Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Draki und Jäger

GeschichteFantasy, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Fandral Frigga Loki Sif Thor Volstagg
04.01.2019
20.02.2021
10
14.547
9
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.07.2019 1.858
 
Thors Bruder und sein Kumpel hatten sich nicht angemeldet und waren schon leicht angetrunken. Sie kamen rein, als würde ihnen alles gehören und sie konnten ihre Arbeitsunterlagen gerade noch vorsichtig in einem von Thors Schränken unterbringen. Thor holte vier Bier aus dem Kühlschrank und die Männerrunde begann mit Smalltalk. Das Schlimmste war, dass sie die beiden nicht mal später rauswerfen konnten, denn der Zug zu ihrem Zuause fuhr nicht mehr und ein Taxi konnten sie sich nicht leisten. Nun mussten sie die Nacht zu viert verbringen. Aber eins wusste er, lieber sprang er aus dem Fenster, bevor er sich mit Hogun oder Fandral ein Bett teilen würde.
„Und ihr seid also Freunde?“, fragte Fandral und sah Loki neugierig an.
„Nein“ sagte Loki abweisend.
„Bekannte? Mitschüler?“, fragte er weiter.
„Scheint wohl so…“
Hogun und Fandral sahen sich an. War ja ein richtig gesprächiger Typ.
Thor hatte es geahnt, je mehr Bier floss, desto schneller kamen sie zu den guten alten Zeiten. Sprachen über das Training und achteten gar nicht mehr darauf, dass ein Fremder dabei war. Sie vermissten ihn, dass verstand er, aber sie waren sehr unvorsichtig.
„Wusstest du, dass Thor ein richtiger Jäger ist? Er scheint die Beute regelrecht zu spüren…“ sagte Fandral und sah Loki direkt in die Augen mit starker Faszination in der Stimme.
„Bruder, hör auf zu reden!“, sagte Thor mahnend.
„Leider haben wir nur ein einziges Mal, etwas wirklich Großes erlegt. Danach nie wieder“ sagte Fandral, ignorierte Thor und achtete auf Lokis Gesichtszüge, auf denen sich schon seit ihrem Eintreffen, tiefer Widerwillen zeigte. Irgendwie wollte Fandral ihn weiter provozieren.
„Das interessiert mich nicht“ sagte Loki kalt und nahm einen Schluck von seinem immer noch ersten Bier. Er mochte es nicht sonderlich und besonders trinkfest war er auch nicht.
„Das Jagen macht zwar immer Spaß und verbindet, aber mit einer fetten Beute ist es noch viel besser!“ piesackte Fandral weiter. Der Ekel wurde auf Lokis Gesicht noch größer.
„Jagen ist abartig und grausam“ sagte er wütend, ohne nachzudenken. Thor sah ihn schockiert an. Er sollte nicht so auffällig sein. Was wenn die beiden etwas merken würden?

„Was ist los mit dir? Was hast du gegen das Jagen?“, fragte Fandral und öffnete das siebente Bier. Loki wunderte sich nicht mehr, warum Thor so viel davon besaß. Sobald Besuch kam, wurde ihm alles weggesoffen. Obwohl er es bei einem Familienmitglied und einem guten Freund verstand, trotzdem waren ihm diese Menschen äußerst unangenehm.

„Du fragst mich allen Ernstes, was ich gegen das grausame Töten habe? Gegen das Jagen eines unschuldigen Wesens? Ihm Todesangst machen, bevor man es in eine Ecke treibt und dann foltert und tötet? Und das nur zum Vergnügen? Jäger sind die Geißel der Menschheit!“, regte sich Loki auf und beachtete gar nicht, wie still Hogun und Fandral geworden sind. Thor stöhnte innerlich. Wieso, bei den alten Asen, musste er mit so schwierigen Leuten zu tun haben?

Fandral erhob sich und starrte ihn nieder, Loki verschränkte nur die Arme vor der Brust und setzte sein bestes Try me, bitch! – Gesicht auf.

„Mir gefällt deine Art nicht, über unsere Traditionen zu sprechen!“, sagte Frandral bedrohlich, doch Loki schien vor Fandral nicht die Gleiche Angst zu haben, wie vor anderen Asen. Vielleicht, weil ein betrunkener Jäger nicht so angsteinflößend wirkte, wie nüchtern und bewaffnet bis an die Zähne, vielleicht, weil Thor und Loki wussten, dass Loki mehr Macht als Fandral besaß oder weil Loki hoffte, dass Thor nicht zulassen würde, dass Fandral ihm etwas tat. Vielleicht traf auch alles davon zu.

„Man könnte fast meinen, du bist ein Draki…“ sagte Fandral und beobachtete Lokis Gesicht sehr genau. Thors Muskeln spannten sich an, bereit, die Streithähne auseinander zu halten. Doch Loki setzte nur ein verwirrtes Gesicht auf und fragte: „Was ist ein Draki?“
„Wenn du kein Draki bist, dann…“ setze Fandral allein an, doch Hogun unterbrach ihn bereits und zog ihn zurück auf die Couch. Ein mahnender Blick, nicht zu viel zu verraten.

„Loki ist ein überzeugter Tierschützer!“ erwiderte Thor und sechs Augenpaare sahen ihn an.

Fandral lachte abfällig, aber auch erleichtert: „Scheißveganer!“
Loki antwortete nur: „Lieber ein Scheißveganer, als ein Scheißpsychopath!“
Beide durchbohrten sich mit ihren Blicken.

Letztendlich war es Thor, dem es endgültig reichte: „Genug! Ihr beide seid besoffen und du Loki, bist eindeutig übermüdet, wenn du dich so aufregst. Wir gehen jetzt alle schlafen und morgen früh verschwindet ihr beide!“
Seine Stimme erfüllte den Raum wie ein Sturm und alle drei fügten sich seinen Worten. Die Betten wurden aufgeklappt, alle gingen still ins Bad. Thor wies Hogun und Fandral das Schlafsofa zu. Er hatte zum Glück noch ein paar dünne Decken im Schrank und gab sie ihnen. Für Loki hatte er normales Bettzeug. Es war nur ein unwichtiges Detail, aber er freute sich, dass er das bessere Bett und das bessere Bettzeug bekommen hatte.
Doch seine Freude verschwand, als er bemerkte, wie klein das Klappbett eigentlich war und das Thor nur eine kurze Hose trug. Hatte er sein Training wirklich vernachlässigt? Er sah aus wie ein Unterwäschemodel.  Thor spürte ein Kribbeln im Nacken und sah sofort zu Loki hoch, wollte er ihn angreifen? Doch Loki wendete seinen Blick sofort ab und zog sich mehr Klamotten an, als er müsste. Ihm wäre es unangenehm, halbnackt neben Thor zu schlafen, zu intim. Er trug nun ein langärmeliges T-Shirt und eine lange Trainingshose. Thor runzelte die Stirn, sagte aber nichts.
Thor legte sich hin und Hogun hatte bereits das Licht gelöscht, während Fandral schnarchte. Loki saß mit dem Rücken zu ihm auf der Bettkante und schien mit sich zu ringen. Aber Thor sagte nichts und schloss die Augen. Dann hörte er ein tiefes seufzen und hörte, wie Loki sich endlich hinlegte. Sein Nacken kribbelte noch, scheinbar wollte Loki immer noch weglaufen. Und in dieser Situation konnte er ihm nicht mal einen Vorwurf machen.
Das Bett war zu eng, sobald er sich hingelegt hatte, stieß sein Arm gegen den von Thor. Schnell drehte er sich zur Seite und vergrub sein Gesicht im Kissen. Es war so gemütlich und roch nach Thor und Waschmittel. Nicht hilfreich. Sein Herz begann zu klopfen und die Gegenwart des Jägers war ihm viel zu bewusst. Sein Unterleib kribbelte und ihm wurde heiß, jedoch nicht auf eine unangenehme Weise.

Das hier war reiner Irsinn. Er sollte mit 3 Jägern in einem winzigen Raum Schlaf finden. Sein Leben war in Gefahr und der eine hätte ihn fast enttarnt, hätte Thor nicht so schnell geschalten. Würde Thor ihn beschützen? Oder häuten?

Er hatte Angst und gleichzeitig dachte er nur an den gutaussehenden Mann neben sich.
Thor wurde langsam ungeduldig. Lokis Fluchtinstinkt schien sich von Minute zu Minute zu verstärken, genauso wie seine Alarmsysteme permanent ausschlugen. Wie sollte man denn so einschlafen?
Frustriert legte er sich auf die Seite und zog Loki an sich, welcher gerade noch einen überraschten Laut unterdrücken konnte und zog seine Decke über ihre Köpfe, er hoffte, das würde reichen, um ihre Stimmen zu dämpfen.
Loki, du musst dich beruhigen!“, flüsterte er so leise wie möglich in sein Ohr, doch das ließ den anderen nur noch stärker zittern und Thors Jagdinstinkte schossen in die Höhe.
Loki!“ knurrte er warnend, doch Lokis einzige Antwort war ein unterdrücktes Stöhnen.
Thor seufzte und spürte dabei nicht, wie er Loki direkt in den Nacken atmete und diesen noch mehr erregte.
Thor, lass mich los…“ sagte er heiser und wollte von ihm wegrutschen. Thor schluckte, als er bemerkte, dass das Kribbeln in seinem Nacken nicht von überschäumender Angst kommt, sondern von einem ganz anderen Gefühl. Manchmal hatte er wirklich eine lange Leitung. Lokis heisere Stimme war ziemlich eindeutig.

Schon gut.“ flüsterte Thor und während sich die untere Hand unter Lokis Kopf hindurchgrub und er ihm schließlich den Mund verschloss, wanderte seine Hand von seiner Schulter runter zu seinem Bauch.

Schon gut????? Was sollte das denn bedeuten????

Lokis zitternde Hände legten dich auf Thors und wollten ihn daran hindern, tiefer zu gehen. Dieser lächelte nur und sagte: „Sei lieber leise, sonst hören uns die anderen…
Unbeirrt hob er Lokis langes T-Shirt etwas nach oben und streichelte seinen flachen Bauch bevor er unter den Bund seiner Hose rutschte. Heiße Spuren wurde auf Lokis Haut hinterlassen. Thors massiger Körper durchdrang ihn mit seiner Wärme von hinten und Erregung tanzte direkt von jeder Stelle an der er berührt wurde, in seinen Schritt. Sein Gemächt war ohnehin schon halb erigiert, doch als Thors Hand es erreichte, richtete es sich ihm erwartungsvoll entgegen.

Die große Hand umschloss ihn sanft und streichelte ihn quälend langsam. Schnellere Bewegungen waren nicht möglich, sonst könnten die anderen das Rascheln hören, auch wenn es unwahrscheinlich war, dass sie aufwachen würden. Das Schlimmste war, dass dieses Verbotene, die Erregung nur noch steigerte und Thors stetiges, langsames Streicheln ihn langsam in den Wahnsinn trieb. Das Thor langsam selbst schneller atmete und seinen erregten Schwanz an seinen Po presste, machte die Situation nicht besser.

Ich weiß, die Situation ist echt verrückt, aber ich hätte gerade wahnsinnig gerne Sex mit dir“ flüsterte Thor leise in sein Ohr und sandte schließlich den ausschlaggebenden Schauer über Lokis Haut und brachte ihn damit zum Orgasmus. Er zog seine Beine nach oben und klemmte Thors Hand ein und biss ihm in die andere Hand. Thor grinste selbstzufrieden. Er fragte sich nur, ob er seine eigene Erregung unterdrücken konnte.
Als Lokis Körper sich langsam wieder entspannte, zog er ihm langsam die Hose über den Hintern, was sofort in einer erneuten Anspannung endete. Und Thors ‚Sshhh‘ war nicht sehr aussagekräftig. Er bekam Panik und gleichzeitig war diese Situation äußerst erregend. Thors steifer Schwanz streifte seine obere Pobacke, bevor er sein Gemächt zwischen seine Beine schob, Loki presste sie eingeschüchtert zusammen, aber nachdem er Thors kehliges Stöhnen hörte, war das wohl, was er wollte. Er bewegte sich langsam, damit die Bettwäsche nicht raschelte. Loki spürte ihn zwischen seinen Beinen, sein zuvor vergossenes Sperma erleichterte Thors Bewegungen. Er streifte dabei auch seine Hoden und seinen wieder erigierten Penis. Eine Hand hielt noch immer seinen Mund zu und die andere streichelte sein Glied. Thor spürte einen erneuten harten Biss von Loki in seiner Hand, als dieser erneut kam, er selbst kam kurz danach.
Es war still unter der Decke und heiß, sie hörten nur das Keuchen des jeweils anderen und spürten das klebrige Sperma auf Loki. Vorsichtig zog Loki die Decke zurück und kühle Luft drang an ihre schweißgebadeten Gesichter. Thor fühlte sich gut, das war einfach der Wahnsinn.

Loki lag immer noch mit dem Rücken zu ihm und Thor strich die langen, schwarzen Haare aus Lokis Nacken. Er hatte Angst, er würde von ihm wegrücken, doch das tat er nicht. Er rückte näher an ihn ran und zog seinen Arm um ihn. So leise wie möglich versuchten sie Lokis Hose wieder hoch zu ziehen und kicherten leise. Diese Situation war so unendlich absurd. Arm in Arm schliefen sie ein.

Fandral hatte nie aufgehört zu schnarchen, aber Hogun hatte seine Augen weit offen und starrte an die verdunkelte Wohnzimmerdecke. Er hatte schon immer einen leichten Schlaf gehabt.









____

So, ich habe einen halben Tag mit Schreiben verbracht, weil mir das Kapitel sehr wichtig war, leider ist es doch etwa Klischeegefüllt, aber mir gefällt es trotzdem, ich hoffe euch auch. ^_^
Lg
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast