Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Dr. House / Hunde

Hunde

von Houslock
OneshotHumor, Parodie / P12
Dr. Allison Cameron Dr. Eric Foreman Dr. Gregory House Dr. James Wilson Dr. Lisa Cuddy Dr. Robert Chase
03.01.2019
03.01.2019
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03.01.2019 1.441
 
18:58 Uhr. Kurz vor Feierabend. Es fehlten nur noch die letzten Unterschriften auf diversen Entlassungspapieren. Dr. Lisa Cuddy unterzeichnete das letzte Blatt Papier und stand dann auf um ihren Blaizzer anzuziehen und die Akten in ihre Tasche zu sortieren. Kurz bevor sie nach ihrem Mantel griff, piepte ihr Pager an ihrem Gürtel. Sie nahm ihn ab und schaute auf den blinkenden Bildschirm. Auch das noch! Warum jetzt? Warum musste es ausgerechnet jetzt einen Notfall im Forschungslabor geben? Warum wurde sie dazu gerufen? Mit einem Seufzen hängte Cuddy ihre Jacke wieder an den Haken und machte sich, wenn auch schlurfend, so schnell, es ihr der enge Bleistiftrock erlaubte, auf den Weg. Sie bestieg den Aufzug und fuhr in das Untergeschoß. Bemüht ruhig zu bleiben und nicht an ein entspannendes Bad, ihr warmes Bett oder etwas zu Essen zu denken, schloss sie für einen langen Atemzug die Augen und stieg dann aus. Sie ging schnell den Korridor entlang und bahnte sich ihren Weg zu den Laboren. Doch als sie um die Ecke bog und Wilson erkannte, merkte sie das etwas faul war. "Wilson? Was machen Sie hier?", fragte sie den Onkologen, als sie ihn eingeholt hatte. Dieser guckte sie verwirrt an. "Ich wurde angepiept. Es soll sich wohl um einen Notfall bezüglich des neuen Muskel-Aufbau Präparat handeln." Sie nickte und ging dann, dicht gefolgt von Wilson, in das Labor. "House!", entfuhr es die beiden gleichzeitig, als sie den Diagnostiker mit seinem Gameboy und einer Tüte Chips in einem Stuhl sitzen sahen. Nicht weit entfernt standen Cameron, Chase und Foreman, die sich bis gerade eben um die Diagnose der aktuellen Patientin gestritten hatten. Als Cuddy verärgert auf ihn zu schritt, hielt Wilson sich im Hintergrund und verschränkte typisch die Arme vor der Brust. "Was machen Sie hier unten?!", fragte sie ihn beinahe vorwurfsvoll. Seine Antwort darauf war allerdings, ihr die Chipstüte hin zu halten. "Auch was?", fragte er überspitzt. "Was ist mit dem Notfall?", mischte sich Wilson an. Die Entchen von House standen alle zusammen in einer Ecke und hielten sich aus der Sache raus, sogar als Cuddy sie fragend ansah, erwiderten sie nichts. Sie schenkte House einen Todesblick, welcher darauf nur mit den Schultern zuckte. Als sie und Wilson sich wieder zum gehen wandten, rief House einen Jubelschrei aus, weil er gerade ein neues Level bei seinem Spiel erreicht hatte. Dabei zuckte sein Bein auf dem Tisch nach vorne und er stieß ein kleines Glasfläschchen um. Dieses fiel zu Boden und zerbrach sofort. Wilson, Cuddy und sein Team erschraken und sahen sich um, als sich nebelartiger Rauch im Labor ausbreitete.
"Was zum!?", rief House. Doch im nächsten Moment wurde um ihn herum alles schwarz.

Eine gefühlte Ewigkeit später öffnete er die Augen. Alles war so...so verschwommen. Auf einmal hatte er eine ganz andere Perspektive. Als er versuchte aufzustehen, kam er nicht weit. Was waren das? Vier Beine?! Sofort drehte er den Kopf und spürte, wie er seine Schlappohren mit sich zog. Schlappohren?! Er spürte ein neues Modul an seinem Körper. War das- war das ein......Schwanz? Er wedelte mit seinem neuen Körperteil. Er war ein Hund! Ein bemerkenswert großer Hund. Sofort stiegen ihm hunderte verschiedene Gerüche in die Nase. House machte einen Schritt vorwärts. Und noch einen. Und dann noch einen. Er schnüffelte am Boden entlang und kam zu einem kleinen Häufchen Kleidung. Das Häufchen Kleidung regte sich. Heraus kam ein Biegel, der ihn mit blauen treu-doofen Augen amsah. "Cool, ne?", bellte House. "Was?! Ich bin ein Hund? Ein Hund?!", kreischte Cameron. "Ein dämlicher Biegel, um genau zu sein", vervollständigte House. Als Foreman unter seinem Kittel heraus kam, war er ein Dobermann. Na wenn das nicht passt, dachte sich House. Wie es das Schicksal wollte, war Chase ein Australischer Schäferhund. Zu blöd war nur, dass Wilson ein Labrador war. Besser gesagt, ein SCHWARZER Labrador "House, das kann nicht dein ernst sein", bellte er als er zu ihm herüber tapste. Jetzt fehlte nur noch...Cuddy. Das kleine Häufchen Elend von Kleidung bewegte sich. House Schritt darauf zu und lugte mit seiner langen Schnauze unter ihre Bluse. Er vergrub seinen gesamten Kopf unter ihren Klamotten und hob ihn hoch. Was darunter zum Vorschein kam, war viel zu süß, um ernst genommen zu werden. Sie sah aus runden blauen Augen zu ihm hinauf. "Och sind Sie süß", witzelte er. "House? Warum sind Sie; wie kommen Sie; was ist mit mir?" Sie sah zu ihren Klamotten hinüber und erblickte ihren schwarzen Spitzen-BH. "Bin ich nackt?!", schrie sie panisch und zuckte zusammen. "Rein technisch gesehen, sind wir das alle, Cuddy." Cuddy sah sich in dem Labor um und erschrak, als sie ihre Angestellten in Hunde-Gestalten erblickte. "Das ist doch unmöglich! Das muss ein Traum sein..." Cuddy begann zu zittern und zu winseln, anscheinend war sie kurz davor einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, dem Cameron schon längst unterlag. "Machen Sie sich nichts draus, Cuddy. Sie sind doch süß", ärgerte er sie. "Chihuahuas sind immer süß." Das brachte Cuddy nur noch dazu lauter zu winseln. Wilson kam auf sie zu und wollte sie beruhigen, als sie jedoch sah, wie er sich zu ihr runterbeugte erschrak sie erneut und flitzte weg. Sie hatte die perfekte Größe, um unter einen der Schränke passen zu können. "Du hast sie erschreckt, Alter!" "Ich hab sie erschreckt? Du bist doch der, der uns das hier eingebrockt hat!", entgegnete ihm Wilson. Noch bevor die Fetzen fliegen konnten, mischte sich Foreman ein: "Und was machen wir jetzt? Wir können nicht ewig hierbleiben." Chase wandte sich ihm zu versuchte sich aber nicht zu sehr zu bewegen, da Cameron tief in sein Fell schluchzte. "Wir müssen aus dem Krankenhaus, ganz klar!" Foreman sah ihn an "Und was ist mit unserer Kleidung? Wenn die jemand findet, würden man denken, dass wir hier ne Orgie feiern!" "Dann verstecken wir die halt in der Schublade da!", antwortete Wilson und deutete auf den Schrank, unter dem Cuddy sich verkrochen hatte. "Draußen können wir von Hundefängern gefangen werden. Und was dann? Wir tragen keine Marken!", entgegnete Cameron, die sich plötzlich von ihrem Nervenzusammenbruch erholt hatte. "Es ist dunkel, wenn wir uns nicht allzu blöd anstellen und zusammen bleiben, wird und keiner einbuchten." House war schon drauf und dran die Schublade zu öffnen, was sich mit einer Pfote ohne Daumen mehr als nur unpraktisch darstellte. Chase war der erste, der seinen Wäscheberg hinein legte, danach taten es auch die anderen, alle bis auf Cuddy. Sie lag noch immer unter dem selben Schrank und beobachte House von der Seite, als er ihre Kleidung in sein Maul nahm und sie zur Schublade trug. "Passen Sie gefälligst auf! Das ist Victoria's Secret, welche sie da vollsabbern!", fuhr sie ihn an, worauf er extra einen Speichelfaden darauf fallen ließ. Wow, sogar als Hund hatte sie diesen Todesblick, mit welchem sie in diesem Augenblick aber nicht mehr als putzig wirkte. Sie hörten Schritte. "Shhh. Da kommt jemand", sagte House und schob die Schublade zu und versteckte sich hinter dem Schrank. Auch die anderen vier quetschen sich dahinter. Cuddy, die noch immer unter dem Schrank lag, kroch zu den anderen. House stellte die Ohren auf und achtete auf jedes Geräusch. Die Tür wurde aufgerissen und Dr. Perlmutter kam hinein, um seine Notizen über die Versuchsratten zu vervollständigen. Plötzlich trat er auf zerbrochenes Glas und wunderte sich zugleich. In dem Moment, als er sich hinunterbeugte um es zu analysieren, gab House ein leises Knurren von sich und signalisierte den anderen damit, los zu rennen. Wilson, Foreman und Chase schossen an ihm vorbei, gefolgt von Cameron. Doch was machte Cuddy da? Sie war viel zu klein um mit ihnen Schritt zu halten und wuselte weit hinter ihm her. Diese Frau! Ohne zu zögern packte er sie mit dem Maul im Nacken und trug sie hinaus. Egal wie sehr sie jaulte. Der menschliche Arzt hatte sie nicht einmal bemerkt. Im Flur versammelt, versuchte Wilson die schwere Tür zur Tiefgerage aufzustoßen. Foreman stieß ihn schließlich beiseite und öffnete die Tür mit Leichtigkeit. Sie alle zwangen sich hindurch und liefen die Auffahrt hinauf auf die Straße. Und was nun?

Diese FF ist inspiriert von einem Bild was ich zufällig auf Instagram gefunden habe (ich hab den Link leider nicht mehr gefunden). Ich fand die Idee so absurd und habe deshalb einen kleinen Oneshot daraus gemacht. Ich hoffe er hat euch gefallen:)
Houslock-Vani
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