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Empire State of Love

von Geek 21
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
04.01.2019
27.01.2019
3
7.607
1
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Dieses Kapitel
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04.01.2019 2.464
 
Hello Geeks!

Eigentlich bin ich kein Fan davon mehrere Projekte auf einmal anzugehen.
Da mir aber sterbenslangweilig ist, habe ich mir eine Kurzgeschichte ausgedacht.
Wie viele Kapitel etc. kommen werden weiß ich noch nicht.
Falls ihr Interesse habt könnt ihr euch auch gerne für meine OS Sammlung melden :D


xoxo Geek


Raindrops



New York – irgendwie hat diese Stadt immer Charme. Selbst an einem verregneten Tag wie heute. Ich sitze im Erker in meinem Zimmer und lausche den Regentropfen die gegen meine Scheibe prasseln. Bei solch einem Wetter liebe ich es einen dicken Pulli, mit einer Leggins und Kuschelsocken zu tragen. Im Hintergrund läuft das neue live Album von 5SOS von dem ich immer noch eine Gänsehaut bekomm. „…changed your flight so you stay with me“, singe ich leise mit und werde leicht melancholisch. Es war so wunderschön die Jungs endlich mal live zusehen…okay Stopp! Sonst fang ich an zu heulen…

„Elizabeth!“ Meine Mom reißt mich aus meinen Gedanken an das Konzert. „Ich komme“, hätte ich nicht geantwortet dann schwöre ich euch, sie wäre 5 Sekunden später in meinem Zimmer gestanden. Ich schlurfe förmlich die Treppe hinunter und werde dabei fast von meinem kleinen Bruder Tommy umgerannt. „Aus dem Weg, die Alienzombies kommen“, ruft er. „Anscheinend hat er mal wieder zu viel Filme gesehen“, sagt meine Mutter lächelnd und reicht mir einen Tee. „Oh wie aufmerksam“, sage ich belustigt und nehme ihn entgegen. „Wie geht es dir?“ „Soweit gut, warum?“ „Darf eine Mutter ihr eigenes Kind etwa nicht mehr nach seinem Wohlbefinden fragen?“ sagt sie gespielt schockiert. „Doch das darf sie“, meine ich und verdrehe meine Augen. „Und ja mir geht es soweit gut“, grinse ich sie an und will verschwinden. „Elizabeth ich wollte noch mit dir über was anderes Reden. Es ist wichtig“, sagt sie mit fester Stimme. Ich merke das es was Ernstes sein muss, weshalb ich mich sofort auf einen der drei Barhocker setzte. „Dein Vater…Er hat einen neuen Job“, sagt die ruhig und wartet auf meine Reaktion. „Und?“ Ihr müsst wissen das meine Eltern sich vor 1 Jahr scheiden haben lassen, weil mein Dad eine andere Frau hatte bzw. hat. „Ich würde es dir nicht erzählen, wenn ich nicht wüsste das es dich interessiert“, ich nicke daraufhin nur und warte das sie weitererzählt. „Wie du weißt arbeitet dein Vater in immer noch in L.A als Manager für Bands und so wie es scheint hat er endlich sein großes Los gezogen“, sagt sie neutral. Früher hatte sie vor Freude Tränen vergossen bei solchen Nachrichten. Heute vergießt sie auch immer noch welche, aber meistens aus einem anderen Grund. „Jetzt sag es ihr schon“, meldet sich mein großer Bruder Josh zu Wort.
Meine Mom verdreht die Augen „Dein Vater wird diese eine Band… 5 Seconds to Mars… oder wie die auch heißen, managen.“ „Meinst du jetzt 30 seconds to Mars oder 5SECONDS OF SUMMER??!?!?!“ „Ah genau, 5 Seconds of Summer“, meint meine Mutter dann und um mich war es geschehen. „AHHHHHH OMG OMG OMG“, ich hüpfe auf und ab. „Das sind doch diese schnuckeligen Jungs, richtig?“ „Ja genau die!“ Ich schreie meinen Bruder schon fast an, weil das Adrenalin nur so durch meine Adern schießt. „Josh, ich wusste gar nicht, dass du die gut findest“, meint meine Mom etwas verwundert. „Mom hast du dir die schon einmal angeschaut?“ sage ich etwas zu übermütig, doch auf meinen Bruder kann ich mich verlassen. „Wenn du die Definition von Hot wissen willst, dann sind es die Jungs von 5SoS“, grinst er. Tja mein Bruder ist der einzige auf der Welt der mich versteht… „Was würde wohl James dazu sagen?“ frage ich provozierend.
„Mein Liebesleben geht dich nichts an“, sagt mein Bruder und zwinkert mich an. „Und da soll noch einer sagen Frauen seien kompliziert“, sagt meine Mutter verdutzt und bringt mich damit zum Lachen. Ich nehme meinen Tee und verschwinde damit dann endlich wieder in meinem Zimmer. „Youngblood say you want me, say you want me back in your life“, singe ich mit, als ich plötzlich durch das Klingeln meines Smartphones unterbrochen werde. „Spreche ich mit Elizabeth Novak?“ fragt mich eine freundlich klingende Dame. „Ja am Telefon“, antworte ich. „Sehr gut. Ich bin Mrs. Norris von der Harvard University. Der Grund meines Anrufes ist Ihre beeindruckende Bewerbung und das wundervolle Vorstellungsgespräch“, mir bleibt die Luft weg.
„Wir würden uns sehr freuen Sie als eine unserer Studenten im nächsten Semester begrüße zu dürfen.“ „Mrs. Norris es wäre mir eine Ehre?“ „Das höre ich gerne, alle weiteren Unterlagen werden wir Ihnen per Post zukommen lassen“. „Okay ich danke ihnen vielmals, Mrs. Norris. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag“, sage ich und verabschiede mich. „Moooooom!!!“ Mir laufen die Tränen übers Gesicht und ich kann kaum die Treppenstufen unter meinen Füßen sehen. „Liz was ist passiert?“ fragt sie mich erschrocken. „Ich habe gerade einen Anruf erhalten… von der Harvard University. Ich bin drin!“ Meine Mom weint vor Freude und ich werde plötzlich von Josh in die Höhe gerissen. „Das gibt es doch nicht! Ich bin so stolz“, meint er und umarmt mich. „Das muss gefeiert werden“, verkündet meine Mom. „Pizza und Eiscreme“, frage ich wie ein kleines Kind. „Pizza und Eiscreme!“ „Yes“, mein älterer Bruder und ich klatschen uns ab, was meine Mom nur mit einem Kopfschütteln kommentiert.
„Tommy komm schnell“, schreit Josh und der jüngste von uns kommt angeflitzt. „Was gibt’s?“ „Liz geht nach Harvard“, sagt er begeistert. „ist das gut?“ Oh er ist einfach noch etwas zu Jung um das zu verstehen. „Ja das ist es, sogar sehr gut“, meint Josh immer noch im Rausch der Begeisterung. „Dann fnde ich es auch super mega gut“, grinst der Kleine und wird daraufhin von mir sofort durchgeknuddelt. „Ich rufe Dad an“, sage ich da ich es nur fair finde es ihm auch direkt zu erzählen. Ich wähle seine Nummer und bilde mir plötzlich ein das ich etwas Klingeln höre. „Bilde ich mir das nur ein, oder klingelt da ein Handy“, meint Josh und kratzt sich am Kopf. Tommy rennt zur Tür und sagt „Schaut mal, ich habe das Handy gefunden.“ Es bringt uns alle zum Lachen, weil er meinem Vater einfach das Handy abgenommen hat. „Hallo Tommy“, sagt er immer noch lachend. „Hi Daddy“, sagt dieser und gibt das Handy zurück.
„Liz, Josh“, sagt er und breitet seine Arme aus. Eigentlich will ich nicht, aber meine Glückshormone brechen gerade in einem Tsunami über mich herein, sodass ich mich zu einer hinziehen lasse. „Hast du geweint?“ „Ja, ein bisschen“, sage ich und schniefe. „Lizzy geht nach Harvard, das ist voll gut“, sagt der Jüngste. „Ist das wahr?“ Die Augen meines Dads fange richtig an zu leuchten. „Ja der Anruf kam vor 15 Minuten“, sage ich und kann es immer noch nicht ganz realisieren. „Ich bin so stolz auf dich“, er drückt mich einmal an sich. Da fällt es mir plötzlich ein „Solltest du nicht in L.A sein?“ „Mom hat es euch also schon erzählt“, sagt er und wartet darauf das wir wieder etwas sagen, doch wir nicken lediglich. „Die Band und ich wollen uns etwas besser kennenlernen, hier in New York.“ Ich schwöre euch in diesem Moment hat mein Herz für eine Millisekunde ausgesetzt. „Liz geht es dir gut“, Josh wedelt mit seiner Hand direkt vor meinem Gesicht herum. „Ja ich bin voll und ganz bereit die Jungs kennenzulernen.“
„Okay, aber das war nicht die Frage“, sagt mein Dad lachend. „Oh, sorry“, murmle ich etwas verlegen. „Du bekommst noch deine Chance“, sagt mein Dad und klopft mir auf den Kopf. „Irgendwas ist anders“, sagt er plötzlich und seine Augen werden groß. „Du hast deine Haare gefärbt und abgeschnitten, stimmts?“ sagt er verschmitzt und mustert mich genauer. Ich nicke kräftig und sage „Stand auf meiner Bucket List.“ „Du hast dieses Ding immer noch?“ „Ja und es wächst auch immer weiter“, sage ich grinsend. „Ein Punkt ist es 5SoS persönlich zu treffen“, verrät ihm Josh und dafür kassiert er meinen Ellenbogen. „Ach das ist ja passend“, sagt mein Vater grinsend. „Die Hotels in der Stadt sind wegen Konzerten, Kongressen etc. nämlich so ziemlich ausgebucht. Daher habe ich deine Mutter überreden können, dass die Jungs und ich hier im Haus mitwohnen können.“ „Okay, jetzt muss ich mich setzten, aber pronto“, sage ich und lasse mich auf einen Stuhl plumpsen. „Dad jetzt hast du ihr den Rest gegeben“, sagt Josh und lacht lauthals. „Ja und da ist noch was… Sie warten jetzt gerade im Au…“ er wird von Tommy unterbrochen. „Die waren so allein“, sagt er und wir alle schauen zur Tür.
„Fuck“, rutscht es mir raus was aber zum Glück nur Josh gehört hat und deswegen wie ein kleines Mädchen kichert. „Den Punkt kannst jetzt abhaken“, dafür fängt er sich nochmal eine. „Jungs das sind meine Kinder. Josh, Elizabeth und Tommy. Kinder das sind…“ Ich unterbreche ihn ohne es zu wollen, aber es sprudelt einfach aus mir heraus. „Ashton, Calum, Michael und Luke“, alle Augen richten sich auf mich. „Ja genau…ähm 5 Seconds of Summer“, sagt mein Vater dann noch sichtlich verwirrt. Die Jungs mustern uns und da fällt es mir ein…shit! Ich renne hier verheult in meinem lieblings 5SOS Sweatshirt, Leggins und Kuschelsocken herum.
„Schicker Pulli“, grinst Michael. „Danke“, sage ich sehr zaghaft und bemerke wie ich Rot werde. „Ähm wenn ihr mich entschuldigen würdet… Ich muss noch Hausaufgaben machen“, mit der dümmsten Notlüge die man sich in den Winterferien einfallen lassen kann, verschwinde ich in mein Zimmer. „Du hast doch gar keine Hausaufgaben“, ruft Tommy mir verwirrt hinterher. Ich sitze in meinem Zimmer und überlege ob ich mich umziehen soll. Nein das ist jetzt dann noch viel peinlicher als so rum zu laufen.
Ich kann die Jungs gedämpft hören, da eines der Gästezimmer direkt neben meinem ist. Oh nein, das bedeutet ich muss mein Bad mit ihnen teilen!!! Ich komm einfach nicht darauf klar und entscheide mich deshalb mir was Vernünftiges anzuziehen, meinen Laptop einzupacken und in mein lieblings Café an der Ecke zu gehen. Im Bad schaue ich noch einmal ganz gründlich nach ob auch ja nichts Peinliches herum liegt. Als die ganzen o.b´s, Fakelashes, Makeup Pinsel und Schwämmchen und der ganze andere Beauty Kram verräumt sind bürste ich mir noch schnell meine braunen Haare. Eigentlich bringt es überhaupt nichts meine Haare hübsch hinzulegen, da ich sowieso vorhabe eine Beanie Mütze aufzusetzen, da es zum einen regnet und es zum anderen echt kalt ist. „Josh ich geh ins Café at the Corner“, dieser nickt lediglich als Antwort und widmet sich wieder seinen Physikaufgaben. Er studiert in Standford und ist dort bereits im dritten Jahr, weshalb er sich jetzt schon für ein paar größere Prüfungen vorbereiten muss. Meine Mom kommt gerade nach Hause und schaut mich fragend an. „Ich bin eine Weile unterwegs“, sage ich und gebe ihr einen flüchtigen Kuss.
„Aber komm nicht zu spät, schließlich wollen wir feiern.“ Ich gehe hinaus und sofort prasselt der Regen auf mich nieder. „Hier“, sagt eine männliche Stimme und hält einen großen Schirm über mich. Ich drehe mich um und da steht Calum und grinst mich schief an. „Was machst du hier draußen“ Immer noch in Schockstarre muss ich erst einmal die Wörter verarbeiten die er gerade gesagt hat. „Ich wollte in eines meiner lieblings Cafés“, das hat sich sicherer angehört als erwartet. „Darf ich dich begleiten?“ Ohne wirklich zu wissen warum, nicke ich. Wir müssen (leider) ziemlich eng nebeneinander herlaufen, da der Schirm nicht gerade der Größte ist. „Kommst du von hier?“ „Nein, wir sind vergangenes Jahr hierhergezogen, nach der Scheidung“, sage ich und kann es immer noch nicht ganz glauben das ich mit einem der Jungs von 5SoS rede. „Oh das ist irgendwie schade“, meint er verlegen.
„Ja ich mochte L.A.“, sage ich und muss unwillkürlich daran denken wir ich mit meiner besten Freundin jeden Morgen vor der Schule surfen gegangen bin. „Aber New York ist auch schön“, meine ich nach meiner Denkpause. „Ich war noch nie auf der Manhattan Upper Westside…immer nur auf der Upper Eastside“, meint er plötzlich. „Dort gibt es ja auch die besseren Hotels“, meine ich neutral. „Ja das stimmt“, meint er und hängt auch seinen Gedanken nach. Kurzdarauf kommen wir an dem besagten Café an und es ist zum Glück nicht stark besucht. Wir suchen uns einen Tisch in einer Nische ziemlich weit hinten. „Einen Pumpkin Spice Latte in Groß, bitte“, sage ich zu Sara. „Kein Problem Liz, so wie immer“, grinst sie mich an. „Und für dich?“ „Einen großen schwarzen Kaffee“, sie notiert sich die Bestellung und verlässt unseren Tisch. „Du bist hier also Stammgast?“ „Klar, hast du dich mal umgesehen wie cool es hier ist? Außerdem wird es von Studenten geleitet“, erkläre ich ihm. „Interessant“, sagt er. „Wie alt bist du?“ „21, warum?“ „Nun ja, weil dein Dad gemeint hat du hättest Ferien, deswegen.“ „Ja, Semesterferien. Ich studiere an der NYU Mathematik.“ „Mathe?? Du spinnst ja“, sagt er und schüttelt total entsetzt den Kopf. „Nein, naja manchmal. Ich werde das Studium dort allerdings nicht beenden.“ „Wieso das?“ „Naja, ich habe mich für das kommende Wintersemester an der Harvard University beworben und wurde angenommen“, ich bekomme Gänsehaut.
„Wirklich? Man dann bist du ja so eine Superschlaue“, sagt er begeistert. „Naja ich denke schon. Es war nicht einfach da reinzukommen“, meine ich stolz. „Ich habe die Schule gar nicht erst beendet“, er versucht es lässig klingen zu lassen, aber wirklich abkaufen tu ich es ihm nicht. „Ich weiß“, und da ist mir schon wieder etwas Peinliches rausgerutscht. „Du scheinst wirklich sehr viel zu wissen“, sagt er und lächelt mich an. „Seit wann kennst du uns?“ „Naja…“, nuschle ich „Seit eurem Cover von Teenage Dirtbag“, gebe ich dann letztendlich zu. „Okay das ist wirklich schon eine lange Zeit.“ Ich nicke lediglich da mir nichts einfällt.
„Ich find’s süß“, jetzt wird mein Gesicht förmlich von Blut und Hitze geflutet. „Dann weißt du bestimmt auch, dass ich einen Fan Daten würde und so“, er zwinkert mich dabei an und ich verschlucke mich fast an meinem Kaffee. „Ja auch das weiß ich.“ Wohin soll dieses Gespräch eigentlich führen? Ich habe keine Ahnung was er damit bezwecken möchte. Plötzlich nehme ich von draußen wildes Gekreische war. „Ach komm schon! Wie zur Hölle können die einen immer wieder finden?“ Ich schaue ihn an und er scheint wirklich etwas genervt zu sein.
„Tja so ist das Leben eines Rockstars eben. Ach und danke für den Kaffee“, ich stehe einfach auf lächle ihn Zuckersüß an und lasse ihn total verwirrt und etwas sitzen. Da dieses Café praktisch mein zweites zu Hause ist mache ich mich durch den Hinterausgang aus dem Staub. Als ich auf der anderen Straßenseite stehe, erkenne ich ihn in mitten der kleinen aber sehr lauten Menschentraube. Der Regen hat zum Glück nachgelassen, weshalb ich mich schnell auf den Weg mache. Ich kann es förmlich spüren, wie er mir hinterher schaut.
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