The wicked Heart of the black Wizard

von Egoistic
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16
Draco Malfoy Hermine Granger
04.01.2019
10.10.2019
2
1798
3
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
.



                                                                                 The wicked Heart of the black Wizard


                                                                                               Chapter One: Wish







„Und du glaubst, dass dir eines dieser Bücher helfen wird?“ Skeptisch hob Ginny eine Braue und sah abwartend auf Hermines Kopf hinunter, deren Gesicht hinter dem nächsten Buch zu dunkler Magie versank.
Verzweifelt, las sie jede Zeile - saugte jedes Wort förmlich auf, schien sie in ihre Einzelteile zerlegen zu wollen.
„Ginny, es muss einen Weg geben, ihm zu helfen! Es muss einfach!“
Diese seufzte. „Es wird sicher eine Lösung geben - aber sich in der Bibliothek zu verschanzen und vor lauter Schuldgefühlen keinen Schlaf mehr einzulegen, wird ihm auch nicht helfen.“
Sie war bedacht darauf, ihre Worte sorgfältig und sanft zu wählen - mit Hoffnung, Hermine würde sich ein wenig beruhigen.
Doch der verzweifelten Hexe schien das egal zu sein, denn sie starrte unentwegt in die Bücher, die nach feuchtem, schimmligen Papier rochen und kaum mehr lesbar waren, und hatte ihre beste Freundin wohl wieder vollkommen ausgeblendet, denn eine Antwort gab sie dieser nicht.
Ginny sprach nicht mehr - sondern half Hermine, in den Büchern zu blättern und ein Schlupfloch zu diesem Zauber zu finden.
Um Draco Malfoy vor seiner eigenen Finsternis zu retten.




„Ich hatte gehofft, dass es einen Umkehrzauber oder so etwas gibt. Das wir diesen Fluch in etwas anderes verwandeln können. Zwar wäre es theoretisch möglich, dass man ihn auf etwas oder jemand anderen überträgt, aber das hätte schon passieren müssen - in der gleichen Sekunde, in der man den Fluch empfangen hat.“
Frustiert klappte Ginny das Buch zu - dieser kleine Abschnitt hatte ihnen nicht wirklich geholfen, sondern die bittere Realität nur unerträglicher gemacht.
„Was soll ich denn jetzt nur tun? Ich kann und will ihn nicht seinem Schicksal überlassen - er würde zu grunde gehen. Und ich gleich mit“ flüsterte sie und versuchte, die aufkeimenden Tränen zu ersticken.
Ginny sah sie mitleidig an.
„Ich verstehe dich - würde jemand mir und Harry das gleiche antun.. Ich.. ich könnte gar nicht aufhören, nach einer Lösung zu finden! Und wir werden eine finden!“

Ihr plötzlicher Enthusiasmus ließ sie vom Stuhl aufspringen und Hermines Hand fest in ihre nehmen.
„Wir sollten mit ihm reden. Vielleicht kann er seine neue Magie besser kontrollieren.
Und vielleicht kann er ja eine Lösung erschaffen.“
Zweifeld sieht die brünette Hexe ihre Freundin an, erwidert aber nichts und lässt sich einfach von ihr mitziehen.



Aber die Angst und die Nervösität nehmen rasend zu und ihr Herz verwandelt sich in einen Presslufthammer, der wild in ihren Ohren pocht und vibiert.










„Wie wunderhübsch“ flüsterte er leise und sah dem Reh, das anmutig am Fussufer entlang spazierte und dessen braune Augen im glänzenden Sonnenlicht funkelten, fasziniert nach.
Seine Statur war graziös, anmutig und es wirkte auf ihn mehr, wie ein Fabelwesen und nicht wie ein herkömmliches Waldtier.
Doch, er verbat sich jede Emotion - um dieses arme Wesen nicht auch noch umzubringen.

Sein Blick glitt ab - und hinauf in die Baumkronen, die durch das goldene Sonnenlicht und die grünen Blätter wie ein märchenhafter Zauber wirkten.


Seine Finger krallten sich in sein Hemd - dort, wo sein Herz schlug.
Seine grauen Augen füllten sich mit Tränen.

„Bitte.. irgendjemand“ flüsterte er und hörte wieder das Blätterrauschen in seinen Ohren.



„Mach, das es aufhört.“










After nine months - something new.
Kurz - und, fast, schmerzlos.


Egoistic
Review schreiben