Moonlight

GeschichteAllgemein / P12
03.01.2019
03.01.2019
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Hallo und Willkommen zu einer neuen FF von mir. Ich hoffe sehr, dass sie euch gefallen wird.
Ich werde versuchen und mir Mühe geben, regelmäßig ein Kapitel hoch zu laden.
Viel Spaß beim lesen, über Reviews würde ich mich freuen.

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Meine Geschichte beginnt im Wilden Wald und obwohl es schon fast Mittagszeit war und die Sonne hoch im Zenit stand, war es hier dunkel. Kein Lichtstrahl, schafft es auf den Boden des Waldes, was für mich ein Zeichen war, dass ich schon ziemlich weit und tief in den Wald gerannt sein musste, doch ich hielt nicht an, immer weiter lief ich, denn ich hörte noch immer die Rufe und Schritte der Jäger hinter mir.
Ich beschleunigte mein Tempo und rannte so schnell mich meine Pfoten trugen.
Warum Pfoten fragt ihr euch?
Nunja, Ich bin ein Wolf.
Zumindest zum Teil, es ist schwierig zu erklären.
Lasst mich von vorne anfangen und euch von dem Tag erzählen, an dem sich mein leben für immer änderte.

Es war noch früh am Tag, kaum eine Fee war wach in Arkadia.
Nur ein paar Bedinstete wuselten in unserem Haus bereits herum.
Meine Familie war hoch angesehen und wir gehörten zum Adel, zu den Sidhe die viel Zeit im Schloss verbrachten.
Mich nervte es, ich wäre viel lieber eine normale Fee gewesen, die nicht ständig unter Beobachtung stand.
Genau deshalb kam es oft vor, dass ich schon sehr früh aufstand um mich heimlich davon zu schleichen, so wie an diesem Schicksalhaften Tag.

Leise kroch ich aus meinem Bett und schlich zu meinem Schrank,  da mein Holzboden im Zimmer sehr knarzte musste ich aufpassen wo ich hintrat, um kein Aufsehen zu erregen. Ich wollte nicht, dass jemand mit bekam, dass ich wach war, denn an wäre mein Plan hinüber.
Am Schrank angekommen holte ich eine weiße leichte Bluse heraus und eine braune Hose aus Wildleder.
Aus dem gleichen Material bestanden auch meine Stiefel.
Ich zog alles an, schaute kurz in den Spiegel, aus dem mich meine grünen Augen zurück anschauten, und band langen hellen blonden Haare zu einem Zopf zusammen, nachdem ich sie ordentlich gebürstet hatte.
Anschließend ging ich leise zu meinem Fenster.
Die Sonne ging bereits langsam auf, ich hatte nicht mehr viel Zeit.
Ich öffnete es, setzte mich erst auf die Fensterbank und fing dann an, langsam an den kräftigen Ranken hinunter zu klettern, die an der Hauswand wuchsen.

Unten angekommen, atmete ich erleichtert auf und dachte:,, Schritt eins geschafft, jetzt nur noch hier weg, bevor...'‘ ,,Lady Kira? Was tut ihr denn hier?'‘ hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir.
Als ich mich umdrehte sah ich Sophie, eine Dienerin unseres Hauses, die schon bei uns war, seit ich denken konnte.
,,Äh..Ich...äh...'‘ sagte ich ziemlich einfalls los, ehe Ich sie flehend ansah und zu ihr sagte:,, Bitte verrate niemandem das du mich gesehen hast.'‘ ,,Ihr wollt euch also mal wieder davon schleichen!'‘ sagte sie tadelnd und füge noch hinzu:,, Wisst ihr denn nicht, wie sehr es euren Eltern missfällt, wenn ihr ohne jeglichen Schutz durch die Wälder streift?'‘
,,Doch natürlich weiß ich es, doch ich kann auf mich selbst aufpassen! Ich bin alt genug. Erzähl es einfach keinem, dass du mich gesehen hast.'‘ erwiederte ich grinsend und lief schnell los in richtung Wald.
Hinter mir hörte ich Sophie noch rufen:,, Lady Kira! Ihr werdet fürchterlich ärger bekommen!'‘
Ich lachte nur, da ich wusste, dass mein Vater mir nie lange böse sein konnte und meine Mutter würde es auch nicht über ihr Herz bringen, mir eine stundenlange predigt zu halten.

So lief ich also weiter in Richtung Wald und erst als ich ihn erreicht hatte wurde ich langsamer.
Hier fühlte ich mich sofort viel wohler.
Schon immer hatte ich mich im Wald mehr zu hause Gefühlt, als in Arkadia.
Ich spazierte also durch die Natur des Wilden Waldes und genoss die Ruhe und die Luft, als ich plötzlich eine Höhle sah.

Neugierig wie ich war, ging ich natürlich hinein.
Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich einen schmalen durchgang, der weiter in die Höhle rein zu verlaufen schien. Ich zwängte mich hindurch und sah Fakeln, die an den Wänden hingen.
Gespannt, was dort war ging ich weiter, bis ich eine art Raum erreichte, der hell erleuchtet war durch Fakeln.
Fasziniert sah ich mich um, bis ich aufeinmal eine Präsenz im Raum spürte.
Sie war dunkel und bedrohlich.
Ich wollte wegrennen, doch ich konnte mich nicht bewegen, als ich hinab sah, sah ich, dass mein Schatten anders aussah, etwas hielt ihn fest, als ich meinen Blick wieder hob, sah ich einen Mann mit einer Robe am anderen Ende stehen.
Er hatte die Kapuze tief in sein Gesicht gezogen. ,,Wer bist du, Eindringling?!'‘ sagte er mit forscher und kalter Stimme,
,, Ver...verzeihung ich wollte hier nicht eindringen Ich...'‘
,,Unfug! Mein Wissen, Meine Macht wolltest du stehelen!'‘ schrie er.
Mit zitternder Stimme erwiederte ich:,, Nein, gewiss nicht! Ich wollte niemandem irgendetwas stehlen! Wer seit ihr?'‘
,,Ich bin der Magier du törichtes Mädchen! Meine Magie ist stärker und mächiger als die Magie des Sommerkönigs, stärker als die der Winterkönigin und auch särker als die der Eisernenkönigin! Ich konnte mit meiner Magie deinen Schatten fesseln, und so besitz über dich erlangen! Und ich werde dich dafür bestrafen, dass du es gewagt hast, mich hier zu stören und dir Zeigen, wie groß meine Magie ist!'‘
Das nächste was ich sah, war ein feuerroter Lichtstrahl, der mich umhüllte.
Ich spürte wie mir Fangzähne wuchsen, spürte wie ich Fell bekam und dann, dann ist da ncihts mehr.
Nur noch Leere und Dunkelheit.

Als ich wieder zu mir kam, war die Höhle und die Fakeln verschwunden.
Ebenso wie der Magier.
Ich lag an einem See.
Für einen Moment dachte ich, ich sei hier am Ufer eingeschlafen und hatte einen schlechten Traum, doch als ich auf die spiegelglatte Oberfläche des Sees sah, weiteten sich meine Augen vor schreck. Ich blickte in das erschrockene Gesicht eines Wolfs.
Ein hellbrauner Wolf blickte mir entgegen.
Zur Probe bewegte ich meinen Kopf zur seite, mein Spiegelbild tat es mir gleich.
Aufeinmal hörte ich eine Stimme in meinem Kopf, die Stimme des Magiers:,, Sieh was ich Bewirken kann! Bald schon bin ich bereit meinen Plan umzusetzen, doch du wirst für allezeit ein Wolf sein!'‘
Ich sprang auf und fing an zu knurren und sah mich um, doch er war nirgends.
Doch mit einem mal hörte ich Schritte und witterte mit meiner Nase verschiedene Gerüche, doch ganz deutlich roch ich...Jäger!
Ohne zu zögern rannte ich los, denn ich hörte, dass sie mir schon auf der Fährte waren.
Und so rannte ich, immer weiter in den Wald hinein.
So schnell mich meine Pfoten eben trugen.

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So ich hoffe es hat euch gefallen, lasst mir gerne ein Review da und hoffentlich bis zum nächsten mal :)
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