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The Fire in You

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Bloom Diaspro Miss Faragonda Sky Valtor Winx Club
04.01.2019
23.08.2020
12
23.156
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30.03.2020 2.037
 
Schließlich nach dem sie sich endlich los reißen konnte, und Valtor sie mehr oder weniger freiwillig wieder freigab. Zweifelte die Fee wieder mal an ihrem gesunden Menschenverstand. Was tat sie hier verdammt was? Nicht mal jetzt hatte sie sich verwandelt, nicht mal als er ihr so nahe kam, so verdammt nahe obwohl sie es eigentlich nicht wollte, hatte sie es dennoch einfach nicht fertig gebracht. Verzweifelt fuhr sie sich durch die Haare, während ihr Valtor immer noch den Rücken zukehrte.
-„Dann brechen wir jetzt auf?“
Misstrauisch wartete sie auf eine Antwort, doch Valtor würdigte sie keines Blickes.
-„Wir machen gar nichts. Ich werde aufbrechen, und ob du mich begleitetest oder nicht, ist einzig und allein deine Sache.“
Wie bitte hatte sie sich da gerade verhört? Wer schleift beziehungsweise zwingt sie, zumindest teilweise, von Planet zu Planet. Bringt sie in Katastrophen und erwartet dass sie gefälligst leise ist.
Sich nun doch zu der Perplexen umgewandt, musterte Valtor sie misstrauisch, was hatte sie jetzt wieder für ein Problem.
-„Was?“
-„Du willst nicht das ich mitkomme?“
Seufzend wie auch misstrauisch ließ ihr Erzfeind den Kopf sinken, wie hielt es dieser Prinz Heini bloß mit ihr aus?
-„Bloom es ist mir gleich ob du mitkommst oder nicht, du kannst machen was du willst. Ich zwinge dich zu nichts.“
-„Ach ja seit wann?“
Ein auflachen unterdrückend, während sie ihn provokativ angrinste, kam ihm fast ein Knurren aus der Kehle, allerdings aus einem anderen Grund wie sonst. Diese aufsässige Art allmählich fand er irgendwie Gefallen daran.
-„Seit jetzt.“
Ohne sie noch eine Sekunde zu würdigen seufzte er erneut, wandte sich abrupt ab, und schuf kurzerhand das gewünschte Portal. Innerhalb weniger Sekunden war er verschwunden, und eine verdatterte wie auch verwirrte Bloom blieb zurück. Mehr als irritiert starrte sie noch eine Weile auf den Fleck, an dem sich noch vor ein paar Sekunden ein arroganter Magier befand. Kopfschüttelnd wandte sie sich schließlich ab. Dieser Großkotz könne sie mal. Sollte er doch alleine gehen, sie würde ihm ganz bestimmt nicht wie eine Sklavin hinter eilen, bloß weil der große Herrscher vielleicht Hilfe bräuchte. Trotzdem hatte sie ein komisches Gefühl, und zwar keins von der guten Sorte. Sollte sie nicht vielleicht doch ?
-„Nein das sollst du nicht!“
Erschrocken dass sie ihre Gedanken mal wieder viel zu laut ausgesprochen hatte, raufte sie sich die Haare. Dieser Möchtegern Massenmörder, machte nichts als Ärger. Wegen ihm führe ich schon selbst Gespräche. Sich benommen auf einen Stein setzend, allerdings einen anderen wie davor. Stütze sie den Kopf auf ihre Arme. Ganz ruhig Bloom ganz ruhig. Du verlierst nur allmählich die Nerven, das ist ganz normal wenn man Tag und Nacht mit dem Mann zusammen ist, der einen umbringen will ganz normal. Du bist einfach nur übermüdet, nur übermüdet. Nur leider glaubte sie sich das selbst nicht ganz. Übermüdet sein eine Sache, aber die ganze Zeit einen schnellen Puls zu haben, und immer wieder kurz keine Luft zu bekommen eine andere. Natürlich war er daran Schuld, dass könne sie  nicht leugnen. Aber trotzdem sie würde nicht auf ihn reinfallen. Diese ganze nette Art, das war einfach nur Fassade, Fassade und nichts weiter. Er wägte sie in Sicherheit, dass sie ihm irgendwann vertrauen würde, und dann dann würde er sie umbri…Traurig biss sie sich auf die Lippe. Was wenn nicht? Was wenn das alles ein Ernst war? Nein niemals. Entschlossen stand sie auf. Er will dich töten. Nach dem er dich jetzt schon zweimal gerettet hat? Wütend trat sie einen Stein weg. Gerettet weil er dich braucht. Motzte sie ihre eigenen Gedanken an, und kam sich dabei mehr als bloß lächerlich vor. Nur warum regte sie es eigentlich auf, das er es deswegen getan hatte, und nicht wegen ihr? Warum war es ihr wichtig, dass es Valtor um ihr ging? Und nicht um den Zweck. Erschrocken hielt sie sich eine Hand vor den Mund.
-„Nein! Nein! Nein!Nein!“
Sei nicht so blöd und fang an ihn zu mögen. Den Tränen nahe, weil sie merkte das sie sich wohl kurz davor befand, ließ sie sich traurig auf den Boden nieder. Du darfst dich nicht darauf einlassen, du darfst nicht. Benommen wiegte sie sich zur Beruhigung sanft hin und her. Es ist alles gut Bloom, es ist alles gut. Nur war es das nicht, kein bisschen und das wusste die Fee sehr gut. Valtor war ein Monster, das schlimmste und brutalste der magischen Dimension sogar. Das hatte er ihr sehr gut gezeigt. Reflexartig fasste sie sich an den Hals, und rieb die besagte Stelle. Und diesem Monster solle sie vertrauen, oder noch schlimmer zulassen das sie Gefühle für ihn entw…! Wie vom Blitz getroffen sprang sie auf. Sie hatte keine Gefühle für ihn, ganz sicher nicht niemals, sie war doch nicht geisteskrank. Entschlossen die Gedanken zu vertreiben, griff sie wieder nach dem Buch, und fing an die Seite erneut zu lesen.
Der Grund für ihr Gedanken wirr war befand sich inzwischen auf dem besagten Planeten. Und war alles andere als begeistert, wenn er es nicht bald schaffte das Bloom ihm vertraute, dann würde sein Plan ins Wasser fallen. Nicht das er es unbedingt brauchte das seine Erzfeindin ihm zu Füßen lag, aber so würde es leichter gehen. Viel leichter. Er hatte nicht viel Erfahrung darin wie es ging jemandem die Kräfte zu rauben, aber eins wusste er das Menschen sobald sie für jemandem Sympathie empfanden, bereit waren alles zu tun, fast alles. Nur machte die neu erhaltene Information das ganze doch ein klein wenig schwerer. Damit dass er sich selbst vernichten könnte, hatte er nicht gerechnet. Sein Ursprungs Plan war, Blooms Kräfte einfach zu absorbieren. Doch das konnte er knicken die kleine war einfach viel zu stark. Er müsste seine vollen Kräfte wieder erlangen, und dann dann würde ihre Drachenflamme ihm gehören. Und die Fee, tja vielleicht ließe er sie sogar am Leben, ein kleines Spielzeug konnte ja nicht Schaden. Teuflisch grinste er vor sich hin. Aber diese Aufsässige Art, dieses widerspenstige, alles besser zu wissen, das müsste sie beibehalten, sonst wäre sie kein schönes Spielzeug. Ja dann wäre sie langweilig, und sie wäre nicht mehr Bloom. Ungläubig als er schon fast den Brunnen erreicht hatte, blieb er ruckartig stehen. Wieso war ihm das wichtig? Er finge doch nicht an, diese kleine Nervensäge tatsächlich zu mögen? Du spinnst. Kopfschüttelnd lachte er über sich selbst. Mal ganz davon abgesehen, dass ihn die Fee zutiefst hasste, und das immer tun würde, so würde er noch lange nicht, irgendwelchen banalen Dingen wie Gefühlen verfallen. Er war Valtor, der mächtigste und stärkste Magier aller Zeiten, Gefühle waren ihm zuwider. Sie vernebelten nur den Verstand, und sorgten dafür dass man Schwäche zeigte, er war jedoch nicht schwach, und zeigte nie Schwäche. Vor allem Dingen nicht jetzt, nicht jetzt wo er endlich kurz davor war, dass zu schaffen was ihm schon so lange missglückte. Er würde mächtig werden, so mächtig das ihm niemand jemals wieder gewachsen war. Niemand aber auch gar niemand hätte jemals wieder die Kontrolle über ihn. Den Magier schauderte es, nicht das er viel Erinnerungen an die Zeit bei den uralten Hexen hatte, jedoch wusste er eins noch ganz genau. Das Gefühl der Hilflosigkeit welches damals als seine Schwäche erkannt wurde, und sie ihm sozusagen helfen wollten, dass er nicht mehr hilflos war. War keine Hilfe. Sie hatten ihn erzogen, gezähmt und nicht mit den feinen Mitteln. Er schüttelte den Kopf. Das ist alles Schnee von gestern, jetzt war er stark und er würde sich diese Stärke nie wieder nehmen lassen, er würde nie wieder hilflos sein. Abgesehen von jetzt. Denn gerade war er mehr oder weniger hilflos, und er war angewiesen. Wie Valtor dieses Wort hasste, doch es stimmte er musste sich auf eine kleine, nervige alles besser wissende Fee verlassen. Die verdammt mächtig war, oder zumindest noch. Bald gehörst du mir. Doch noch ehe er sich diesem Gedanken, voll und ganz hingeben konnte, wurde er von etwas hartem am Kopf getroffen.

Das Buch war mehr als bloß spannend, und trotzdem war sie einfach nicht bei der Sache. Kein bisschen. Nicht nur das ihr Gehirn anscheinend nicht mal mehr in der Lage war, Sätze logisch zu verknüpfen, nein zu allem Überfluss hatte sie ein verdammt komisches nagendes Gefühl, und dieses Gefühl bedeutete nie etwas Gutes das wusste sie. Verdammt was machte sie hier? Gut Okay er war zwar jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit weg, aber das war ja wohl nicht ihr Problem sie…Doch ist es. Sonst dauerte das Ganze nur noch länger. Dem Gedanken zustimmend, legte sie verzweifelt das Buch zur Seite. Also schön.

Sich an den Kopf fassend, da sich allmählich etwas feuchtes, rotes auf ihm ausbreitete, wich der Magier stöhnend zurück. Nicht die schon wieder, schon letztes Mal als er es mit diesen Möchtegern Ninja Affen zu tun hatte, waren diese alles andere als amüsant, und nun ohne seinen vollständigen Kräfte, machte die ganze Sache erst recht keinen Spaß. Gerade so konnte er dem Schwert, seines Gegners ausweichen während der 2. Schon seine Magie auf ihm schleuderte. Verdammt sie waren wirklich verdammt stark. Zähneknirschend sammelte er seine letzten Reste der übrig geblieben Magie, wenn er jetzt nicht aufpasste könnte das Böse enden. So viel zu dem Planeten Chill mit Love und Peace das ich nicht lache. Der Attacke ausgewichen, versuchte auch er seine Energie auf seinen Gegner zu schleudern, nur leider bemerkte das sein Kollege und eilte sofort zur Hilfe. Seine Magie war einfach zu langsam, knurrend wich er immer weiter zurück. Sie hatten ihn eingekreist, den Blick immer wieder zwischen den Affen hin und her wandernd, um eine Verteidigungslücke zu suchen sammelte er seine allerletzten Kräfte. Mit einem Ablenkungsmanöver bei dem er erst auf einen der Ninjas zueilte, während der andere natürlich sein Schwert zückte, wich er geschickt aus, und der Kamerad wurde von seinem Verbündeten getroffen. Brillant. Nun die Magie weiter auf den anderen wendend, wurde jedoch einer Aufmerksam und er war verdammt schnell. Noch ehe sich Valtor versah, wurde er auf den Boden geworfen, und das Schwert wurde ihm direkt vor die Nase gehalten, sie scheinen sich wohl doch noch an ihn zu erinnern. Dem Schwert wie beim letzten Mal immer wieder ausweichend, schlich sich langsam ein 3. Der Ninja von hinten heran, hob sein Schwert und der auf dem Boden liegende sah nur noch eine silberne Klinge. So schnell das er glaubte Halluzinationen zu haben, flog ein Feuerball über ihn hinweg, wobei der Affe unmittelbar im Brunnen landete.
-„Das ist immer noch mein Job klar.“
-„Bloom?!“
Mit offenem Mund die Fee anstarrend, welche nur lediglich die Schultern zuckte als sie auch schon einen 2. Feuerball abfeuerte und einen weiteren Ninja traf. Traute Valtor seinen eigenen Augen nicht. War das wirklich Bloom Bloom Miss Prinzessin von Domino die so voller Leidenschaft beinahe rücksichtslos die Affen aus dem Weg räumte. Natürlich fügte sie ihnen keinen ernsthaften Schaden zu, jedoch waren ihre Attacken stark und präzisiert das erkannte er genau. Natürlich wusste er noch aus der Vergangenheit dass sie eine gute Kämpferin war, jedoch hatte er sie so noch nie gesehen. Gerade als sie auch schon beim 4. Angekommen war, während die anderen bewusstlos am Boden lagen, geschah es. Der letzte welcher zuvor von seinem eigenen Kameraden verwundet wurde, rappelte sich wieder auf, zückte seine silberne Klinge, und eilte in hohem Tempo auf die Fee zu.
-„Bloom pass auf!“
Sich noch umdrehen wollend, war es allerdings auch schon zu spät die Klinge raste auf sie nieder. Verzweifelt Kniff sie schon die Augen zu, als jedoch eine allzu bekannte Hand nach dem Schwert griff und 2 eisblaue Augen sie wütend anfunkelten.
-„Wenn du dich hier schon als Heldin aufspielen musst, könntest du dann bitte freundlicher Weise nicht gleich draufgehen?“
Ihren Erzfeind wütend anfunkelnd, hatte sie jedoch keine Zeit für Kommentare. Gerade noch rechtzeitig erschuf sie ein Schutzschild so dass die Klinge hinter ihr, buchstäblich auf Wand stieß. Nochmals erneut konzentrierend, schoss sie eine Arte Energiefeld auf die beiden ab, woraufhin beide auch schon bewusstlos zusammen sanken. Zufrieden jedoch auch befremdet blickte sie diesem Besserwisser unmittelbar in die Augen.
-„Ein Danke wäre angebrachter.“
Ein schelmisches grinsen andeutend, konnte jedoch der Magier seinen Kommentar nicht zu Ende bringen. Stöhnend sich an die Seite fassend, sackte er zu Boden.  Dieser verdammte Affe hatte ihn doch tatsächlich heftiger getroffen als er angenommen hatte.
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