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Twins in the Maze - The Time at the Glade

von Snowf1ake
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Alby Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
05.01.2019
06.12.2019
32
56.940
7
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
05.01.2019 1.629
 
Einen wunderschönen guten Morgen :)

Zu ersteinmal wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2019 jedem! ;)

Und herzlich willkommen zur Fortsetzung von „Twins in the Maze - Time before the Maze“. Es geht weiter mit Thomas Zwillingsschwester ihrer Geschichte. Ich probiere mich relativ am Film zu orientieren, doch wird nicht alles 1 zu 1 sein. Wäre ja langweilig.

Ich hoffe euch gefällt auch der zweite Teil, für den ersten habe ich 5 Empfehlungen bekommen, über die ich mich wahnsinnig freue  und ich hoffe euch gefällt auch diese hier! <3

Für die die den ersten Teil noch nicht kennen hier geht es zur  Vorgeschichte ;)

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen und ein schönes erstes Wochenende im Jahr.

Snowf1ake ^^

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Erwachen

Ein metallisches Poltern dringt durch den dicken Nebel der ihr Denken umschließt. Dann fängt ihr gesamter Körper zu vibrieren an, durch einen äußeren Einfluss. Mit ihren Fingern fährt das Mädchen langsam über das Material auf dem sie liegt, es ist eine glatte netzartige Struktur und fühlt sich kühl an. Die Liegende formt ihre Hand zu einer Faust, dabei schlagen ihre Fingerknochen gegen den Boden. Ein metallisches Geräusch hallt ihr leise entgegen, obwohl es um dem Mädchen herum sehr laut ist. Einen Luftzug spürt sie um sich herum. Langsam öffnet der Teenager seine Augen, doch dies hätte man auch sein lassen können, um sie herum ist alles dunkel, nur leichte Umrisse sind zu erkennen. Über ihr blinkt ein rotes Licht: an, aus, an, aus. Es hat irgendwas beruhigendes an sich, obwohl der Raum in dem das Mädchen sitzt, immer schneller darauf los fährt. ‚Fahrstuhl!‘ erscheint das Wort in ihrem Kopf. Weiterhin ist der Teenager von dem Licht fasziniert, es weißt wahrscheinlich darauf hin, dass jemand mit dem Fahrstuhl hochkommt, wer in diesem Fall sie ist. ‚Was wird da oben sein?‘, kommt ihr die Frage auf. Langsam steht das Mädchen auf, dabei hält sie sich an den gitterähnlichen Wänden fest. Es sind nur noch wenige Meter bis zu dem blinkenden Licht, normalerweise sollte doch dort auch eine Öffnung sein, aber es ist keine Erkennbar. Nach dem ihr Körper dies realisiert, beginnt ihr Puls sowie die Atmung schneller zu werden. Eine Angst macht sich in ihrem inneren breit, wenn der Fahrstuhl diese Geschwindigkeit weiter hält, wird der Metallraum dies nicht aushalten. Drei Meter, zwei Meter, das Mädchen schließt instinktiv ihre Augen, dabei stellt sich ihr Körper schon auf schreckliche Schmerzen ein. Ruckartig hält der Fahrstuhl an, wodurch ihr Körper sich vom Boden abhebt, nur um wenige Sekunden später von der Schwerkraft zurück gezogen zu werden. Ihre Knie und Hände landen hart auf dem kalten Metall, dabei durch zuckt das Mädchen, an den Körperstellen die aufgekommen sind, stechende Schmerzen. Leise hört der Teenager in dem Raum hinein, alles ist plötzlich ganz leise. Bis ein Klacken erklingt, wie das öffnen eines Schlosses, danach ein Summen und Kratzen als hat sich etwas metallisches wegbewegt. Mit ihrem Kopf folgt sie dem Geräusch, weswegen das Mädchen an die Decke sieht, dort ist durch das Gitter tatsächlich ein blauer Himmel erkennbar. Aber gleichzeitig ist es nach der Dunkelheit, in der das Mädchen die gesamte Zeit war, alles so hell, worauf sie sofort ihre Augen schließt. Doch die Neugier ist zu groß, weswegen der Teenager seine Augen doch wieder öffnet, dabei sieht das Mädchen sich erst einmal in dem befindenden Raum um. Dort stehen zwei große Kisten aus Metall, daneben noch vier halb so große Kisten, auf diesen sind die Buchstaben W/C/K/D geschrieben. Doch kann sie dies zu nichts Bekannten zu ordnen. Ein Haufen mit Holzlatten befindet sich an der von ihr aus hinteren Wand, bis fast an die Decke gelagert, dank der zwei großen Kisten sind die Latten, beim stoppen des Fahrstuhles, nicht um gekippt und auf das Mädchen gefallen. Mittlerweile hat der Teenager sich auch an das Licht gewöhnt, die Decke ist circa vom Boden zwei bis zweieinhalb Meter entfernt. Wenn sie davon ausgeht, dass die großen Kisten ein Meter hoch sind. Ansonsten wäre das Mädchen unter ein Meter fünfzig, dass kann sie sich aber nicht vorstellen, wenn der Teenager an sich herunter blickt. Nach weiteren betrachten und überlegen, ist sich ihr Verstand sogar sicher, es sind zwei Meter fünfzig bis zur Decke. Aus diesem Grund stellt sich das Mädchen auf eine kleinere Kiste, dabei probiert sie die Decke anzuheben. Tatsächlich bewegt diese sich auch kurz, leider sind ihre Arme nicht stark genug, um die Klappe ganz zu öffnen. Somit klettert der Teenager auf eine der zwei großen Metallkisten, wodurch sie jetzt auch ihren ganzen Oberkörper zum öffnen einsetzen kann, ist es ein Klacks die Öffnung aufzuhebeln. Nur wenige Sekunden später blickt das Mädchen raus. Der Teenager dreht sich einmal im Kreis, dabei stockt ihr der Atem. Sie ist mitten auf einer großen grünen Wiese, auf der einen Seite ist ein kleiner Wald, der nach ihrem Schätzen einen Viertel vielleicht sogar auch etwas mehr des Platzes einnimmt, auf dem das Mädchen sich jetzt befindet. So genau einschätzen kann sie es deswegen, weil der Platz um geben ist von meterhohen Mauern aus Stein. Diese sind mindestens an die fünfzehn bis zwanzig Meter hoch, doch genau kann sie es nicht sagen von der Stelle aus, wo der Teenager sich jetzt befindet. Neben dem Wald erkennt sie noch einen kleinen Teich, wo auch noch ein paar Bäume stehen. Doch bevor sie sich weiter umsieht, sollte das Mädchen erst einmal aus dem Fahrstuhl raus kommen, doch gerade mal mit ihrem Kopf blickt sie heraus. Was wohl bedeutet hier muss eine Treppe provisorisch gebaut werden, zum Glück hat der Teenager genug Kisten! Nach wenigen Minuten klettert das Mädchen auf die grüne Wiese, noch einmal dreht sie sich im Kreis. Die Mauern sind immer noch gigantischen Hoch, bei näherem betrachten, gibt es in keiner der vier Seiten eine Öffnung, Tor oder vielleicht Tür. Weswegen sich eine Enttäuschung in ihrem innerem breit macht, sowie ein enge Gefühl. Das Mädchen ist an diesem Ort eingesperrt, da sich auch noch keiner gezeigt hat, ist sie hier auch noch ganz alleine. Plötzlich entdeckt das Mädchen ein kleines Gebäude in der Nähe des Fahrstuhles. ‚Komisch das es mir nicht sofort aufgefallen ist!‘, kommt ihr der Gedanke. Aber die Mauer lenken einem definitiv auch ganz schön ab. Vorsichtig geht der Teenager auf das Gebäude zu, es ist gemauert, doch nicht aus dem gleichen Stein wie die Mauer. In die Steinwand ist eine Tür eingelassen, diese öffnet das Mädchen vorsichtig, für dem Fall dass doch noch jemand hier ist. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, dann ruft der Teenager in die Dunkelheit: „Hallo? Ist hier jemand?“ Mit der Hand fährt das Mädchen über die Wand, wodurch sie  tatsächlich schnell ein Lichtschalter findet, diesen benutzt sie auch sofort. Über ihr ertönt ein Summen, dann erstrahlen mehrere Neonröhren die Decke. Die Wände sind komplett mit hellgrauen Fließen gefliest, selbst der Boden hat graue jedoch einen Ticken dunkler und größere Fließen. Links und rechts von der Tür sind jeweils ein Waschbecken angebracht aus weißem Porzellan, darüber befindet sich jeweils noch ein Spiegel. Vor ihr ist ein kleiner Gang, abgehend von diesem in Richtung der Waschbecken sind Wände, die dem Raum teilen, doch diese Wände gehen nicht ganz an die Decke, ganz am Ende des Ganges ist ein Oberlicht, was auch ohne die Neonröhren für leichtes Licht sorgt. An jeder Seite des Ganges gehen noch je zwei Türen ab, die alle geöffnet sind. Das Mädchen tritt langsam in dem Flur. „Hallo? Kann mir nicht jemand antworten? ... Bitte! Ich bin ...“, plötzlich über kommt es sie. Denn darüber hat das Mädchen noch gar nicht nach gedacht. Wer ist sie? Woher kommt sie eigentlich? Warum ist sie hier? Warum ist sie alleine? Doch in ihrem Kopf bildet sich keine Antwort auf ihre Fragen! „Kann mir nicht wenigstens ein Name einfallen?“, ruft das Mädchen frustriert in dem menschenleeren Raum. „Bestenfalls mein eigener!“, fügt sie hinzu. Während der Teenager weiter geht, blickt sie in die vier Räume, auf der linken Seite sind Duschen und auf der rechten Seite Toiletten. Das Mädchen setzt sich auf die vordere verschlossene Toilette, irgendwie wird ihr gerade alles zu viel! Sie ist hier komplett alleine, immerhin gab es bis jetzt kein Anzeichen auf das Gegenteil. Der Teenager kann sich an nichts erinnern, nicht wo sie vor kurzem noch gelebt hat oder ob das Mädchen eine Familie hat. Alles leer in ihrem Kopf. Um so mehr ihr diese Tatsache bewusst wird, um so enger wird es um ihre Brust, dabei schlägt ihr Herz aufgeregt gegen ihrem Brustkorb. Ihre Atmung wird ganz stoßweise, es wird ihr ganz Heiß und Schweiß bildet sich auf ihrer Stirn. Wenn der Teenie sich nicht gleich beruhigt, erleidet sie eine Panikattacke. Die ihr im Grunde aber auch nicht hilft. Plötzlich wird ihr auch noch ganz flau im Magen, wodurch ihr ganz schlecht wird. Der erste Würgereiz setzt schon ein, das Mädchen hält sich die Hand vor dem Mund. Zum Glück ist sie schon bei der Toilette! Perfekt abgestimmt öffnet der Teenager die Brille, dann erbricht sie sich auch schon. Tränen schießen ihr in die Augen, das Mädchen fühl sich so elend. Doch wenigstens ist die Panik leicht abgeflaut, ihre Arme legt sie auf der Brille ab, dabei legt der Teenie seinem Kopf darauf. Ihr Hals brennt, ihr Magen hat immer noch ein flaues Gefühl, ihre Augen hören einfach nicht auf zu tränen. Was hat das Mädchen nur verbrochen, dass sie hier ist? Dabei macht es doch den Anschein, als sollten hier noch mehr sein. Wofür braucht man bitte sonst zwei Toiletten, Waschbecken und Duschen? Es ist zum Verrückt werden, es ist ja nicht einmal einer da, der ihre Fragen beantworten kann. „Warum bin ich alleine?“ fragt der Teenager wieder in dem Raum, doch immer noch antwortet ihr keiner! Das Mädchen schließt ihre Augen, gleichzeitig atmet sie langsam ein und aus, um die Übelkeit die wieder hochkommt, zu beruhigen.
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