Träume der Erinnerung

von KimAnn
GeschichteDrama, Familie / P18
Kagome OC (Own Character) Sesshoumaru
02.01.2019
20.07.2019
25
29494
11
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Hey liebe Leser,

Da mich die Muse geküsst hat, dachte ich erfreue euch an einem Kapitel als Überraschung. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich gerne über mehr Feedback von euch freuen ;). Traut euch *grins*

LG KimAnn ♡

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Kaum war die junge Schwarzhaarige der Müdigkeit verfallen, driftete sie in einen tiefen Schlaf, aus welchem sie vorerst nicht erwachen würde. Ihr Körper brauchte dringend diese Ruhe, welche sie diesem schon seit Tagen und sogar Wochen nicht mehr gegönnt hatte. Kagome war sofort in einer, oder besser gesagt ihrer, Traumwelt gefangen, vor der sie sich schon so lange fürchtete. Nie konnte sie sagen wovon ihre Träume handelten, weil sie sich kein einziges Mal daran erinnern konnte, doch heute würde es anders sein. Das spürte sie einfach.
Keine Sekunde später schlug sie plötzlich die Augen auf, doch wach war sie nicht. Sie war immer noch gefangen in ihrem Traum. Sie befand sich auf einem Gang, der von Fackeln erhellt war und endlos schien. Es kam ihr vage bekannt vor, doch irgendwie auch nicht. Nur große Gebäude, beziehungsweise Schlösser hatten solch eine Größe und was sollte sie, ein unbedeutender Mensch, in solchem Gemäuer. Das konnte sie sich nicht vorstellen, auch wenn sie das Gefühl hatte, dass sie schon mal hier gewesen war. Bestimmt spielte ihr Verstand ein Spiel mit ihr, denn anders konnte sie es sich nicht vorstellen.
Langsam setzte sie einen Fuß vor den anderen, obwohl sie am liebsten stehen geblieben wäre, jedoch bewegte sich ihr Körper von ganz alleine, als wenn jemand anderes ihren Körper kontrollieren würde. Was völlig unmöglich wäre, da sie ein Mensch ist, doch lief sie den Gang, welcher Schritt für Schritt immer dunkler wurde, entlang. Als sie plötzlich einen leichten Windstoß fühlte, waren auf einmal alle Fackeln erloschen. Und somit verschwand ihre einzige Lichtquelle und sie blieb allein im Dunkeln zurück. Sie hatte Angst.
Gerade als sie aufgeben wollte, erstrahlte ein sanftes Licht am Ende des Ganges und Kagome stürmte auf diese zu. Da würde es für sie sicher sein, das wusste sie. Immer schneller wurde sie, als sie plötzlich in einem Garten stand, welcher der prächtigste und größte war, den sie jemals erblickt hatte. Obwohl es Winter war erblühten viele Blumen, die den Garten in eine farbenfrohe Blumenwelt verwandelte. Hier fühlte sie sich wohl, es war wie ein Paradies aus Blumen. Viel angenehmer als der dunkle und unheimliche Flur. Doch auch diese Stille wurde unterbrochen. Sie hörte Schritte. Eindeutig von Kindern, da sie nun diese auch lachen hörte. Sie kamen immer näher und im nächsten Moment wurde sie mit gezogen, obwohl sie dort noch stand und nur sah, wie drei Kinder verschwanden. Es war ein kleines Mädchen und zwei ältere Jungen, wie sie erkennen konnte. Wusste aber nicht wer diese war.
Trotzdem rannte sie diesen hinterher. Kinder sollten nicht auf solch einem Gelände alleine rum laufen. Nach dem die Kinder in das Gebäude gerannt waren, stockte Kagome kurz, doch lief sie ihnen einen kurzen Moment später wieder nach und kam an einer großen Wiese wieder raus.
Es war eine große mit Bäumen umringende Lichtung, die in einem hellen Licht erstrahlte. Über all lag Schnee und durch die vereinzelten Sonnenstrahlen sah es wie im Märchen aus. Doch Kagome stockte *Wo waren die Kinder?*, dachte sie, denn eben hatte sie drei von ihnen gesehen. Und sie waren doch direkt vor ihr, doch sie sah und hörte nichts.
Daher lief sie los und schaute sich um, als sie jedoch plötzlich Kinderlachen hörte, hielt sie in ihrer Bewegung inne. Konzentrierte sich darauf zu erfahren aus welcher Richtung es kam. Als sie dies ausgemacht hatte, ging sie dorthin hin, aber sie sah nur das kleine Mädchen, welches einen Punkt vor ihr fixierte was bisher nicht in ihrem Sichtfeld lag. "Mhh, aber wo sind die Jungen?", flüsterte sie verwirrt und bewegte sich weiter. Kam immer näher.
Auch als sie endlich beim Mädchen angekommen war, dass sie anscheinend nicht wahrnehmen konnte, fehlte von den Jungs immer noch jede Spur. Gerade als sie dachte, dass sie die beiden nicht mehr sehen würde, bemerkte sie eine Bewegung in ihrem Augenwinkel. Sie sah nicht was es war und doch wusste sie das irgendwas da draußen war. Und dann erblickte sie es.
Zwei Gestalten im Schnee. Als sie näher ran gegangen war, konnte sie nun auch erkennen was es war. Es waren Hunde. Ein weißer und ein schwarzer, der mit Schnee bedeckt war. Deshalb konnte sie diese erst nicht sehen, doch das was sie verwunderte, war, dass die Hunde wirklich sehr groß waren. Obwohl sie so jung erschienen. Und ihre Augen, sie glühten. Waren feuerrot, als wenn etwas Böses in ihnen schlummerte. Panik machte sich in ihr breit, wo waren die anderen beiden Kinder, *was, wenn...*, dachte Kagome, aber wollte ihre Gedankengänge nicht weiter aus bauen. Zu groß war die Angst, dass sie recht haben könnte. Weitere Gedanken konnte sie sich nicht machen, denn plötzlich lief der größere von den beiden, der weiße, auf sie zu. Sie konnte nicht sagen, ob er sie sehen konnte oder nur zufällig in ihre Richtung lief und doch wusste sie genau, dass er sie mit seinen roten Augen fixierte. Wie ein Jäger es bei seiner Beute tat. Kagome schrie, als wenn ihr Leben davon abhängen würde.
Alles um sie herum wurde schwarz und sie schlug die Augen auf. Saß kerzengerade im Bett, zitterte und war vom Schweiß bedeckt. "Oh Gott, was für ein Traum. Es war nur ein Traum.", wiederholte sie immer wieder. Trotzdem dauerte es bis sie sich wieder beruhigt hatte. Solch einen Traum hatte sie noch nie gehabt und es wunderte sie, dass sie sich dieses Mal an alles erinnern konnte, das war doch sonst nicht so.
Sie hätte nicht einschlafen dürfen, es war so real und irgendwie auch nicht. Was sie davon halten sollte, wusste sie nicht. Ihre Gedanken hingen weiterhin bei den beiden Jungen, wo waren sie? Was war passiert?
Eines konnte sie mit Gewissheit sagen, sie hoffte und wünschte sich nie wieder so etwas zu träumen. An sich war es harmlos, irgendwie aber auch nicht. Sie konnte dies nicht erklären. Es verwirrte sie. Da an Schlaf um jeden Preis nicht mehr zu denken war, stand sie auf und begab sich zur heißen Quelle, die in der Nähe lag. Erst einmal würde sie sich frisch machen und wer weiß was der Tag noch so bringen würde. Bloß jeder Tag geht einmal zu Ende und vor der nächsten Nacht graute es ihr jetzt schon. Hoffentlich würde sie diesmal verschont bleiben.
Mit Miyu würde sie darüber nicht reden, denn sie würde ihr nur raten sich darüber den Kopf zu zerbrechen und genau das wollte sie nicht. Einfach vergessen und nicht mehr daran denken, aber ob das so einfach werden würde, dass konnte sie nicht sagen. Verstehen konnte sie ja die Miko, wer weiß ob die Träume ihr etwas aus der Vergangenheit oder über ihr Leben zeigen wollen. Genau das glaubte sie nicht, denn was sollte sie in einem Schloss, das ist etwas absurd, wie sie fand. Sie war nichts Besonderes und das würden ihr auch keine Träume, besser gesagt Albträume, weiß machen.

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....ich hoffe es hat euch gefallen und vergesst nicht mit was da zu lassen

LG KimAnn ♡
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