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Never back Down

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
Drakon Kouen Ren OC (Own Character) Sinbad
03.01.2019
16.07.2019
5
14.187
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03.01.2019 2.849
 
Feuer… Das machte ihr noch immer Angst… Seit fünfundzwanzig Jahren…

Salaras Tränen versiegten, ihr Atem beruhigte sich. Ab und zu schniefte sie noch. Ihr linker Arm schmerzte heftig von den Verbrennungen. Die Soldaten kamen neben ihr zum Stehen und nahmen Haltung an.
Vor ihr stand ein großer Mann in Rüstung.
"Ist sie das?" Fragte er.
"Sie ist die letzte Überlebende. Der Kleidung nach zu urteilen, ist sie die Prinzessin." Antwortete ein Soldat. "Ähm… Sie war die Prinzessin, mein Lord."
Der Mann nickte und schaute zu ihr runter. "Wie heißt du, Mädchen?"
"S.…Sa… Salara." Stammelte sie und senkte den Blick, vergrub ihre kleinen Hände in ihr Kleid.
"Ich werde mit dem König sprechen." Er wandte sich ab. "Bringt sie weg und versorgt ihre Wunde."
Sofort wurde sie unsanft am Arm gepackt.
"Mein Bruder!... Wo ist Tarun?" Sie versuchte sich aus dem Griff zu befreien, doch war sie zu schwach.
Der Mann in der aufwendigen Rüstung blieb stehen, drehte sich aber nicht zu ihr um. "Dein Bruder ist tot, genau wie deine Eltern und dein Königreich."
Schlagartig war aller Schmerz vergessen und Salara bemerkte nicht, wie die Soldaten sie wegbrachten. Erst als eine Tür geschlossen wurde, kehrte sie in die Realität zurück. Nein, ihr Bruder konnte nicht tot sein. Und auch ihre Eltern nicht… Sie mussten das Feuer irgendwie überlebt haben, irgendwie.
Die Tür ging erneut auf und eine Frau mit langen dunkelgrünen Haaren kam mit eiligem Schritt in den Raum.
"Wo ist die Heilerin?!" Bellte sie und blieb vor Salara stehen.
Diese schaute die Frau leicht verunsichert an. Ihre gelben, echsenähnlichen Augen zogen sie in ihren Bann.
"Hier, meine Herrin." Eine weitere Frau kam hinzu.
Die Frau mit den dunkelgrünen Haaren deutete auf ein Bett. "Kannst du dich da hinsetzten, Kleine?"
Salara rührte sich nicht, sie war völlig überfordert.
"Dann kann sich die Heilerin um deinen Arm kümmern. Das muss doch weh tun." Sie lächelte.
Salara nickte, kletterte vorsichtig auf das Bett und blickte die Frau neugierig an, während die Heilerin ihr das zerlöcherte Kleid auszog und ihre Verbrennungen begutachtete. "Wie heißt du?"
"Wie sprichst du denn mit der Frau von General Draguliel Hendrius Nodomis Pertegomidus?" Fuhr die Heilerin sie an.
Doch die Frau hob die Hand und lächelte. "Mein Name ist Malira und ich bin die Herrin hier. Hast du auch einen Namen, meine Kleine?"
"Kuma Salara.…"
"Prinzessin Salara, ein schöner Name." Wieder lächelte sie und wandte sich an eine Dienerin. "Such bitte Kleidung für unseren Gast heraus. Die Gewänder von Dragul Junior sollten ihr passen."
"Jawohl, meine Herrin." Die Dienerin verschwand.
Die Heilerin inzwischen hatte eine kühlende Salbe auf die Wunden getragen und verband nun den Arm. "Den solltest du eine Zeit lang nicht bewegen und der Verband muss jeden zweiten Tag gewechselt werden…" Sie hob den Kopf und blickte zu Malira. "Bleibt sie denn hier?"
"Ich sorge schon dafür." Antwortete sie mit scharfer Stimme und verschränkte ihre Arme vor der Brust. "Das sind wir ihr schuldig."
"Wo bin ich eigentlich?" Hob Salara ihre Stimme, die das Gespräch stumm verfolgt hatte.
"Du bist in Patevia, meine Kleine, in der Hauptstadt Csitephon." Meinte sie mit sanfter Stimme, dennoch wirkte irgendwie traurig.
"Stimmt das? Sind Mama und Papa und Tarun tot?"
Malira schwieg und wandte den Blick ab. "Deine Familie…" Dann ging sie auf Salara zu und nahm behutsam ihre Hände. "Ich kann deine Familie nicht zurückbringen, aber ich werde für dich da sein und dir helfen, ja?"
Das war nicht das, was Salara hören wollte. Tränen rannen ihre Wangen herab und sofort war Malira da, um sie vorsichtig in den Arm zu nehmen.
"Es tut mir so leid, kleine Salara."



Sie stand in einer Art Gemeinschaftszimmer in den privaten Gemächern der Dragul-Familie und hörte dem Gespräch hinter der verschlossenen Tür zu. Es war einfach alles zu verstehen, da Lord Draguliel und Lady Malira sich anschrien. Ihre Haltung war eingesunken, wirkte als ob sie gescholten wurde. Der Streit drehte sich um sie, soviel stand fest.
Salara war so auf das Gespräch konzentriert, dass sie die vier herannahenden Jungen nicht bemerkte. Sie waren von unterschiedlichem Alter und hatten alle dunkelgrüne Haare, wie ihre Mutter. Doch lediglich der jüngste hatte auch die gelben Augen wie Malira. Die Augen der älteren Jungen hatten einen magentafarbenen Ton. Auch sie hörten dem Streit neugierig zu.
".…Ich bin fertig!" Die Tür wurde aufgerissen und im nächsten Moment wieder zugeschmissen.
Malira seufzte genervt, ehe sie sich umdrehte und verschreckt die fünf Kinder anstarrte. Dann richtete sie ihr Kleid und setzte ihr Lächeln wieder auf. "Was macht ihr denn hier, meine Jungs?"
Der Älteste trat einen Schritt vor und deutete kurz auf Salara. "Warum ist sie hier?"
Salara zuckte zusammen und ging einige Schritte nach hinten.
"Barbarossa.… Salara ist ein Gast und wird bei uns bleiben. Darüber haben euer Vater und ich gerade gesprochen."
Salara sah Abscheu und Verachtung in den Augen des älteren Jungen und auch die beiden mittleren sahen sie ähnlich an. Nur der Jüngste, er war vielleicht ein Jahr jünger als sie, hatte einen anderen Blick. Neugier und Mitleid.
"Und jetzt macht euch ab. Es ist schon sehr spät und ihr solltet schon längst im Bett sein… Dein Vater ist zwar nicht wirklich gut gelaunt, aber du kannst zu ihm gehen, Barbarossa." Sie ging in die Hocke und legte eine Hand auf seine Schulter. Dann ging der Junge an ihr vorbei und verschwand in dem Zimmer.
"Salara." Malira wandte sich ihr zu und lächelte. "Komm, ich zeige dir dein Zimmer." Sie streckte eine Hand aus und sie ergriff diese.
Von ihren vier Söhnen war nur noch der Kleinste da und wartete geduldig auf seine Mutter.
"Junior, das ist Salara." Malira schob das Mädchen ein Stück zu dem Jungen. "Salara, das ist Dagrul, mein Jüngster. Er wird auf dich aufpassen. Machst du das, Junior?"
"Ja, Mama." Der Junge lächelte sie an, nachdem er sie betrachtet hatte. Sie sah genauso aus, wie sein Vater es immer in den Geschichten erzählt hatte: braune Haut, blutrote Haare und eisblaue Augen. Doch ihre schienen keinesfalls bedrohlich, eher erschöpft. Auch wirkte sie keineswegs wie ein furchteinflößender Krieger der Sudhir. Die Kleidung, die sie trug und eigentlich Drakon gehörte, biss sich furchtbar mit ihren Haaren und sie passten ihr auch nicht wirklich. Vorsichtig hob er seine Hand und legte sie dem Mädchen auf die Schulter.





"Hier bist du!"
Salara wandte den Blick vom Meer ab und drehte sich um. "Ja'far. Was ist?"
"Sinbad fragt nach dir. Willst du nicht mit feiern?"
"Ich mag keine Feste, wie du weißt." Nun wandte sie sich ganz dem General zu. "Aber wenn du magst, komme ich gern mit zurück."
Mit einem Lächeln schüttelte er den Kopf. "Musst du nicht. Du bist eine Sudhir. Du machst doch eh, was du möchtest."
"Ah! Salara!"
"Tarun." Sie nickte ihrem Bruder zu, welcher zu ihnen trat.
"Ja'far, dein König sucht dich."
"Dann lass ich euch mal in Ruhe." Der ehemalige Assassine ließ die beiden Geschwister auf dem Balkon, abseits der Feierlichkeiten, allein.
"Ich wollte mit dir sprechen, Schwester." Seine eisblauen Augen waren eine Spur dunkler als ihre und sein Haar war nur kinnlang, ihres reichte bis zu den Schultern. Dennoch trugen sie beide ähnliche Rüstungen und Schmuck. Taruns Waffe war eine breite Axt, Salaras ein großes Breitschwert, wie es Gladiatoren benutzen.
"Was hast du?"
"Es geht um Sinbad." Begann er und legte seine Arme auf dem Geländer ab. "Kommt dir es auch nicht seltsam vor, dass wir die Einzigen von Sins Gefährten sind, die nicht zu seinen Hausgefäßen gehören?"
Salara schüttelte den Kopf. "Selbst Yunan meinte schon, dass ich zu Größerem bestimmt bin, als einem König zu folgen."
"Darum geht es mir. Lass uns fortgehen. Schon zulange sind wir an Sinbads Seite. Wir sind Sudhir, Salara, wir binden uns nicht an einen Herrscher."
Seine Worte ließen sie ins Grübeln geraten. Wollte sie gehen? Sie hatte Gefallen an ihrem alten Freund gefunden und schätzte Sinbad sehr. Aber dennoch glaubte sie, dass sie Drakon zuliebe Sindria nicht verlassen wollte. Sie sah in ihm einen kleinen Bruder und achtete dementsprechend auf ihn. Es war eine Art Wiedergutmachung dafür, dass er auf sie aufgepasst hatte.
Doch kannte Tarun die Gebräuche ihres Volkes besser, hatte er sich alles in der großen Bibliothek in Reims Hauptstadt angeeignet und versucht sie zu unterrichten. Sie beide versuchten diese so gut wie möglich umzusetzen, um zumindest die Kultur der Sudhir aufrechtzuerhalten.
"Und wo willst du hin?" Salara fiel es schwer sich mit seinem Vorschlag anzufreunden, sie wollte einfach nicht gehen.
"Lass uns nach Kou gehen oder nochmals zum Dunklen Kontinent." Meinte er und schaute sie an. "Es gibt so vieles, was wir noch nicht kennen in dieser Welt."
"Würdest du mich nach Hause bringen?" Fragte sie leise und kämpfte ihre Trauer herunter. "Du warst doch schon mal dort…"
Darauf schwieg Tarun für eine geraume Zeit. Mit dieser Bitte hatte er nicht gerechnet und er wusste, warum er seine kleine Schwester nicht schon eher das Land gezeigt hatte, aus welchem sie herkamen. Patevia hatte es damals dem Erdboden gleichgemacht.
"Wenn du das wirklich willst." Meinte er dann. "Aber lass uns noch etwas warten. Zumindest bis die Feierlichkeiten vorbei sind und wir uns ordentlich verabschieden können."





Drakon seufzte, lehnte sich auf das Geländer und schaute hinaus in die Nacht. Er war enttäuscht. Man hatte ihm befohlen neue Männer zu rekrutieren und den Dungeon zu erobern, doch diese Aufgabe kam Selbstmord gleich. Vielleicht wollte sein Vater das ja? Weil er nicht so wie seine älteren Brüder war, sondern eher nach seiner Mutter kam? Natürlich! So oft haben sie ihn als schwach und naiv bezeichnet, dass er schon längst aufgehört hatte mitzuzählen. Krateos und Priamos schikanierten ihn noch immer, stärker als vor dem Tod ihrer Mutter. Barbarossa sah ihn nicht einmal wirklich an. Ja, es stimmte, dass er mehr von Malira hatte als von Draguliel, deswegen war er aber nicht schwach! Man ließ ihm nur keine Chance seine eigentliche Stärke zu beweisen.
Wieder seufzte er. "Ich wette, dass meine Brüder nie solche Befehle erhalten hätten, wären sie an meiner Stelle."
"Solche Dinge sollten hier im Palast nicht gedankenlos ausgesprochen werden, Dragul."
Drakon fuhr zusammen und wandte sich um. "Serendine!"
"Es ist schon eine Weile her. Und da der Name so lang ist, nenn mich doch einfach Seren." Sie lächelte wie in alten Zeiten.
"Da...Das kann ich nicht!" Sofort ging er auf die Knie und senkte den Kopf.
"Gott! Selbst jetzt bist du noch so förmlich!" Sie fasste sich an die Stirn und schüttelte betrübt den Kopf. "Als wir noch kleiner waren, warst du wie ein süßer kleiner Bruder und bist mir überall hin gefolgt."
Peinlich berührt wurde er rot und senkte abermals den Blick. Musste sie unbedingt jetzt damit anfangen?
"Jedenfalls.…Ist es wahr, dass du dieses Mal die Eroberung des Dungeon anführen wirst?" Sie war einen Schritt auf ihn zugegangen und hob sein Kinn an, sodass er ihr in die Augen schauen musste.
"Ja."
Sie seufzte enttäuscht.
"Serendine, immer hast du mich als einen der deinen behandelt, seitdem wir klein waren." Er erhob sich wieder und schlug sich mit der rechten Faust gegen die Brust. "Ich verspreche, dass die Eroberung ein Erfolg sein wird. Auf keinen Fall wird dein Name in den Schmutz gezogen werden."
"Du wirst ja auch nicht allein gehen."
Sowohl Drakon, als auch die Prinzessin und ihre beiden Dienerinnen wandten sich um.
"Was willst du denn hier?" Sofort verzog Serendine das Gesicht und musterte Salara finster.
Schon lange hatte die Sudhir ihre Kleider gegen eine Rüstung getauscht und war der Armee beigetreten, sogar noch vor Priamos. Doch trug sie nicht die typische Uniform, sondern hatte diese etwas abgewandelt. Ihr kompletter linker Arm war gepanzert, um ihre verletzliche Haut zu schützen. Der rechte hingegen war nur mit einem Schulterstück und Unterarmschiene ausgestattet. Sie trug eine Brustpanzerung und ein einfaches weißes Oberteil, darüber eine Art Korsett mit der schwarzen Spinne darauf. Ihre Beine waren etwas besser geschützt als beim Rest der Männer, doch hatte sie die schweren Stiefel gegen leichtere getauscht. Ihr großes Breitschwert hing an ihrer Hüfte und die schulterlangen blutroten Haare waren streng zusammengebunden. Ab und zu lösten sich vereinzelte Strähnen aus ihrer Frisur.
"General Draguliel hat befohlen, dass ich Dragul begleiten soll… Wahrscheinlich will er gleich zwei seiner Untergebenen auf die Probe stellen." Erklärte sie, die Blicke der Prinzessin ignorierend.
"Wie kannst du dich selbst nur als Untergebene Parthevias bezeichnen? Du bist ja nicht einmal ein Bürger dieses Landes!" Rief diese dann leicht sauer. Sie mochte die Sudhir überhaupt nicht.
Doch Salara ignorierte sie weiterhin. "Was für eine Verschwendung so viele Männer in den Dungeon zu schicken. Du als Prinzessin könntest dem doch ein Ende setzten. Ihr solltet euch lieber auf die anderen Länder konzentrieren, Reim beispielsweise direkt angreifen als dieses dumme Ding zu erobern."
"Wie kannst du nur! Außenseiterin!" Mischte sich nun eine Dienerin, Tamila, mit ein.
"Ich habe mehr Ahnung von Außenpolitik als du, Hofdame." Erwiderte Salara kalt, ehe sie sich an Drakon wandte. "Sieh zu, dass du abreisebereit bist. Wir sollten nicht allzu viel Zeit verschwenden." Damit drehte sie sich um und machte sich auf den Weg zu ihrem Zimmer.


Salara schaute auf, als sie zwei Tage später vor dem Dungeon standen. Auch Drakon blickte nach oben und so standen beide einige Momente einfach nur da und ließen den gewaltigen Anblick auf sich wirken. Die Sudhir verspürte keine Angst, eher Ehrfurcht vor dem, was da drinnen alles lauern könnte.
"Sicher, dass du da rein willst?" Wollte Drakon beiläufig wissen.
"Anders als du, habe ich keine Angst oder einen Ruf zu verlieren. Du weißt genau wie ich, dass dein Vater uns beseitigen will."
Er schluckte und wandte sich dann ab, schaute auf die Männer, die sich versammelt hatten. "Sind wir mit der Mobilmachung fertig?" Fragte er an seine Untergebenen gerichtet, die bei ihnen waren.
Auch jetzt drehte Salara ihren Kopf und musterte die ganzen Männer, die sie begleiten sollten.
"Ja, aber es gibt jemanden, der nicht aufgetaucht ist." Kam die Antwort von dem Soldaten.
"Sinbad aus dem Dorf Tison ist nicht gekommen." Ergänzte der andere.
"Sinbad?" Drakon warf ihnen einen Blick über die Schulter zu.
Auch Salara wurde hellhörig. Gab es doch noch Menschen in diesem Land, die sich gegen diese Regierung wehrten? Interessant.
"Gut. Ein oder zwei fehlende Gören machen auch keinen Unterschied." Entschied der junge Kommandant dann.
"Göre? Dann bist du doch auch eine, oder?"
Die Sudhir wandte abermals den Blick und erkannte über ihnen eine Gestalt. Ein Junge, kaum älter als sie oder Drakon, in einfacher Kleidung und mit einem Schwert bewaffnet. Auffällig waren seine langen lilafarbenen Haare und die bernsteinfarbenen Augen. Selbst von dieser Distanz ging eine sonderbare Aura von ihm aus.
"Hört mir zu!" Rief er dann. "Ich werde die Kraft dieses Dungeons für mich beanspruchen. Ihr werdet nichts davon bekommen. Ihr, die ihr die Leute nur quält! Niemals!" Dann wandte er sich um und rannte geradewegs auf den bläulich schimmernden Eingang zu.
Sofort packte sie ihr Schwert und setzte sich in Bewegung, noch ehe Drakon den Befehl gab.
"Männer! Vorrücken!" Alle stießen Kampfschreie aus und machten sich auf den Dungeon zu betreten.
Salara war schon fast da, stand bereits vor den Stufen, als sie am Arm gepackt und zur Seite gezerrt wurde.
"Was soll das?!" Bellte sie und blickte in zwei blaue Augen, ihren sehr ähnlich. "Was…?"
"Wie ich sehe, bist du eine Sudhir." Der blonde Mann lächelte freundlich.
Salara zögerte einige Momente und schaute sich um. Niemand schien sie zu bemerken, obwohl sie so nahe am Eingang stand.
"Wer bist du?"
"Ein Freund, und ich sage dir, dass du zu Höherem bestimmt bist, als einem König zu folgen. Aber das hier ist nicht dein Dungeon, dir steht eine andere Kraft zu." Damit ließ er sie los und war im nächsten Moment spurlos verschwunden.
Fassungslos starrte sie an die Stelle, an welcher er gerade noch war. War das vielleicht Einbildung gewesen? Sie schüttelte den Kopf, wandte sich dann um und lief mit schnellen Schritten auf den Eingang zu. Die Sudhir betrat den Dungeon als Letzte.
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