dust and shadows

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P16
06.01.2019
15.05.2019
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26. September 1864
Stefan schreckte hoch. Suchend blickte er sich um und kniff die Augen zusammen, als ihn das gleißend helle Sonnenlicht blendete. Wo zum Teufel war er ?
Er hielt sich eine Hand an die Stirn und versuchte das Sonnenlicht ein wenig abzuschirmen, blickte sich um und stellte fest, dass er sich an einem alten Steinbruch befand. Aber wie war er hierher gekommen ?
Langsam kehrten die Erinnerungen an die letzte Nacht zurück. Gemeinsam hatten er und Damon versucht Katherine aus der Kutsche zu befreien und dann...
Augenblicklich fuhr sein Blick zu seinem noch immer rotgefärbten Hemd hinunter und rasch knöpfte er es auf, nur um blasse, makellose Haut dort vorzufinden, wo sich vor wenigen Stunden noch eine Patronenkugel befunden hatte. Auch ohne das ganze Pauken mit Elizabeth hätte er sagen können, dass diese Wunde für ihn hätte tödlich sein müssen.,
Dabei fiel allerdings auch sein Blick auf seinen rechten Mittelfinger, an welchem nun ein großer, massiver Ring mit einem tiefblauen Lapislazuli steckte. Der Anfangsbuchstabe seines Namens war in das Metall eingraviert. Was war das ? Er konnte sich nicht an diesen Ring erinnern, geschweige denn wie er an seinen Finger gekommen war.
,,Katherine hat mich den vor Wochen für dich machen lassen.“
Stefans Kopf fuhr nach oben, als er Emily Bennett erkannte, die gerade mit einem Korb in der Hand vor der kleinen, offenen Hütte stand, in der er saß.
Langsam kam sie auf ihm zu und ging dann vor ihm in die Hocke.
,,Wo bin ich ?“
,,Im Steinbruch, nördlich der Stadt“, erklärte die Hexe. ,,Mein Bruder und ich haben dich letzte Nacht hergebracht. Wir haben dich tot im Wald gefunden.“
,,Wo ist Damon ?“
Emilys Blick fiel auf das Seeufer hinter Stefan und augenblicklich fuhr er herum und erkannte Damon, welcher oberkörperfrei im Gras saß und auf das Wasser starrte.
Langsam ahnte Stefan, was sich in den letzten Stunden abgespielt hatte und er bekam ein ganz ungutes Gefühl. ,,Bin ich … Bin ich ein … ?“
,,Noch nicht“, unterbrach Emily ihn. ,,Du verwandelst dich gerade.“
Stefan war verwirrt. Wie konnte das möglich sein ? Wie konnte er sich in einen Vampir verwandeln, er hatte doch nie …
,,Ich … aber, aber … ich...“
,,Du hattest Katherines Blut in deinem Organismus.“
,,Nein, ich hab nie...“ begann Stefan verwirrt. Er konnte sich an keinen einzigen Moment erinnern, in dem er Katherines Blut getrunken hatte.
,,Sie manipuliert dich und Damon seit Wochen, damit ihr es trinkt, Stefan“, sprach sie nun ein wenig schärfer.
Stefan atmete tief durch. Konnte es wirklich möglich sein, dass Katherine ihn und seinen Bruder bereits schon seit so langer Zeit unter Kontrolle hatte ? Wie hatte das nur passieren können ?
Langsam rappelte sich Stefan auf. Er musste mit Damon reden.
Ganz vorsichtig begann er einen Fuß vor den anderen zu setzen und setzte sich schließlich in Bewegung, stapfte durch das hohe Gras, bis er schließlich neben Damon stehen blieb. Noch immer starrte sein Bruder gedankenverloren auf das im Sonnenlicht glitzernde Wasser des Sees.
,,Bin nachts aufgewacht und wusste nicht, wo ich war“, sprach Damon, welcher seinen Bruder schon von weitem hatte kommen hören. ,,Ich bin zur Kirche gegangen, da haben sie sie gerade reingeschleift. Dann haben sie sie angezündet. Und die ganze Kirche ging in Flammen auf.“
Stefan schluckte. Es hätte ihm schon viel früher komisch vorkommen sollen, wie schnell Damon Elizabeths Tod verkraftet und sich mit Katherine angefreundet hatte. Nun ja, das war kein Wunder gewesen, wenn Katherine sie beide wirklich die gesamte Zeit über manipuliert hatte. Elizabeths Tod muss ihr eine willkommene Fügung gewesen sein.

,,Langsam kann ich mich wieder an alles erinnern“, sprach Stefan einige Zeit später langsam, als er vom Seeufer kam und das nun nasse Hemd neben sich in Gras warf und nach dem neuen griff, das Emily für ihn besorgt hatte. ,,Ich kann mich an jede Manipulation von Katherine erinnern, so langsam kommt alles zurück.“
,,Schön“, brummte Damon nur und Stefan warf ihm einen Blick zu. Er wusste von Katherine, dass bei Vampiren alles verstärkt wurde, jedes Gefühl, ob Hass, Liebe oder Trauer. Und bei Damon war es ohne Zweifel letzteres in diesem Moment. Durch Katherines Manipulation hatte er gerade mal einen Wimpernschlag lang Zeit gehabt Elizabeths Tod zu betrauern und nun kam alles wieder hoch und das viel stärker als zuvor.
,,Banditen haben Elizabeth und Flemming nicht getötet“, sprach Stefan nun langsam und erregte nun doch Damons Aufmerksamkeit, welcher ihn nun mit zusammengezogenen Augenbrauen anblickte. ,,Es war Katherine, Damon. Katherine ganz allein hat für dieses Chaos gesorgt“, erzählte er und konnte nur mit dem Kopf schütteln. ,,Wir waren draußen, vor der Hütte, haben uns darüber unterhalten, wie es nun weiterginge, ob Elizabeth wirklich nach Schottland überfahren würde. Und dann war da dieser Pfeil. Dieser Pfeil, dessen Abschuss Katherine betätigt hat. Sie manipulierte mich mich nicht zu rühren und zündete mit anderen die Hütte an. Danach kann auch ich mich nicht mehr erinnern. Ein Teil der Geschichte muss wohl wirklich wahr gewesen sein und sie muss mich niedergeschlagen haben.“
Damon schluckte hart und starrte nur weiterhin auf das Wasser hinaus. Schon vor einiger Zeit an diesem Morgen hatte er festgestellt, dass von der geglaubten Liebe, die er Katherine gegenüber dachte zu empfinden, nicht das Geringste wahr war. Sie hatte seine Trauer um Elizabeth und Flemming schamlos ausgenutzt und ihn zu ihrer Marionette gemacht. Und er hatte nicht das Geringste tun können.
,,Elizabeth hat uns zu Lebzeiten immer mit Eisenkraut versorgt, ohne unser Wissen“, fuhr Stefan nun weiter fort. ,,Sie war Katherine ein Dorn im Auge, von Anfang an. Ich glaube, dass auch der Mann von den Konföderierten von ihr manipuliert wurde, um die Nachricht deines angeblichen Todes zu überbringen. Sie wusste vermutlich, dass es dann nur noch eine Frage der Zeit sein würde, bis Elizabeth aus Mystic Falls verschwinden würde.“
Damon kniff die Augen ein wenig zusammen. Alles war stärker und er hatte Mühe, Stefan nicht sofort an die Gurgel zu gehen oder nicht gleich vollends in Tränen auszubrechen. Er brauchte gerade seine ganze Selbstbeherrschung und er war sich noch nicht sicher, ob die ihm bei seinem Gefühlschaos gerade auch helfen würde.
Stefan ließ seinen Blick ebenfalls in die Ferne gleiten. ,,Ich wette Jonathan Gilbert hat es inzwischen Vater gesagt. Wie hat er es wohl aufgenommen, dass wir tot sind ?“
,,Als ob es ihm was ausmachen würde“, erwiderte Damon nur. ,,Er hat uns verraten.“
,,Er dachte, er beschützt uns, Damon, er dachte, er beschützt diese Stadt.“
Damon kniff die Augen ein wenig zusammen. ,,Gott, die Sonne brennt mir in den Augen.“
,,Das gehört nunmal dazu. Die Muskelschmerzen, die Übelkeit... Emily sagt, unser Körper drängt uns dazu, Blut zu trinken, um die Verwandlung zu Ende zu führen.“
Damon blickte seinen Bruder einen Moment lang an, ehe er den Blick wieder abwandte und auf die Bürste in seinen Händen. ,,Dazu wird es nicht kommen.“
,,Du hast dich also entschieden ?“ fragte Stefan nach und Damon blickte ihn erneut an. ,,Stattdessen zu sterben ?“
,,Du nicht ?“, wollte Damon wissen. ,,Das war nur, weil mich dieses Miststück manipuliert hat. Ich habe keinen Grund mehr zu Leben, nicht mal mehr für Rache, denn die Person, die meine Verlobte auf dem Gewissen hat, ist genauso verbrannt worden, wie Elizabeths Körper in der Hütte. Jedenfalls hat das Schicksal noch ein bisschen Ironie. Ich will nur, dass es vorbei ist.“

In der späten Nacht hatte Damon seine letzten Kräfte zusammengenommen und sich zum Friedhof geschleppt. Und nun saß er auf einem der umgefallenen Baumstämme im Wald, starrte die verwelkten Blumen auf dem Grab an, die einst einmal ein Strauß Hortensien gewesen waren.
Stefan hatte, anders als er, seine letzte Kraft genutzt, um ihrem Vater einen Besuch abzustatten. Und Damon ? Der saß hier und beschwerte sich noch immer leise darüber, wie verdammt zu wenig eigentlich nur ein paar Worte auf einem Steinbrocken waren.
,,Tja, da wären wir nun, Faye“, sprach Damon leise, der sich auf dem Baumstamm vor dem Grab niedergelassen hatte. ,,Eigentlich bin ich hergekommen, um mich zu verabschieden. Aber muss ich das überhaupt ? Müsste ich dich nicht eigentlich schon bald wiedersehen, anstatt mich von dir zu verabschieden ? Was würdest Du an meiner Stelle tun ? Gäbe es auch nur eine Möglichkeit, eine verdammte, kleine Möglichkeit dich zurückholen zu können, ich würde es tun. Ist mir egal wie und woher, aber ich würde sofort ein Vampir werden, würde das bedeuten, du würdest noch leben. Ich würde alles tun, damit Du hier sein könntest. Ich vermisse dich.“
Damon schluckte und blickte das verblasste Bild von ihr vor dem Grabstein an.
Dann hörte er Schritte. Verwirrt fuhr Damon herum und erkannte Stefan, der gerade mit einer jungen Frau an seiner Seite durch den Wald stapfte und dabei auf ihn zusteuerte. Und für seinen Zustand machte er das sogar noch sehr gut. Damon überkam eine dunkle Vorahnung.
,,Was soll das werden ?“ fragte Damon schwach und zog die Augenbrauen zusammen. ,,Wer ist sie ?“
,,Ich hab sie dir mitgebracht. Sie ist ein Geschenk“, sprach Stefan und wendete sich dann an das junge Mädchen. ,,Nehmen Sie bitte Platz.“ Sie tat wie ihr geheißen.
Verwirrt beobachtete Damon die Szenerie vor sich und diese Vorahnung wurde nur noch größer. ,,Was hast Du getan, Stefan ?“
Das machte alles kaputt, aber wirklich alles.
,,Damon, ich war bei Vater“, begann Stefan nun ruhig alles zu erzählen. ,,Er hat mich angegriffen. Ich kannte meine eigene Kraft nicht. Überall war Blut. Er ist gestorben und das Blut war zu stark... Ich konnte nicht anders, ich brauchte es.“
,,Du hast es getrunken ?“ fragte Damon scharf.
,,Ja, und es ist unglaublich“, erwiderte sein Bruder fasziniert. ,,Mein Körper zerspringt fast vor Kraft, Damon.“
,,Oh nein“, stöhnte dieser leise auf. Was hatte Stefan nur getan ?
,,Ich kann Dinge aus weiter Ferne hören, ich kann in der Dunkelheit sehen, ich kann mich mit magischer Schnelligkeit fortbewegen, und die Schuld, der Schmerz... Damon, das kann ich einfach so abschalten. Katherine hatte Recht, das ist eine völlig andere Welt.“
Träge quälte sich Damon in eine stehende Position. ,,Katherine ist tot, Stefan. Genauso wie Elizabeth. Es gibt keine Welt ohne sie.“
,,Nein, das kannst Du auch abschalten“, machte Stefan nun weiter und packte seinen Bruder an den Schultern, als Damon an ihm vorbei wollte. ,,Du brauchst diesen Schmerz nicht mehr zu fühlen !“
,,Ich will es nicht“, protestierte Damon nun und schlug Stefans Hände weg, doch dieser ließ sich nicht beirren und redete weiter auf ihn ein.
,,Du bist schwach, du wirst bald sterben. Du brauchst das. Du stirbst sonst.“
,,Nein, ich kann nicht“, erwiderte Damon nun gequält, während Stefan sich umdrehte und das Mädchen zu ihnen winkte. Keine Sekunde später waren die Venen unter seinen Augen aufgetaucht, die Damon bereits schon bei Katherine gesehen hatte und Stefan hatte dem Mädchen die Halsschlagader aufgebissen.
Der Geruch, der nun von dieser Wunde ausging, war beinahe schon unangenehm penetrant und Damon hielt den Atem an, um sich unter Kontrolle zu halten. Er wollte es nicht, er wollte kein Vampir sein, er wollte bei Elizabeth sein; das war sein inneres Mantra.
,,Ich lass dich nicht sterben“, wendete sich Stefan nun an seinen Bruder und umfasste sein Gesicht mit beiden Händen.
,,Nein, ich kann nicht.“
,,Hör auf, dich zu wehren. Wir schaffen das, Du und ich.“
Stefan trat zur Seite und gab den Blick auf das junge Mädchen frei. Mit einer Hand drückte er Damon immer weiter in ihre Richtung, während das Mädchen einige Schritte auf ihn zumachte.
Damon zögerte, versuchte stehenzubleiben, doch Stefans Griff war schon jetzt viel stärker als sein eigener. Und das Blut....
Nein, er musste sich zusammenreißen, er musste...
Der Duft war beinahe schon betörend. Alles in seinem Körper schrie danach noch diesen letzten, einen Schritt auf sie zuzumachen und seine Lippen an ihren Hals zu legen, das rubinrote Blut zu kosten, das wie Honig aus einer Wabe aus ihrem Hals floss.
Und er machte einen Schritt nach vorne.

,,Wie fühlst Du dich ?“
Damon kam gerade aus der Familiengruft der Salvatores, hatte sich dort den neuen Anzug angezogen, den Stefan ihm von daheim mitgebracht hatte.
,,Du hattest Recht“, antwortete Damon. ,,Das ist eine ganz neue Welt.“
Er musste zugeben, dass Stefan mit seinen Schilderungen nicht übertrieben hatte. Er konnte die Schritte jedes einzelnen Tieres im Wald hören, konnte alles genau erkennen, als wäre es helllichter Tag und er war schnell. Er war unglaublich schnell geworden.
Doch nur eines hatte er nicht erwähnt : Die Gefühle, die sich nun um ein zwanzigfaches verstärkt hatten. Er hatte das Gefühl, sein Herz wäre in zwei Hälften geteilt wurden und sein Blut würde überkochen.
,,Wir können sie gemeinsam erkunden“, bot Stefan seinem Bruder an, während Damon ein paar Meter vor ihm stehenblieb und sich einmal umblickte. Stefan war froh, dass er seinen Bruder hatte zu Vernunft bringen können und er nun, in dieser bevorstehenden Ewigkeit, nicht allein war.
,,Jetzt hast Du, was Du wolltest“, sprach Damon nun. ,,Du und ich, für alle Ewigkeit.“
Damon holte einmal Luft. Er steckte hier fest, er steckte in dieser verdammten Ewigkeit fest und es gäbe kein Entkommen und keine Erlösung für ihn. Er war darauf verdammt auf ewig zu leiden und hatte nicht den geringsten Sinn, überhaupt noch weiterzuleben. Er war nun für immer in diesem Leben gefangen, würde Elizabeth nie mehr wiedersehen, geschweige denn seine Tochter kennenlernen können.
Und für das alles war genau ein Mensch verantwortlich.
,,Aber hör mir gut zu“, sprach Damon nun und machte ein paar Schritte auf seinen Bruder zu, bis er direkt vor ihm stand. ,,Ich werde dir diese Ewigkeit zur Qual machen, Bruder.“
Seine Stimme schäumte und kochte nur so vor unterdrückter Wut und Stefan stellten sich bei ihrem Klang die Nackenhaare auf.
Damon verschwand in der Finsternis.
Er war verdammt, verdammt dazu ein Monster zu sein, ein Vampir. Und es gab absolut nichts mehr, das seinem Leben einen Sinn geben konnte.
Die Liebe seines Lebens war tot, ermordet von der Person, die ihn manipuliert hatte, sie zu lieben. Nicht einmal mehr für Rache konnte er noch weiterleben, war Katherine ja leider auch schon umgebracht worden. Wie gerne hätte er sie leiden gesehen, ihr das angetan, was sie Elizabeth angetan hatte.
Noch konnte er nicht wissen, dass er in naher und auch ferner Zukunft mehr Gründe als genug hätte, unbedingt am Leben bleiben zu wollen.

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Und das war es.
Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich nun wirklich hier sitze und das Schlusswort zum letzten Kapitel von 'dust and shadows' schreibe. Ich möchte allen danken, die Elizabeth und Damon auf ihrer gemeinsamen Reise ganz am Anfang von Allem begleitet haben und vor allem als Leser mir treugeblieben sind.
Danke an meine beiden treuen Reviewschreiber Lea und HappyBabyFeet und ein großes Dankeschön auch an euch ganzen Schwarzleser da draußen. Schön, dass es euch gibt :-D

Aber keine Sorge : Die Geschichte geht weiter. Ich werde mich jetzt gleich im Anschluss ans Erstellen der Fortsetzung machen und dort dann auch gleich das erste Kapitel hochladen. Na, wer von euch ist gespannt, wie es nun weitergehen wird ?
Ich kann immer noch nicht glauben, dass diese Geschichte nun wirklich abgeschlossen ist, aber das ist ja nicht gleich ein Ende. Nichts ist je zu Ende :-)

Und nun, ein allerletztes Mal in dieser Story :
Bis zum Nächsten Mal,
Tessa :-D

Link zur Fortsetzung : dust and blood
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