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Ich bleib dir nah

von Meyrin
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.01.2019
23.01.2019
18
9.795
 
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01.01.2019 423
 
Es ist eine kalte und stürmische Nacht. In den langen und kalten Korridoren des Palastes kann man hören wie eine Standuhr Mitternacht schlägt. Dennoch läuft der kleine Kronprinz Rudolf, nur im Schlafanzug und Barfuß, durch eben jene Korridore. „Mama... Mama“ ruft Rudolf immer wieder leise nach seiner Mutter, um niemanden zu wecken oder entdeckt zu werden.

Er lief schon eine Weile durch die Korridore. Ihm war kalt und er hatte Angst wegen des Sturms bekommen. Er hatte gehofft Schutz bei seiner Mutter zu finden, doch diese schwand immer mehr. Traurig setzt er sich an eine Wand gelehnt, die Knie angezogen und die Arme um sie geschlungen auf den Boden.

Jetzt wo er so darüber nachdenkt, hätte seine Mutter ihn wahrscheinlich zurück gewiesen. Sie ist die meiste Zeit auf Reisen durch Eurpa und wenn sie da ist schließt sie sich in ihre Gemächer ein. Möchte ihn nicht sehen.

Er legt seinen Kopf auf seine Knie und fängt leise an zu weinen. „Mama, warum lässt du mich allein ?“ schluchzt er leise. „Sie hört dich nicht. Ruf nicht nach ihr.“ sagt eine weiche Stimme. Erschrocken schaut er auf.
Vor ihm steht ein großer Mann. Seine Haut ist blass, aber nicht so das es kränklich wirkt. Sein hell-blondes Haar reicht ihm bis zu den Schultern. Er trägt eine schwarze Hose, schwarzes Hemd, schwarze Schuhe und einen dunkel blau, fast schwarzen, Mantel, welcher fast bis zum Boden reicht.
Was Rudolf am meisten an ihm fasziniert sind seine blauen Augen, die einen silbernen Schimmer haben.
„Wer bist du ?“ fragt er ihn neugierig.

Der Tod schaut den Prinzen überrascht an. Alle Kinder, welcher er bisher traf, fürchteten ihn genauso wie die Erwachsenen. Andere Kinder seines Alters und von adeliger Abstammung und Erziehung dachten sie ständen über ihm. Glaubten er müsse Ihnen  gehorchen.
Rudolf hingegen war anders. Der kleine Prinz fragt aus Interesse, nicht aus Angst.

Er war ihm schon eine Weile hinterhergelaufen. Hörte wie er nach seiner Mutter rief. Als er dann hörte was der kleine Rudolf flüsterte, entschied er sich ihn anzusprechen.

„Ich bin ein Freund“ antwortet er ihm. „Wenn du mich brauchst, komm ich zu dir.“ Als der Tod sich abwendet, greift Rudolf schnell nach seinem Mantel. Hält ihm somit vom gehen ab. „Bleib da“ bittet er ihn leise.
Der Tod lächelt. „Ich bleib dir nah“


Anmerkung:
Dies ist meine erste ff und ich freue mich über Tipps was ich in Zukunft verbessern könnte. Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen. ;)

Alles an Text aus dem Lied: Mama wo bist du ?
Gehört Sylvester Levay und Michael Kunze
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