Greybacks Veela

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
03.01.2019
13.01.2019
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Dieses Kapitel
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Mit Argusaugen beobachtet Harry das rege Treiben in dem Fuchsbau. Der Heiler ist vor mehreren Stunden gegangen. Nach dem er Harry untersucht und behandelt hat, allerdings nicht ohne zu unterstreichen, dass er von nun an ein tollwütiges Monster sei, wollte er auch Hand an seine Veela legen. Am Ende hat Harry ihm beide Arme gebrochen und ins Gesicht geschlagen. Der Heiler meinte nur, dass er auf jeden Fall mit einer Anzeige zu rechnen habe. Da er ja nun nicht mehr Harry Potter der Held der Zaubererwelt sei, sondern nur nur eine grausame mordende Bestie. Die anderen haben versucht zu schlichten und dem Heiler zu erklären, dass Draco eine Veela sei, die man Harry vor vielen Jahren geraubt und misshandelt habe. Harry hatte nur seine Veela, sein Gefährte beschützen wollen, aber davon hat der Heiler nichts hören wollen und ist abgerauscht.

Die einzigen die Harry nur mit großem Widerwillen in Dracos Nähe duldet ist Fleur und seine selbst ernannte Zweitmutter Molly. Selbst Bill, obwohl er eine eigene Veela und somit kein Interesse an Draco hat, ist es nicht erlaubt dem schönen Blonden zu Nahe zu kommen. Ein tiefes Knurren dringt aus Harrys Kehle, als er sieht, dass Bill sich Draco nähern will. „Beruhige dich!“ blafft er ihn an, da er langsam auch keine Lust mehr hat, von Harry zur Schnecke gemacht zu werden. „Ich will nur zu meiner Frau und sie sitzt zufällig neben Draco. Also hör auf mich anzuknurren. Ich habe dir vorhin schon gesagt, dass ich mit Fleur mehr als glücklich bin. Ich will deine Veela nicht.“

Aber Harry lässt sich von diesen Worten weder beruhigen noch überzeugen. Er springt von seinem Platz auf, setzt sich neben Draco und zieht den Blonden auf seinen Schoß. „Pfoten weg!“ faucht Harry ihn erneut an und erntet dafür nur ein genervtes Seufzen.

„Ich will Draco nicht! Hast du was an den Ohren? Ich liebe Fleur. Sie erwartet mein Kind. Ich habe alles was ich mir je erträumt habe. Was soll ich mit deinem Kerl?“

„Dann geh weg! Draco bleibt bei mir!“ macht Harry seinen Standpunkt erneut deutlich. Ginny schnappt sich ihren Tasche und will an ihrem durchgeknallten Mann vorbei. So schlecht wie er sie vorhin behandelt hat, das schreit geradezu danach shoppen und dann zu Dean zu gehen. „Wo willst du hin?“ brüllt der Schwarzhaarige seine Frau so laut an, dass sie beinahe über ihre eigenen Füße gestolpert wäre.

Nur mit Mühe hat sie sich fangen können. Ihr Blick ist verwirrt, wechselt aber zu wütend. Eingeschnappt reckt sie den Kopf und schaut verachtend und missbilligend auf die blinde Veela auf Harrys Schoß. „Weg!“ meint sie nur und dreht sich wieder um, um zum Kamin zu gehen, damit sie in die Winkelgasse flohen kann.

Sanft setzt Harry seine Veela zurück auf die Couch, streichelt ihm noch einmal liebevoll über die Wange und hechtet auf Ginny zu die die Hand schon in der Schale mit dem Flohpulver hat. Hart packt er sie am Arm und verdreht ihr so stark das Handgelenk das es knackt. Keuchend gibt sie einen Schmerzenslaut von sich, aber Harry interessiert sich nicht für die offensichtlichen Schmerzen seiner Frau. Er entreißt ihr nur die Handtasche und wühlt nach dem restlichen Geld und dem Zweitschlüssel für sein Verlies. „Ich denke du hast heute schon genug von meinem Geld für deinen wertlosen Müll ausgegeben. Sieh zu, dass du die Sachen zurück bringst und mein Geld wieder ranschaffst. Ich habe vorhin schon eine Eule nach Gringotts geschickt, dass du mit sofortiger Wirkung kein Geld mehr aus meinem Verlies bekommst. Sie werden dir keine einzige Münze mehr auszahlen. Den Schmuck, der der Familie Potter und Black gehört hat, hast du wieder zurück zu geben. Ich habe dir nie erlaubt, die Sachen aus dem Verlies zu entwenden. Das ist mein Erbe und nicht für eine billige Hure bestimmt.“

Ginny läuft vor Wut scharlachrot an, hebt die gesunde Hand um ihrem Mann einen Fluch aufzuhalsen. „Wie kannst du es wagen …“

„Ich?“ raunt er Ginny ins Gesicht. „Du stinkst nach dem Parfüm eines anderen.“

„Ich war vorhin im Mungos zur Untersuchung! Da haben mich die Heiler angefasst, du Mistkerl.“

„Verarsch mich nicht!“ donnert der Ex-Griffendor. „Von einem Heiler hast du ja wohl kaum Sperma in der Unterhose. Halte mich nicht für blöd Weib! Ich rieche sehr genau, dass da Körperflüssigkeiten von einem anderen Mann sind, die da nichts zu suchen haben. Oder gehört es seit Neuestem zur Untersuchung dazu sich durchficken zu lassen?“ Ginny wird aschfahl. Woher weiß Harry das, dass sie mit einem anderen Intim gewesen ist. Aber er hat gesagt, dass er es riecht. Das kann unmöglich sein. „Da schaust du blöd. Einmal gebissen, spürt mal den Werwolf sehr schnell in sich. Auch wenn man sich noch nicht verwandelt hat, aber die Sinne verstärken sich rasend schnell um ein Vielfaches. Und ich rieche sehr genau, dass du Angst hast. Dass du dich unwohl fühlst.“

„Du riechst das,“ meint Ginny nur hart schluckend. „Wann hattest du denn vor gehabt, mir zu sagen, dass du eine Flohschleuder bist? Wie lange ist es her, dass du gebissen wurdest, hä? Lass mich raten, in zwei Tagen verwandelst du dich schon zum keine Ahnung wie vielten Mal. Wie lange verheimlichst du mir das schon?“

„Ginny,“ mischt Ron sich ein und legt seiner Schwester beruhigend eine Hand auf die Schulter. Sie will die Hand schon wegschlagen, hat aber nicht damit gerechnet, dass ihr Bruder so hartnäckig ist. „Harry hat dir gar nichts verheimlicht. Er ist erst heute Morgen gebissen worden. Als wir bei einem Einsatz waren. So gesehen, trägt Harry erst seit ein paar Stunden die Gene in sich. Was mich viel mehr schockiert, ist die Sache, dass Harry recht zu haben scheint. Ihr seid doch schon so lange verheiratet. Ich dachte ihr liebt euch. Wie kannst du ihn da hintergehen?“

„Wie ich … wie könnte ich nicht? Der kriegt ja seinen Schwanz nicht hoch. Jedes mal so ein Affenzirkus damit er halbwegs steht und er mich zwei Minuten rammelt und schon abspritzt. Glaubst du etwa, er hat jemals auch nur einmal an mich gedacht? Nein! Warum auch? Ist ja nicht wichtig, wenn der Partner auch etwas Spaß und Befriedigung im Bett haben möchte. Hauptsache er ist gekommen? Bei so einem Schlappschwanz kann man ja nicht anders als fremd zu gehen.“ Redet sich Ginny in Rasche.

„Dann ist das auch nicht mein Kind oder?“ wirft Harry ein und Ginny ist so dumm und bestätigt, dass es Deans Kind ist und nicht seines. Auch wenn Harry das nach dem Streit geahnt hat, ist es doch hart das zu hören. Selbst Ron und seinem großen Bruder Bill weicht alle Farbe aus dem Gesicht.

„Heißt das etwa, dass du Harry das Kind eines anderen unterjubeln wolltest? Was hast du gedacht, wie lange du damit durchkommst, ehe er es merkt?“ verlangt Ron zu wissen und Ginny zuckt nur mit den Schultern.

„Oh bitte, ich habe mit Dean schon seit unserer Verlobung eine Affäre. Harry ist so blind, dass er nicht einmal mitbekommen hat, dass Dean bei uns ein und aus gegangen ist und wir es in unserem Ehebett getrieben haben.“ Sprachlos schaut die inzwischen zusammen gekommene Familie die kleine Ginny an. „Was ist? Jetzt wo es eh raus ist, kann ich auch den Rest sagen.“

„Also bist du mit meinem besten Freund nur wegen des Geldes und seines Ruhms zusammen gewesen oder was? Wie kannst du nur so sein? Du bist nicht meine kleine Schwester. Ich weiß nicht, wer du bist und was aus dir geworden ist. Aber so wie du drauf bist, schäme ich mich für dich in Grund und Boden und ich will mit dir nichts zu tun haben. Geh mir aus den Augen Ginny, und damit du eines weißt. Hätte Harry dir vorhin nicht schon eine verpasst, spätestens jetzt würdest du dir von mir eine fangen. Ich bin froh, dass wir Malfoy gefunden haben. Da muss er sein Leben wenigstens  nicht mit jemanden wie dir verbringen … und ich habe mich so gefreut, als ihr zusammen gekommen seid und irgendwann meintet, dass ihr heiratet. Verdammt bin ich blind gewesen.“

Ginny kann nicht glauben, dass Ron voll und ganz hinter Harry steht. „Wenn ich mich einmischen darf,“ meint plötzlich Fleur. „Ich will nicht sagen, dass das okay war, was da passiert ist. Aber Arrys Problem ist mir nicht unbekannt. Ich abe viele Männer im Mungos kennen gelernt und auch Bill atte das Problem geabt. Ich weiß noch nicht wo-er, aber irgendwie weiß der Körper, dass das falsch ist, was da geschieht. Als ob sie schon wüssten, dass jemand anderes wartet. Nachdem meine e-emaligen Patienten und auch Bill i-re Veela gefunden aben, war das Problem mit der Erektion mehr als verschwunden. Sie atten an sich nie Probleme geabt, es war, als ob es immer der falsche Partner war. Verstehst du, was ich sagen will? Auch wenn sie es nicht wissen konnten, irgendetwas in ihnen at gewusst, dass da jemand wartet, den sie noch nicht gefunden aben. Es lag nie an Arry. Verzeih, aber du warst nie für ihn bestimmt.“

Erstaunt wird Fleur von allen angeschaut. Vor allen Dingen von Harry und Bill. „Kreacher?“ ruft Harry plötzlich in den Raum und der alte Hauself erscheint keine Sekunde später in dem Fuchsbau. Er schaut Harry vernichtend an. Als ob er schon wüsste, dass Harry als Halbblut nun auch noch eine Töle ist. „Ich verlange, dass du sämtliche Einrichtung aus dem Haus schaffst und irgendwo verbrennst. Ich will absolut nichts mehr in dem Haus haben, außer den Grundstein. Kein Teppich oder Parkett. Kein Schrank, Bett, Tisch oder Stuhl. Alles soll weg. Nur die Bibliothek bleibt bestehen. Das Haus wird grundsaniert. Und noch etwas, du wirst schon einmal eine Blockade einrichten. Es soll absolut niemand mehr Zutritt zu dem Haus haben. Nur Draco, du und ich. Ich werde so schnell wie möglich den Fideliuszauber ändern und auch den Kamin nur noch für bestimmte Leute öffnen. Du hast also den Kamin für´s Erste zu versperren. Und bevor ich es vergesse. Alles was Ginny neu angeschafft hat und unbenutzt ist, bringst du hierher. Dann werden wir sehen, was wir damit machen. Hast du das verstanden?“

Etwas verwundert schaut Kreacher seinen Meister an, nickt dann aber. „Wenn du alles zu meiner vollsten Zufriedenheit gemacht hast, kannst du meinetwegen das Bild von der alten Black mit zu dir in Küche nehmen. Oder du richtest dir den Dachboden ein und betest sie dort an. Küche und Dachboden gehören dir, schaff alles bis auf die Grundmauern raus, dann richte dir die zwei Räume so ein, wie es dir beliebt. Und nun geh. Du hast genug zu tun.“ Kreacher nickt noch einmal und verschwindet wieder. „Molly,“ richtet Harry sich an seine Schwiegermutter. „Hast du etwas dagegen, wenn Draco und ich ein paar Tage bleiben, bis er sich erholt hat und wir dann nach Hause können. Ich werde dann mit meinem Mann das Haus neu einrichten.“

„Natürlich Harry,“ meint Molly nur traurig. „Bleibt solange wie ihr möchtet.“ Enttäuscht von ihrer eigenen Tochter und deren Verhalten, wendet sie sich nun der Schwangeren zu. „Ginny, du bist zwar meine Tochter und ich liebe dich, aber ich denke, es ist das Beste, wenn du erst einmal zu deiner … zu dem anderen Mann ziehst. Ich denke, es ist das Beste, wenn ihr Abstand zu einander gewinnt, ehe hier noch jemand zu schaden kommt. Es wird eh auf eine Scheidung hinauslaufen und es muss nicht schlimmer werden, als es eh schon sein wird.“

„Du schmeißt mich raus?“ Ginny ist völlig fassungslos. Sie kann es nicht glauben, aber als sie in die Gesichter ihrer Familie sieht, muss sie einsehen, dass sie keine Wahl mehr hat und zu Dean gehen muss. Nicht ahnend, dass Dean sie weder aufnimmt, noch das ungeborene Kind, geschweige denn eine richtige Beziehung will. Sex war ganz okay, aber an mehr hat er nie Interesse gehabt. Er hatte Ginny einst geliebt, aber sie hatte seine Gefühle mit Füßen getreten und über ihn gespottet und gelacht. Sie hatte sich für Harry endschieden, jetzt solle sie auch mit den verbundenen Konsequenzen leben.

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hallo
vielen lieben dank für die tollen reviews und unglaublich 94 favo einträge
ich bin sprachlos =), danke echt
ich hoffe das kap hat wieder gefallen und ihr lasst mir wieder was da
und nur zur info, ginny ist noch nicht geschichte
wenn ihr mögt schaut auch bei meiner anderen story rein
https://www.fanfiktion.de/s/5c365e80000a57b41c72b9ea/1/Severus-Gefaehrten
lg
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