Dark Kiss: Chimära

von Evil Twin
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
03.01.2019
23.03.2019
21
232078
8
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
20. Herz aus Stein

Die Nacht war entsetzlich lang gewesen. Entsetzlich lang und auch entsetzlich erniedrigend, wenn er daran zurückdachte. Er war noch eine ganze Weile geblieben, nachdem sie ihm durch das Schlimmste geleitet hatte. Durch die Zeit, in der das Tier die Oberhand hatte. Und sie hatte es mit einem ganzen Haufen Blessuren bezahlt – die Bisswunden, die er ihr im Laufe der viel zu langen Nacht beschert hatte, schienen dabei nur die geringsten Spuren zu sein, die er hinterlassen würde. Immerhin heilten sie schnell. Er hatte nicht an ihr gerissen. So viel Beherrschung war ihm geblieben. Nicht mehr und auch nicht weniger als das. Allerdings hatte er es nicht geschafft, sich nicht zu fest an sie zu pressen – was sich mit dem Rücken zur Wand für sie sicherlich alles andere als gut angefühlt hatte. Und sie hatten nicht nur an der Wand begonnen, sondern auch an dieser geendet.
Viele, viele Stunden später. Da war er wieder halbwegs klar gewesen … weil ihr Duft verflogen war und sich das Tier weitestgehend zurückgezogen hatte. Und es schien nicht nur Wunden auf ihr hinterlassen zu haben, in Form von blauen Flecken und den Abdrücken seiner Hände an ihrem gesamten Körper. Er hatte sie scheinbar überall in sie gegraben – und das meistens, ohne sich auch nur ansatzweise daran zu erinnern. Lucian hatte nicht gelogen, sie hielt es aus. Mehr noch, sie schien es tatsächlich zu mögen. Es hatte ihr am besten gefallen, wenn er die Kontrolle verlor – auch wenn sie ihn dennoch immer wieder ermahnt hatte. Das Rasseln ihres Atems und der Ausdruck in ihrem Gesicht hatten sie verraten. Da war Erregung gewesen, wo Angst und Panik hätten sein sollen. Am Ende hatte sie ihm gesagt, er könne wiederkommen. Wann immer er wollte. Er würde es jedoch nicht tun. Es war berauschend gewesen und doch absolut bedeutungslos. Wie bedeutungslos, das war ihm jedoch erst später bewusst geworden: dafür aber umso drängender.

Diese Nacht selbst war hingegen wie ein Rausch an ihm vorübergezogen. Er erinnerte sich nur noch vage daran, wie er dieses elende Café verlassen hatte. Da waren Fetzen ihrer Wohnung in seinem Kopf, allerdings war das Bild nach wie vor stark verschleiert. So als wäre es nichts weiter, als ein äußerst abstruser Traum gewesen. Allerdings traf das auf die gesamte Nacht zu, die hinter ihm lag. Ein ewiger Kampf gegen sich selbst. Oder eher gegen etwas, mit dem er sich diesen Körper zu teilen schien. Erst gegen Morgen war er wieder halbwegs zu sich gekommen. Da hatte die Sonne bereits hoch gestanden: Hatte ihn daran gehindert, die kleine Wohnung zu verlassen, in der er die Nacht verbracht hatte. Sie war fort gewesen, hatte ihm gesagt er solle auf sie warten, wenn er wollte, bevor sie mit den ersten Sonnenstrahlen in die Welt da draußen verschwunden war. Er wollte nicht, also war er gegangen, als die Sonne wieder tief genug stand. Beinahe panisch und fast wie vom Rausch getrieben. Denn er wollte fort. Einfach nur fort.
Nun war er klar. Ihrem Duft sei dank, der mittlerweile nur noch wie ein dezenter Hauch an ihm zu haften schien. Und trotzdem machte er seinen Mund trocken und brachte seinen Kopf zum Pochen, wann immer er ihm in die Nase stieg. Es war nicht mehr so schlimm wie zuvor, aber es war schlimm. Und ja, es hatte ihm eine Lehre erteilt. Nächstes Mal würde er laufen, wie Lucian es ihm gesagt hatte. Nächstes Mal würde er diesem Tier, das stetig in ihm zu schlummern schien und nur darauf wartete, dass es die Kontrolle erlangte, nicht den kleinsten Raum gewähren. Lucian hatte recht. Das hier war nicht wie die klägliche Phase der Pubertät. Er mochte sich nicht mehr in diese erinnern und dennoch wusste er, es war anders. Es nahm einem nicht nur die Kontrolle. Es nahm einem auch den Stolz.

Und das tat es noch, als er mit zerfetzten Kleidern und verschwitzt zurück ins Anwesen trat. Natürlich warteten sie auf ihn. Nahezu alle, während er langsam die Eingangshalle durchschritt. Die Tür zu seinem Zimmer war verschlossen gewesen. Außerordentlich gut verschlossen, was bedeutete, dass man wollte, dass er diesen Weg ging. Dass er sich ihnen präsentierte. Daehs Blick traf ihn, als er vom Seitengang in den Eingangsbereich trat. Sie wandte sich allerdings augenblicklich ab, als sie ihn sah. Lucian tat es ihr gleich, er nickte ihm zuvor aber fragend zu. Er erwiderte sei Nicken.
Es war alles … gut gelaufen, schätzte er. Gerard erwartete ihn am Ende der Treppe. Sah ihn schmunzelnd an und stieß sich von der Brüstung ab, als er ihn langsam über den glänzenden Stein unter seinen Füßen schlendern sah. Vitoria stand ebenfalls am Ende der Treppe. Ihr Blick war leer. Absolut leer, allerdings scherte ihn das nicht. Alec war nicht hier, stellte er fest, als er die beachtliche Reihe an halbwegs bekannten und nahezu unbekannten Gesichtern musterte, die in diesem Haus ein und aus gingen. Er sah sich unbehaglich um. Hatte es etwas zu bedeuten, dass Alec nicht hier war? Und wenn ja, war es etwas Gutes oder Schlechtes?

"Willkommen zurück. Die Spatzen riefen es bereits von den Dächern", sagte Gerard, als er ihn erreicht hatte. Zeitgleich streckte er die Arme nach ihm aus. Legte ihm diese auf seine Schultern und musterte ihn. Nahm einen tiefen Atemzug und sein Gesicht erhellte ich. "Großartig", raunte er und ließ mit der rechten Hand von ihm ab. Schlug ihm mit der linken auf die Schulter und lachte dreckig. "Großartig! Und das, wo ich kurz davor war, diese Aufgabe in andere Hände zu legen", wiederholte er, während er einen Schritt zurücktrat.
Der Blonde sah ihn ausdruckslos an, während der Ältere die rechte Hand wieder hob und an seinem zerfetzten Shirt zog. Das Shirt, das sie ihm spielerisch mit dem Dolch ausgezogen hatte. Sie, die als … Objekt gedient hatte. Bereitwillig, doch es war nicht mehr als das gewesen. Er erinnerte sich nicht an viel, doch daran erinnerte er sich noch. Es hatte ihm gefallen … schätzte er. Die Erinnerung war zu undeutlich. "Dieses Mädchen ist immer wieder für Überraschungen gut", raunte Gerard und atmete knapp aus. "Doch wir sollten uns auf Erfolgen nicht ausruhen", sagte er und sah ihn eindringlich an, "nicht wahr, Cale?"
Er sagte nichts, wandte stattdessen den Blick ab. Er … ertrug das gerade nicht. Überraschenderweise schien das den Älteren zu amüsieren. Ein schallendes Lachen entwischte ihm, kurz bevor er sprach: "Ich sehe, es war eine lange Nacht." Er musterte ihn erneut. Ausgiebig von Kopf bis Fuß. "Du siehst furchtbar aus, wie so oft", er sah ihn vielsagend grinsend an, "aber zum ersten Mal hast du einen guten Grund dafür." Gerard trat zurück, deutete ihm an, zu gehen. Und so tat er, wie ihm geheißen oder auch erlaubt wurde.

Trat langsam an den Wartenden vorbei, die sich vollkommen absurd in Reihe und Glied an der Treppe versammelt hatten und ihn beobachteten. Allen voran Vitoria und ihr Frischling, und als er sie passierte und ihr Duft scheinbar ihre Nase kitzelte, zuckte sie zusammen und funkelte ihn verächtlich an. Er beachtete sie nicht. Ging einfach weiter. Schritt für Schritt spürte er ihre Blicke auf seiner nackten Haut, während er ging.

In seinem Zimmer angekommen verschloss er die Tür, lehnte sich von innen an das kühle Holz und atmete laut und geräuschvoll aus. Lucian trat überraschend in sein Blickfeld. Er hatte die verdammte Katze in seinen Armen und der Jüngere zuckte zusammen, weil er beide nicht hatte … kommen sehen war das falsche Wort. Die Katze sah er grundlegend nie kommen und gehen und Lucian war sehr wahrscheinlich vor ihm eingetreten.
"Wie geht es dir?", fragte der ältere Blonde an ihn gewandt, während er die Katze kraulte und dann aufs Bett setzte, als diese zu zappeln begann.

"Besser", sagte er leise. Seine Stimme klang nach wie vor fremd und sein Hals schmerzte. Wie der gottverdammte Rest von ihm. Er stöhnte gequält, streifte sich die Jacke ab und trat langsam zum Sofa, über dessen Lehne er die Jacke achtlos fallen ließ.

Lucian trat zu ihm, begutachtete kurz die Jacke. "Ist es noch da drin?" Ein wortloses Nicken und sein älterer Bruder schnappte sich die Jacke. "Ich werde dafür sorgen, dass es verschwindet. Bevor es die falschen Leute finden." Ein weiteres Nicken und er stöhnte ein weiteres Mal. Er sah ganz offensichtlich nicht nur furchtbar aus, er fühlte sich auch furchtbar. Der Ältere sah ihn an und lachte, während er sich daran machte, die von innen mittels Vorhängeschloss verriegelte Fensterfront wieder zu öffnen. "Das vergeht. Es dauert nur etwas. Dein Körper hat gerade alles an Hormonen verschossen, was er hatte. Du hattest einen Rausch. In etwa so wie Ecstasy und die Glückshormone. Einem ganz großen Höhepunkt folgt auch ein großer Tiefpunkt."

Er holte tief Luft. "Wann werde ich es kontrollieren können?"

Lucian lachte und warf das Schloss, das er gerade gelöst hatte, achtlos auf das Sofa. "Ganz ehrlich? Wahrscheinlich nie."

Wunderbar, dachte er sich und blickte auf das Schloss hinab. "Was sollte das gerade eigentlich?", fragte er, deutete auf die Tür, "die Parade und die verschlossenen Türen und Fenster?"

"Es war eine Parade, das trifft es sehr genau. Er fing mich und Daeh gestern ab und fragte, wo du bist. Da mussten wir ihr ihm irgendetwas sagen – also sagten wir gezwungener Maßen die halbe Wahrheit. Das war ungünstig aber wohl unumgänglich. Natürlich stimmte ihn das außerordentlich … euphorisch, dürfte wohl das passende Wort sein", Lucian stockte und sah ihn einen Moment an. "Er liebt es theatralisch. Und da dachte er sich wohl, er sorgt dafür, dass du einen gelungenen Auftritt bekommen solltest … nach deinem großartigen Erfolg."

Der junge Lamia schluckte und schüttelte irritiert den Kopf. "All diese Leute wissen, von dieser großen und eigentlich streng geheimen Sache, der-"

"Um Gotteswillen, nein. Sie wissen nur, dass du etwas großartig gemacht hast. Das ist Taktik", sagte der ältere der beiden Männer, "er liebt es wie gesagt theatralisch. Er liebt die Show und er liebt es, Andere und Unbeteiligte an seinen Launen und Erfolgen teilhaben zu lassen. Sei es, weil es ihm Lust und Spaß bereitet – oder, weil es anspornt oder abschreckt. Ganz nach dem Motto: Seht her, ich will, dass ihr es alle genauso macht. Stellt mich zufrieden. Dann wird auch niemand erniedrigt oder verletzt. Das Einzige, woran er nur wenige teilhaben lässt, sind seine Niederlagen."

Ein weiteres Nicken, zu mehr schien er gerade nicht im Stande zu sein. Sein Mund wurde wieder trocken, dieses Mal aber scheinbar tatsächlich, weil er Durst hatte. Ihr Duft war in der Jacke, die sich in Lucians Händen befand – also zu weit weg. "Wo ist Alec?", fragte er brüchig.

Einen Moment sah der Andere ihn sichtlich verdattert und verständnislos an. Dann schien es zu dämmern. "Wo soll er schon sein? Irgendwo, wahrscheinlich unten in den Kellern oder in der Waffenkammer", ein Lächeln stahl sich in sein Gesicht, "du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er dich so sehen will?" Er deutete auf sein zerfetztes Hemd, das seine halbe Brust freilegte. "Oder so?", sagte er, während er auf seine ebenfalls zerfetzte Hose deutete. Seine Shorts waren zu sehen. Mehr noch sogar: Sah man ganz genau hin, konnte man sein Ding sehen, das sich unter den Shorts abmalte. Seine Hose verbarg gerade nichts.

"Gut", gab er ermattet zurück – weil er irgendetwas zurückgeben wollte, während er sich langsam abwandte und sich aus den zerfetzten Kleidungsstücken pellte. Lucian sah ihn an. Viel zu breit grinsend, also funkelte er ihn an. "Was genau stimmt dich gerade so fröhlich? Der Anblick meines nackten Rückens oder die Tatsache, dass dein perfider Plan Erfolg hatte?", fragte er schneidend, während er sich die Hose abstreifte. Irgendetwas sagte ihm, dass es ihn früher gestört hätte, wenn ihn jemand anderes so sah. Die Zeiten schienen sich jedoch geändert zu haben. In diesem Haus, durch das Vitoria ihn bereits zu Beginn halb nackt geschleift hatte – aber auch zuvor bereits.

Ein Lachen. "Die Tatsache, dass du langsam aber sicher so etwas wie Gefühle zu entwickeln scheinst." Der Blonde blickte spöttisch auf, wollte widersprechen, doch er kam nicht dazu. "Wage es nicht, es zu leugnen. Eine Sekunde hast du dir Sorgen gemacht. Weil sie scheinbar alle da waren, nur einer nicht. Was grundlegend kein besonders gutes Zeichen ist, da gebe ich dir recht. Aber, wir reden hier von Alec. Den bringt so schnell Nichts und Niemand um – und ja, es haben bereits viele versucht. Was nichts daran ändert, dass da gerade etwas anderes als Egoismus oder Berechnung durch diesen kalten Brocken gefahren ist, der dein Herz sein soll."

"Mach dich nicht lächerlich", zischte er leise, während er sich etwas Intaktes überzog. Er würde sich noch etwas hinlegen und später duschen gehen. Sein Mundwinkel zuckte jedoch verräterisch, während Lucian leise "wir sind dir nicht mehr vollkommen egal" vor sich hin singsangte. "Wovon träumst du nachts?", feixte er und ließ sich auf die Bettkante sinken. Die Katze schmiss sich schnurrend gegen ihn und er ließ seine Hand beiläufig durch ihr struppiges Fell fahren. Das kleine Fellknäuel schnurrte und das beruhigte ihn wie gewohnt ungemein.

Lucian lachte, während er sich in Bewegung setzte. "Davon, dass du irgendwann mal atemlos 'Wo ist Lucian?' hauchst, nur weil ich dich nicht wie die unterwürfige Horde da drin empfange."
Damit war das Gespräch beendet, denn sein älterer Bruder verschwand unverschämt breit grinsend mit der Jacke – in der sich ihre brandheiße Ware befand – in die heranbrechende Nacht.

-v-

Am nächsten Morgen erwachte Hermione in Ginnys Bett und fühlte sich wie gerädert. Die erste Morgensonne fiel ins Zimmer und sie richtete sich leise stöhnend auf – und zeitgleich schoss ihr etwas Blut in den Kopf, als sie sich unbehaglich im Zimmer umsah. Nach wie vor war sie allein, nach wie vor war das Zimmer schallgeschützt – weil Rons Schnarchen sie nicht hatte schlafen lassen – und nach wie vor klebte ihr Slip verräterisch zwischen ihren Beinen. Mione hustete verlegen, als die Sonne mit ihrem gottverdammten Licht nicht nur die Hitze und die Nacht vertrieb, sondern auch das Gefühl der Gleichgültigkeit, das sie heute Nacht angetrieben hatte. Weitaus mehr als einmal und so unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Und während sie sich dem bewusst wurde, versuchte sich Malfoys Bild zurück in ihren Kopf zu stehlen.
Das Bild, das sie heute um den Schlaf gebrachte und somit zum einen das Bild des Blicks, den er ihr zugeworfen hatte – aber auch das Bild von ihm in diesem elenden grauen Shirt, das er vor einigen Tagen getragen hatte und dass viel zu gut gesessen hatte. Viel zu viel seiner eindeutig besser definierter Brust offenbart hatte.
Und weil sie ahnte, worauf es hinauslaufen würde, wenn sie sich dem verdammten Bild noch einmal hingeben würde, tat sie es nicht. Verdrängte es, während sie aus dem Bett kletterte, sich das unangenehm feuchte Höschen auszog, und ohne dieses in ihre Hose stieg. Den dunkelroten Slip knüllte sie anschließend zusammen und stopfte ihn in ihre Hosentasche, bevor sie sich ihren BH etwas ungelenk unter dem Shirt, das sie bereits gestern und heute Nacht getragen hatte, überzog und vorsichtig die Tür öffnete.

Sofort, nachdem diese geöffnet war, fiel der Schalldämmungszauber in sich zusammen und die Geräusche im Haus brachen über sie herein. Sie hörte es in der Küche klappern. Hörte Stimmen und zu ihrem Leidwesen waren es nicht nur Mollys und Rons Stimmen, die sie hören. 'Wunderbar', schoss es ihr durch den Kopf, dessen Wangen verräterisch brannten, als sie den Schutz des Zimmers hinter sich ließ und langsam die Treppe hinab stieg. Und mit jedem Schritt schien die Hitze in ihren Wangen stärker und stärker zu werden. Was unbegründet war, denn es war ausgeschlossen, dass sie jemand gehört hatte. Und … sie nahm die nächste Abbiegung nach links, um in eines der Badezimmer zu verschwinden.

Dort angekommen erleichterte sie erst ihre Blase, warf einen prüfenden Blick in den Spiegel und stellte erleichtert fest, dass sie nicht so verdächtig aussah, wie sie es vermutet hatte. Was nicht hieß, dass sie nicht verdächtig aussah. Der größte Faktor, der sie verraten konnte, war jedoch ihr Gesicht, das in den schönsten Rottönen brannte. Und wahrscheinlich ihre Hand, die eventuell … sie senkte den Blick und sah kritisch auf diese hinab.
Auf die Hand, die heute Nacht bedenklich viel Zeit unter der Decke und zwischen ihren Beinen verbracht hatte. Ein beklommenes Husten, dann drehte sie das Wasser auf, wartete bis es heiß wurde und wusch sich mit dem Stück Seife, das neben dem Waschbecken lag, erst die Hände und dann das Gesicht. Danach trocknete sie sich ab, wusch sich notdürftig auch unter den Armen und entwirrte sich mit einem herumliegenden Kamm, dem ein halbes Dutzend Zacken fehlten, die Locken.
Ein flüchtiger Frischezauber folgte, den sie notdürftig über ihre Kleidung warf, um das Ganze so wenig schlimm und muffig zu machen wie möglich. Das erinnerte sie an längst vergangene Zeiten. Zeiten, die sie Harry und Ron während der Schulzeit im Freien verbracht hatten. Auf der Jagd nach den ersten Horkruxen. Sie musste müde lächeln. Lang war es her. Unfassbar lang ...
"Okay", raunte sie, während sie ihre soeben entwirrten Locken mit etwas Wasser befeuchtete und knetete und sich prüfend im Spiegel betrachtete. Sie sehnte sich mehr als alles andere nach einer heißen Dusche. Aber, ohne danach in frische Kleidung schlüpfen zu können, brachte das nicht viel. "Das muss reichen", sagte sie also und nickte ihrem Spiegelbild aufmunternd zu. Und ohne sich weiteren Raum zum Zögern und Zeit schinden zu geben, verließ sie das Bad wieder und trat zurück in das Haus, in dem scheinbar bereits das Leben tobte.

Während sie den Wohnraum durchquerte, hörte sie Ginnys Stimme. Einen Moment zweifelte sie, ob sie sich verhört hatte, doch dann hörte sie sie erneut – und als Georges und Harrys Stimmen ebenfalls ertönten, wusste sie, dass sie sich definitiv nicht verhört hatte. "Na wunderbar", höhnte sie, als sie die letzten Meter bis zur Küche zurücklegte und dort angekommen erst einmal einen Moment unschlüssig und unbehaglich im Türrahmen verharrte.

"Komm her, Kind", sagte Molly Weasley, die sich in den vergangenen Monaten erfreulich gut erholt hatte, als sie sie unbeweglich in der Weltgeschichte herumstehen sah. Und der Lockenschopf setzte sich nickend in Bewegung. Ließ sich neben Ginny auf einen freien Platz auf der Bank nieder, auf der sie saß – zuvor war Harry etwas beiseite gerutscht, um ihr diesen einzuräumen. Die Männer, also George, Ron und Harry, sprachen leise, während Ginevra an einer Tasse Tee zu schlürfen schien und sie vielsagend ansah.
Mione errötete, bejahte Mollys Frage, ob sie eine Tasse Tee wolle, und versuchte sich daran so unbedacht und wenig auffällig wie möglich auf die Tischplatte unter ihren Fingern zu blicken. Diesen Fingern. Ihre Wangen begannen wieder verräterisch heiß zu werden und sie hob innerlich fluchend den Blick.

"Alles okay?", fragte Ginny und pustete immer wieder in die Tasse, die sie sich vor die Lippen gepresst hatte und schluckweise zu leeren schien. Mione nickte und nahm die Tasse dankend entgegen, die Molly ihr mit langsamen Bewegungen über den Tisch hinweg schob. Ihre Hände zitterten, das taten sie seit dem Angriff und ihrer langen Zeit im St. Mungos nahezu ständig, und so ging etwas daneben. Molly entschuldigte sich leise, doch Hermione winkte ab. Nahm sich etwas Honig und Milch und … verharrte einen Moment, weil ihr bewusst wurde, dass sie ebenfalls oft so nebeneinandergesessen hatten.

Sie alle, nur mit Malfoy, während sie Tee tranken. Tee ohne alles, so hatte er es am liebsten gemocht. Manchmal hatte er aber auch etwas Honig hinzugefügt, wenn auch eher selten. Da er es vor allem dann getan hatte, wenn sein Magen nichts anderes als Tee in sich behalten wollte, vermutete sie er hatte es getan, um wenigstens etwas zu sich zu nehmen – außer Tee.
In der Tasse rührend verdrängte sie den Gedankengang wieder, der sie ganz sicher wehmütig machen würde, ging sie ihm zu lange nach. Und gerade war sie ungewohnt unbeschwert, wenn sie an ihn dachte. An ihn, im Sinne von der neuen Version von ihm. Was ganz sicherlich nicht gut war … oder war es das? Sie runzelte die Stirn, schreckte ertappt auf, als Ginny sie erneut ansprach und musterte – dieses Mal jedoch eindringlich und sichtlich besorgt. "Ja, ich bin nur müde", gab sie zurück und zwang sich zu einem Lächeln.

"Du hast ja auch die halbe Nacht nicht geschlafen", warf Ron ein und sie riss den Kopf so hastig hoch, das etwas in ihrem Nacken knackte. Mit einem schmerzerfüllten Zischen zuckte sie zusammen, ihre Hand schnellte zu ihrem Nacken und sie sah ihren Freund forschend an. Worauf genau wollte er hinaus? Offensichtlich wollte er sie dies jedoch nicht wissen lassen, denn er vertiefte sich augenblicklich wieder in das Gespräch, dass Harry und George stur fortgesetzt hatten.

"Harry", sagte sie leise und Angesprochener unterbrach das Gespräch, um sie fragend anzusehen. "Narcissa Malfoy und McGormish haben mich da auf eine Sache gebracht, der ich zwar erst noch nachgehen muss – aber ich wollte dich dennoch direkt darüber informieren". Sagte sie und fügte gedanklich, 'bevor es wieder heißt, ich verheimliche euch zentrale Fragen und Dinge'.
Harry sah sie erwartungsvoll an und sie erläuterte ihm kurz und so verständlich wie möglich die Chimärathese. Und er sah ebenso unglücklich und verwirrt aus, wie sie sich bei dieser Sache fühlte.

"Wie stark könnte seine Magie sein, falls das zu trifft?"

Hermione zuckte mit den Achseln. "Das werde ich herausfinden müssen. Ebenso, ob es überhaupt zutrifft. Ich werde mit Helen und Cleever sprechen, sehen was sie dazu sagen. Ich bin nicht umfassend genug im Bilde, seitdem ich mich aus der Sache mit den Neuinfizierten zurückgezogen habe. Ich gehe zwar davon aus, dass Helen mich informiert und konsultiert hätte, gäbe es neue Erkenntnisse, aber-" Sie stockte und zuckte erneut etwas hilflos mit den Achseln: "Ich werde es herausfinden müssen."

"Tu das", sagte Harry und wandte ich dann an Ron: "Und das bleibt unter uns. Kein Wort zur Lamia", er sah Mione an und sagte: "Und, soweit du es einrichten kannst, auch kein Wort zu Malfoy. Versuche ihn … zu untersuchen, aber klasse ihn im Unklaren darüber, warum du es tust. Er mag einer von uns gewesen sein, doch aktuell ist er es nicht."

Ein bitteres Lachen entwischte ihr. "Ich soll ihn … untersuchen? Harry, ich weiß nicht, wie du dir das vorstellst, aber er lässt sich ganz sicher nicht einfach so von mir untersuchen."

"Hast du es versucht?", fragte der Schwarzhaarige und sie sah ihn anklagend an.

"Harry, ich weiß, ihr wollt mir das nicht glauben, aber da läuft nichts zwischen uns. Wenn er zu mir kommt, dann reden wir. Er wird sich von mir nicht anfassen lassen, geschweige denn untersuchen", gab sie leise zurück und Harry senkte den Blick, nickte schließlich sichtlich unzufrieden, also fügte sie hinzu: "Aber, ich arbeite daran."

"Das muss …", begann Ginny und sie wandte sich wieder um, dieses Mal jedoch langsamer, um ihrem Nacken eine Pause zu gönnen, "merkwürdig sein." Ginny hob den Blick und schien Miones fragenden richtig zu deuten. "Vor allem das gestern, wenn man bedenkt, wie es sonst zu sein scheint. Natürlich hat Ron und alles erzählt. Was selbstverständlich auch ein Grund dafür ist, warum wir hier sind. Wir im Sinne von Harry und ich. Um zu sehen, wie es dir geht."

Mione räusperte sich, realisierte, dass die Männer einen Moment aufgehört hatten zu sprechen. Sie spürte Blicke im Rücken und flüsterte dann: "Können wir im Wohnzimmer reden? Allein?"

Ein wissendes Nicken und Ginny richtete sich auf. Hermione tat es ihr gleich und bewaffnet mit ihren Tassen, gingen sie rüber und ließen sowohl die Gespräche als auch die Blicke der Männer zurück. "Was genau hat er erzählt?", fragte die Braunhaarige schneidend, als sie im Wohnzimmer ankamen. Mit fragender und spürbar erhitzter Miene ließ sie sich neben Ginny auf das Sofa fallen, das wie alle Möbel in diesem Haus stark abgenutzt war und nicht zum Rest passte. Es war grün geblümt, während einer der Sessel blau und ein andere rot war.

"Dass da gestern eine starke Spannung zwischen euch war, offensichtlich, weil du furchtbar warst. Und dass die Lamia ihn beauftragt hat, dich in Sicherheit zu bringen, weil er", der Rotschopf begann, mit jedem Wort breiter zu grinsen, "eine Gefahr für dich dargestellt hat."

Sie seufzte und rührte in ihrer Tasse, bevor sie antwortete: "Er übertreibt. Natürlich tut er das", sagte sie und Ginny lachte, "aber indirekt stimmt es. Ganz offensichtlich habe ich da sehr niedere Triebe in ihm geweckt. Also riet Daeh mir, ihm bestmöglich aus dem Weg zu gehen."

Ginny atmete schneidend aus und raunte: "Er hat eine Tür aus den Angeln gerissen?"

"Nein", gab Mione verdattert zurück und wusste einen Moment nicht so recht, wovon die Rede war, bis es ihr dämmerte. "Er hat das Schloss scheinbar … blockiert. Warum auch immer." Sie hatte da so eine Ahnung, allerdings wollte sie sich darüber erstens keine näheren Gedanken machen und zweitens schon gar nicht jetzt, wo sie hier neben Ginny saß.

"Himmel, das ist wie in Sparks Buch. Dieses Kapitel, wo er sie-", begann Ginny leise, doch als sie Sparks Schinken erwähnte musste Hermione heiser lachen und das irritierte sie und ließ sie innehalten.

Interessiert blickte die junge Weasley sie an. Die ältere Frau räusperte sich und stellte ihre Tasse auf dem Kaffeetisch ab, der nur noch auf drei Beinen und magisch gestützt stand. "Sparks Bücher sind so unfassbar weit an der Realität vorbei", erklärte sie und blickte ins Leere. Ließ die vergangenen Wochen Revue passieren und musste erneut lachen. "Ich meine, sie sind nahe dran, aber so stark verfremdet. Ich weiß nicht, vielleicht liegt es auch einfach an … meinem Lamia." Es war ungewohnt es so laut und deutlich auszusprechen. "Was nicht unbedingt abwegig sein mag, immerhin reden wir hier von Malfoy. Oder wenigstens von dem, was von ihm übrig ist. Und feststeht: Malfoy ist nicht Sinclaire de Witt."
Hermione lachte und Ginny stimmte zustimmend mit ein. Weil es ein Fakt war. De Witt war in erster Linie natürlich eine Figur aus einem gut und mit Bedacht geschriebenen Buch, was bedeutete, dass er nur bedacht gesetzte Kanten und Ecken hatte. Er war aufbrausend und stürmisch, doch das machte ihn in gewissen Maßen wieder attraktiv. Darüber hinaus war er charmant und verwegen, was ihn umso anziehender machte. So viel also zur Fantasie, die in Sparks Büchern stand.

Dann war da die Realität. Und die war durchaus attraktiv. Sie seufzte, als ihr wieder einmal bewusst wurde, wie verdammt attraktiv sie war. Allerdings schien Malfoy eindeutig ein paar Ecken und Kanten zu viel zu haben. Das mochte genügen, um es kompliziert zu machen. "Was war das gerade für ein Seufzen?", hakte Ginny schelmisch nach. Sie studierte sie genau, während sie sprach und während Mione neben ihr ertappt errötete.

"Nun ja, er ist attraktiv. Ich denke, attraktiver als de Witt – oder als ich mir de Witt vorgestellt habe. Was daran liegen kann, dass ich mich vorher bereits zu ihm hingezogen gefühlt habe, was das Ganze sicherlich verstärkt, aber", sie schloss die Augen und sein Bild schoss ihr regelrecht durch die Synapsen, was sie einen Moment Sterne sehen ließ, "ich hatte nicht die geringste Ahnung. Ich dachte, ich wüsste, was da auf mich zukommt, aber es ist-"

"Ist er attraktiver, als der Lamia aus den Höhlen?", fragte Ginny leise. Mione nickte errötend. Denn ja, das war er. In ihren Augen jedenfalls, also sagte sie genau dies. "Ron sagte ebenfalls, dass er sehr gut aussehen würde. Man kann sich das nur so schwer vorstellen", sagte Ginny und nahm einen Schluck Tee, verbesserte sich hastig, als sie sich ihrer Worte bewusst wurde: "Du weißt, wie ich das meine. Und ich denke, wir alle wissen, dass uns das Virus oder das, was er damals bereits wurde, gewitzt in die Irre geführt hat. Er war so unfassbar dürr am Ende, das ist mir aber erst später bewusst geworden."
Der Rotschopf sah sie an und raunte dann: "Es ist mir nicht aufgefallen, wie schlimm er wirklich aussah. Was absolut irre ist." Mione nickte zustimmend, denn sie wusste, worauf Ginevra hinauswollte. Ihr war es sehr ähnlich gegangen. Sie hatte zwar gewusst, dass sein Zustand schlecht und alarmierend war, meistens war ihr dies jedoch aufgrund seiner Werte bewusst geworden und nicht durch seinen Anblick. "Ron sagt, er wäre richtig durchtrainiert?"

Mione lachte und verschluckte sich beinahe an ihrer Spucke, als ein weiteres Bild sie plagte. "Ja, mehr oder weniger jedenfalls", sagte sie und nickte schwach. "Er ist nach wie vor sehnig, aber dennoch ungewohnt muskulös." Sie verlor sich einen Moment in Gedanken, während sie sprach: "Auf eine sehr gut … definierte und fitte Weise. Ich denke, da ist gerade kein Gramm Fett an ihm." Sie errötete mit jedem Wort mehr und mehr, weil es verriet, wie genau sie ihn sich angesehen hatte.

"Klingt spannend", flüsterte Ginny und lachte leise und ungewohnt heiser. Sie nickte bestätigend. "Muss komisch sein, ihn so zu sehen. Ich kann mir das nur schlecht vorstellen. Da wäre jemand, der aussieht wie Harry, weil er es grundlegend auch ist, aber dennoch … ist er es nicht. Ich weiß, das ist verwirrend. Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine."
Ein weiteres Nicken, denn sie wusste nicht so recht, was sie darauf auch sonst entgegnen sollte. "Du hast geweint?"

Sie blickte überrascht auf. "Wann?"

"Heute Nacht. Ron sagte so etwas. Er wollte mehrmals nach dir sehen, aber du hättest die ganze Nacht geweint. Also hat er dich allein gelassen." Ginny sah sie mitleidig und prüfend an. Und Mione blickte erst verständnislos aus der Wäsche, bevor die Erkenntnis sie traf, sie schlagartig errötete und den Blick dann erbärmlich verdächtig abwandte. "Merlin, du hast nicht geweint", raunte Ginny, nachdem sie einen Moment irritiert drein geschaut hatte und ihr besorgtes Gesicht wandelte sich in ein amüsiert-geschocktes, während es ihr ebenfalls zu dämmern schien.
Mione winkte ab und versuchte ihr wortlos zu vermitteln, dass sie das hier bitte nicht vertiefen wollte. "Du kleines …", sie stockte, "das war mein Bett. Du Ferkel!" Der Lockenschopf verzog beschämt das Gesicht und Ginny nickte seufzend, errötend und dennoch besänftigend, "aber, es funktioniert wieder? Ich meine, du hast die ganze Nacht geweint und Ron sagte, du hättest dabei immer wieder seinen Namen geschluchzt. Das bedeutet, du hast dabei an ihn gedacht und es hat … dennoch funktioniert?"
Sie hätte es ihr nicht erzählen dürfen … in einem schwachen Moment vor zahlreichen Monaten. Vom Alkohol benebelt und von der Gesamtsituation ungemein frustriert. Sie zog angespannt die Lippen schmal und sah Ginny flehend an. Flehend, weil sie das Gespräch wirklich hier und jetzt beenden wollte. Bevor der Drang sie übermannte, sich aus dem nächstgelegenen Fenster zu werfen. Doch glücklicherweise nickte ihr Gegenüber endlich einlenkend und flüsterte: "Aber, das ist großartig. Das ist ein Schritt nach vorne." Was auch immer das bedeuten mochte, denn es fühlte sich eher wie ein Schritt ins Nirgendwo an, aber sich nickte und schüttelte zugleich ein Kopf, was sicherlich absurd und unentschlossen aussah – aber etwas musste sie tun.
"Merlin, Ron ist ein Idiot", raunte Ginny, während sie gedankenverloren an ihrem Tee nippte.
Hermione stimmte ihr wortlos zu, aber zugegeben war sie heilfroh darüber. Er hatte nach ihr sehen wollen, während sie sich ruhelos und Malfoys Namen auf den Lippen in Ginnys Bett gewälzt hatte. Und er hatte es als Weinen abgetan und war wieder gegangen. Ron war einer von diesen Männern, der einen waschechten Orgasmus nicht von einem kleinen Seufzen unterscheiden konnte. Vor sehr langer Zeit hatte sie das einmal am eigenen Leib erfahren müssen. Glücklicherweise kam ihr jedoch genau das nun zugute.
"Mione, eine Sache wäre da noch", sagte Ginny schließlich und schien Luft zu holen, um sich auf etwas vorzubereiten. Mione sah sie skeptisch an, "wir haben schon mit Ron darüber gesprochen: Aber er sagte, wir sollen uns dein Okay holen."

"Okay?", brachte der Lockenschopf fragend hervor.

"Wir wollen zu diesem Grab. Wir müssen, um genau zu sein, zu diesem Grab. Uns gehen die Mittel aus, oder eher: Uns gehen Harrys Mittel aus und die spärlichen Mittel, die uns Gönner und das Ministerium heimlich zukommen lassen. Und du weißt, dass meine Familie nichts hat", brachte die junge Frau schluckend hervor. "Wir wissen: Er sagte, es ist für dich oder für die Zeit nach dem Krieg. Und ich verspreche dir, wir werden uns nur so viel wie nötig nehmen. Aber-"

Sie nickte. "Okay", sagte sie, "aber, ich werde dabei sein. Und ich werde ein paar Regeln aufstellen, die ihr befolgen werdet." Es fühlte sich nicht gut an. Es fühlte sich ganz und gar nicht gut an. Es fühlte sich nämlich so an, als würden sie ihn bestehlen. Allerdings wusste sie, dass sie keine andere Wahl hatten. So ein Krieg war eine teure Sache. Und sie führten diesen Krieg gerade an mehreren Fronten.

"Natürlich", gab Ginny sichtlich erleichtert zurück.


Einige Stunden und ein saftiges Mittagessen später kam sie zurück in ihre verwaiste Wohnung. Ihre verwaiste und eiskalte Wohnung, stellte sie verwundert fest, warf ihre Jacke achtlos über die Garderobe und ging mit ungutem Gefühl im Bauch ins Wohnzimmer: In der sie eine sperrangelweit geöffnete Balkontür erwartete. Sie schlug, durch den Wind getrieben, immer wieder leicht vor und zurück. Der Vorhang, der sich an dieser verfangen hatte, wehte verdreht und klamm im Wind. Es hatte geregnet und dieser war durchnässt. Tropfte auf den Holzboden, auf dem sich bereits eine beachtliche Pfütze gebildet hatte.
"Verdammte Scheiße, was soll das hier werden?", fluchte sie, trat herüber zur Tür, entwirrte den nassen Vorhang und schloss diese. Direkt im Anschluss trocknete sie den Boden und den Stoff mittels Zauberspruch und ging dann schnellen Schrittes und nach wie vor mit ungutem Gefühl im Magen ins Schlafzimmer, von dem aus ihr nach wie vor ein kaltes Lüftchen entgegenzuwehen schien. Wie erwartet war das Fenster auch hier sperrangelweit auf. Glücklicherweise hatten sich hier jedoch keinen Pfützen gebildet. Erneut leise fluchend trat sie rüber zum Fenster, schloss auch dieses und drehte dann die Heizung etwas höher.
Direkt im Anschluss kam die Erkenntnis und ließ sie zurückweichen. Ihr Blick ging durch das Zimmer, ihre Finger fuhren beinahe andächtig über die eiskalte Bettdecke, auf die sie sich langsam niederließ. Er war hier gewesen, wurde ihr bewusst, während sie lang gezogen ausatmete und die Dunstwolke betrachtete, die ihr warmer Atem in der eiskalten Luft erzeugte. Er war tatsächlich hier gewesen … und für eine Sekunde bereute sie, dass sie auf die Lamia gehört hatte. Dass sie nicht hier gewesen war ...

Sie wollte ihn. Sie wollte ihn so sehr, dass es schmerzte. Es schmerzte, beinahe ebenso sehr, wie der Gedanke ihn zu haben. Seine imaginären Spuren, die er ihrer absolut lächerlichen Einbildung nach, überall auf und in ihr hinterlassen hatte, zu vernichten ... mit neuen Spuren. Und ja, er fehlte ihr. Nicht nur die Gespräche und die Blicke, die er ihr zugeworfen hatte. Vom Spott durchzogen, selbst am bitteren Ende noch, wo sich bereits so viel zwischen ihnen geändert hatte. Beinahe alles. Er fehlte ihr. Er fehlte ihr aber auch auf diese Weise. Auf und in ihr. Sein Atem in ihrem Nacken und das Gefühl seines Gewichtes auf ihrem Körper. Seiner verschwitzten Haut unter ihren Fingern und auf der ihren ...
Es war animalisch und erbärmlich, allerdings konnte sie es ebenso wenig abstellen, wie sie es vor sich selbst abstreiten konnte. Nächte wie die vergangene hatten es ihr abermals gezeigt. Mehr als deutlich und es schien nicht besser zu werden, wo eine der größten Hürden eingestürzt zu sein schien. Sie schluckte, beobachtete eine weitere Dunstwolke dabei, wie sie ihr kurz die Sicht benebelte und dann wieder verschwand. Bisher hatte es sie frustriert. Dass der Gedanke an ihn, sie oft nicht hatte zur Ruhe kommen lassen. Gelegentlich auch auf diese Weise, dass er sie zeitgleich aber auch ausgebremst hatte. So hatte es sich ... weniger schäbig angefühlt. Jetzt ließ es sie allerdings zurück. Mit einem wilden Gemisch aus Schuldgefühlen, weil sie-
Seufzend rieb sie sich durch das Gesicht. Wusste, dass keine Klarheit kommen würde. Sie fühlte sich schmutzig und schäbig. Wie sie es oft danach getan hatte. Erst, weil der Gedanke an einen ... Toten … war es das richtige Wort? Sie wusste, das war es nicht, allerdings wusste sie auch nicht, wie sie es sonst nennen konnte. Denn das, was er früher mal gewesen war, war nicht mehr hier. Nicht gänzlich jedenfalls. Also hatte es ihr nicht behagt, auf diese Weise an ihn zu denken. Nun dachte sie an ihn, auf diese neue Weise. Und das fühlte sich jetzt, im Nachhinein, ebenfalls schäbig an. Hinterließ einen bitteren Nachgeschmack auf ihrer Zunge, der binnen Sekunden ihren gesamten Mund einnahm. Hinzu kam das Gefühl auf ihrer Haut. Es kribbelte erneut, dieses Mal schien es sie jedoch auf unangenehm … schmutzige Weise zu überziehen.
Also stand sie langsam auf, pellte sich trotz der nach wie vor anhaltenden Kälte aus ihren Kleidern und ging ins Bad. Zum einen, um sich den Mund auszuspülen. Zum anderen aber auch, weil sie dringend ein Bad benötigte. Und sie hoffte, dass dieses auch den imaginären Schutz von ihrer Haut waschen würde.

Als sie wenig später aus dem Bad kam, stellte sie überrascht fest, dass die Balkontür wieder einen Spalt offenstand. Sie konnte es durch den Flur hinweg sehen, wickelte sich etwas fester in das Handtuch ein und schlich mit rasselndem Atem durch den Flur. Wie von selbst richteten sich ihre Nippel wieder auf – weil ein elender Teil von ihr hoffte, dass er doch noch gekommen war, um sie sich zu hohlen.
Allerdings blieb es dabei: Das hier war ihr Leben, das hier war die bittere Realität und nicht Sparks' zuckersüßes Buch. Demnach erwartete sie auch nicht das Objekt ihrer Begierde auf dem Sofa, sondern die schmächtige Lamia, die sie gestern Abend dazu gebracht hatte, nicht hier herzukommen. Seufzend hielt sie inne und sah diese an. Und offenbar gelang es ihr nicht so ganz, die Enttäuschung zu überspielen, die eine Moment über sie hereinbrach.

Die Lamia lachte leise, während sie sich nahezu geräuschlos aufrichtete. "Eindeutig bin ich nicht, wen du erwartet hast."

"Nein", gab sie ehrlich zu, zog das Handtuch etwas fester um sich und fragte: "Was willst du hier? Prüfen, ob ich mein Wort auch wirklich gehalten habe?"

Einen endlos langen Augenblick sah Daeh sie einfach nur wortlos an. "Ich weiß, dass du dein Wort gehalten hast, den ich war gestern hier", sagte sie dann und blickte sich kurz und flüchtig im Wohnzimmer um. "Um ihn fortzubringen", fügte sie hinzu, als sie Miones bohrenden Blick auf sich zu spüren schien.

"Er war also hier", raunte sie.

"Natürlich war er das", entgegnete Daeh, "deshalb bin ich aber nicht hier. Ich wollte dir mitteilen, dass wir einverstanden sind." Der Lockenschopf sah ihr Gegenüber fragend an. "Wir werden uns mit deinen Leuten treffen. Mit wir meine ich eine engere Auswahl unseres Kreises. Sagen wir übermorgen, gegen 21 Uhr?"

Sie sog überrascht die Luft ein und nickte dann heftig. "Ja, das sollte passen. Ich würde sagen, wir treffen uns an diesem kleinen Café, da unten an der Ecke. Dann bringe ich euch-"

"Nein", sagte die Lamia fest, "wir werden nicht durch diesen Strudel mit dir reisen, der uns schwindelig macht und uns den Magen umstülpt. Du gibst mir eine Adresse, bestenfalls von wo aus wir den Ort, an dem wir uns treffen fußläufig erreichen können. Oder du sagst mir direkt und ohne Umschweife, wo wir hinkommen sollen und wir werden da sein."

Hermione schluckte, trat rüber zum Sideboard, öffnete eine der Schubladen und holte einen kleinen Block und einen Stift aus dieser. "Ich gebe dir eine Adresse in der Nähe. Dort werde ich euch aufsammeln." Die Lamia nickte und kam ein paar Schritte auf sie zu, nahm den Zettel entgegen und studierte diesen. "Wer ist wir? Also, wie viele werdet ihr sein?"

"Vier", gab die Lamia zurück, ohne sie anzusehen, "drei von uns und der Junge, wie du es wolltest." Mione nickte und schluckte hart. Natürlich musste Malfoy ein Teil dieser Sache sein – Ginny und Harry hatten es immerhin indirekt verlangt. Natürlich wusste die Lamia nichts von den wahren Gründen. Sehr wahrscheinlich vermutete sie, dass Malfoy aus niederen Beweggründen, und weil sie es so wollte, dabei sein sollte. "Zudem werden wir uns am kommenden Wochenende wieder mit unserer Kontaktfrau in den Rat treffen. Das wollte ich dir gestern ebenfalls mitteilen, kam jedoch bekanntlich nicht dazu."
Der Lockenschopf nickte erneut. "Es gibt außerdem weniger erfreuliche Neuigkeiten. Oder eher Gerüchte. Diesen nach gibt es Verbindungen zwischen eurer dunklen Seite und unseren Leuten. Was abzusehen war und was eine Falle sein wird, was wiederum ein Vorteil ist – jedenfalls für euch", fuhr die Lamia fort und Mione horchte mit geweiteten Augen auf, "dazu kommen wir übermorgen dann allerdings im Detail. Ich denke, das bietet sich an. Wie viele werdet ihr sein?"

Kurz überschlug sie die Zahl. Sie, Ron, Ginny, Harry, Arthur, Remus, Luna und … Parker. Sie wusste nicht, warum sie ausgerechnet ihn hinzufügte. Den vielversprechenden Neuling, doch sie vertrauen ihm. Er hatte ihr vor einigen Monaten das Leben gerettet. War stets an Harrys Seite – und wenn Harry ihm vertraute, dann würde sie ihm ebenfalls vertrauen. Acht also … Das sollte fürs Erste reichen, vermutete sie und sagte schließlich: "Acht." Fragte sich, ob das eventuell bereits zu viele waren. Und das, obwohl das nicht einmal ihr der übergreifende engere Kreis war. Daeh schien kurz zu überlegen, nickte dann aber schwach und wiederholte die Ziffer, so als würde sie sie festlegen. Als würden sie hier etwas Unbrechbares besiegeln. Vier gegen acht. Keiner mehr als das und wahrscheinlich auch keiner weniger. Dann wandte sie sich ab und verschwand.

Kurz danach machte sich Hermione daran, eine weitere Nachricht auf den Block zu kritzeln. In Stichpunkten, wie gewohnt verschlüsselt, teilte sie diesem die soeben in Erfahrung gebrachten Neuigkeiten mit. Anschließend schickte sie die Nachricht via Eule auf den Weg.

-v-

"Cale", riss es ihn ein paar Stunden später aus dem Schlaf. Alarmiert fuhr er hoch, richtete sich auf und sah sich benommen um. Im Zimmer war es dunkel, ebenso wie vor diesem und da die einzige Kerze, die in einem Glas an der Sitzecke gebrannt hatte, erloschen war, wirkte die Umgebung gerade trist und grau – und das sogar in seinen Augen. Trotz allem erkannte er jedoch die Gestalt, die Bettende stand und auf diesem lehnte. Ihn aus in der Dunkelheit leuchtenden Augen ansah und ganz offensichtlich aus dem Schlaf gerissen hatte. "Wohlverdienter Schlaf, nicht?", zischte Gerard und er konnte nicht so recht deuten, was er ihm mit diesen nichtssagenden Worten wissen lassen wollte – oder was auch nicht.

"Sag du es mir", fragte er also benommen und schroff und schwang seine Beine über die Bettkante.

Gerard lachte und stieß sich vom Bettende ab. "Ihre Brüste, wie waren die so?"

Der Blonde blickte in der Dunkelheit irritiert auf. Fasste sich jedoch schnell wieder, während etwas in ihm flüsterte, dass er so nahe wie nötig an der Wahrheit bleiben musste – jedoch auch so weit weg wie möglich von dieser. Woher er es wusste, war unklar. Allerdings spielte das keine Rolle, also antwortete er wahrheitsgemäß und ohne lange nachzudenken: "Groß, fest und dennoch weich."

Ein heiseres Lachen. "Ihre Nippel?"

"Sind sehr sensibel und sie ziehen sich stark zusammen, wenn man sie triezt", er wusste nicht, woher es kam. Ganz sicherlich nicht daher, dass er sie bisher zweimal gesehen hatte. Doch er wusste es und so sprach er es aus.

"Braun oder Rosafarben?"

Er runzelte die Stirn, flüsterte aber: "Braun."

Ein weiteres Lachen und der Ältere setzte sich in Bewegung. "Komm mit mir." Langsam und widerwillig tat er, wie ihm geheißen wurde. Folgte dem anderen eine Weile wortlos durch die schier endlos langen Flure und Gänge und einige der Treppen hinab, bis sie in einem Bereich ankamen, den er noch niemals zuvor gesehen hatte. Hier unten war es heiß und feucht. Und einige der Zimmermädchen, die er bereits gegen Morgen hatte über die Flure huschen sehen, waren mit etwas beschäftigt, das wie ihre Wäsche aussah. Die Waschküche, stellte er fest. Das hier war die Waschküche.
Gerards Hand legte sich auf seine Schulter. Drückte sich um diese etwas zusammen, während er seinem Blick folgte. "Wahrscheinlich konnte sie nicht genug von dir bekommen, richtig? Das konnte sie vorher schon nicht. Sie muss ausgehungert gewesen sein." Ein schwaches Nicken. "Hat es sich gut angefühlt?"

"Ja", gab er knapp zurück.

"Sie sind so entsetzlich feucht und heiß, während dieser Phase. So überaus sensibel und … geschwollen. Himmel und Hölle zugleich." Er spürte einen prüfenden Blick auf sich. Wusste, dass hinter seinen Fragen weitaus mehr Konzept steckte, als es scheinen mochte.

Woher er das wusste? Woher auch immer, er wusste jedoch, dass er wollte, dass er sich verstrickte. "Es war ein Rausch, was deine Worte wohl bestätigt."

Ein dreckiges Lachen und er ließ endlich wieder von seiner Schulter ab. "Hat sie dir gefehlt? Ihre enge Spalte meine ich natürlich?", fragte er und umrundete ihn, bis er ihm ins Gesicht sehen konnte. Der Blonde runzelte die Stirn und schluckte, während der Ältere ihn musterte. "Das hat sie", sagte er dann grinsend. Offensichtlich hatte er gesehen, was er sehen wollte. "Wie hat sie reagiert?"

'Was?', wollte er irritiert fragen. So wie er es zu Beginn oft getan hatte. Stattdessen fragte er jedoch bedachter: "Wann? Währenddessen oder danach?"

Gerard lachte anerkennend und wandte sich ab. Blickte ebenfalls auf die Mädchen, die sie auffällig unauffällig beobachteten. Natürlich, konnten sie sehr wahrscheinlich jedes Wort hören. Sie sprachen zu laut, um nicht gehört zu werden. Vor allem hier unten nicht, wo es viel zu sehr hallte. Eines der jüngeren Mädchen sah ihn an. Aus großen, grünen Augen und strich sich eine dunkelrote Strähne aus dem Gesicht. Zaghaft grinsend und ihre Wangen röteten sich.
Er fragte sich, was in ihrem hübschen Kopf vorging und zwang sich, ihrem Blick wenigstens einen Moment standzuhalten. "Das Währenddessen kann ich mir denken. Es ist immer dasselbe. Das Danach interessiert mich da wohl schon eher", raunte Gerard, seinem Blick nach wie vor folgend. Und die Kleine erhaschte auch diesen, was sie schließlich dazu brachte, überstürzt wegzusehen. "Du gefällst ihr. Warum auch immer, aber du dünnblütiger Halunke gefällst ihr", stellte der Ältere trocken fest und sah ihn dann auffordernd und ungeduldig an.

"Sie hat geheult", rollte es über seine Lippen, ohne auf seine andere und verwirrende Aussage einzugehen. Es war nur eine weitere Taktik, um ihn aus der Ruhe zu bringen. Eine glatte und scheinbar perfekte Lüge war jedoch alles, was es gerade bedurfte. Und er hatte nicht einmal nachdenken müssen. Verzog nicht eine Sekunde lang seine Miene. Und auch das schien dem Redner zu gefallen, der gehässig und belustigt lachte.

"Das war abzusehen. Sie wird darüber hinwegkommen", flüsterte der Ältere, den Blick wieder auf die Kleine gerichtet. "Wie lange hast du durchgehalten?"

Er schluckte und funkelte den Älteren kurz unbedacht an. "Beinahe die ganze Nacht", sagte er dann zischend. Das war keine Lüge. Es war eine Tatsache und er erinnerte sich daran, dass es ihn wenigstens zeitweise furchtbar frustriert hatte.

Ein wissendes Nicken. "Wie lange hältst du sonst durch? Unter normalen Umständen und ganz ohne Rausch?"

"Ich weiß es nicht, ich schätze-"

"Finde es heraus", zischte der Ältere und der Blonde biss seine Zähne zusammen und atmete schneidend aus. "War das ein: 'Ja, das werde ich tun?' Ich hoffe, das war es." Ein gezwungenes Nicken. "Gut. Wir wollen uns nämlich nicht auf Erfolgen ausruhen – oder auch Schätzungen verlassen." Er sah ihn an, abwartend und so nickte er erneut. Nach wie vor mit zusammengebissenen Zähnen, was seinem Gegenüber nicht verborgen blieb. Es schien ihn jedoch zu amüsieren. "Du kannst jetzt gehen", sagte er schließlich und wandte den Blick wieder ab.
Der Blonde setzte sich augenblicklich in Bewegung: "Eins noch, Cale", rief Gerard und er stoppte, der Ältere hatte seinen Blick nach wie vor auf das Mädchen gerichtet, das gerade viel zu konzentriert ein paar Wäschestücke sortierte. "Finger weg von unserem Personal. Sonst sorge ich dafür, dass du sie verlierst: Und zwar so, dass sie nicht so schnell wieder nachwachsen."

-+-+-

Huhu, ihr Lieben. Vielen Dank, für die lieben Kommentare, Favos und Sterne. Das alles hat mich wirklich sehr gefreut. *keksewerf* Danke an Tiffy, fürs Betalesen und da ich morgen wirklich den ganzen Tag unter Strom stehe, geht es ausnahmsweise mal heute schon weiter. Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende.
Review schreiben