... siehst ziemlich fertig aus." ich seufze. Ehrlich gesagt bin ich auch ziemlich fertig. Ich lehne meinen Kopf gegen Leiftans Brust und sage "Ehrlich gesagt bin ich das auch. Danke Leiftan." "Nichts zu danken." Er begleitet mich noch bis zu meinem Schlafzimmer und wünscht mir eine gute Nacht. Ich gehe sofort schlafen und schlafe auch augenblicklich ein.

________________________________________________________________________________________________
So hier ist das nächste Kapitel. Also, das Thema Selbstmord ist hier ja ziemlich... deutlich beschrieben worden und deswegen möchte ich auch noch kurz was dazu sagen.

Macht es nicht. Es gibt so viel schönes im Leben und das verpasst ihr, wenn ihr das macht. Glaubt mir ich weiß wie schwer es ist das Leben von seiner guten Seite zu sehen, wenn man immer nur die schlechte Seite zu sehen bekommen hat. Wirklich zögert nicht euch Hilfe zu holen das ist keine Schande. Ich habe es auch geschafft, also schafft ihr das auch.

Na ja Schluss jetzt damit! Also ich habe ja gesagt, dass in diesem Kapitel noch einige Bilder dazu kommen, aber ich habe mir etwas anderes überlegt. Also ich werde morgen nochmal ein Kapitel hochladen und dann danach werde ich noch ein kleines Extra Kapitel hinzufügen in dem die Mädels einfach shoppen gehen und sich von Purriry mit ihren Klamotten verwandeln lassen. Also seid gespannt! Und ähm entschuldigung, dass dieses Kapitel so spät kommt. Aber dafür ist es sehr viel länger, als das Letzte.

Also gute Nacht ich werde jetzt schlafen gehen, bis Morgen.
Review schreiben