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The Fire in You

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Bloom Diaspro Miss Faragonda Sky Valtor Winx Club
04.01.2019
23.08.2020
12
23.156
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23.12.2019 1.641
 
Nicht sein verdammter Ernst. Kaum merklich fiel der Fee fast die Kinnlade herunter, als sie realisierte wer da vor ihr stand.
-„Wirklich dein Ernst?!“
Doch der gemeinte reagierte nur mit einem soliden Schulterzucken.
-„Ich habe doch gesagt, wenn ich dich wieder brauche, hole ich dich.“
Von dem provokativen, jedoch ausgesprochen fast freundlichen Lächeln irritiert, musterte Bloom ihn weiter Misstrauisch. Hatte sie etwa schon Wahnvorstellungen.
-„Ich dachte nach deiner Ansage …“
Auf ihre Würge male deutend, die sie wieder sichtbar gemacht hatte, blitzte kurz etwas in den Augen ihres Todfeindes auf, allerdings viel zu schnell.
-„wäre unsere Abmachung hinfällig.“
Stur die Arme verschränkt, schien Valtor hingegen nach Worten zu suchen, irgendwie wirkte er zerstreut, überfordert niemals.
-„Das war…das ist…“
Nun ebenfalls die Arme verschränkt, schien er sich jedoch wieder im Griff zu haben.
-„Deine Schuld.“
Perplex starrte ihn die Fee an, doch er zuckte nur mit den Schultern. Sie würde ihn nicht aus der Fassung bringen, nicht schon wieder.
-„Du hättest mir die Wahrheit sagen müssen.“
Und sofort kochte sie wieder innerlich, die Fäuste ballend, schritt sie ihm entgegen. Das konnte  doch nicht sein ernst sein verdammt.
-„Und du hättest mich nicht würgen müssen!“
-„Bloom…“
Ebenfalls schritt er auf sie zu, nicht mehr viel Abstand zwischen ihnen, hielt er inne.
-„Ich habe dich verschont.“
Dem nichts erwidernd könnend, da er ihr mal wieder viel zu nahe war, starrte sie ihn bloß fassungslos an. Sollte sie ihm vielleicht noch dankbar sein oder was?
-„Wenn das für dich verschonen ist, dann will ich nicht…“
Zusammen zuckend, als er plötzlich die Hand nach ihr ausstreckte, sie allerdings nicht schnell genug war um sie wegzuschlagen. Blieb ihr fast die Luft weg, als sich wieder seine Finger um ihren Hals legten, allerdings diesmal zögerlich und sanft, allmählich vorsichtig die Male nach strichen. Jedes Mal wenn er sie berührte zuckte sie zusammen, doch nicht aus Angst, viel Mehr weil ihre Haut brannte. Die Luft weiter anhaltend, starrte sie weiter in diese glasklaren blauen Augen, die ebenfalls keine Sekunde von ihr abließen. Weiter strich er sanft, über die Male, wie auch immer wieder kurz ihr Schlüsselbein. Bloom schauderte es. Nun musste ihr Gegenüber kurz grinsen, eher er die Augen schloss, sich zu konzentrieren schien, etwas murmelte, und schließlich langsam seine Hand zurück zog. Von ihm ein bisschen zurück weichend, erkannte sie, dass der leichte Schmerz an ihrem Hals vollkommen verschwunden war.
-„So.“
Verwirrt über das zufriedene schelmische Lächeln, entdeckte sie den Spiegle neben sich, und trat etwas näher an ihn heran. Sie stockte, die Male waren alle komplett verschwunden. Erst jetzt realisierte sie, wie sie eigentlich aussah, als sie prüfend ihren Hals bestastete. Nicht nur das ihre Wangen glühten, ihre Haare zerzaust waren, von dem Wind der draußen ging, zusätzlich schien ihr kompletter Körper zu beben. Genau wie ihr Herz welches wie wild gegen ihre Brust hämmerte. Ihr Atem ging stoßweise. Was passierte bloß mit ihr. Erst jetzt realisierte die Fee, das Valtor sie weiterhin misstrauisch beobachtete, als sich ihre Blicke im Spiegel trafen, wandte er sich allerdings ab.
-„Damit sollte das geklärt sein.“
In ihrem Zimmer umsehend, räusperte er sich kurz, und erschuf kurzer Hand ein Portal. Bloom starrte ihn immer noch entgeistert an. Eine Augenbraue nach oben ziehend, erwiderte er ihren Fragenden Blick, jedoch brachte das wenig. Erst als er sich dem Portal zuwandte, schien sie wieder im hier und jetzt zu sein.
-„Danke.“
Er stockte. Auch wenn sie immer noch verkrampft vor dem Spiegel stand, so erkannte jedoch der Magier eine Gewisse Wärme in ihren Augen, die er noch nie zuvor bei ihr gesehen hatte. Zumindest nicht wenn sie ihn ansah. Doch ehe er sich voll und ganz zu ihr umwandte, schüttelte er bloß den Kopf und Schritt durch das Portal. Nach dem auch Bloom nochmals tief durch geatmet hatte, sich daran erinnerte wer sie da gerade geheilt hatte, und auch Mike und Vanessa einen Brief schrieb,-sie sollte sich davon eine Sammlung zulegen-. Durchschritt sie ebenfalls die weiße Kugel. Wieder in besagter Höhle angekommen, war es still, viel zu still. Das Buch weiter lesend, saß auch die Fee auf einem Stein, und beobachtete ihren Todfeind misstrauisch. Was war hier eigentlich los verdammt? Es war eine Sache, das er sie zuhause besuchte, und das war schon mehr als komisch. Aber nochmal eine andere das er sie geheilt hatte. Geheilt er sie. Unterbewusst strich sie nochmals über ihren Hals, noch immer brannte ihre Haut, wenn sie nur an seine Berührung dachte. Was ist los mit dir? Das ist Valtor, Valtor, der deine Eltern ausgelöscht hat, deine Freunde bedroht, Magix, dich und, und. Sie biss sich auf die Unterlippe. Dich gerettet hat. Vor Schreck, wäre sie fast vom Stein gefallen. Denn es stimmte, und diesmal konnte sie es nicht mehr leugnen. Er hatte sie geheilt. Gut er war auch der Grund, trotzdem das hätte er wirklich nicht, tun müssen, nein definitiv nicht. Noch immer betrachtete sie ihn weiter misstrauisch. Wieso wieso hatte er das getan, nicht nur das er sie geheilt hatte, nein vor allem wie er es getan hat. Sie zog ihre Knie an, und stütze ihren Kopf darauf ab. Er hatte über ihre Haut gestrichen immer wieder, zärtlich sanft, er hatte sie nun ja gestreichelt? Den Kopf schüttelnd, stand sie abrupt auf, über so etwas dürfte sie nicht nachdenken, er war immer noch ihr Todfeind.
-„Anstatt hier nur rum zu stehen, könntest du dich auch mal nützlich machen.“
Na bitte da war er doch wieder, ganz der Alte. Zufrieden allerdings leicht angepisst wandte sie sich zu ihm um. Nur erwartete sie nicht dieser miese und drohende Blick wie sonst, sondern viel Mehr ein amüsierter, kein freundlicher, aber ein dennoch milderer. Sie stockte.
-„Schließlich ist es deine Schuld, das wir in diesem Dilemma feststecken.“
Kam es nur noch knurrend, als er schnell den Blick wieder abwandte, irgendwie gefiel ihm das überhaupt nicht. Und trotzdem huschte sein Blick sogleich wieder zu der Fee.
-„Du bist der, der auf einem Stein sitzt.“
Provokativ grinste sie ihn an, und auch der Magier verzog einen Mundwinkel nach oben.
-„Aber ich war nicht der, der eine Gewisse Sache für sich behalten hat.“
Immer noch Grinsend, klappte er das Buch zu, und stand langsam auf. Kaum merklich atmete Bloom etwas schneller.
-„Aber jetzt weißt du es.“
Weiter provokativ Schulter zuckend die Arme verschränkt, musste ihr Gegenüber, kurz auflachen, die kleine nahm sich wirklich was raus.
-„Ach dann sollte ich dir wohl dankbar sein.“
Sich den Mantel zu Recht rückend, als er langsam voran Schritt, wich ihr Blick immer wieder in sein Gesicht, irgendwie war er anders. Und anstatt eines abfälligen Kommentars wie sonst immer, gelang Bloom diesmal nur ein freches nicken.
-„Na dann.“
So schnell das sie nicht wusste wie, drückte er sie fest auf einen Stein, und beugte sich zu ihr runter.
-„Dankeschön.“
Viel zu nah den Kopf an ihrem Ohr, klang seine tiefe raunende Stimme, einmal durch sie durch, alles in ihr verkrampfte sich, verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, doch er hielt sie weiter fest.
-„Nur leider…“
Er ließ seine Lippen, leicht über ihren Hals wandern, eher er wieder ihr Ohr striff.
-„Sind wir immer noch Todfeinde.“
Sofort ließ Valtor abrupt von ihr ab, und Bloom hatte Mühe sich auf dem Stein zu halten, geschweige denn nicht auf zu keuchen oder dergleichen. Langsam wieder zu Atem kommend, musterte sie der Magier immer noch abwartend, sie seufzte.
-„Dann lass uns das endlich zu Ende bringen.“
Den Klang ihrer Stimme bemerkend, erwiderte der über ihr befindende nichts, erst als er realisierte das er sie wie ein Idiot anstarrte, wandte er den Blick schnell ab. Soweit wollte er eigentlich nicht gehen, überhaupt nicht. Dennoch schien auch die auf dem Stein sitzende, nicht ganz bei der Sache zu sein, immer noch schwer atmend, starrte sie ihn weiter an. Was sollte das jetzt wieder? Letz endlich, kehrte ihr der Magier jedoch den Rücken zu.
-„Ja das sollten wir.“
Murmelte er nur vor sich hin, als er auch schon wieder nach dem Buch griff, na toll und was hieß das nun wieder, ungeduldig stand sie auf.
-„Ja. Also was jetzt?“
Valtor seufzte. Geduld war wirklich nicht ihre Stärke.
-„Zunächst mal muss ich irgendwie den Ursprung zu Besagter Quelle bekommen, und da sich diese laut deiner Freundin in mir selbst befindet, sollte es mir gelingen in mein innerstes zu gelangen.“
Bloom verstand kein Wort. Zunächst funktionierte ihr Gehirn, mal wieder nur noch teilweise, und zum andern war ihr das alles einfach viel zu hoch. Ursprung da, innerstes selbst hier, sollte er doch zu einem Medi Meister gehen oder so. Den fragenden und irritierten Blick auf sich spürend, klappte der Magier das Buch schließlich wieder zu.
-„Meditation.“
Ausdruckslos starrte die Fee ihn weiter an, das war eigentlich nicht wirklich ihr Ernst. Aber okay Meditation  warum denn nicht. Warte hieß das dann?
-„ Dann willst du etwa?“
-„Bingo.“
Der Gegenüberstehende grinste gehässig. Bloom schluckte, während ihr Kopf nur so ratterte das konnte doch nicht sein verdammter Ernst sein!
-„Du hast diesen Planeten schon einmal angegriffen reicht dir das denn nicht.“
Wütend schritt sie auf ihn zu, und drohte ihm mit ausgestrecktem  Zeigefinger. Valtor musste- als er sich langsam umwandte-, einen Lachanfall unterdrücken.
-„Nun ja wer hat hier denn etwas von angreifen gesagt.“
Verwirrt zog die innehaltende eine Augenbraue nach oben. Was plante er nun schon wieder. allmählich hatte sie die Schnauze voll. Immer diese Geheimniskrämerei.
-„Dann erwartest du das dir die Leute dort, einfach so helfen?“
-„Nö.“
-„Was willst du da…“
-„Bloom…“
So schnell das sie nicht reagieren konnte, griff er fest aber dennoch vorsichtig nach ihrem Arm, und zog sie unsanft an sich ran.
-„Ich finde immer einen Weg zu dem was ich will.“
Sie weiter festhaltend, kam ihr sein Gesicht gefährlich nahe. Unfähig sich zu bewegen oder ihn gar wegzuschieben, war die Fee buchstäblich von den gefährlich aufblitzenden Augen gefesselt. Wieso nur hatte sie das Gefühl, dass er dieses Mal nicht seine Kräfte meinte.
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