Anders als die Anderen 2

von NoMuggle
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
05.01.2019
24.04.2019
8
14705
10
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hello :D
erst einmal freue ich mich, über alle, die sich für eine Fortsetzung interessieren.
Das heutige Kapitel ist ziemlich kurz, was einfach daran liegt, dass ich momentan nicht so viel Zeit zu schreiben habe. Ich wollte aber trotzdem etwas hochladen. Da dachte ich, besser etwas kürzer, als gar nicht :)

Ich hoffe er Teil gefällt euch (den 2. Teil des Kapitels gibt es dann demnächst)
Lasst mit wie immer gerne ein kleines Review da, damit ich weiß, wie es echt gefallen hat.
Jetzt aber viel Spaß hierbei :)




2. Der erste Schultag I

Harry lag in seinem Bett, und starrte die Decke an.  Es war der 1. September. In den letzten Tagen war er immer und immer wieder seine Stunden und Materialien durchgegangen, und hatte sich überlegt, wie er den ersten Schultag gestalten wollte. Auch hatten er und Draco sich zusammengesetzt, und sich Fragen überlegt, die die Schüler ihnen möglicherweise stellen würden, und was eine passende Antwort war. Dabei sorgten sie sich vor allem um die älteren Schüler, die ja nur zwei Jahr jünger waren, als sie selbst.
Im Zuge dieser Unterhaltung waren die beiden jungen Männer auch auf die Frage gestoßen, wie sie die Sache mit ihrer Beziehung handhaben sollten. Zwar wussten die meisten der älteren Schüler, dass sie ein Paar waren, weil sie das ganze zu ihrer eigenen Schulzeit ja nicht wirklich versteckt hatten, aber irgendwie wollten sie ihre Beziehung als Lehrer nun nicht mehr derartig ausleben.
Am Ende entschieden sie sich dazu, dass sie ihre Beziehung zwar nicht aktiv leugnen würden, ihr Privatleben aber schlicht aus dem Schulleben raus lassen würden. Sie konnten am Tisch immer noch nebeneinander sitzen, sich am Wochenende oder nach dem Unterricht privat treffen, und Unterhalten worüber sie wollten.

Harry drehte sich zur Seite, und starrte auf seinen Wecker. Er hatte noch nicht geklingelt. Es war nämlich grade erst sechs Uhr. Aber natürlich konnte er überhaupt nicht mehr schlafen. Schließlich würden in ein paar Stunden die Schüler eintreffen.  

Er drehte sich noch zwei Mal hin und her, bevor er letzten Endes beschloss, aufzustehen. Er duschte und zog sich dann einen Umhang an, in dem er sich besonders wohl fühlte. Dann machte er sich auf den Weg in die große Halle. Vielleicht gab es ja schon einen Kaffee…Also ging er nach unten,  und setzte sich an den noch fast ganz leeren Tisch. Nur zwei Personen saßen da. Professor Vektor, mit der Harry nie viel zu tun gehabt hatte, einfach weil er kein Arithmantik belegt hatte. Neben der Hexe saß Draco. Und er sah nicht viel besser aus, als Harry sich fühlte. Müde und nervös. Er ließ sich neben Draco plumpsen, und der sah ihn an. „Morgen“ sagte er kratzig, und gab Harry ein kleines Küsschen auf die Wange. Sie nahmen ein sehr mageres Frühstück zu sich, und machten dann einen ausgedehnten Spaziergang über die Ländereien.

Nach ihrem Spaziergang fühlten sich die zwei zwar immer noch nicht besonders entspannt, aber sie waren nicht mehr im Ansatz so nervös, wie am Morgen. Sie aßen mit den anderen Lehrern zu Mittag, was zu einer riesen Tratsch stunde mutierte.  Nie hätten Harry und Draco es gedacht, aber die Lehrer spekulierten doch tatsächlich über die Beziehungen der Schüler, und wie sich wer wohl benehmen würde. „Habt ihr in den Ferien eigentlich auch so über uns geredet?“ fragte Harry etwas misstrauisch, als Prof. Sprout erklärte, dass es mit Neville Longbottem und Luna Lovegood nur so lange gedauert habe, weil er sich nicht getraut hatte, sie zu fragen, ob sie mit ihm ausging. Mehrere der Lehrer wandten Harry den Kopf zu. Dann begannen einige zu grinsen. „Das willst du gar nicht wissen“ sagte Madame Hooch schließlich, und widmete ich schmunzelnd ihrer Kartoffel. Draco und Harry warfen sich nur verwirrte Blicke zu… Am besten, sie hinterfragten das nicht weiter…

Den Nachmittag vertrieben sich die beiden damit, noch eine kleine Runde auf dem Besen zu drehen. Sie lieferten sich kleine Wettrennen, flogen über den schwarzen See und den Rand des verbotenen Waldes hinweg, und drehten Kreise um die peitschende Weide. Um 16: 00 Uhr machten sie sich schließlich wieder auf den Rückweg. „Wir könnten es noch einmal richtig ausnutzen, dass noch keine Schüler da sind“ meinte Harry, und grinste Draco verschmitzt an.
„Hmm. Und was genau schwebt dir vor“ fragte der Blonde mit einer hochgezogenen Augenbraue. „Ich hab eine ziemlich große Dusch.“ Antwortete Harry. „Da bin ich immer viel zu einsam.“
Draco setzte einen gespielt schockierten Gesichtsausdruck auf, und sagte. „Oh nein! Dass geht natürlich gar nicht! Natürlich leiste ich dir gerne Gesellschaft!“
„Jetzt bin ich aber erleichtert!“ meinte Harry daraufhin, und beide brachen in Gelächter aus.


In seiner Wohnung angekommen schloss Harry die Tür ab, und stellte einen Wecker auf 17:30 Uhr. Schließlich wollten sie nicht zu spät zum Festessen kommen, und das würde um 18: 00 Uhr beginnen.
Mit langsamen Schritten kam Harry auf Draco zu. Er lächelte ihn an, und legte dann seine Lippen auf die des Blonden. Dabei schob er seine eine Hand in Dracos Nacken, und mit der anderen öffnete er langsam den Umhang des Blonden. Und auch Draco machte sich vorsichtig an Harrys Umhang zu schaffen.
Schließlich nahm Harry seine Hand von Dracos Haaren und streifte mit beiden Händen dem Umhang weg. Dann griff er zu, Bund seines Pullovers, und schob seine Hand darunter. Draco zog scharf die Luft ein.

Sie standen bestimmt 15 Minuten da, und küssten sich, bis Draco endlich kurzen Prozess machte, seinen, und Harrys Pullover weg warf, und sich an seinem Gürtel zu schaffen machte. Dabei strich er hin und wieder über Harrys Hose, was den Gryffindor zum keuchen brachte. „Du ärgerst mich“ stammelte er. Draco grinste nur in den Kuss hinein. „Willst du etwa gleich zur Sache kommen?“ fragte er belustigt.
„JA!“ meinte Harry, und zog Draco ruckartig näher. „Wie du meinst“ meinte Draco, und öffnete Harrys Hose.
„Tu' doch nicht so, als würdest du es nicht jetzt und hier wollen!“ meinte Harry noch, doch Draco antwortete nicht mehr. Er entledigte sich seiner Hose, und schob Harry unter die Dusche. Dieser stellte sie an, und sofort prasselte das heiße Wasser über ihre Körper. Harry zog sich, und Draco ihre inzwischen nassen Unterhosen aus, und betrachtete dann einen Moment seinen vollkommen nackten Freund. Dann konnte sich der Blonde nicht mehr zurück halten.

Er packte Harry und drückte ihn mit dem Rücken an die kalte Wand. Dieser ließ sich einen Moment von ihm an den Stein drücken, dreht das spiel dann aber um, stieß sich von der Wand ab, und Presste Draco gegen die gegenüberliegende Seite. Dabei begann er, Draco den Hals entlang zu küssten. Als er wieder an seinem Ohr ankam, biss er vorsichtig ins Ohrläppchen. „Jetzt mach schon!“ brummte Draco „Mach was?“ fragte Harry und versuchte dabei so unschuldig wie möglich zu klingen. „Du sollst deinen Zauberstab in…“ doch er redete nicht weiter, denn Harry hatte es schon getan.
Dracos Hände krallten sich in Harrys Rücken, während sein Kopf auf Harrys Schulter lag.  Harry hingegen hatte Draco an der Hüfte gepackt, und zog ihn an sich.    

Als Harry Wecker laut klingelte, putzte sich der Schwarzhaarige sich gerade die Zähne. Draco stand hinter ihm, und küsste dir roten Stellen an seinem Rücken, die langsam blau anliefen. „Entschuldige“ sagte er leise. Harry spülte sich den Mund aus, und sagte dann „Also ich fands ziemlich heiß…“ Draco grinste ihn an. „Na wenn das so ist…“  
Harry gab ihm noch ein kleines Küsschen, und ging dann in sein Schlafzimmer, um sich einen ordentlichen Umhang anzuziehen. Draco lehnte sich derweilen in den Türrahmen. Er war eben schon unten gewesen, um sich selbst einen neunen Umhang anzuziehen, und begutachtete jetzt Harry dabei, wie er seine Socken anzog.

Pünktlich um drei Minuten vor Sechs standen die beiden Jungen Lehrer am Eingang der großen Halle.  Zwar hatten sie sich die letzten paar Stunden ganz gut von diesem Moment abgelenkt, aber jetzt war es doch so weit, und Harry und Draco waren ziemlich nervös. Gleich würden die Schüler kommen…
„Ich gehe jetzt runter, um die neuen zu empfangen. Ihr könnt euch einfach an den Tisch setzten, und warten, bis die Auswahl los geht. Ich weiß, dass es aufregend ist, aber das schafft ihr schon, die anderen Lehrer sind ja auch da.“ Sagte Minerva und lächelte ihnen aufmunternd zu.
Review schreiben