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The Fire in You

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Bloom Diaspro Miss Faragonda Sky Valtor Winx Club
04.01.2019
23.08.2020
12
23.156
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23.08.2020 1.677
 
Erschrocken allerdings viel zu langsam, versuchte die Fee noch in letzter Sekunde nach ihrem Feind zu greifen. Es gelang ihr nur leider nicht, und so schaffte sie es gerade noch mit einem Arm seinen Sturz abzufedern, so dass sein immer noch blutender Kopf, nicht hart auf dem Boden aufschlug. Vor Schmerz stöhnend verzog Valtor das Gesicht.
-„Was hast du?“
Zwar versucht ihre Stimme kontrolliert klingen zu lassen, hörte der auf dem Boden liegende dennoch eine gewisse Besorgnis heraus. Unterbewusst musste er grinsen.
-„Was denn noch nie einen verwundeten Massenmörder gesehen.“
-„Haha.“
Nun ernsthaft lachend, fuhr der Schmerz jedoch einmal durch ihn hindurch und er keuchte hustend auf. Erschrocken wich Bloom zurück, war das… war das… etwa gerade Blut?
-„Ganz ganz…ruh…“
Den Kopf auf ihren Schoß ziehend während sie ihn mit dem Arm zusätzlich stützte, erkannte sie erst jetzt die klaffende Wunde an seiner Seite, das sah gar nicht gut aus.
-„Der Affe konnte doch ein bisschen besser zielen als ich anfangs vermutete.“
-„Das ist nicht witzig.“
An die Wunde fassend, um zu fühlen wie tief sie war, beziehungsweise das immer noch daraus fließende Blut zu stoppen und schon einen Heilungszauber murmelnd. Griff jedoch so gleich eine andere Hand fest und bestimmt nach ihrer.
-„Nicht spar dir das.“
-„Aber…“
-„Hör zu Bloom ich sterbe nicht daran kapiert. Meine Magie wird mich langsam heilen, es wird zwar sehr, sehr, schmerzhaft sein jedoch wird und braucht mein Körper keine andere Magie als Hilfe. Spar dir also deine Energie gefälligst auf für etwas Ernstes.“
Die Wut in Bloom kochte langsam auf. Was bildete sich dieser Mistkerl eigentlich ein?! Nicht nur das sie ihm das Leben gerettet hatte, und er nicht mal ein kleines Danke zustande bringen konnte. Nein jetzt meinte er auch noch ihr befehlen zu können wann und wie sie ihre Kräfte einzusetzen hätte. Mal ganz abgesehen davon das er verdammt nochmal nicht zu entscheiden hatte, wem und unter welchen Bedingungen sie half. Schroff zog sie ihre Hand unmittelbar zurück.
-„Wie kannst du das von mir verlangen?“
-„Was?“
-„Dir ist doch hoffentlich klar das es meine Pflicht ist, jedem zu helfen der sich irgendwie in Not befindet außerdem…“
Sie ballte die Fäuste.
-„Weißt du eigentlich was für ein beschissenes Gefühl das ist, jemanden vor sich zu haben dem man unbedingt  helfen will dieser jemand aber von einem verlangt das man zusehen soll wie er leidet!“
Die letzten Worte schrie sie ihm fast ins Gesicht. Vollkommen Perplex wie auch einfach nur fassungslos starrte er sie einfach nur an. Waren… waren… das  Tränen?
-„Aber…“
-„Nein!“
Sich erneut konzentrierend und wieder an die Wunde fassend, nur dieses Mal mit beiden Händen, sammelte sie erneut ihre Energie. Wie in Trance fasste der verwundete erneut an ihre Hände, und drückte diese Fest mit seiner zusammen. Allmählich glühten ihre Wangen, jedoch machte sie weiter, und ließ ihre Magie weiter in ihren Erzfeind fließen. Welcher sie weiter einfach nur anstarrte bis er schließlich mit der anderen Hand langsam nach ihrem Gesicht griff. Zeitgleich ließ sie jedoch seine Hand los, und legte nun sanft beide Hände auf seine Stirn. Zugegeben war die Platzwunde zwar wirklich nicht sonderlich groß trotzdem wollte sie nun mal keine halben Sachen machen. Und außerdem konnte sie es einfach nicht ertragen diese Wunde auf seiner Stirn zu sehen. Zufrieden löste sie ihre Finger erneut und wollte langsam zurück weichen, jedoch griffen seine Finger erneut wieder nach ihren, und wanderten diesmal  langsam hinauf an ihr Gesicht. Behutsam ließ er die Innenfläche sanft auf ihrer Wange ruhen, und starrte sie einfach nur an. Unfähig sich zu bewegen oder gar zurück zu weichen, erwiderte sie seinen eindringlichen Blick. Die eisblauen Augen strahlten eine Intensität aus  welche sie noch nie zuvor gesehen hatte. Doch noch ehe sie etwas erwidern geschweige denn irgendwie reagieren konnte, sackte seine Hand langsam nach unten, und eine kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen.
-„Ich danke dir.“
Augenblicklich schlossen sich seine Lider, und er blieb regungslos liegen. Er war bewusstlos, Bloom starrte ihn weiter einfach nur perplex an, und fragte sich ob sie nicht langsam halluzinierte was war das für ein Lächeln, für ein Blick? Er sah… sah… so…Nein. Entschieden schüttelte sie den Kopf. Konzentrier dich ihr müsst hier weg bevor…Sich umsehend erkannte sie das die Affen immer noch bewusstlos waren, zum Glück. Entschieden konzentrierte sich die Fee erneut, und innerhalb weniger Sekunden teleportierte sie sich und ihn auf eine kleine Lichtung ganz in der Nähe eines Waldes. Es sollte ein abgelegenes Waldstück sein, so schnell sollte sie also hoffentlich niemand finden. Das hoffte sie zumindest. Erschöpft ließ sie  sich und damit auch den bewusstlosen Valtor auf den Boden nieder. Vorsichtig  hiefte sie seinen Arm den Bloom um ihren Nacken geschlungen hatte, von ihrer Schulter und legte den Magier sanft und vorsichtig auf ein Stück Wiese. Missmutig betrachtete sie den weiterhin schlafenden Valtor, und schlang ihre Arme um die Knie. Was war das vorhin? Hatte er wirklich seine Hand an ihrer Wange? Du spinnst. Fuhr sich jedoch ebenfalls mit ihrer eigenen Hand an der Wange entlang. Wütend schüttelte Bloom den Kopf. Sie hatte jetzt wirklich andere Probleme, ganz andere sich umsehend erkannte sie dass es schon allmählich dunkel wurde. Na großartig. Sie wollte hier wirklich nicht mutterseelenallein mit dem miesesten und schlimmsten Monster aller Zeiten nachts in einem Wald sein. Seufzend betrachtete sie die Bäume, sollte sie noch tiefer in den Wald? Bestimmt nicht, aber irgendwie musste sie sicher sein, dass  nichts passierte. Vielleicht sollte sie…
-„Ein Feuer machen, natürlich!“
Den Gedanken laut ausgesprochen erschrak sie kurz selbst, lächelte dann jedoch zufrieden, und sammelte nahe an dem Waldstück Feuerholz. Dieses gestapelt konzentrierte sie sich, wollte gerade einen Feuerfunken fliegen lassen, als die Fee dann jedoch inne hielt. Bloom wollte etwas testen.  Sich 2 Steine holend, rieb sie diese aneinander, und versuchte so wie früher Wärme und Feuer zu erzeugen. Was ihr jedoch nur halbwegs gelang.
Aufgewacht von dem Klackern der Steine, blickte sich Valtor irritiert um, bis er erkannte welches Szenario sich da gerade vor ihm bot. Na das sah man doch auch nicht Alle Tage. Vollkommen verzweifelt, rieb seine Erzfeindin die beiden Steine nebeneinander und schien kurz vor einem Wutanfall zu stehen. Der Magier grinste.
-„Wieso klappt das denn nicht verdammt! Früher ging das doch auch immer!“
-„Und sowas nennt sich die Hüterin der Drachenflamme, du solltest dich wirklich was schämen.“
Augenblicklich fuhr Bloom herum, und blickte natürlich in den süffisanten wie auch provokativen Blick Valtors. Sie schluckte.
-„Du du bist wach?“
Stammelte sie verdattert, und wich automatisch ein wenig zurück. Was Valtor nicht entging und er sich langsam vorsichtig aufsetzte. Er hatte zwar immer noch Schmerzen, jedoch waren sie schon etwas besser.
-„Nun ja Bloom falls ich nicht doch ein Geist bin, welcher gerade wieder auferstanden ist, sollte ich wohl wach sein ja.“
Wütend verzog sie ihr Gesicht.
-„Was soll das?“
-„Gott ich will ein Lagerfeuer machen, das ist dir vielleicht völlig fremd aber auf der Erde ist es Gang und Gebe das…“
-„Nein, ich meine nicht dein komisches rum Gefuchtel sondern…“
Er räusperte sich und setzte sich nun komplett auf.
-„Warum hast du mich gerettet?“
Ihr kompletter Körper versteifte sich, und sie merkte selbst, dass sie keine Ahnung hatte was sie ihm antworten sollte. Valtor ließ sie keine Sekunde aus den Augen, und sein Blick wurde immer intensiver. Langsam wurde ihr schlecht.
-„Warum. hast .du. mich. gerettet?“
Jedes Wort einzeln dabei betont, verstand sie, dass er eine Antwort verlangte, verzweifelt suchte sie nach irgendwelchen passenden Worten. Fand jedoch keine.
-„Ich wollte dir eben nichts Schuldig sein.“
Abfällig und Pampig verschränkte sie die Arme und starrte ihn einfach ebenfalls durchdringend  an, doch Valtor durchschaute sie das merkte sie sofort.
-„Gut. Und dein Ausgleich geht soweit, dass du mir selbst dann hilfst wenn du es eigentlich gar nicht musst, wie interessant.“
Bedrohlich setzte er sich in den Schneidersitz und stützte dabei seinen Kopf auf dem Arm ab. Er betrachtete sie wie eine Beute, und genau so kam sie sich auch vor.
-„Du hast sehr stark geblutet und ich…“
-„Verdammt nochmal Bloom! Ich hätte mich selbst heilen können, du hättest mir nicht helfen müssen und hast es trotzdem getan, du hast fast deine gesamte Magie für diesen kleinen Zwischenfall ausgebraucht ist dir das eigentlich bewusst!“
Wütend ballte sie die Fäuste. Was bildete sich dieser Mistkerl eigentlich ein.
-„Das mag dir ja fremd sein Valtor aber so etwas nennt man Gewissen, aber so etwas besitzt du ja leider nicht.“
Er erwiderte nichts, Stille herrschte in denen er sie weiterhin anstarrte und keiner den Blick abwenden konnte, bis Bloom sich schließlich umdrehen wollte, um nach dem Lagerfeuer zu sehen.
-„Du hast geweint.“
Sofort schoss ihr die Röte ins Gesicht, und sie blieb wie angewurzelt stehen. Scheiße. Sich langsam umdrehend, sah er sie herausfordernd an.
-„Hab ich nicht.“
Versucht ihre Stimme dabei so abfällig wie möglich klingen zu lassen, und schon beinahe versuchend abwertend zu lachen allerdings nicht wirklich überzeugend. Verschränkte nun Valtor die Arme, und starrte sie weiter missbilligend an. Lügen, Konnte sie wirklich nicht.
-„Du bist wirklich eine verdammt schlechte Lügnerin weißt du das.“
-„Pah.“
Sich nun erneut abwendend, lief sie Schnurstracks in Richtung Wald, ihr Erzfeind musste einen Lachanfall unterdrücken.  Wütend liefen ihr Tränen über die Wangen, als sie sich an einen Baum lehnte und versuchte ihr wild pochendes Herz wieder zu beruhigen. Was war bloß los mit ihr? Sie hatte geweint ja, aber erstens war das Reflex und zweitens war sie sich sicher das er es nicht bemerkt hatte, beziehungsweise gebetet das es nicht so war. Und nun? langsam sackte sie auf der Wiese zusammen und schlitterte an dem Baumstamm nach unten. Du darfst es nicht zulassen du darfst nicht. Er ist ein Mörder, ein Monster und, und… und. Verzweifelt fuhr sie sich durch die Haare. Ihre Tränen wegwischend stand sie langsam wieder auf, und lief zurück zu der besagten Stelle, sie würde sich nichts mehr anmerken lassen, so ein Fehler würde nicht nochmal passieren. Bemerkte jedoch zunehmend wie ihr Herz immer schneller schlug, desto weiter sie sich der Feuerstelle näherte. Okey jetzt hatte sie wirklich ein Problem.
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